| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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CF Moto 1000 MT-X vs Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Landstraße und Stil
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der spannendste Vergleich: Die CF Moto 1000 MT-X zielt mit ihrer modernen Ausrichtung auf Vielseitigkeit und einen kräftigen Auftritt, während die Kawasaki W 800 den Fokus klar auf klassisches Retro-Feeling legt. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte meist wissen, welches Motorrad im Alltag wirklich überzeugt, wie sich Motor und Fahrwerk im Vergleich anfühlen und welche Kompromisse man jeweils eingeht.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit Blick auf das, was im Alltag zählt: Charakter, Komfort, Handling, Bremsen, Ausstattung und das Gesamtpaket.
Grundidee der beiden Motorräder: modern vielseitig vs. klassisch nah am Stil
CF Moto 1000 MT-X: Allrounder mit Anspruch
Die CF Moto 1000 MT-X ist als Motorrad gedacht, das nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt taugt. Der Motor und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, dass sich das Bike sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße souverän anfühlt. Dazu passt das Konzept, das eher auf „mitnehmen und losfahren“ setzt: Alltagstauglichkeit, spürbare Reserven und ein Setup, das nicht nur gut aussieht, sondern auch praktisch funktioniert.
Kawasaki W 800: Retro-Charakter als Kernkompetenz
Die Kawasaki W 800 steht dagegen für ein Motorrad, das bewusst den klassischen Vibe in den Vordergrund stellt. Das Fahrgefühl wirkt oft „ruhiger“ und stärker auf gleichmäßiges Gleiten ausgelegt. Wer Wert auf eine markante Optik, ein stimmiges Gesamtbild und ein Motorverhalten legt, das sich wie ein Motorrad aus einer anderen Zeit anfühlen kann, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die CF Moto 1000 MT-X spielt ihre Stärken eher über Durchzug und Reserven aus. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungen wirken kraftvoll, Überholmanöver lassen sich meist entspannt angehen und auch längere Strecken profitieren von einem Motor, der nicht ständig „gearbeitet“ werden will.
Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf den Charakter. Statt maximaler Dynamik steht hier das stimmige Zusammenspiel aus Drehmomentgefühl, gleichmäßigem Lauf und einem Fahrstil im Vordergrund, der eher auf Rhythmus als auf „Bumm und weg“ setzt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein – besonders, wenn das Motorrad nicht als reines Leistungswerkzeug verstanden wird, sondern als Genussmaschine.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und das Gefühl in Kurven
CF Moto 1000 MT-X: souverän und vielseitig
Die CF Moto 1000 MT-X wirkt im Vergleich tendenziell wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Straßenbedingungen gemacht ist. Das Fahrwerk unterstützt einen kontrollierten Geradeauslauf und vermittelt in Kurven ein sicheres Gefühl. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Tempo und Linie variieren, spielt die Vielseitigkeit ihre Vorteile aus.
Kawasaki W 800: angenehm, aber eher auf „entspannt“ getrimmt
Die Kawasaki W 800 fährt sich oft sehr stimmig und berechenbar. Das Handling passt gut zu einem Fahrstil, der nicht ständig an die Grenzen geht. In flotteren Passagen kann das Motorrad zwar durchaus mithalten, aber die Priorität liegt eher auf Komfort und einem harmonischen Gesamtgefühl. Wer sportlich-aggressiv fahren möchte, spürt eher schneller, dass die Auslegung stärker auf klassische Fahrfreude als auf maximale Kurvenperformance zielt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Die CF Moto 1000 MT-X wirkt tendenziell darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Anforderungen schnell ein sicheres Gefühl zu geben. Das ist besonders im Stadtverkehr oder bei häufigen Richtungswechseln relevant.
Die Kawasaki W 800 punktet dagegen häufig mit einem gut dosierbaren Bremsverhalten, das sich „natürlich“ anfühlt. Das ist vor allem dann stark, wenn ruhiges, kontrolliertes Fahren im Vordergrund steht. Wer sehr dynamisch unterwegs ist, achtet eher darauf, wie sich die Bremsleistung bei wiederholten Belastungen anfühlt – hier entscheidet am Ende die persönliche Fahrweise.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Langstrecke
Bei der CF Moto 1000 MT-X ist die Ergonomie meist so gedacht, dass sich längere Fahrten angenehm anfühlen. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, und das Motorrad lässt sich im Alltag gut kontrollieren. Wer regelmäßig pendelt oder auch mal eine längere Tour plant, profitiert oft von dieser „funktionalen“ Ausrichtung.
Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf den Retro-Look – und damit auch auf eine Sitz- und Fahrhaltung, die zum klassischen Stil passt. Das kann sehr angenehm sein, wenn der Fahrstil zu dieser Philosophie passt. Gleichzeitig sollte man beim Vergleich darauf achten, ob die eigene Körpergröße und der gewünschte Einsatzbereich wirklich zu dieser Art von Ergonomie passen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich häufig ein Unterschied in der Zielgruppe: Die CF Moto 1000 MT-X wirkt wie ein Motorrad, das moderne Features und eine alltagstaugliche Gesamtlösung in den Vordergrund stellt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Bike nicht nur „schön“ sein soll, sondern auch praktisch im Alltag.
Die Kawasaki W 800 steht eher für das Wesentliche. Das Motorrad wirkt bewusst reduziert – und gerade das kann ein Vorteil sein. Wer sich an klassischen Details erfreut und ein Motorrad bevorzugt, das nicht nach „Technik-Spielzeug“ aussieht, wird hier oft glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 1000 MT-X – Stärken
- Vielseitiger Charakter: passt zu Stadt, Landstraße und längeren Fahrten.
- Durchzug und Reserven: macht Überholmanöver und Beschleunigung entspannter.
- Alltagstaugliches Gesamtpaket: Ergonomie und Fahrwerk wirken auf „funktional“ getrimmt.
CF Moto 1000 MT-X – Schwächen
- Stilfrage: Wer kompromisslos Retro sucht, könnte sich bei der modernen Optik weniger abgeholt fühlen.
- Fahrphilosophie: Wer bewusst langsam und „genussorientiert“ fahren möchte, findet beim Retro-Konzept der W 800 möglicherweise mehr Seele.
Kawasaki W 800 – Stärken
- Retro-Feeling: Optik und Fahrcharakter passen stark zum klassischen Anspruch.
- Stimmiges Fahrgefühl: harmonisch, gut dosierbar, angenehm für entspannte Touren.
- Reduzierte Praxis: weniger „Ablenkung“, mehr Fokus auf das Fahren.
Kawasaki W 800 – Schwächen
- Weniger „Allround-Tempo“: Wer maximale Reserven und sportliche Dynamik erwartet, wird eher zur MT-X greifen.
- Ergonomie individuell: Die klassische Haltung kann je nach Körperbau und Fahrziel unterschiedlich gut passen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Im Vergleich wird schnell klar: Die CF Moto 1000 MT-X ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das möglichst viele Einsatzbereiche abdeckt und dabei mit Kraft und Vielseitigkeit überzeugt. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, überholt oder einfach „zügig durchgezogen“ werden soll – ohne dass das Motorrad dabei ständig anstrengend wirkt.
Die Kawasaki W 800 ist dagegen die passendere Option, wenn der Fokus auf klassischem Stil, ruhigem Fahrgefühl und einer Motorrad-Atmosphäre liegt, die man nicht nur fährt, sondern auch spürt. Wer Touren eher als Genuss versteht, Wert auf Retro-Ästhetik legt und ein Motorrad möchte, das sich bewusst weniger „technisch“ anfühlt, trifft hier häufig die bessere Entscheidung.
Fazit:
Die CF Moto 1000 MT-X ist für alle interessant, die ein vielseitiges Motorrad suchen: Sie spielt ihre Stärken vor allem bei Alltag, Landstraße und Fahrten aus, bei denen Reserven, Durchzug und ein souveränes Handling im Vordergrund stehen. Wer ein Bike möchte, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst und dabei modern wirkt, findet in der MT-X meist die stimmigere Wahl.
Die Kawasaki W 800 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Retro-Charakter und ein harmonisches, klassisches Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Dynamik. Sie passt besonders zu Fahrern, die Touren entspannt genießen, das Motorrad als Stil-Statement sehen und ein stimmiges Gesamtpaket aus Optik und Fahrkultur suchen. Kurz gesagt: MT-X für Vielseitigkeit und Kraft im Alltag, W 800 für klassisches Feeling und genussorientiertes Fahren.