| UVP | 19.480 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
- Richtig guter QuickShifter
- Sehr fein austarierte Maschine
- Bremst extrem gut und dosierbar
- jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
- fauchender und zugleich heiser Sound
- Vibrationen bei höheren Drehzahlen
- Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
- QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.541 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 50 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 114 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 323 | km |
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Dynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
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BMW S 1000 XR vs. CFmoto 1000 MT-X: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei 1000er-Modelle gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich von BMW S 1000 XR und CFmoto 1000 MT-X stehen vor allem die Frage im Vordergrund, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen, wie souverän sie auf längeren Strecken bleiben und wo die jeweiligen Stärken liegen. Beide Motorräder sind klar auf vielseitige Nutzung ausgelegt – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Genau das macht den Vergleich spannend.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt reiner Datenvergleich
Die BMW S 1000 XR ist als sportlich orientierte Reise- und Adventure-Maschine bekannt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl zügige Landstraßen als auch längere Touren mit hoher Stabilität abspult. Die CFmoto 1000 MT-X verfolgt ebenfalls den Ansatz „Allrounder“, setzt dabei aber stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Ausstattung, Fahrbarkeit und Preis-Leistungs-Gefühl. Beide Modelle wollen Komfort und Dynamik verbinden – nur auf unterschiedliche Art.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW S 1000 XR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßige Beschleunigung und ein sehr kontrollierbares Ansprechverhalten geht. Der Motor wirkt insgesamt „erwachsen“ abgestimmt – mit einem Lauf, der sich sowohl bei moderatem Tempo als auch bei sportlicher Fahrweise gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Richtungswechsel, wechselnde Straßenverhältnisse und längere Etappen zusammenkommen.
Die CFmoto 1000 MT-X punktet dagegen häufig mit einem modernen, direkten Fahrgefühl. Der Antrieb vermittelt den Eindruck, dass er für zügiges Vorankommen gemacht ist, ohne dass man ständig im oberen Drehzahlbereich bleiben muss. Im Vergleich zur BMW zeigt sich die CFmoto oft als „unkomplizierter“ Begleiter: Gas auf, Tempo aufbauen, weiter. Das kann gerade im Alltag und auf Touren mit vielen Zwischenstopps ein echter Vorteil sein.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- BMW S 1000 XR: sehr fein dosierbar, souverän bei wechselnden Bedingungen; Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter je nach Fahrstil mehr „Fokus“ verlangt, um das volle Potenzial entspannt zu nutzen.
- CFmoto 1000 MT-X: unkompliziertes Ansprechverhalten, oft angenehm direkt; Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker „hands-on“ wirkt und nicht ganz so „fein gefiltert“ wie bei der BMW.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die Philosophien spürbar. Die BMW S 1000 XR ist darauf ausgelegt, auch bei flotter Gangart stabil zu bleiben. In Kurven wirkt sie oft wie ein Motorrad, das die Linie sauber hält und dabei gleichzeitig genug Reserven bietet, um bei Bedarf dynamischer zu werden. Gerade auf längeren Strecken mit Autobahnanteil oder zügigen Landstraßen ist diese Art von Stabilität ein Plus.
Die CFmoto 1000 MT-X zeigt sich im Vergleich häufig agiler im Gefühl. Das Motorrad wirkt leichter zu „führen“, was in kurvigen Abschnitten oder bei häufigem Richtungswechsel Vorteile bringt. Gleichzeitig bleibt die Maschine in der Regel gutmütig, sodass sie auch dann Spaß macht, wenn nicht jede Kurve maximal ausgereizt wird.
Was bedeutet das in der Praxis?
Wer vor allem lange Touren mit gleichmäßigem Tempo plant und dabei Wert auf ruhiges, stabiles Fahrverhalten legt, findet in der BMW S 1000 XR oft den passendsten Charakter. Wer dagegen abwechslungsreiche Strecken fährt, häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurvigen Passagen pendelt und ein Motorrad möchte, das sich schnell „in die Hand“ nimmt, wird mit der CFmoto 1000 MT-X häufig zufriedener.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Alltag ist unterschiedlich. Die BMW S 1000 XR wirkt dabei oft wie ein System, das sehr fein abgestimmt ist: Traktions- und Fahrmodi greifen in der Regel so, dass das Motorrad auch bei wechselndem Grip berechenbar bleibt. Das gibt Sicherheit, ohne das Fahrgefühl zu „übernehmen“.
Die CFmoto 1000 MT-X bietet ebenfalls eine zeitgemäße elektronische Unterstützung. Im Vergleich zeigt sich häufig: Die Assistenzsysteme sind darauf ausgelegt, das Motorrad leicht zugänglich zu machen. Das kann besonders für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die nicht ständig mit komplexen Einstellungen spielen möchten, sondern lieber schnell losfahren und sich auf die Strecke konzentrieren.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW S 1000 XR: sehr stimmige Abstimmung, oft „feinfühlig“ im Eingriff; Schwäche kann sein, dass die Vielzahl an Optionen mehr Einarbeitung verlangt.
- CFmoto 1000 MT-X: moderne Assistenz, häufig unkompliziert nutzbar; Schwäche kann sein, dass das Systemgefühl nicht ganz so „maßgeschneidert“ wirkt wie bei der BMW.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort entscheidet bei Reise- und Adventure-Motorrädern oft darüber, ob eine Tour entspannt bleibt. Die BMW S 1000 XR bietet im Vergleich eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um zügig zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Strecken unangenehm werden. Der Windschutz spielt dabei eine wichtige Rolle: Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass der Fahrer weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss.
Die CFmoto 1000 MT-X zielt ebenfalls auf Komfort, wirkt dabei aber in der Praxis oft etwas zugänglicher. Die Ergonomie kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil sehr angenehm anfühlen, besonders wenn häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße gewechselt wird. Auch hier ist der Windschutz ein Thema: Im Vergleich zeigt sich, dass die CFmoto für viele Fahrerinnen und Fahrer ausreichend Schutz bietet, während die BMW bei sehr langen Autobahnabschnitten häufig noch einen Tick souveräner wirkt.
Komfort-Realität: Wo die Unterschiede spürbar werden
Auf kurzen bis mittleren Touren kann die CFmoto 1000 MT-X sehr schnell überzeugen, weil sie sich unkompliziert anfühlt und nicht „zu viel Motorrad“ verlangt. Bei langen Etappen und häufigem Autobahnanteil spielt die BMW S 1000 XR ihre Stärken oft stärker aus: ruhigeres Gesamtgefühl, weniger Ermüdung durch Wind und eine insgesamt sehr stabile Reisecharakteristik.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen und Fahrstabilität zeigen beide Motorräder eine solide Basis. Die BMW S 1000 XR vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass die Bremsleistung sehr kontrolliert abrufbar ist – besonders bei sportlicher Fahrweise. Die Dosierbarkeit hilft, das Motorrad auch in Situationen mit wechselnder Straßenqualität sicher zu halten.
Die CFmoto 1000 MT-X kann im Vergleich ebenfalls mit guter Bremsperformance punkten. Der Unterschied liegt eher im „Gefühl“: Die CFmoto wirkt oft direkt und pragmatisch, während die BMW das Ganze noch einen Schritt „feiner“ erscheinen lässt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das aber kein Nachteil – im Gegenteil: Direktheit kann gerade im Alltag ein Plus sein.
Ausstattung und Preis-Leistungs-Gefühl: Wer bekommt was?
Im Vergleich der beiden Modelle ist das Thema Ausstattung und Preis-Leistungs-Verhältnis besonders relevant. Die BMW S 1000 XR steht traditionell für eine sehr hochwertige Gesamtanmutung und ein stimmiges Paket aus Fahrdynamik, Elektronik und Langstreckenkomfort. Wer Wert auf Premium-Feeling, sehr fein abgestimmte Systeme und eine „rund laufende“ Gesamtkonzeption legt, wird hier häufig fündig.
Die CFmoto 1000 MT-X setzt dagegen oft auf ein starkes Paket für das Geld. Im Vergleich fällt auf, dass viele Fahrerinnen und Fahrer genau das suchen: moderne Technik, ein attraktives Erscheinungsbild und ein Motorrad, das sich nicht wie ein „teures Spezialprojekt“ anfühlt, sondern wie ein realistischer Tourenpartner. Die Schwäche liegt dabei nicht unbedingt in der Leistung, sondern eher in der Art, wie „Premium-Feinschliff“ wahrgenommen wird.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die BMW S 1000 XR ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf ruhiges, stabiles Reiseverhalten legen und ein Motorrad möchten, das auch bei sportlicher Gangart sehr kontrolliert bleibt. Wer häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt und dabei Komfort sowie Elektronik-Feintuning schätzt, findet in der BMW oft die stimmigere Wahl.
Die CFmoto 1000 MT-X ist dagegen eine starke Option für alle, die ein vielseitiges 1000er-Motorrad suchen, das sich schnell und unkompliziert fahren lässt. Besonders attraktiv ist sie für Tourenfahrer, die gern abwechslungsreich unterwegs sind, häufig zwischen Alltag und Ausfahrt wechseln und dabei ein gutes Gesamtpaket zu einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis möchten.
Typische Kaufgründe im Vergleich
- BMW S 1000 XR: Fokus auf Langstreckenkomfort, sehr fein abgestimmtes Fahrgefühl, Premium-Gesamtpaket.
- CFmoto 1000 MT-X: Fokus auf Agilität, modernes Gesamtpaket, unkomplizierte Nutzbarkeit und starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Fazit:
Die BMW S 1000 XR ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Touren planen und dabei ein sehr stabiles, ruhiges Reisegefühl suchen. Die Abstimmung von Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik wirkt besonders dann überzeugend, wenn gleichmäßiges Tempo, Windschutz und kontrollierbare Dynamik im Vordergrund stehen. Wer Premium-Feinschliff und ein „rund laufendes“ Gesamtpaket schätzt, wird mit der BMW häufig deutlich zufriedener sein.
Die CFmoto 1000 MT-X eignet sich besonders für alle, die ein vielseitiges 1000er-Motorrad möchten, das sich agil und unkompliziert fahren lässt. Für abwechslungsreiche Strecken, häufige Wechsel zwischen Stadt und Landstraße sowie für Touren, bei denen das Motorrad schnell einsatzbereit sein soll, punktet die CFmoto oft mit einem stimmigen Gesamtpaket und einem starken Preis-Leistungs-Gefühl. Kurz gesagt: BMW für die Reise mit maximalem Komfort und Feingefühl, CFmoto für dynamische Allround-Touren mit pragmatischer Zugänglichkeit.