| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 18.300 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- Motor, durchzugstark und drehwillig
- Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
- Fahrwerk
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Preis (vor allem für Extras)
- Wiederverkaufswert (als Käufer)
- Sitzhöhe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
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CF Moto 1000 MT-X vs BMW R 1250 GS: Vergleich der Reiseenduros
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die CF Moto 1000 MT-X steht für ein modernes, dynamisches Konzept mit viel Ausstattung zum fairen Einstieg, während die BMW R 1250 GS als etablierter Klassiker für ein sehr ausgereiftes Gesamtpaket aus Komfort, Elektronik und Langstrecken-Genen gilt. Beide Motorräder sind für Touren gemacht – aber sie fühlen sich auf unterschiedliche Weise „richtig“ an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf der Landstraße und auf längeren Etappen, und wo liegen die typischen Schwächen der jeweiligen Ausrichtung?
Grundidee und Charakter: MT-X als moderner Allrounder, GS als Referenz für große Touren
Die CF Moto 1000 MT-X wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf zeitgemäße Performance und ein stimmiges Handling ausgelegt ist. Der Fokus liegt spürbar auf einem lebendigen Fahrgefühl und einer Ausstattung, die das Motorrad schnell „tourentauglich“ macht. Die BMW R 1250 GS verfolgt dagegen den Ansatz, ein Maximum an Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort zu liefern. Das merkt man vor allem daran, wie souverän sich die Maschine in unterschiedlichen Situationen bewegt – vom entspannten Cruisen bis hin zu anspruchsvolleren Passagen.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von „Zug“ und Fahrbarkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für kräftige Beschleunigung und ruhiges Dahingleiten ausgelegt, aber der Motorcharakter ist nicht identisch. Die CF Moto 1000 MT-X vermittelt häufig das Gefühl eines modernen, direkt ansprechenden Antriebs, der sich gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn es im Alltag häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und zügigen Überholmanövern wechselt.
Die BMW R 1250 GS punktet dagegen mit einer sehr kultivierten Art, Leistung in Vortrieb umzusetzen. Gerade auf langen Strecken wirkt das Antriebskonzept oft wie ein „Dauerläufer“: gleichmäßig, souverän und mit einem Fahrgefühl, das Vertrauen schafft. In Kombination mit der BMW-typischen Elektronik lässt sich die Leistungsentfaltung sehr fein anpassen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie sich ein Reiseenduro „anfühlt“. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das sich leichter in die gewünschte Linie bringen lässt. Das macht sie interessant für Fahrer, die gerne dynamisch fahren und Kurvenfahrten mögen. Auch auf wechselndem Belag kann das Handling überzeugen, weil das Motorrad nicht nur geradeaus „funktioniert“, sondern auch im Rhythmus bleibt.
Die BMW R 1250 GS ist dagegen stark in der Kategorie Stabilität und Gelassenheit. Auf schnellen Landstraßen und bei längeren Etappen spielt die GS ihre Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und unterstützt den Fahrer dabei, die Strecke entspannt zu „arbeiten“. Wer häufig große Distanzen abspult, profitiert von dieser Art der Fahrwerksabstimmung.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen durch Abstimmung
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art, wie Bremsen und Assistenzsysteme zusammenarbeiten, unterscheidet sich. Die CF Moto 1000 MT-X zeigt sich in der Regel als gut dosierbar und alltagstauglich – ideal, wenn häufig moderat gebremst wird und man sich auf ein vorhersehbares Ansprechverhalten verlassen möchte.
Die BMW R 1250 GS setzt stärker auf ein Gesamtsystem aus Elektronik und Fahrwerkslogik. Dadurch entsteht ein sehr hohes Maß an Kontrolle, besonders wenn sich Bedingungen ändern oder wenn man zügig unterwegs ist. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die viel Wert auf „Assistenz“ legen und auch bei wechselnden Situationen entspannt bleiben möchten.
Elektronik und Bedienung: Moderne Features bei CF Moto, ausgereifte Systemtiefe bei BMW
Elektronik ist bei Reiseenduros längst Pflicht – aber nicht jede Maschine nutzt sie gleich. Die CF Moto 1000 MT-X bietet ein modernes Paket, das sich in der Praxis schnell nutzen lässt. Das hilft vor allem dann, wenn man nicht ständig in Menüs verschwinden möchte, sondern lieber direkt losfährt. Die Bedienlogik wirkt darauf ausgelegt, dass Einstellungen schnell verfügbar sind und man das Motorrad unkompliziert an den eigenen Stil anpasst.
Die BMW R 1250 GS geht einen Schritt weiter in Richtung Systemtiefe. Die Elektronik wirkt wie ein „Mitfahrer“, der in vielen Situationen mitdenkt. Dadurch kann sich die GS besonders auf langen Touren und bei wechselnden Untergründen als sehr komfortabel erweisen. Wer gerne mit verschiedenen Fahrmodi arbeitet und die Möglichkeiten der Assistenzsysteme ausnutzt, findet hier häufig mehr „Spielraum“.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet über lange Tage
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition, Windschutz und dem Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Lenkergeometrie. Die CF Moto 1000 MT-X wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das eine gute Balance zwischen sportlicher Haltung und Tourenkomfort findet. Das kann besonders für Fahrer interessant sein, die nicht nur „sitzen und rollen“ wollen, sondern auch gelegentlich zügig fahren.
Die BMW R 1250 GS ist häufig auf maximalen Langstreckenkomfort ausgelegt. Das merkt man daran, wie entspannt sich das Motorrad über Stunden bewegen lässt. Gerade wenn die Touren länger werden, spielt die GS ihre Stärken aus: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das auf „weite Strecken“ optimiert ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise – wo die Unterschiede sichtbar werden
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag „mitmacht“: Anfahren, Rangieren, Übersicht, Temperaturmanagement und die Frage, wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die CF Moto 1000 MT-X kann hier punkten, weil sie sich häufig unkompliziert bewegt und ein modernes Gesamtpaket bietet, das nicht nur für die große Tour gedacht ist. Wer ein Motorrad sucht, das auch außerhalb der Urlaubswochen Spaß macht, findet in der MT-X oft einen passenden Charakter.
Die BMW R 1250 GS ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es „raus aus dem Alltag“ geht. Auf Touren zeigt sich, warum die GS so oft als Referenz genannt wird: Sie wirkt wie ein sehr durchdachtes System aus Motor, Fahrwerk, Elektronik und Komfort. Das kann im Stadtverkehr nicht immer den gleichen „Wow-Effekt“ erzeugen, aber auf der Strecke ist die Wirkung deutlich.
Reichweite, Ausstattung und Reise-Setup: Wer packt wie gern?
Reiseenduros werden nicht nur gefahren, sie werden auch genutzt. Dazu gehören Stauraum, Windschutz, Ergonomie für Gepäck und die Frage, wie gut sich das Motorrad für unterschiedliche Tourenvarianten aufrüsten lässt. Die CF Moto 1000 MT-X bietet hier ein modernes Setup, das sich für viele Fahrer schnell in ein Reise-Setup überführen lässt. Das ist besonders attraktiv, wenn man nicht erst lange planen möchte, sondern einfach losfahren will.
Die BMW R 1250 GS hat den Vorteil eines sehr breiten Ökosystems rund um Zubehör, Reise- und Komfortlösungen. Dadurch lässt sich die GS oft sehr individuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder verschiedene Tourenstile kombiniert (z. B. lange Autobahnabschnitte plus kurvige Landstraßen), profitiert von dieser Flexibilität.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 1000 MT-X: Stärken
- Modernes Gesamtpaket mit Fokus auf ein dynamisches, alltagstaugliches Fahrgefühl.
- Gutes Handling, das Kurvenfahrten und wechselnde Situationen angenehm unterstützt.
- Praktische Elektronik, die sich in der Regel schnell nutzen lässt.
- Tourenorientierung, ohne dass das Motorrad sich ausschließlich wie ein „Reisegerät“ anfühlt.
CF Moto 1000 MT-X: Schwächen
- Je nach Fahrstil kann die Systemtiefe nicht ganz die gleiche Tiefe erreichen wie bei der GS.
- Für Fahrer, die maximale Langstreckenruhe und „Premium-Feinschliff“ erwarten, kann die BMW im Gesamteindruck stärker wirken.
BMW R 1250 GS: Stärken
- Sehr ausgereiftes Langstrecken-Gesamtpaket aus Komfort, Fahrwerk und Elektronik.
- Hohe Souveränität bei unterschiedlichen Bedingungen und Geschwindigkeiten.
- Elektronik mit viel Systemtiefe, die das Motorrad sehr anpassungsfähig macht.
- Große Reise-Community und Zubehörvielfalt, wodurch das Motorrad leicht individualisierbar bleibt.
BMW R 1250 GS: Schwächen
- Wer vor allem ein leicht zugängliches, unkompliziertes Setup sucht, kann die GS als „mehr Motorrad“ empfinden.
- Je nach Budget und Prioritäten kann der Premium-Ansatz im Gesamtpaket stärker ins Gewicht fallen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen CF Moto 1000 MT-X und BMW R 1250 GS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil und welche Prioritäten im Vordergrund stehen.
MT-X ist besonders passend für
- Fahrer, die ein modernes Reiseenduro suchen und gerne dynamisch fahren.
- Menschen, die ein Motorrad möchten, das auch im Alltag Spaß macht und nicht nur für den Urlaub gedacht ist.
- Tourenfahrer, die ein stimmiges Gesamtpaket wollen, ohne sich auf ein Premium-Ökosystem festzulegen.
GS ist besonders passend für
- Fahrer, die maximale Langstreckenruhe und ein sehr ausgereiftes System suchen.
- Menschen, die häufig mit Gepäck unterwegs sind und ihr Motorrad stark individualisieren möchten.
- Tourer, die Elektronik und Assistenz als echten Mehrwert erleben wollen.
Fazit:
Die CF Moto 1000 MT-X ist die passende Wahl, wenn ein modernes, lebendiges Reiseenduro gesucht wird, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und auf der Landstraße sowie bei flotteren Passagen angenehm agil bleibt. Die Stärken liegen im stimmigen Gesamtgefühl, in der schnellen Nutzbarkeit der Ausstattung und darin, dass das Motorrad nicht nur für große Touren „funktioniert“, sondern auch im Alltag überzeugt. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt und dabei tourentauglich bleibt, findet in der MT-X einen starken Partner.
Die BMW R 1250 GS spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn lange Strecken, Komfort und ein sehr ausgereiftes Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik im Mittelpunkt stehen. Die GS wirkt wie eine Referenz für Vielreisende: souverän, anpassungsfähig und mit einem großen Zubehör-Ökosystem. Wer maximale Langstreckenentspannung sucht und die Systemtiefe der Elektronik wirklich nutzen möchte, liegt mit der GS meist genau richtig.
Kurz gesagt: MT-X für dynamische Allround-Touren mit modernem Anspruch – GS für die große Reise mit Premium-Gesamtpaket und maximaler Souveränität.