| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 18.300 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
- Motor, durchzugstark und drehwillig
- Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
- Fahrwerk
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Preis (vor allem für Extras)
- Wiederverkaufswert (als Käufer)
- Sitzhöhe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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CFMOTO 800 MT Explore vs BMW R 1250 GS – Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wer sich für eine Reiseenduro interessiert, landet früher oder später bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die CFMOTO 800 MT Explore steht für ein modernes, zugängliches Gesamtpaket mit Fokus auf Tourentauglichkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die BMW R 1250 GS dagegen ist der Klassiker im Premium-Segment – bekannt für souveräne Langstreckenqualitäten, ein sehr ausgereiftes Gesamtkonzept und eine Elektronik, die das Fahren spürbar erleichtert.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Alltag und auf Touren unterscheiden: von der Art, wie der Motor arbeitet, über Fahrwerk und Komfort bis hin zu Ausstattung und dem Gefühl, das beim Fahren entsteht. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – ohne sich in Einzelwerten zu verlieren.
Grundcharakter: Zwei Reiseenduro-Philosophien
CFMOTO 800 MT Explore: modern, leicht zugänglich, tourorientiert
Die CFMOTO 800 MT Explore wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Die Abstimmung zielt darauf ab, dass sich das Bike im Stadtverkehr ebenso gut bewegen lässt wie auf längeren Etappen. Der Motor liefert eine nutzbare Leistung, die sich gleichmäßig anfühlt und das Fahren angenehm unkompliziert macht. Gerade wer eine Reiseenduro sucht, die nicht „zu groß“ wirkt, findet hier einen sehr stimmigen Einstieg.
BMW R 1250 GS: Premium-Komfort und souveräne Langstrecke
Die BMW R 1250 GS steht für das Gefühl, dass alles „einfach rund“ läuft. Der Antrieb ist auf Durchzug und Gelassenheit ausgelegt, und das Motorrad vermittelt auf langen Strecken eine hohe Ruhe. Die GS ist außerdem dafür bekannt, dass sie mit ihrer Gesamtbalance auch dann überzeugt, wenn die Tour anspruchsvoller wird – etwa bei wechselnden Untergründen oder wenn das Tempo steigt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied in der Charakteristik. Die CFMOTO 800 MT Explore setzt auf einen Motor, der sich dynamisch und gleichzeitig gut kontrollierbar anfühlt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen ins Gelände wechseln. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „direkt“ und alltagstauglich.
Die BMW R 1250 GS spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Fahren und auf langen Etappen aus. Der Motor wirkt in vielen Situationen souveräner, besonders wenn es um entspanntes Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen oder um konstantes Tempo geht. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stark auf Langstreckenkomfort ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
CFMOTO 800 MT Explore: handlich und tourfreundlich
Die CFMOTO 800 MT Explore wirkt im Handling eher agil. Das ist ein Vorteil, wenn häufig umgestellt, rangiert oder in wechselndem Tempo gefahren wird. Auf kurvigen Strecken fühlt sich das Motorrad dadurch lebendig an. Auch auf weniger perfekten Straßen kann die Abstimmung helfen, das Bike sicher zu bewegen, ohne dass es „zu schwer“ wirkt.
BMW R 1250 GS: souverän, stabil und berechenbar
Die BMW R 1250 GS punktet mit Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn das Motorrad stärker belastet wird (z. B. mit Gepäck) zeigt sich die Stärke des Gesamtkonzepts. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das Vertrauen schafft. Gleichzeitig bleibt die GS in vielen Situationen gut zu bewegen – sie wirkt nur weniger „leichtfüßig“ als die CFMOTO, dafür aber deutlich ruhiger.
Komfort auf Tour: Sitzgefühl, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie lange Strecken „angenehm“ machen. Die CFMOTO 800 MT Explore zielt darauf ab, dass sich die Ergonomie schnell anfühlt und man sich zügig wohlfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad nicht nur für große Urlaube genutzt wird, sondern auch für Wochenendtouren oder längere Pendelstrecken.
Die BMW R 1250 GS ist im Komfortbereich stark, weil das Motorrad insgesamt auf Langstrecke optimiert wirkt. Windschutz, Fahrruhe und die Art, wie das Bike Unebenheiten verarbeitet, tragen dazu bei, dass man auch nach vielen Stunden noch fit ankommt. Wer häufig sehr lange Etappen fährt, wird diese Ruhe besonders schätzen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Premium-Ökosystem
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die CFMOTO 800 MT Explore bietet eine zeitgemäße Basis, die das Fahren erleichtert und das Motorrad in verschiedenen Situationen gut kontrollierbar macht. Das ist ideal, wenn man nicht ständig an Einstellungen feilen möchte, aber trotzdem von Assistenzfunktionen profitieren will.
Die BMW R 1250 GS geht hier oft einen Schritt weiter: Das Premium-Konzept zeigt sich besonders darin, wie die Systeme zusammenarbeiten und wie fein sich das Motorrad dadurch anfühlt. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Nässe, wechselnder Grip, unterschiedliche Beladung) kann die Elektronik helfen, das Fahrverhalten konsistent zu halten.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Technik, sondern auch die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „nutzen“ lässt. Die CFMOTO 800 MT Explore wirkt dabei wie ein Bike, das auf Touren vorbereitet ist, ohne unnötig kompliziert zu sein. Wer Wert auf eine stimmige Grundausstattung legt und das Motorrad häufig nutzt, findet hier einen pragmatischen Ansatz.
Die BMW R 1250 GS ist dagegen stark in einem Premium-Umfeld: Verarbeitung, Systemtiefe und das Gesamtgefühl sind auf ein Motorrad ausgelegt, das man lange fahren möchte. Dazu kommt, dass die GS in der Szene sehr präsent ist – was sich oft auch in der Verfügbarkeit von Zubehör und in der allgemeinen Erfahrung widerspiegelt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der CFMOTO 800 MT Explore
- Guter Einstieg in die Reiseenduro-Welt: Das Motorrad wirkt zugänglich und tourorientiert.
- Handliches Handling: Besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken macht das Spaß.
- Moderne Basis-Elektronik: Unterstützt das Fahren, ohne zu überfordern.
- Preis-Leistungs-Fokus: Attraktiv für alle, die viel Motorrad fürs Budget suchen.
Schwächen bzw. Grenzen der CFMOTO 800 MT Explore
- Premium-Ruhe und Systemtiefe kommen nicht in jedem Bereich an die GS heran.
- Für sehr lange, anspruchsvolle Langstrecken kann die BMW durch ihre Gesamtabstimmung noch einen Tick entspannter wirken.
Stärken der BMW R 1250 GS
- Langstrecken-Souveränität: Das Motorrad vermittelt viel Ruhe und Stabilität.
- Premium-Elektronik und Gesamtkonzept: Systeme greifen fein ineinander.
- Vertrauen bei wechselnden Bedingungen: Besonders bei Nässe, wechselndem Grip und mit Gepäck.
- Starke Szene und Zubehör-Ökosystem: Praktisch, wenn das Motorrad langfristig genutzt wird.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1250 GS
- Höherer Premium-Preis: Das Budget spielt eine größere Rolle.
- Weniger „leichtfüßig“ als die CFMOTO: Wer maximale Agilität sucht, merkt den Unterschied.
Welche Reiseenduro passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, wie die Touren aussehen und was beim Fahren im Vordergrund steht. Die CFMOTO 800 MT Explore ist besonders passend, wenn häufig gemischt gefahren wird: Stadt, Landstraße, Wochenendtouren und gelegentlich auch mal abseits der perfekten Strecke. Das Motorrad wirkt dabei wie ein zuverlässiger Begleiter, der nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im Alltag unkompliziert anfühlt.
Die BMW R 1250 GS ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Langstrecke, Premium-Komfort und maximaler Systemunterstützung liegt. Wer sehr lange Etappen fährt, viel Wert auf Fahrruhe legt und das Motorrad als langfristiges Projekt sieht, wird die GS besonders schätzen.
Fazit:
Die CFMOTO 800 MT Explore ist die Reiseenduro für alle, die ein modernes, tourorientiertes Motorrad suchen, das im Alltag handlich bleibt und auf gemischten Strecken Spaß macht. Sie punktet vor allem dort, wo unkompliziertes Fahren, ein stimmiges Gesamtpaket und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis zählen. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht jedes Detail als Premium-Feature braucht, findet hier eine sehr passende Wahl.
Die BMW R 1250 GS ist die richtige Entscheidung, wenn Langstrecke, Premium-Komfort und ein sehr ausgereiftes Elektronik- und Gesamtkonzept im Vordergrund stehen. Die GS wirkt besonders souverän bei hohen Ansprüchen, wechselnden Bedingungen und längeren Etappen – und vermittelt ein Fahrgefühl, das Vertrauen schafft. Kurz gesagt: CFMOTO für den smarten Einstieg und vielseitige Touren, BMW für maximale Ruhe, Premium-Systemtiefe und Langstreckenfokus.