UVP 9.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Sehr viel Reise-Enduro für sehr wenig Geld
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Pro und Kontra

Pro:
  • Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
  • komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
  • Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
  • Brembo-Bremsen
  • erhabenes Fahrgefühl
  • Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
Kontra:
  • spürbare Lastwechsel-Reaktionen
  • Traktionskontrolle verbesserungswürdig
  • Windschutz 1b
  • etwas Feinschliff fehlt noch
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht222kg
Radstand1.530mm
Länge2.280mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.425mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum946ccm
Hub70mm
Bohrung93mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung112 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.208km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite489km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen
Federung vorne48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70-18
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit


Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern


Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 04/2026
  • Farben: grün, grau

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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CF Moto 1000 MT-X vs. BMW R 1200 GS Adventure – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der CF Moto 1000 MT-X und der BMW R 1200 GS Adventure stehen vor allem Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und das Gesamtpaket im Fokus. Beide Motorräder sind für lange Touren gemacht – aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten: Die eine Seite wirkt modern und zugänglich, die andere steht für bewährte Premium-Adventure-Philosophie.

Grundidee und Charakter: MT-X als dynamische Reiseenduro, GS Adventure als Premium-Referenz

Die CF Moto 1000 MT-X zielt auf ein stimmiges Gesamtbild aus Leistung, Komfort und einem eher direkten, agilen Fahrgefühl. Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen stärker auf das klassische Adventure-Erlebnis ausgerichtet: souverän, ausgereift und mit dem Anspruch, auch unter anspruchsvollen Bedingungen konstant zu funktionieren.

Im Alltag zeigt sich das schnell: Die MT-X wirkt oft wie ein Motorrad, das man gern bewegt – auch wenn die Tour länger wird. Die GS Adventure hingegen fühlt sich wie ein System an, das man „einfach laufen lässt“: stabil, ruhig und mit viel Reserven.

Motor und Antrieb: Vergleich der Kraftentfaltung und des Fahrgefühls

Beim Motorvergleich unterscheiden sich beide Konzepte spürbar. Die MT-X liefert ihre Leistung so, dass sie sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm dosieren lässt. Gleichzeitig bleibt sie auf der Autobahn nicht „nur“ ein Tourer – sie nimmt Tempo auf und hält es, ohne dass sich das Motorrad dabei hektisch anfühlt.

Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken besonders bei gleichmäßigem Vortrieb und bei Fahrten, bei denen man nicht ständig nachregeln möchte. Die Kraftentfaltung wirkt insgesamt souveräner und „erwachsener“, was sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn die Strecke lang ist oder das Tempo konstant bleiben soll.

Stärken und Schwächen im Antrieb

CF Moto 1000 MT-X: punktet mit einem modernen, lebendigen Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das Lust auf Bewegung macht. Schwäche: Wer sehr „ruhige“ Langstrecken-Vibes erwartet, muss sich stärker auf den Charakter der MT-X einstellen.

BMW R 1200 GS Adventure: überzeugt mit souveräner Kraftentfaltung und einem Premium-Gefühl bei langen Etappen. Schwäche: Das Motorrad ist tendenziell weniger „leichtfüßig“ im spontanen Richtungswechsel als die MT-X.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Im Fahrwerkvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen. Die MT-X vermittelt ein agiles Handling, das sich besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm anfühlt. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man aktiv einsetzt – mit klarer Rückmeldung und guter Kontrolle.

Die GS Adventure setzt stärker auf Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Straße weniger perfekt ist, spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig, lässt sich kontrollieren und wirkt wie ein „Anker“ auf der Strecke.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Charakter: Die MT-X bietet ein direktes Ansprechverhalten, das das Vertrauen in schnelle Manöver unterstützt. Die BMW punktet zusätzlich mit einer sehr gleichmäßigen Verzögerung und einem insgesamt stimmigen Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremse – besonders dann, wenn man nicht nur kurz bremst, sondern wiederholt und aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

Elektronik und Assistenz: Moderne Bedienung vs. Premium-Ökosystem

Bei der Elektronik geht es nicht nur um „mehr Funktionen“, sondern um die Frage, wie gut sie im Alltag nutzbar sind. Die MT-X wirkt dabei modern und pragmatisch: Einstellungen lassen sich nachvollziehbar nutzen, und die Assistenzsysteme unterstützen das Fahren, ohne sich aufzudrängen.

Die BMW R 1200 GS Adventure steht für ein ausgereiftes Premium-Setup. Das Motorrad fühlt sich in der Elektronik wie aus einem Guss an: Systeme greifen passend ineinander, und die Bedienung wirkt insgesamt „erwachsen“. Gerade auf langen Touren ist das ein Vorteil, weil man sich weniger mit Details beschäftigen muss und mehr mit der Strecke.

Stärken und Schwächen der Elektronik

CF Moto 1000 MT-X: Stärke ist die moderne, gut zugängliche Unterstützung. Schwäche: Wer ein sehr tiefes Premium-Ökosystem erwartet, muss sich darauf einstellen, dass die BMW hier stärker „aus einem Guss“ wirkt.

BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist die stimmige Systemintegration und das Premium-Gesamtgefühl. Schwäche: Der Einstieg in die Welt der Optionen kann sich für manche Käufer komplexer anfühlen.

Komfort, Sitzposition und Ergonomie: Wer lange fährt, merkt den Unterschied

Im Komfortvergleich entscheidet sich viel über die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten verarbeitet. Die MT-X bietet eine ergonomische Basis, die sich für viele Fahrergruppen gut anfühlt – vor allem, wenn man nicht nur „geradeaus“ unterwegs ist, sondern auch mal kurvig oder mit wechselndem Tempo fährt.

Die GS Adventure ist auf Langstrecke optimiert. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch nach vielen Stunden noch kontrolliert und entspannt zu bleiben. Gerade bei Touren mit Gepäck und längeren Etappen zeigt sich die Premium-Adventure-Logik: Stabilität, Ruhe und ein Fahrgefühl, das nicht nach kurzer Zeit „nervt“.

Windschutz und Alltag

Auch der Windschutz und die Art, wie das Motorrad auf Autobahnfahrten reagiert, unterscheiden sich. Die BMW wirkt hier oft „touriger“ und ruhiger. Die MT-X ist ebenfalls für lange Strecken geeignet, fühlt sich aber stärker nach „aktiver Reise“ an – also mehr Fahrspaß, weniger „Couch auf zwei Rädern“.

Alltagstauglichkeit und Einsatzprofil: Welche Reiseenduro passt zu welchem Fahrstil?

Beide Motorräder sind Reiseenduros, aber die Einsatzprofile können sich deutlich unterscheiden. Die MT-X ist besonders attraktiv für Fahrer, die eine moderne Maschine suchen, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auf Touren nicht nur durch Komfort, sondern auch durch Fahrfreude überzeugt.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist ideal für alle, die ein Premium-Adventure-Motorrad möchten, das auf langen Strecken souverän bleibt und ein sehr stimmiges Gesamtpaket liefert. Wer häufig große Distanzen fährt, gern mit Gepäck unterwegs ist und dabei Wert auf ausgereifte Systeme legt, findet in der GS Adventure oft die passendere Basis.

Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Mehr als nur der Preis

Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Anschaffungspreis auch Faktoren wie Servicegefühl, Ersatzteilverfügbarkeit, Wiederverkaufsaspekte und die persönliche Passform eine Rolle. Die MT-X kann vor allem dann punkten, wenn ein gutes Gesamtpaket zu einem attraktiven Einstieg gesucht wird. Die BMW ist stärker dann im Vorteil, wenn man Premium-Qualität, ein bewährtes Ökosystem und ein sehr rundes Langstrecken-Erlebnis priorisiert.

Wichtig ist: Beide Motorräder sind nicht „besser“ im absoluten Sinn. Sie sind besser für unterschiedliche Erwartungen. Wer ein Motorrad will, das sich dynamisch und modern anfühlt, landet eher bei der MT-X. Wer ein Premium-Adventure sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, wird mit der GS Adventure sehr wahrscheinlich zufriedener.

Fazit:

Die CF Moto 1000 MT-X ist die bessere Wahl für Fahrer, die eine moderne Reiseenduro suchen, die sich agil anfühlt und auf Touren mit Fahrfreude überzeugt. Sie passt besonders gut, wenn Kurven, wechselnde Strecken und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen die passendere Option für alle, die vor allem lange Etappen, Premium-Komfort und ein sehr stimmiges Gesamtpaket priorisieren. Wer Stabilität, souveräne Kraftentfaltung und ein ausgereiftes Elektronik-Setup möchte, findet in der GS Adventure den stärkeren Begleiter.

Kurz gesagt: MT-X für dynamische Reise und modernes Handling, GS Adventure für Premium-Adventure, Ruhe auf langen Strecken und ein „eingespieltes“ Motorradgefühl. Die beste Entscheidung hängt davon ab, ob mehr Fahrspaß oder mehr Langstrecken-Souveränität im Alltag den Ton angibt.

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