UVP 9.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 4.869 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Sehr viel Reise-Enduro für sehr wenig Geld
Weiter zum Testbericht
Der günstige Italo Retro-Klassiker für nur 4.199 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
  • komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
  • Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
  • Brembo-Bremsen
  • erhabenes Fahrgefühl
  • Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
Kontra:
  • spürbare Lastwechsel-Reaktionen
  • Traktionskontrolle verbesserungswürdig
  • Windschutz 1b
  • etwas Feinschliff fehlt noch
Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse

Abmessungen & Gewicht

Gewicht222kg
Radstand1.530mm
Länge2.280mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.425mm
Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum946ccm
Hub70mm
Bohrung93mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung112 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.208km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite489km
Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen
Federung vorne48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70-18
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit


Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern


Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 04/2026
  • Farben: grün, grau

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

MotorradTest.de auf YouTube

CF Moto 1000 MT-X vs Benelli Imperiale 400: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 1000 MT-X und die Benelli Imperiale 400, geht es im Vergleich selten nur um „besser“ oder „schlechter“. Vielmehr zeigt sich, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt: Die CF Moto 1000 MT-X steht für einen modernen, vielseitigen Charakter mit Fokus auf Leistung und Tourentauglichkeit. Die Benelli Imperiale 400 dagegen setzt auf klassisches Retro-Feeling, angenehme Zugkraft im Alltag und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede der beiden Modelle miteinander gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. Retro-Alltag

CF Moto 1000 MT-X: dynamisch und tourorientiert

Die CF Moto 1000 MT-X ist als Allrounder gedacht, der auch dann Spaß macht, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo höher ausfällt. Der Motor und das Gesamtpaket sind auf Fahrspaß ausgelegt, ohne dass das Motorrad nur „für die große Tour“ taugt. Gerade auf Landstraßen und bei zügigem Fahren spielt die MT-X ihre Stärken aus: Sie wirkt souverän, lässt sich gut dosieren und bietet Reserven, wenn es schneller gehen soll.

Benelli Imperiale 400: entspannt, klassisch und nah am Alltag

Die Benelli Imperiale 400 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie bringt Retro-Ästhetik und ein ruhigeres Fahrgefühl in den Fokus. Im Stadtverkehr und auf kürzeren Ausfahrten wirkt die Imperiale besonders stimmig: Das Motorrad lädt zu entspanntem Fahren ein, ohne ständig „nach Leistung“ zu verlangen. Wer vor allem Wert auf Stil, unkomplizierte Handhabung und ein angenehmes Tempo legt, findet hier eine passende Basis.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

MT-X: mehr Durchzug und Reserven

Im direkten Vergleich ist die CF Moto 1000 MT-X klar auf mehr Motorleistung und damit auf mehr Reserven ausgelegt. Das zeigt sich vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen. Während die Imperiale 400 im Alltag gut mitkommt, fühlt sich die MT-X bei dynamischerem Fahren deutlich „entspannter“ an: Man muss weniger oft nachlegen, um zügig voranzukommen.

Imperiale 400: Charakter statt Druck

Die Benelli Imperiale 400 setzt eher auf einen gleichmäßigen, gut nutzbaren Charakter. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Sportgerät“ und mehr wie ein Bike, das man genießen kann. Die Stärke liegt darin, dass es sich im Alltag leicht anfühlt und man nicht ständig das Gefühl hat, die Leistung „holen“ zu müssen. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder Touren eher gemütlich angeht, wird das als Vorteil sehen.

Komfort und Sitzposition: Unterschiedliche Ergonomie für unterschiedliche Strecken

MT-X: auf längere Fahrten ausgelegt

Die CF Moto 1000 MT-X ist als Reise-orientiertes Motorrad konzipiert. Das spürt man in der Art, wie sich das Bike über längere Zeit fahren lässt. Die Sitzposition wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt: Die MT-X vermittelt ein ruhigeres Gefühl bei wechselnden Straßenbedingungen, was besonders auf Landstraßen und bei längeren Strecken ein Plus ist.

Imperiale 400: entspannt, aber eher für kürzere Sessions

Die Benelli Imperiale 400 bietet eine angenehm klassische Ergonomie. Das Motorrad passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht „maximale Distanz“ im Fokus hat, sondern eher das Fahrerlebnis. Für längere Touren kann das Setup je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger komfortabel wirken als bei einem stärker tourorientierten Modell. Wer jedoch vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, dürfte den Charakter der Imperiale genau richtig finden.

Handling und Alltagstauglichkeit: Agilität vs. Souveränität

MT-X: stabil bei Tempo, trotzdem handlich

Die CF Moto 1000 MT-X spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es flüssig läuft: auf Landstraßen, bei zügigen Passagen und bei wechselndem Untergrund. Das Motorrad wirkt dabei stabil und gibt dem Fahrer Sicherheit. Gleichzeitig bleibt es im Alltag nutzbar, auch wenn es durch die Ausrichtung eher „erwachsen“ wirkt als ein reines Stadtbike.

Imperiale 400: leicht zu bewegen, ideal für die Stadt

Die Benelli Imperiale 400 ist im Vergleich oft die emotionalere Wahl für den Alltag. Das Motorrad lässt sich gut bewegen und wirkt in engen Situationen unkompliziert. Wer häufig durch den Verkehr fährt, kurze Wege abspult oder einfach ein Motorrad möchte, das sich nicht „zu groß“ anfühlt, wird die Imperiale als angenehm empfinden.

Ausstattung und Technik: Was man im Vergleich erwarten kann

MT-X: moderner Allrounder mit Fokus auf Nutzung

Bei der CF Moto 1000 MT-X steht typischerweise eine moderne, alltagstaugliche Ausstattung im Vordergrund. Im Vergleich zur Imperiale 400 wirkt die MT-X stärker darauf ausgelegt, dass man das Motorrad vielseitig nutzt – auch dann, wenn die Tour länger dauert oder man häufiger unterwegs ist. Gerade die Kombination aus Motorleistung, Fahrwerkstuning und Gesamtsetup macht den Unterschied spürbar.

Imperiale 400: Technik im Hintergrund, Stil im Vordergrund

Die Benelli Imperiale 400 wirkt weniger wie ein „Technikpaket“ und mehr wie ein Motorrad, das man wegen seines Charakters fährt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele ist genau das der Reiz. Wer jedoch sehr technikaffin ist oder maximale Komfortfeatures erwartet, könnte bei der Imperiale eher weniger „Wow-Effekte“ finden als bei einem stärker modern ausgerichteten Modell.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der CF Moto 1000 MT-X

  • Mehr Reserven für dynamisches Fahren und Überholmanöver
  • Tourenorientiertes Gesamtgefühl für längere Strecken
  • Souveränität bei wechselnden Straßenbedingungen
  • Allround-Charakter: nicht nur für eine bestimmte Fahrart

Schwächen der CF Moto 1000 MT-X

  • Wirkt im Stadtverkehr je nach Gewohnheit „präsenter“ als ein klassisches 400er
  • Wer ausschließlich gemütlich fährt, nutzt die Leistungsreserven möglicherweise nicht voll aus

Stärken der Benelli Imperiale 400

  • Retro-Charme und stimmiges Fahrgefühl für den Alltag
  • Entspanntes Tempo ohne ständiges Nachdenken über Leistung
  • Gute Stadt- und Kurzstrecken-Eignung
  • Leicht zugänglicher Charakter für viele Fahrerinnen und Fahrer

Schwächen der Benelli Imperiale 400

  • Bei sehr dynamischem Fahren sind die Leistungsreserven im Vergleich begrenzter
  • Für lange Touren kann das Setup je nach Körperbau weniger „reiseentspannt“ wirken

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

CF Moto 1000 MT-X: die richtige Wahl, wenn…

Die CF Moto 1000 MT-X passt besonders gut, wenn häufig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch bei zügigerem Fahren souverän bleiben soll. Wer ein Bike sucht, das als Allrounder funktioniert – von der Feierabendrunde bis zur Wochenendtour – trifft mit der MT-X eher die richtige Entscheidung. Auch dann, wenn Überholmanöver und Beschleunigung im Alltag eine Rolle spielen, ist die MT-X im Vergleich im Vorteil.

Benelli Imperiale 400: die richtige Wahl, wenn…

Die Benelli Imperiale 400 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem Stil, entspanntes Fahren und Alltagstauglichkeit liefern soll. Wer gern klassisch unterwegs ist, kurze bis mittlere Strecken fährt und das Fahrgefühl mehr genießen als „ausreizen“ möchte, wird mit der Imperiale sehr zufrieden sein. Sie ist außerdem eine spannende Option für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Stadtverkehr unkompliziert anfühlt und dabei optisch überzeugt.

Fazit:

Die CF Moto 1000 MT-X ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für längere Strecken und dynamischere Fahrten suchen. Die größeren Leistungsreserven und das tourorientierte Gesamtgefühl machen sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden gedacht ist, sondern auch bei Tempo und wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll. Ihre Stärke liegt klar im „Allrounden“: Sie wirkt wie ein Bike, das man gern öfter nimmt, weil es viele Situationen abdeckt.

Die Benelli Imperiale 400 gewinnt dagegen dort, wo Stil und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Für Stadtverkehr, kurze Ausfahrten und Fahrerinnen und Fahrer, die ein klassisches Motorradgefühl suchen, ist sie oft die passendere Entscheidung. Wer jedoch häufig sehr zügig fährt oder lange Touren mit viel Tempo plant, wird die MT-X als stimmiger empfinden. Kurz gesagt: MT-X für Reichweite und Reserven, Imperiale 400 für Charakter und Alltag.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙