UVP 19.480 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 6.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Test der BMW Boden-Boden Rakete mit 170 PS
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Pro und Kontra

Pro:
  • Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
  • Richtig guter QuickShifter
  • Sehr fein austarierte Maschine
  • Bremst extrem gut und dosierbar
  • jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
  • fauchender und zugleich heiser Sound
Kontra:
  • Vibrationen bei höheren Drehzahlen
  • Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
  • QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.541mm
Länge2.156mm
Radstand1.541mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.460mm
Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum999ccm
Hub50mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung170 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite323km
Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm
Federung hintenDynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten190/55 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)

Fazit

Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.480€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit: XRs seit 2015
  • Farben: Schwarz, Blau, Rot-Weiß-Blau

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BMW S 1000 XR vs. CFmoto 450 MT – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten stammen, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW S 1000 XR steht für sportliche Adventure-Performance mit viel Elektronik und einem sehr souveränen Langstrecken-Anspruch. Die CFmoto 450 MT dagegen zielt auf einen modernen, alltagstauglichen Einstieg in die Adventure-Klasse – mit leichterem Handling, pragmatischer Ausstattung und dem Fokus auf Fahrspaß ohne unnötige Komplexität. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle: Wie unterscheiden sich Motor, Fahrgefühl, Komfort und Ausstattung im direkten Vergleich?

Grundidee im Vergleich: Premium-Adventure vs. kompakter Allrounder

Die BMW S 1000 XR ist als großes, leistungsorientiertes Reise- und Sporttourer-Konzept gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl zügig auf der Landstraße als auch auf längeren Etappen souverän bleibt. Die CFmoto 450 MT verfolgt dagegen eine andere Strategie: Sie will vor allem leicht zu bewegen sein, schnell Vertrauen aufbauen und auch im Alltag unkompliziert bleiben. Das merkt man bereits daran, wie sich die beiden Maschinen im Alltag „anfühlen“: Die BMW vermittelt mehr Gewicht und mehr Reserven, die CFmoto mehr Agilität und niedrigere Hürden.

Motor und Fahrcharakter: Leistung vs. Alltagstauglichkeit

Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied. Die BMW S 1000 XR ist klar auf kräftigen Vortrieb und dynamische Beschleunigung ausgelegt. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei nicht nur stark, sondern auch kontrollierbar: Gerade beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken profitiert man von der Kombination aus Durchzug und der Möglichkeit, das Tempo sehr fein zu dosieren. Dadurch eignet sich die BMW besonders für Fahrer, die häufig sportlich unterwegs sind oder lange Strecken mit konstantem Tempo genießen.

Die CFmoto 450 MT spielt hingegen die Stärken eines kleineren, leichteren Konzepts aus. Der Fokus liegt auf einem gut nutzbaren Drehzahlbereich und einem Fahrgefühl, das sich im Stadtverkehr und auf kürzeren Touren schnell angenehm anfühlt. Für entspanntes Cruisen und „mitten im Verkehr“ ist das oft genau richtig: Man muss nicht ständig am Limit arbeiten, um zügig voranzukommen. Wer jedoch regelmäßig sehr hohe Geschwindigkeiten oder lange Autobahnphasen mit viel Reserve plant, wird die Grenzen eher spüren.

Vergleich der Dynamik im Alltag

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW bietet mehr Reserven und wirkt dadurch entspannter, wenn es schneller werden soll. Die CFmoto wirkt dagegen leichter und dadurch oft „einfacher“ – besonders bei häufigem Anfahren, Rangieren und wechselnden Geschwindigkeiten. Beide Ansätze können Spaß machen, aber sie bedienen unterschiedliche Fahrprofile.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Das Fahrwerk ist ein weiterer Punkt, an dem sich die Philosophie deutlich trennt. Die BMW S 1000 XR vermittelt eine sehr stabile, souveräne Linie. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken wirkt das Motorrad ruhig und berechenbar. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig „durchzieht“ oder mit Gepäck unterwegs ist. Gleichzeitig kann die BMW durch ihre Größe und ihr Gewicht weniger „spielerisch“ wirken, wenn es im dichten Verkehr eng wird oder häufige Richtungswechsel gefragt sind.

Die CFmoto 450 MT punktet dagegen mit Wendigkeit. Das Handling wirkt agil, das Motorrad lässt sich leichter in die Kurve bringen und reagiert oft direkter auf kleine Korrekturen. Für enge Landstraßen, Stadtfahrten und kurvige Feierabendrunden ist das ein echter Pluspunkt. Wer allerdings sehr sportlich am Limit fährt oder lange Strecken mit hoher Last plant, wird bei einem kompakteren Konzept eher an Grenzen stoßen als bei der großen BMW.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema – nur mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die BMW S 1000 XR ist als Tourer gedacht und bietet entsprechend ein Konzept, das auf längere Fahrten ausgelegt ist. Der Windschutz und die Gesamtposition zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das macht die BMW besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig weiter weg wollen.

Die CFmoto 450 MT setzt auf eine ergonomische, alltagstaugliche Sitzposition, die nicht überfordernd wirkt. Gerade für kürzere Strecken oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „richtig“ anfühlt, ist das ein Vorteil. Auf sehr langen Etappen kann der Komfort je nach Fahrstil und Körpergröße jedoch stärker variieren als bei einem großen, tourorientierten Premium-Modell.

Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer vs. pragmatische Ausstattung

Bei der Elektronik zeigt die BMW S 1000 XR ihre Premium-Stärke. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Fahrmodi und Assistenzfunktionen so zu kombinieren, dass sich Leistung und Traktion auch dann kontrolliert anfühlen, wenn die Bedingungen wechselhaft sind. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht immer perfekt planen kann – etwa bei Nässe, wechselndem Grip oder wenn man zügig aus Kurven heraus beschleunigt.

Die CFmoto 450 MT bringt ebenfalls moderne Technik mit, aber mit einem eher pragmatischen Ansatz. Die Elektronik unterstützt dort, wo sie im Alltag wirklich hilft: beim Anfahren, bei der Stabilität und bei der einfachen Bedienbarkeit. Wer ein Motorrad sucht, das nicht „zu viel“ sein soll, wird das oft als angenehm empfinden. Wer dagegen maximale Assistenzdichte und fein abgestimmte Performance-Regelung erwartet, wird bei der BMW mehr finden.

Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht

Die BMW wirkt dadurch häufig „sicherer im Tempo“: Man kann dynamischer fahren, ohne dass das Motorrad hektisch wird. Die CFmoto bleibt dagegen eher im Bereich des unkomplizierten Allroundens – sie ist leicht zu handeln und vermittelt schnell ein gutes Gefühl, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei jeder Geschwindigkeit

Im Vergleich der Bremsleistung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich: Die BMW S 1000 XR ist auf hohe Geschwindigkeiten und sportliche Anforderungen ausgelegt. Das bedeutet nicht nur starke Verzögerung, sondern vor allem ein sehr stabiles, berechenbares Bremsverhalten. Das hilft besonders, wenn man häufig zügig fährt oder in bergigen Regionen unterwegs ist.

Die CFmoto 450 MT bietet ebenfalls ein solides Sicherheitsniveau, das für den Alltag und für sportliche Landstraßenfahrten gut passt. Wer jedoch sehr aggressiv bremst oder regelmäßig aus hohen Tempi verzögert, wird die BMW als souveräner empfinden.

Verbrauch und Kosten: Effizienz vs. Leistungsanspruch

Beim Thema Verbrauch und Betriebskosten ist die Richtung im Vergleich klar: Die CFmoto 450 MT ist als kompakteres Motorrad grundsätzlich effizienter im Betrieb, weil weniger Hubraum und weniger Masse bewegt werden. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird oder wenn die laufenden Kosten eine wichtige Rolle spielen.

Die BMW S 1000 XR ist dagegen ein leistungsstarkes Motorrad, das entsprechend mehr „Anspruch“ an den Betrieb hat. Dafür bekommt man aber auch deutlich mehr Dynamik und Reserven. Wer die BMW vor allem für Touren nutzt und das Leistungsniveau regelmäßig abruft, erlebt den Mehrverbrauch oft als „Preis“ für das Fahrgefühl. Wer die BMW dagegen überwiegend gemütlich fährt, merkt den Unterschied im Kostenprofil stärker.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW S 1000 XR – Stärken

  • Mehr Reserven für sportliche Fahrten und lange Strecken
  • Souveränes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
  • Umfangreiche Elektronik für kontrollierte Dynamik
  • Tourenkomfort mit Fokus auf Windschutz und Langstrecke

BMW S 1000 XR – Schwächen

  • Mehr Gewicht kann im dichten Stadtverkehr weniger agil wirken
  • Höhere Betriebskosten im Vergleich zu kleineren Konzepten
  • Anspruch an Budget bei Anschaffung und Zubehör

CFmoto 450 MT – Stärken

  • Agiles Handling für Alltag, enge Straßen und häufiges Manövrieren
  • Pragmatische Elektronik ohne unnötige Komplexität
  • Effizienter Betrieb für regelmäßige Nutzung
  • Guter Einstieg in die Adventure-Welt

CFmoto 450 MT – Schwächen

  • Weniger Reserven bei sehr hohen Tempi oder langen Autobahnphasen
  • Komfortpotenzial kann je nach Fahrstil auf langen Etappen stärker variieren
  • Sportliche Grenzen werden früher spürbar, wenn es richtig dynamisch wird

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches Motorrad besser ist“, sondern vielmehr davon, wo und wie gefahren wird. Die BMW S 1000 XR ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig Touren machen, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Wert auf Premium-Feeling, starke Dynamik und eine sehr kontrollierte Performance legt, findet in der BMW den klaren Vorteil.

Die CFmoto 450 MT ist dagegen ideal für alle, die ein leicht zu bewegendes Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht und auf kürzeren bis mittleren Strecken überzeugt. Wer ein Adventure-Feeling möchte, ohne sich finanziell oder im Handling zu sehr zu binden, bekommt mit der CFmoto ein Konzept, das schnell zugänglich ist und im Alltag häufig die bessere Wahl sein kann.

Fazit:

Die BMW S 1000 XR ist die bessere Wahl für Fahrer, die Leistung, Reserven und souveränen Langstreckenkomfort priorisieren. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn dynamisches Fahren, hohe Stabilität und eine umfangreiche Elektronik gefragt sind. Wer häufig Touren fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei ein Premium-Gefühl mit maximaler Kontrolle sucht, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.

Die CFmoto 450 MT passt dagegen hervorragend zu einem Fahrprofil, das Alltag, Wendigkeit und effizienten Betrieb in den Vordergrund stellt. Sie ist leichter zu handeln, vermittelt schnell Vertrauen und eignet sich besonders für kürzere Strecken, Stadtverkehr und Feierabendrunden. Wer nicht ständig am oberen Leistungsbereich fahren muss und ein unkompliziertes Adventure-Konzept sucht, trifft mit der CFmoto die sinnvollere Entscheidung. Kurz gesagt: BMW für große Touren und maximale Dynamik, CFmoto für Agilität, Alltag und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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