| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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CFMOTO 450 MT vs BMW R 1200 GS Adventure: Motorradvergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer eine Reiseenduro sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die CFMOTO 450 MT steht für einen modernen, zugänglichen Einstieg in die Adventure-Welt. Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist die große, etablierte Referenz für lange Strecken, hohe Ansprüche und ein sehr ausgereiftes Gesamtpaket. Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit leichter wird, die passende Maschine für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee im Vergleich: kompakt und agil vs. groß und souverän
Die CFMOTO 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling ausgelegt ist. Die Maschine ist darauf getrimmt, sich im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf Touren schnell „richtig“ anzufühlen. Gerade wer häufig zwischen Alltag und Ausflügen wechselt, profitiert von einem Konzept, das nicht überfordert.
Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt dagegen die klassische GS-Philosophie: viel Reserven, ein sehr souveränes Fahrverhalten und ein Setup, das für ausgedehnte Reisen gemacht ist. Die Adventure-Variante ist dabei noch stärker auf Langstrecke und Gepäck ausgelegt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch dann entspannt bleibt, wenn die Route länger wird oder die Bedingungen unübersichtlicher sind.
Motor und Antrieb: Charakter und Einsatzbereich
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem ein Unterschied im „Temperament“. Die CFMOTO 450 MT zielt auf einen dynamischen, gut dosierbaren Antrieb ab. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die häufig moderat unterwegs sind, viel kurvenorientiert fahren oder einfach ein Motorrad möchten, das sich leicht kontrollieren lässt. Der Antrieb unterstützt ein flüssiges Fahren, ohne dass man ständig an der Leistungsgrenze arbeiten muss.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Durchzug und Gelassenheit ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten, bei konstantem Tempo oder wenn das Motorrad mit Gepäck bewegt wird, spielt die BMW ihre Stärke aus: Der Motor wirkt wie ein „Langstreckenwerkzeug“, das gleichmäßig vorwärts zieht und dabei Reserven bietet. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Fahrten nicht nur kurz geplant sind, sondern über viele Stunden gehen.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
CFMOTO 450 MT: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das agile Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer regelmäßig sehr hohe Lasten, lange Autobahnphasen oder sportlich ambitionierte Fahrweise bevorzugt, sich schneller nach mehr Reserven sehnt.
BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist die Souveränität bei Reisegeschwindigkeit und die Gelassenheit unter Last. Schwäche ist eher die größere „Maschine“ im Alltag: Wer oft eng manövriert oder kurze Strecken mit häufigem Stop-and-go fährt, merkt die Dimension stärker.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reisekomfort
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die CFMOTO 450 MT wirkt wie ein Motorrad, das auf Beweglichkeit und ein direktes Feedback ausgelegt ist. Das erleichtert das schnelle Wechseln zwischen Fahrbahnen, das zügige Einlenken in Kurven und das entspannte Rollen auf wechselnden Untergründen. Gerade auf Straßen, die nicht perfekt sind, kann das Fahrgefühl angenehm „lebendig“ sein.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist hingegen auf Komfort und Stabilität bei langen Strecken optimiert. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, reduziert Ermüdung und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Auf schlechten Straßen, bei Wellblech oder wenn die Route unruhiger wird, ist das ein echter Pluspunkt.
Was bedeutet das für den Alltag?
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, oft zwischen Ampeln und kurzen Strecken wechselt und ein Motorrad möchte, das sich leicht „mitnehmen“ lässt, findet in der CFMOTO 450 MT meist die passendere Basis. Wer dagegen regelmäßig lange Touren plant, Gepäck mitführt und auch auf längeren Etappen Komfort priorisiert, wird mit der BMW R 1200 GS Adventure deutlich zufriedener sein.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. ausgereifte Reiseausstattung
Bei beiden Motorrädern spielt Elektronik eine wichtige Rolle, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die CFMOTO 450 MT bringt moderne Funktionen mit, die das Fahren im Alltag und auf Touren erleichtern. Das Ziel ist, das Motorrad berechenbar zu machen und das Vertrauen in wechselnden Situationen zu stärken.
Die BMW R 1200 GS Adventure geht hier einen Schritt weiter: Die Reiseenduro ist als Gesamtsystem gedacht, bei dem Elektronik und Fahrmodi stark auf Langstrecke, Sicherheit und Komfort einzahlen. Gerade wenn unterschiedliche Fahrmodi genutzt werden oder wenn die Maschine bei wechselnden Bedingungen „mitdenkt“, zeigt sich der Vorteil der BMW-Philosophie.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
CFMOTO 450 MT: Stärke ist die moderne Unterstützung für ein unkompliziertes Fahrerlebnis. Schwäche kann sein, dass wer sehr spezifische Reise-Features in einer besonders umfangreichen Ausbaustufe erwartet, eher bei der BMW fündig wird.
BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist die ausgereifte Reise-Integration. Schwäche ist, dass die Maschine als „Premium-Komplettpaket“ auch entsprechend mehr Anspruch an Budget und Pflege im Betrieb mitbringen kann.
Sitzposition und Ergonomie: erreichbar und leicht vs. langstreckentauglich
Die CFMOTO 450 MT punktet bei der Ergonomie oft durch eine Sitzposition, die sich schnell anfühlt und nicht zu „groß“ wirkt. Das hilft besonders, wenn unterschiedliche Körpergrößen oder wechselnde Fahrgewohnheiten eine Rolle spielen. Auch für kürzere Touren ist das Setup meist angenehm, weil es nicht unnötig sperrig wirkt.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie unterstützen das Fahren über viele Stunden. Wer häufig in den Reise-Modus wechselt – also mit Gepäck, längeren Etappen und dem Wunsch nach möglichst wenig Ermüdung – profitiert von der Adventure-typischen Auslegung.
Komfort und Alltagstauglichkeit: kurze Wege vs. lange Etappen
Im Komfortvergleich zeigt sich ein klares Bild: Die CFMOTO 450 MT ist besonders dann stark, wenn das Motorrad im Alltag flexibel eingesetzt wird. Sie eignet sich gut für Feierabendrunden, Wochenendtouren und Strecken, bei denen man nicht den ganzen Tag „durchzieht“. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Allrounder, der nicht zu schwer im Kopf und in der Handhabung wird.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Reisegerät. Komfort entsteht hier nicht nur durch die Sitzposition, sondern auch durch die Art, wie das Motorrad die Strecke „glättet“: ruhige Führung, stabile Fahrdynamik und ein Gesamtkonzept, das für lange Etappen gemacht ist. Wer regelmäßig weit fährt, merkt schnell, dass die BMW für genau diesen Zweck optimiert ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
CFMOTO 450 MT – ideal, wenn…
- ein agiles, gut kontrollierbares Motorrad im Vordergrund steht
- häufig kurze bis mittlere Touren gefahren werden
- das Motorrad im Alltag unkompliziert bleiben soll
- ein moderner Adventure-Einstieg gesucht wird
BMW R 1200 GS Adventure – ideal, wenn…
- lange Reisen, hohe Laufleistung und Komfort Priorität haben
- viel Gepäck oder häufige Autobahnanteile vorkommen
- maximale Souveränität bei wechselnden Bedingungen gewünscht ist
- ein Premium-Gesamtpaket mit ausgereifter Reiseelektronik gefragt ist
Wo die Grenzen liegen
- CFMOTO 450 MT: Wer sehr hohe Ansprüche an Reserven bei Reisegeschwindigkeit oder an ein „großes“ Premium-Gefühl stellt, könnte sich schneller nach oben orientieren wollen.
- BMW R 1200 GS Adventure: Wer ein leicht zu manövrierendes Motorrad für enge Situationen sucht oder vor allem kurze Strecken fährt, kann die Größe und das Gesamtpaket stärker spüren.
Fazit
Die CFMOTO 450 MT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein modernes Adventure-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Touren agil bleibt. Sie passt besonders dann, wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und kürzeren Ausfahrten gewechselt wird und das Motorrad nicht als „großes Projekt“ wirken soll. Der Antrieb und das Handling sind auf unkompliziertes, kontrolliertes Fahren ausgelegt, wodurch sich schnell ein gutes Vertrauen aufbaut.
Die BMW R 1200 GS Adventure empfiehlt sich vor allem für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, viel Wert auf Reisekomfort legen und ein Motorrad möchten, das auch unter Last souverän bleibt. Die BMW spielt ihre Stärken bei Durchzug, Stabilität und dem ausgereiften Gesamtsystem aus Elektronik und Fahrkomfort aus. Wer das Abenteuer nicht nur als Idee, sondern als wiederkehrendes Reiseziel versteht, bekommt mit der GS Adventure das passendere Werkzeug.
Kurz gesagt: CFMOTO 450 MT für Agilität und Alltagstouren, BMW R 1200 GS Adventure für Langstrecke, Reserven und Premium-Reisegefühl.