| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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CF Moto 1000 MT-X vs Moto Guzzi V7 III: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die CF Moto 1000 MT-X und die Moto Guzzi V7 III, steckt dahinter meist mehr als nur ein anderer Look. Es geht um Philosophie: Die eine Maschine ist auf Vielseitigkeit und moderne Performance ausgelegt, die andere auf Charakter, Stil und ein unverwechselbares Fahrgefühl. Genau darum lohnt sich ein Vergleich – besonders, wenn man nicht nur Datenblätter lesen möchte, sondern wissen will, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Grundidee im Vergleich: MT-X als moderner Allrounder, V7 III als Charakter-Bike
Die CF Moto 1000 MT-X tritt als dynamischer Allrounder auf. Der Fokus liegt auf einem sportlichen, aber alltagstauglichen Gesamtpaket: Motorleistung, Fahrwerkstuning und eine Sitzposition, die sowohl für zügige Fahrten als auch für längere Strecken taugt. Die Moto Guzzi V7 III dagegen steht für klassische Motorradkultur. Hier ist der Motorcharakter ein zentraler Teil des Erlebnisses – und das merkt man nicht nur beim Anfahren, sondern über die gesamte Fahrt.
Design und Ausstrahlung
Optisch sind beide Bikes klar erkennbar. Die MT-X wirkt wie ein modernes Street-/Touring-Konzept: kantiger, technischer, mit einer Haltung, die nach „mit allem“ aussieht. Die V7 III ist dagegen bewusst zeitlos und traditionell. Wer Wert auf Stil, markante Proportionen und ein Motorrad legt, das auch im Stand Aufmerksamkeit bekommt, wird sich mit der Guzzi deutlich schneller identifizieren.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Stärken
Beim Motor wird der Vergleich besonders spannend. Die CF Moto 1000 MT-X zielt auf souveräne Beschleunigung und ein insgesamt „leichtgängiges“ Ansprechverhalten. Das macht sie attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen im Stadtverkehr oder zügiges Überholen auf Landstraßen zum Alltag gehören. Die Moto Guzzi V7 III spielt dagegen ihre Stärken im Bereich Rhythmus und Gelassenheit aus. Der Motor liefert nicht nur Vortrieb, sondern auch ein spürbares Gefühl von „Handwerk“ – mit einem Klang und einer Art zu laufen, die man bei vielen modernen Bikes so nicht findet.
Leistungsentfaltung im Alltag
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die MT-X wirkt wie das Bike, das man „einfach nutzt“. Man steigt ein, fährt los, und die Maschine unterstützt zügiges Tempo ohne große Diskussion. Die V7 III verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit im Fahrstil – nicht im negativen Sinn, sondern weil ihr Charakter belohnt, wenn man ihr die passende Gangwahl und Drehzahl gibt. Wer gerne entspannt fährt und den Weg mehr genießt als das Tempo, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Auch wenn beide Motorräder für den Straßenbetrieb gemacht sind, unterscheiden sie sich im Fahrgefühl. Die CF Moto 1000 MT-X ist darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen und das Tempo auch dann zu halten, wenn die Strecke unruhiger wird. Das Fahrwerk wirkt dabei wie ein Werkzeugkasten: Es unterstützt sportliche Linien, bleibt aber gleichzeitig so abgestimmt, dass längere Fahrten nicht zur Belastung werden.
Die Moto Guzzi V7 III vermittelt dagegen eher eine Art „klassische Stabilität“. Das Bike liegt nicht nur irgendwie auf der Straße, sondern fühlt sich in vielen Situationen ruhig und berechenbar an. In flotten Passagen kann das sehr angenehm sein, weil man nicht permanent gegen das Motorrad arbeiten muss. Wer allerdings maximale Agilität im Sinne eines sehr sportlichen Fahrstils sucht, wird die MT-X als klarer empfundenen Partner erleben.
Lenkung, Kurvengefühl und Tempo
Beim Kurvenfahren zeigt sich der Unterschied in der Priorität: Die MT-X lädt dazu ein, früher einzulenken und Linien aktiv zu gestalten. Die V7 III ist eher das Motorrad, das man „mitnimmt“ – mit einem Gefühl von Kontrolle und Gelassenheit. Beide können Spaß machen, aber auf unterschiedliche Art: Die eine über Dynamik, die andere über Charakter und ruhige Souveränität.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die CF Moto 1000 MT-X bietet eine Sitzposition, die auf vielseitige Nutzung ausgelegt ist: nicht zu extrem, aber so, dass man auch bei längeren Strecken nicht komplett „abgelegt“ wird. Dadurch eignet sie sich gut für Pendeln, Wochenendtouren und auch für Fahrten, bei denen man nicht genau weiß, wie die Strecke wird.
Die Moto Guzzi V7 III wirkt ergonomisch eher wie ein klassisches Motorrad: bequem genug für viele Situationen, aber mit einem Fahrgefühl, das stärker auf entspannte Kontrolle setzt. Wer gerne sitzt, statt „zu arbeiten“, wird sich hier schnell wohlfühlen. Für sehr lange Autobahn- oder Dauer-Tempo-Etappen kann die persönliche Vorliebe entscheidend sein, denn die Guzzi ist eher auf Stil und Fahrkultur ausgerichtet.
Komfort im Stadtverkehr
Im Stop-and-go zählt, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt und wie gut es bei niedrigen Geschwindigkeiten reagiert. Die MT-X spielt hier ihre moderne Abstimmung aus: Sie lässt sich meist unkompliziert dosieren und wirkt im Alltag „handlich genug“, um nicht zur Aufgabe zu werden. Die V7 III ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Motorrad“ an – mit einem Charakter, der das Fahren bewusster macht.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheitsgefühl
Beim Thema Sicherheit geht es weniger um einzelne Bauteile als um das Gesamtgefühl. Die CF Moto 1000 MT-X vermittelt durch ihre moderne Abstimmung ein direktes, kontrolliertes Bremsverhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Alltag häufig aus wechselnden Geschwindigkeiten verzögert oder wenn die Straße nicht perfekt ist.
Die Moto Guzzi V7 III punktet ebenfalls mit einem stimmigen Sicherheitsgefühl. Allerdings ist das Gefühl oft stärker vom Motor- und Fahrcharakter geprägt: Wer vorausschauend fährt und das Motorrad in seinem Rhythmus bewegt, bekommt ein sehr harmonisches Zusammenspiel. Wer dagegen sehr aggressiv bremst oder häufig in hektischen Situationen unterwegs ist, wird die MT-X als „nervenschonender“ empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
In der Praxis zählt, wie gut sich ein Motorrad an den eigenen Alltag anpasst. Die MT-X wirkt wie ein Bike, das man gern erweitert oder einfach „so“ nutzt: moderne Bedienlogik, ein Setup, das für Touren und Allround-Einsatz gedacht ist. Die V7 III ist dagegen stärker auf das Wesentliche reduziert – und genau das ist für viele ein Vorteil. Sie fühlt sich weniger wie ein Technikprojekt an, sondern mehr wie ein Motorrad, das man fährt, um zu genießen.
Unterhalt, Service und Kaufentscheidung
Beim Kauf spielen neben dem Fahrgefühl auch Themen wie Werkstattnetz, Ersatzteilverfügbarkeit und Wartungsaufwand eine Rolle. Beide Marken können je nach Region unterschiedlich gut betreut sein. Deshalb lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf die lokale Versorgung und die Erfahrungen anderer Fahrer in der Umgebung. So wird aus dem Vergleich der Modelle auch ein Vergleich der realen Rahmenbedingungen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 1000 MT-X – Stärken
- Vielseitigkeit: passt für Stadt, Landstraße und Touren, ohne dass man ständig umdenken muss.
- Dynamisches Fahrgefühl: unterstützt zügiges Fahren und aktives Kurvenfahren.
- Moderne Abstimmung: wirkt im Alltag oft „einfach“ und kontrolliert.
CF Moto 1000 MT-X – Schwächen
- Charakter: wer vor allem das „besondere“ Erlebnis sucht, könnte die Guzzi emotional näher finden.
- Stilfrage: das moderne Design ist Geschmackssache – nicht jeder möchte ein Technik-orientiertes Auftreten.
Moto Guzzi V7 III – Stärken
- Unverwechselbarer Charakter: Motorlauf, Klang und Fahrkultur sind ein echtes Erlebnis.
- Ruhige Souveränität: vermittelt Kontrolle und macht das Fahren entspannter.
- Zeitloses Design: wirkt hochwertig und bleibt lange attraktiv.
Moto Guzzi V7 III – Schwächen
- Sportlicher Anspruch: wer maximale Agilität und „sportliches Arbeiten“ sucht, wird die MT-X bevorzugen.
- Fahrstilabhängigkeit: der Charakter belohnt eine passende Gangwahl und Drehzahl.
Für wen welches Motorrad besser passt
Die CF Moto 1000 MT-X ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viele Rollen abdeckt: vom spontanen Feierabendtrip bis zur längeren Tour. Sie eignet sich für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind, Wert auf modernes Handling legen und ein Motorrad möchten, das im Alltag unkompliziert bleibt.
Die Moto Guzzi V7 III passt am besten zu Menschen, die Motorradfahren als Erlebnis verstehen: mit Stil, Klang und einem Motorcharakter, der nicht austauschbar wirkt. Wer lieber entspannt fährt, das Fahrgefühl bewusst wahrnimmt und ein Motorrad sucht, das sich „echt“ anfühlt, wird mit der Guzzi sehr glücklich.
Fazit:
Die CF Moto 1000 MT-X ist der bessere Match, wenn ein vielseitiges Motorrad gefragt ist, das dynamisch unterstützt und im Alltag schnell überzeugt. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn häufig unterschiedliche Strecken anstehen und man ein Bike möchte, das zügiges Fahren leicht macht. Die Moto Guzzi V7 III gewinnt dagegen dort, wo Charakter wichtiger ist als reine Effizienz: beim Genuss von Motorlauf, Klang und einer ruhigen, souveränen Art zu fahren. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Klassiker anfühlt und bei jeder Ausfahrt Freude am Detail vermittelt, trifft mit der V7 III die richtige Wahl. Kurz gesagt: MT-X für den modernen Allround-Einsatz mit sportlichem Anspruch, V7 III für Fahrkultur, Stil und ein unverwechselbares Erlebnis. Am Ende entscheidet das Bauchgefühl – und das Fahrgefühl bestätigt es dann.