| UVP | 9.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Starke Serienausstattung mit allem - sogar beheizte Sitzbank
- komfortables, voll einstellbares Fahrwerk von KYB
- Motor mit ordentlich Dampf und typischen Reihentwin-Charakter
- Brembo-Bremsen
- erhabenes Fahrgefühl
- Geländegängige Federwege und Bodenfreiheit
- spürbare Lastwechsel-Reaktionen
- Traktionskontrolle verbesserungswürdig
- Windschutz 1b
- etwas Feinschliff fehlt noch
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.425 | mm |
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 946 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 93 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 112 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 208 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit einem angeschraubten Heckrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm USD-Gabel von KYB (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB Zentralfederbein (Federweg 230)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo radial montierte Vierkolbensättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Mit der 1000 MT-X präsentiert CFMOTO eine Reise-Enduro, das nicht nur durch einen attraktiven Preis, sondern auch durch eine umfangreiche Ausstattung, solide Technik und ein gelungenes Design überzeugt. Die Maschine bietet hohen Fahrkomfort, moderne Elektronik und ausreichend Leistung für Touren und Alltagsfahrten. Kleine Schwächen im Gelände und die fehlende Feinabstimmung sind verschmerzbar, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Die CFMOTO 1000 MT-X ist eine ernstzunehmende Alternative zu etablierten Marken und dürfte vor allem Reise-Einsteiger begeistern
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS in Bokel zur Verfügung gestellt. Bei ZTS gibt es Vorführer und Motorräder von CFMOTO, Suzuki, Moto Guzzi, Aprilia und Vespa.
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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CF Moto 1000 MT-X vs Zontes 703 F: Motorradvergleich für Alltag, Tour und Feierabend
Wenn zwei moderne Motorräder aus unterschiedlichen Hubraum- und Konzeptwelten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Der CF Moto 1000 MT-X steht für einen kräftigen Allrounder mit Reise- und Tourenambitionen, während die Zontes 703 F eher den Fokus auf ein ausgewogenes, agiles Gesamtpaket legt. Beide Modelle sind darauf ausgelegt, im Alltag zu funktionieren und auf längeren Strecken nicht nur „irgendwie“ mitzuhalten. Doch im Detail unterscheiden sie sich spürbar – etwa bei der Art, wie Motorleistung umgesetzt wird, wie sich das Fahrwerk anfühlt und welche Ausstattungs- und Elektronikschwerpunkte gesetzt wurden.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was sich daraus in der Praxis ergibt: Wie harmonisch wirkt die Leistungsentfaltung? Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag dosieren? Und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?
Grundidee und Charakter: MT-X als kräftiger Tourer, 703 F als dynamischer Allrounder
CF Moto 1000 MT-X: mehr Reserven, mehr „Langstrecken-Gefühl“
Der CF Moto 1000 MT-X wirkt wie ein Motorrad, das für längere Etappen gemacht ist. Der größere Hubraum und die Auslegung auf souveräne Fahrbarkeit sorgen dafür, dass sich Tempo aufbauen lässt, ohne dass ständig „nachgearbeitet“ werden muss. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Fahren in wechselndem Terrain zeigt sich der Vorteil: Das Motorrad bleibt ruhig, die Leistungsabgabe wirkt gleichmäßig und das Gesamtpaket fühlt sich insgesamt belastbar an.
Zontes 703 F: leichteres Handling, sportlichere Linie
Die Zontes 703 F verfolgt dagegen einen Ansatz, der sich im Fahrgefühl oft etwas direkter anfühlt. Das Motorrad wirkt agiler, lässt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken leichter „mitnehmen“ und vermittelt schneller das Gefühl, dass es Spaß macht, die Linie zu fahren. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert bewegt, findet hier einen starken Charakter.
Motor und Leistungsentfaltung: Dosierbarkeit vs. Durchzug
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Der CF Moto 1000 MT-X spielt seine Stärken vor allem beim Durchzug und bei Reserven aus. Die Leistungsentfaltung wirkt so, dass auch bei höheren Geschwindigkeiten noch „Luft“ vorhanden ist. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig in den Drehzahlkeller greifen möchte.
Die Zontes 703 F setzt dagegen stärker auf ein dynamisches Ansprechverhalten. Die Leistung fühlt sich oft so an, als würde sie schneller „greifbar“ werden, wodurch sich das Motorrad besonders auf Landstraßen und in Kurven gut kontrollieren lässt. Das bedeutet nicht, dass es an Kraft fehlt – aber die Art, wie die Leistung genutzt wird, ist eine andere: eher sportlich dosiert statt dauerhaft „durchgezogen“.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
CF Moto 1000 MT-X: ruhiger, stabiler, tourentauglich
Beim CF Moto 1000 MT-X steht das Gefühl von Stabilität im Vordergrund. Gerade bei längeren Strecken und bei wechselndem Untergrund wirkt das Fahrwerk tendenziell souverän. Die Linie bleibt leichter zu halten, und das Motorrad vermittelt ein „entspanntes“ Tempo. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man häufig Autobahnanteile hat oder einfach nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchte.
Zontes 703 F: handlicher, lebendiger, kurvenfreundlich
Die Zontes 703 F spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. In engen Passagen und bei häufigen Richtungswechseln wirkt das Motorrad oft wendiger und leichter zu „lesen“. Wer gerne zügig fährt, aber nicht nur auf Geradeaus-Performance setzt, wird das Fahrgefühl schnell zu schätzen wissen. Gleichzeitig kann das auch bedeuten: Wer maximalen Langstreckenkomfort sucht, muss genauer hinschauen, wie das Setup zum eigenen Fahrstil passt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Bremsen sind nicht nur „Stärke“, sondern vor allem Dosierbarkeit und Rückmeldung. Der CF Moto 1000 MT-X wirkt dabei tendenziell so, als würde er auch bei zügiger Fahrt ein stabiles, kontrollierbares Verzögern liefern. Das gibt Sicherheit, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten in den nächsten Abschnitt hinein bremst.
Die Zontes 703 F punktet eher mit einem direkten Gefühl an der Bremse. Das kann besonders im Alltag Vorteile bringen, etwa beim häufigen Anbremsen an Ampeln oder beim sportlichen Fahren in Kurven. Wer häufig „kurz und knackig“ bremst, profitiert oft von dieser unmittelbaren Rückmeldung.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Schwerpunkte
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber der Fokus kann sich unterscheiden: Der CF Moto 1000 MT-X wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf entspannte Kontrolle ausgelegt ist – also auf ein Zusammenspiel aus Motorsteuerung, Fahrmodi und Stabilitätsfunktionen, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe bringt. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht immer „auf Anschlag“ fährt, sondern einfach sicher und komfortabel unterwegs sein möchte.
Die Zontes 703 F kann sich dagegen in der Praxis so anfühlen, als würde sie die sportliche Seite stärker unterstützen. Fahrmodi und die Art, wie die Motorcharakteristik umgesetzt wird, sorgen dafür, dass sich das Motorrad je nach Stil schnell anpassen lässt. Das ist ein Plus für Fahrer, die gerne variieren: mal entspannt, mal dynamischer.
Ausstattung und Alltag: Komfort, Ergonomie und Nutzwert
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Sitzposition, Windschutz, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut das Motorrad für den eigenen Tagesrhythmus passt. Der CF Moto 1000 MT-X wirkt in der Gesamtheit wie ein Motorrad, das für längere Strecken „mitdenkt“. Die Ergonomie und die Auslegung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.
Die Zontes 703 F ist dagegen häufig dann im Vorteil, wenn das Motorrad schnell einsatzbereit sein soll: kurze Wege, spontane Touren, häufiges Rangieren und ein Fahrgefühl, das nicht zu schwerfällig wirkt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig auf kurvigen Landstraßen unterwegs ist, wird den Nutzwert schnell merken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CF Moto 1000 MT-X – Stärken
- Durchzug und Reserven: Leistungsentfaltung wirkt souverän, besonders bei zügiger Fahrt.
- Stabilität: Fahrwerk und Gesamtgefühl sind auf längere Strecken ausgelegt.
- Tourenorientiertes Setup: Ergonomie und Fahrruhe unterstützen entspannte Kilometer.
CF Moto 1000 MT-X – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als das kleinere Konzept: im engen Stadtverkehr kann das Handling weniger verspielt wirken.
- Fokus auf Komfort: Wer maximal sportliche Direktheit sucht, muss das Fahrgefühl bewusst testen.
Zontes 703 F – Stärken
- Agilität: Handlichkeit und lebendiges Fahrgefühl sind im Alltag und auf Landstraßen spürbar.
- Direktes Ansprechverhalten: Motorcharakter wirkt schnell umsetzbar.
- Allround-Nutzwert: Passt gut für kurze Strecken und spontane Touren.
Zontes 703 F – mögliche Schwächen
- Tourenkomfort im Detail: Je nach Fahrstil kann das Setup weniger „groß“ wirken als beim größeren Tourenkonzept.
- Leistungsnutzung: Wer dauerhaft sehr hohes Tempo fährt, muss die Leistung eventuell öfter aktiv nutzen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? Praxisempfehlung
Der CF Moto 1000 MT-X ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das lange Strecken entspannt abspult und dabei auch bei zügigem Fahren souverän bleibt. Wer häufig Autobahn oder schnelle Landstraßen fährt, gerne mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein starkes Gefühl von Reserven möchte, findet im MT-X eine stimmige Wahl.
Die Zontes 703 F passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag und für kurvige Strecken suchen, das sich leicht anfühlt und schnell „mitgeht“. Wer gerne dynamisch fährt, aber nicht ständig das Gefühl haben möchte, ein großes Motorrad bewegen zu müssen, wird mit der 703 F oft glücklicher.
Fazit:
Wer vor allem Tourenkomfort, Stabilität und Durchzug in den Vordergrund stellt, liegt mit dem CF Moto 1000 MT-X richtig. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Etappen, bei denen man entspannt Tempo aufbauen und auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleiben möchte. Der größte Vorteil zeigt sich in der souveränen Leistungsumsetzung und im ruhigen Fahrgefühl, das besonders auf Strecke überzeugt.
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl, wenn Agilität, Direktheit und Alltagstauglichkeit wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo häufig gewechselt wird: Stadtverkehr, enge Kurven, spontane Ausfahrten und dynamisches Fahren mit schneller Rückmeldung. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt und schnell Spaß macht, findet in der 703 F einen sehr stimmigen Begleiter.
Kurz gesagt: MT-X für die entspannte Langstrecke, 703 F für die lebendige Kurven- und Alltagsfahrt.