| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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CF Moto 1000 MT-X vs Triumph Tiger Sport 1050: Vergleich für Alltag und Tour
Wer zwischen CF Moto 1000 MT-X und Triumph Tiger Sport 1050 schwankt, sucht meist etwas, das mehr kann als nur „von A nach B“. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich unterwegs sein möchten, aber dabei nicht auf Komfort und Alltagstauglichkeit verzichten wollen. Genau hier lohnt der Blick auf die Details: Wie unterscheiden sich Motorgefühl, Fahrwerkseindruck, Bremsen, Elektronik und die Art, wie sich die Maschinen auf der Straße anfühlen?
Im Folgenden werden die im Vergleich typischen Kennzeichen beider Motorräder gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit einem klaren Blick auf Stärken und Schwächen im Fahralltag und auf längeren Strecken.
Motor und Charakter: Wie sich die Leistung anfühlt
CF Moto 1000 MT-X: kräftig und direkt
Der CF Moto 1000 MT-X wirkt im Alltag oft wie ein „Drehmoment-Motor“: Das Ansprechverhalten ist spürbar, und das Gefühl von Durchzug kommt früh. Für zügiges Fahren in der Stadt oder für Überholmanöver auf Landstraßen ist das angenehm, weil das Motorrad nicht erst „auf Touren kommen“ muss. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei konstantem Tempo auf der Landstraße zeigt sich der Vorteil: Der Motor trägt, statt nur zu drehen.
Triumph Tiger Sport 1050: kultiviert und souverän
Die Triumph Tiger Sport 1050 präsentiert sich dagegen häufig als eher „kultivierte“ Alternative. Der Motor läuft gleichmäßiger, die Leistungsentfaltung fühlt sich oft harmonisch an – besonders dann, wenn das Tempo konstant bleibt oder wenn die Maschine über längere Zeit im Reisebetrieb bewegt wird. Für Fahrer, die gern flüssig fahren und den Motor als Teil des Gesamtgefühls sehen, ist das ein Pluspunkt.
Unterschied im Vergleich
Beide Motorräder liefern genug Reserven, aber der Charakter ist unterschiedlich: Der CF Moto 1000 MT-X spielt seine Stärken eher über unmittelbaren Schub und ein „einfaches“ Handling im Alltag aus. Die Triumph Tiger Sport 1050 punktet eher mit gleichmäßigem Lauf und einem souveränen Reisegefühl. Wer häufig stop-and-go fährt oder gern spontan beschleunigt, fühlt sich beim CF Moto oft schneller „zu Hause“. Wer lange Strecken entspannt abspulen möchte, findet bei Triumph häufig den ruhigeren Rhythmus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
CF Moto 1000 MT-X: sportlich, aber tourtauglich
Das Fahrwerk des CF Moto 1000 MT-X wirkt darauf ausgelegt, zügige Passagen zu unterstützen. In Kurven vermittelt die Maschine ein direktes Feedback, und das Einlenken fühlt sich meist unkompliziert an. Gleichzeitig bleibt das Motorrad auf der Straße nicht „zu hart“ für den Alltag. Gerade auf welligen Landstraßen zeigt sich: Das Setup ist so gewählt, dass es nicht nur im perfekten Asphalt funktioniert.
Triumph Tiger Sport 1050: gelassen und präzise
Die Triumph Tiger Sport 1050 legt den Fokus stärker auf Stabilität und kontrollierte Präzision. Bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten wirkt die Maschine oft ruhiger. In schnellen Richtungswechseln bleibt sie dabei gut kontrollierbar, ohne dass das Fahrgefühl „nervös“ wird. Wer viel auf der Strecke unterwegs ist, profitiert von dieser Gelassenheit.
Unterschied im Vergleich
Im direkten Vergleich ist der CF Moto 1000 MT-X tendenziell der agilere Begleiter für kurvige Strecken und spontane Fahrten. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist eher die Wahl für Fahrer, die Stabilität und Ruhe priorisieren, besonders bei längeren Etappen. Beide können sportlich, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte: „leicht und direkt“ beim CF Moto, „ruhig und präzise“ bei Triumph.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern steht die Bremsleistung im Alltag im Vordergrund, denn gerade auf Touren entscheidet das Gefühl beim Verzögern über Sicherheit und Komfort. Der CF Moto 1000 MT-X vermittelt dabei häufig ein direktes Ansprechverhalten: Man kann das Tempo gut dosieren, ohne dass sich der Bremsweg überraschend verändert. Die Triumph Tiger Sport 1050 punktet oft mit einem sehr gleichmäßigen Druckaufbau und einem stabilen Gefühl unter Last.
Stärken und Schwächen zeigen sich weniger in „gut vs. schlecht“, sondern eher in der Art, wie sich das Motorrad anfühlt: Der CF Moto wirkt beim ersten Zug oft sehr spontan, Triumph eher „berechenbar“ über den gesamten Bremsvorgang. Für sportliche Fahrer ist das spontane Ansprechen beim CF Moto attraktiv, während Triumph für viele als besonders stressfrei im Tourenbetrieb wirkt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Moderne Motorräder leben von Elektronik, und beide Modelle bringen Systeme mit, die das Fahren erleichtern. Im Vergleich zeigt sich: Der CF Moto 1000 MT-X bietet eine moderne Basis, die sich im Alltag gut nutzen lässt. Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt zusätzlich auf ein sehr stimmiges Gesamtpaket, das sich häufig als „rund“ anfühlt – besonders dann, wenn unterschiedliche Fahrmodi oder Regelungen im Hintergrund greifen.
Wichtig ist dabei weniger, wie viele Funktionen es gibt, sondern wie gut sie in der Praxis zusammenarbeiten. Der CF Moto wirkt oft pragmatisch: Systeme unterstützen, ohne das Fahrgefühl zu überdecken. Triumph wirkt häufig besonders fein abgestimmt, sodass die Eingriffe als kontrolliert und vorhersehbar wahrgenommen werden.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt bequemer?
CF Moto 1000 MT-X: sportlicher als erwartet
Die Sitzposition des CF Moto 1000 MT-X kann je nach Körpergröße und Fahrstil sportlich wirken. Für Fahrer, die gern aktiv am Motorrad arbeiten, ist das ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich gut „führen“, und der Oberkörper bleibt nicht komplett passiv. Gleichzeitig bleibt die Ergonomie so gewählt, dass längere Fahrten nicht sofort zur Belastung werden müssen.
Triumph Tiger Sport 1050: Reiseorientiert mit sportlichem Touch
Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet häufig eine Sitzposition, die sich wie ein guter Kompromiss anfühlt: nicht zu gestreckt, nicht zu „krumm“, sondern eher auf komfortables Reisen ausgelegt. Wer viel Autobahn oder Landstraße fährt, profitiert oft von der entspannten Haltung und dem insgesamt ruhigen Fahrgefühl.
Unterschied im Vergleich
Im Vergleich ist der CF Moto 1000 MT-X tendenziell die sportlichere Option für Fahrer, die Kurven aktiv angehen. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist eher die Wahl für diejenigen, die Komfort und entspannte Kontrolle über lange Strecken suchen. Beide sind tourtauglich, aber Triumph wirkt oft „reisefertiger“, während CF Moto eher „sportlich-tourig“ ist.
Windschutz und Alltag: Wie gut funktioniert die Maschine im echten Leben?
Auf Touren entscheidet Windschutz über Konzentration und Komfort. Der CF Moto 1000 MT-X bietet hier eine solide Basis, die sich für viele Fahrprofile gut anfühlt. Wer häufig bei wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, merkt schnell, ob das Motorrad den Fahrtwind angenehm ablenkt oder ob man stärker gegen den Wind „arbeitet“.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist in dieser Kategorie oft besonders stimmig: Viele Fahrer empfinden den Windschutz als angenehmer für längere Abschnitte, wodurch sich die Konzentration stärker aufs Fahren verlagern kann. Das macht sich besonders auf längeren Landstraßen und Autobahnfahrten bemerkbar.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des CF Moto 1000 MT-X
- Direktes Fahrgefühl mit spürbarem Durchzug im Alltag
- Agiles Handling für kurvige Strecken und spontanes Fahren
- Pragmatische Elektronik, die das Fahren unterstützt, ohne zu dominieren
- Tourenfähigkeit durch ein ausgewogenes Setup
Schwächen bzw. Grenzen des CF Moto 1000 MT-X
- Je nach persönlicher Ergonomie kann die sportlichere Ausrichtung auf sehr langen Etappen mehr Aufmerksamkeit erfordern
- Für Fahrer, die maximal „Reise-Ruhe“ suchen, kann das Gesamtgefühl weniger „samtig“ wirken als bei Triumph
Stärken der Triumph Tiger Sport 1050
- Sehr souveränes Reisegefühl bei längeren Strecken
- Gleichmäßiger Motorlauf und harmonische Leistungsentfaltung
- Stabile Fahrwerksanmutung für hohe Konstanz
- Stimmiges Elektronikpaket mit kontrollierten Eingriffen
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Tiger Sport 1050
- Wer maximale Spontanität und „Schub von unten“ priorisiert, könnte den CF Moto als unmittelbarer empfinden
- Für sehr sportlich ambitionierte Kurvenfahrten kann das Setup je nach Vorlieben weniger „leicht“ wirken als beim CF Moto
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Der CF Moto 1000 MT-X ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven dynamisch angehen und im Alltag ein direktes Ansprechverhalten schätzen. Auch dann, wenn nicht jede Fahrt eine „große Tour“ ist, sondern viele Strecken aus Alltag, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen bestehen, passt das Konzept gut.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken genießen, Wert auf ruhige Stabilität legen und ein sehr harmonisches Gesamtgefühl suchen. Wer häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird mit Triumph oft zufriedener.
Fazit:
Die CF Moto 1000 MT-X ist die passende Wahl, wenn ein Motorrad vor allem direkt, agil und alltagstauglich wirken soll: kräftiger Durchzug, unkompliziertes Handling und eine Elektronik, die im Hintergrund bleibt. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern spontan beschleunigen, kurvige Strecken dynamisch fahren und dabei trotzdem Tourenkomfort erwarten.
Die Triumph Tiger Sport 1050 gewinnt dagegen dort, wo Reise-Ruhe, Stabilität und ein harmonisches Gesamtpaket im Vordergrund stehen: gleichmäßiger Motorlauf, präzises Fahrverhalten und ein insgesamt sehr souveränes Gefühl auf längeren Etappen. Wer häufig unterwegs ist und sich auf ein entspanntes Fahrprofil verlassen möchte, findet in Triumph oft den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: CF Moto für dynamische Alltags- und Kurvenfahrten, Triumph für komfortorientierte Langstrecken und ruhige Konstanz.