| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
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CF Moto 1000 MT-X vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Tour und Offroad
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist daran, dass sie für verschiedene Einsatzzwecke gebaut wurden. Genau das trifft auf den CF Moto 1000 MT-X und die Suzuki DR-Z 4SM zu. Der eine steht eher für die große, vielseitige Reiseenduro-Idee, der andere für das kompakte, agile Supermoto-/Dual-Sport-Konzept. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die typischen Eigenschaften beider Modelle im Alltag bemerkbar machen – und wo die jeweiligen Stärken gleichzeitig auch die Grenzen definieren.
Grundidee: Vielseitige Tour vs. agiles Spaßgerät
CF Moto 1000 MT-X: Reiseenduro-Charakter
Der CF Moto 1000 MT-X ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das lange Strecken und wechselnde Untergründe souverän abdecken soll. Das zeigt sich vor allem in der Auslegung auf Komfort, Stabilität und eine entspannte Fahrweise. Wer häufig zwischen Autobahn, Landstraße und gelegentlichem Schotter pendelt, findet hier ein Konzept, das auf Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort setzt.
Suzuki DR-Z 4SM: Supermoto-Feeling mit Dual-Sport-DNA
Die Suzuki DR-Z 4SM zielt dagegen stärker auf direktes Ansprechverhalten und ein leichtes, sportliches Handling. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurvige Strecken, Stadtverkehr mit viel Manövrieren und für den Offroad-Spaß auf leichterem Terrain. Die DR-Z 4SM ist weniger „Reisegerät“ im klassischen Sinn, sondern eher ein Motorrad, das Lust auf Kurven und kurze Ausflüge macht.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Direktheit
CF Moto 1000 MT-X: Durchzug und Reserven
Beim CF Moto 1000 MT-X steht das Fahrgefühl für kräftigen Vortrieb und eine eher entspannte Leistungsentfaltung. In der Praxis bedeutet das: Überholmanöver lassen sich häufig ohne großes Herunterschalten erledigen, und auch bei wechselnder Geschwindigkeit bleibt das Motorrad ruhig und kontrollierbar. Gerade auf Touren ist das ein Vorteil, weil weniger „Arbeit“ im Antrieb steckt und das Tempo sich harmonischer aufbauen lässt.
Suzuki DR-Z 4SM: Lebendigkeit und sportliche Reaktion
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken eher über die Art, wie sie auf Gasbefehle reagiert. Das Motorrad fühlt sich oft unmittelbarer an, was in engen Kurven und beim dynamischen Fahren besonders Spaß macht. Wer gern zügig beschleunigt, früh in die Kurve geht und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“, wird die DR-Z 4SM als sehr direkt empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
CF Moto 1000 MT-X: Ruhig über längere Strecken
Das CF Moto 1000 MT-X wirkt im Vergleich eher darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten eine stabile Linie zu halten. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte, souveräne Gangart – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Auf welligen Landstraßen oder bei wechselndem Grip bleibt das Motorrad berechenbar, was das Vertrauen erhöht.
Suzuki DR-Z 4SM: Agil in der Kurve
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet dagegen mit Wendigkeit und einem sportlichen Kurvengefühl. Gerade bei häufigem Richtungswechsel oder wenn es „eng“ wird, zeigt sich die Stärke des Konzepts: Das Motorrad lässt sich leichter umsetzen, wirkt handlich und macht schnelle Richtungswechsel zu einem Teil des Fahrspaßes. Auf der anderen Seite kann das Setup – je nach Untergrund – weniger „komfortabel“ wirken als bei einem stärker auf Tour ausgelegten Motorrad.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln das Bremsgefühl unterschiedlich. Der CF Moto 1000 MT-X tendiert eher zu einem kontrollierten, tourentauglichen Setup: Die Verzögerung lässt sich meist gut dosieren, und das Motorrad bleibt dabei stabil. Die Suzuki DR-Z 4SM fühlt sich im Vergleich oft „sportlicher“ an, was das Bremsen in dynamischen Situationen sehr direkt macht. Wer häufig zügig fährt, profitiert von dieser unmittelbaren Rückmeldung – wer dagegen lange, gleichmäßige Strecken fährt, schätzt beim MT-X häufig die ruhige Gesamtwirkung.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
CF Moto 1000 MT-X: Komfortorientierte Sitzhaltung
Der CF Moto 1000 MT-X bietet im Alltag typischerweise eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das hilft besonders dann, wenn die Tour nicht nur aus „kurz und schnell“ besteht, sondern aus mehreren Etappen. Auch die Übersicht und die allgemeine Handhabung sind auf ein entspanntes Fahren ausgelegt.
Suzuki DR-Z 4SM: Kompakt und fahraktiv
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt ergonomisch eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das Motorrad lässt sich gut bewegen, und die Sitzposition unterstützt das „Mitgehen“ in Kurven. Für kurze Ausflüge und sportliche Fahrten ist das ein Vorteil. Bei sehr langen Strecken kann das fahraktive Gefühl jedoch weniger entspannend sein als bei einem stärker komfortorientierten Modell.
Ausstattung und Einsatzprofil: Was passt besser zu welchem Alltag?
CF Moto 1000 MT-X: Mehr „Allround“ für Touren
Der CF Moto 1000 MT-X ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad wirklich als Allrounder dienen soll: Pendeln, längere Touren, gelegentliches Schotterstück – und das möglichst ohne ständiges Umdenken. Die Auslegung zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerksruhe und Alltagstauglichkeit.
Suzuki DR-Z 4SM: Mehr „Spaß“ für Kurven und leichtes Gelände
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besser, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt: enge Strecken, spontane Ausfahrten, viel Stadt und Landstraße mit sportlichem Anspruch. Auch für leichtes Gelände ist das Konzept interessant, solange die Erwartungen realistisch bleiben. Wer „Offroad“ im Sinne von anspruchsvollen Strecken plant, sollte das Einsatzprofil der DR-Z 4SM entsprechend einordnen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des CF Moto 1000 MT-X
- Tourenorientiertes Fahrgefühl: ruhig, kontrolliert und angenehm auf längeren Strecken.
- Leistungscharakter: kräftiger Vortrieb, der Überholvorgänge und Beschleunigung erleichtert.
- Allround-Ansatz: gut geeignet für wechselnde Untergründe im Alltag.
Schwächen bzw. Grenzen des CF Moto 1000 MT-X
- Weniger „leichtfüßig“ als ein kompakteres Supermoto-Konzept – besonders bei sehr agilen Manövern.
- Offroad-Fokus eher im Sinne von „leicht bis moderat“ statt kompromissloser Gelände-Eskapaden.
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agiles Handling: direktes Kurvengefühl und schnelle Richtungswechsel.
- Sportliche Reaktion auf Gas und Fahrbefehle – ideal für dynamisches Fahren.
- Viel Fahrspaß im Alltag, besonders auf kurvigen Strecken und bei kurzen Touren.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki DR-Z 4SM
- Komfort und Langstrecke: kann je nach Fahrstil weniger entspannend wirken als beim MT-X.
- Anspruchsvolles Gelände: eher für leichtes Offroad ausgelegt, nicht für extremes Terrain.
Welche Wahl ist sinnvoll? Kauf-Tipps nach Fahrprofil
Für wen ist der CF Moto 1000 MT-X die bessere Wahl?
Der CF Moto 1000 MT-X lohnt sich besonders, wenn das Motorrad als Hauptmaschine gedacht ist: für Touren, für Pendelstrecken, für längere Fahrten mit wechselndem Untergrund und für alle, die ein ruhiges, souveränes Gesamtpaket suchen. Wer gern entspannt fährt, aber trotzdem Reserven beim Beschleunigen möchte, wird mit dem MT-X häufig zufriedener sein.
Für wen ist die Suzuki DR-Z 4SM die bessere Wahl?
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ideal, wenn der Fokus klar auf Agilität, Fahrspaß und sportlichem Handling liegt. Wer oft kurvige Strecken fährt, in der Stadt viel manövriert und das Motorrad als lebendiges Spaßgerät versteht, findet in der DR-Z 4SM eine sehr passende Basis. Auch für leichtes Gelände ist sie spannend – solange das Einsatzgebiet realistisch bleibt.
Fazit:
Der CF Moto 1000 MT-X ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als vielseitiger Touren-Allrounder funktioniert: souveränes Fahrgefühl, kräftiger Vortrieb und eine insgesamt eher entspannte Art, Kilometer zu machen. Besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Untergründen spielt der MT-X seine Stärken aus, während die Grenzen eher dort liegen, wo maximale Agilität im Vordergrund steht oder wenn das Gelände deutlich anspruchsvoller wird.
Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt dagegen dort, wo es um direktes Handling und Fahrspaß geht: enge Kurven, dynamisches Fahren und ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert. Wer häufig kurze Ausfahrten macht, gern sportlich unterwegs ist und leichtes Offroad als Ergänzung sieht, wird mit der DR-Z 4SM sehr viel Freude haben. Kurz gesagt: MT-X für Tour und Souveränität, DR-Z 4SM für Agilität und Spaß.