UVP 10.499 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Was kann der Adventure-Bike Preis-Leistungskracher aus China?
Weiter zum Testbericht
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • komplette Ausstattung
  • souveräner Auftritt
  • gute Komponenten
  • wertige Verarbeitung
  • hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Probleme beim Motor-Mapping
  • QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
  • Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht231kg
Radstand1.531mm
Länge2.234mm
Radstand1.531mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.475mm
Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment75 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend
Federung vornevoll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm
Federung hintenvoll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!
 
Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel.  04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: Touring -> 12.499 € Sport -> 9.899 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2022
  • Farben: blau, schwarz

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

MotorradTest.de auf YouTube

CF Moto 800 MT Explore vs Yamaha Tracer 7 GT – Vergleich im Motorradtest

Wenn es um moderne Touren- und Reise-Motorräder geht, stehen zwei Namen besonders oft im Gespräch: CF Moto 800 MT Explore und Yamaha Tracer 7 GT. Beide Modelle zielen auf Alltagstauglichkeit und längere Strecken ab – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Bikes auf die Straße, wo liegen mögliche Schwächen, und für welchen Fahrertyp passt welches Motorrad am besten?

Grundidee: Reisekomfort trifft Charakter

Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar als sportlich orientierter Tourer gedacht. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Elektronik und einer Ausstattung, die lange Fahrten angenehm macht. Die CF Moto 800 MT Explore verfolgt ebenfalls den Reisegedanken, wirkt dabei aber oft wie ein pragmatischer Allrounder: bereit für Touren, mit Blick auf Nutzbarkeit und ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis.

Beide Motorräder sind damit Kandidaten für Menschen, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern regelmäßig unterwegs sind – sei es auf der Landstraße, auf der Autobahn oder auf wechselnden Streckenprofilen.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Im Alltag entscheidet weniger die reine Zahl auf dem Papier als die Art, wie ein Motor die Kraft bereitstellt. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Regel besonders feinfühlig in der Gasannahme. Das hilft vor allem in Situationen, in denen man nicht „voll aufreißt“, sondern dosiert beschleunigt – etwa beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven.

Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken häufig dort aus, wo man konstant unterwegs ist. Der Motor unterstützt eine gleichmäßige Fahrweise und macht es leicht, das Tempo zu halten, ohne ständig am Gas zu „arbeiten“. Das kann auf langen Strecken entspannend sein, weil sich das Motorrad schnell in einen Rhythmus einfindet.

Stärken und mögliche Schwächen im Vergleich

  • Yamaha Tracer 7 GT: tendenziell sehr harmonische Kraftentfaltung und gutes Ansprechverhalten – kann besonders überzeugen, wenn Wert auf präzises Fahren gelegt wird.
  • CF Moto 800 MT Explore: oft angenehm für gleichmäßiges Cruisen und Tourenbetrieb – kann aber weniger „fein“ wirken, wenn man maximale Sensibilität im unteren Drehzahlbereich erwartet.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Bei Reise-Motorrädern ist das Fahrwerk entscheidend: Es soll Komfort bieten, aber gleichzeitig genug Rückmeldung geben, damit man sich auch bei wechselnden Bedingungen sicher fühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist dabei häufig auf eine souveräne Linie ausgelegt. Gerade bei zügiger Autobahnfahrt oder längeren Etappen wirkt das Motorrad dadurch sehr „ruhig“ und berechenbar.

Die CF Moto 800 MT Explore zeigt sich im Vergleich oft als agilerer Begleiter im Alltag. Das kann auf kurvigen Strecken Vorteile bringen, weil das Motorrad leichter wirkt, wenn es um Richtungswechsel und dynamisches Fahren geht. Gleichzeitig bleibt es für Touren gedacht – allerdings hängt das konkrete Empfinden stark von Beladung, Reifen und Fahrstil ab.

Was das für die Praxis bedeutet

  • Yamaha: punktet eher mit Stabilität und einem „Touren-Feeling“ bei hohen Laufleistungen.
  • CF Moto: punktet eher mit Beweglichkeit und einem unkomplizierten Handling, das auch im Alltag Spaß macht.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

In der heutigen Motorradwelt ist Elektronik mehr als nur „nice to have“. Sie beeinflusst, wie sicher sich ein Motorrad bei Nässe, wechselndem Grip oder in unterschiedlichen Fahrmodi anfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist in der Regel sehr stark in diesem Bereich: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sind so abgestimmt, dass sie das Motorrad in vielen Situationen leicht beherrschbar machen.

Die CF Moto 800 MT Explore bietet ebenfalls moderne Elektronik und kann damit gerade für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die ein gut ausgestattetes Gesamtpaket suchen. Der Unterschied liegt oft weniger darin, ob Elektronik vorhanden ist, sondern wie „rund“ sie sich im Zusammenspiel mit Motor und Fahrwerk anfühlt.

Stärken und mögliche Schwächen

  • Yamaha Tracer 7 GT: tendenziell sehr stimmige Abstimmung – ideal, wenn man sich auf die Elektronik verlassen möchte, ohne ständig nachzujustieren.
  • CF Moto 800 MT Explore: ebenfalls hilfreich und alltagstauglich – kann aber je nach Fahrstil und Erwartung etwas weniger „fein“ wirken, wenn man maximale Software-Perfektion erwartet.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltagstauglichkeit

Gerade bei Touren entscheidet der Komfort über die Freude am Fahren. Dazu gehören Sitzposition, Windschutz und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten verarbeitet. Die Yamaha Tracer 7 GT ist als GT-Modell darauf ausgelegt, den Fahrer auf langen Strecken zu entlasten. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind häufig so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.

Die CF Moto 800 MT Explore setzt ebenfalls auf Komfort, wirkt aber oft als „funktionaler“ Tourer. Das kann bedeuten: weniger „Luxusgefühl“, dafür ein stimmiges Setup, das auf Alltag und Reise ausgelegt ist. Wer gerne selbst Hand anlegt – etwa mit Zubehör für Gepäck und Touren – findet hier häufig eine gute Basis.

Wo die Unterschiede spürbar werden

  • Yamaha: eher auf Langstreckenkomfort und entspannte Haltung ausgelegt.
  • CF Moto: eher auf praktische Reiseausstattung und unkomplizierte Nutzung.

Reiseausstattung: Gepäck, Alltag und Nutzung

Ein Tourenmotorrad muss nicht nur gut fahren, sondern auch mit dem Alltag funktionieren. Dazu zählen Möglichkeiten für Gepäck, die Bedienbarkeit von Komponenten und die Frage, wie leicht sich das Motorrad für längere Touren vorbereiten lässt.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist typischerweise stark, wenn es um eine „fertige“ Reiseanmutung geht: Ausstattung und Bedienkonzept sind oft darauf ausgelegt, dass man schnell losfahren kann, ohne lange zu planen. Das macht sie besonders attraktiv für Menschen, die regelmäßig spontan Touren machen.

Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das sich gut anpassen lässt. Wer gerne Zubehör nutzt oder das Bike für unterschiedliche Einsatzzwecke vorbereitet, findet hier eine solide Grundlage. Das kann ein Vorteil sein, wenn sich die Anforderungen im Laufe des Jahres ändern – etwa von Wochenendtour bis mehrtägige Reise.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 7 GT – typische Stärken

  • Sehr stimmiges Gesamtpaket für Touren: Komfort, Fahrgefühl und Elektronik greifen gut ineinander.
  • Berechenbares Handling, besonders bei längeren Strecken und höheren Geschwindigkeiten.
  • Elektronik und Assistenzfunktionen wirken oft besonders „rund“ im Alltag.

Yamaha Tracer 7 GT – mögliche Schwächen

  • Wer maximalen Wert im Sinne von Anschaffungskosten sucht, könnte im Vergleich weniger „Schnäppchen“-Gefühl haben.
  • Für sehr individuelle Umbauten kann es je nach Vorlieben sinnvoll sein, gezielt Zubehör zu planen.

CF Moto 800 MT Explore – typische Stärken

  • Pragmatischer Reiseansatz: gut nutzbar, tourentauglich und oft attraktiv im Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Agiles Handling, das auch auf kurvigen Strecken Spaß macht.
  • Gute Basis für Touren mit Gepäck und Zubehör – ideal für flexible Nutzung.

CF Moto 800 MT Explore – mögliche Schwächen

  • Je nach Erwartung kann das „Feintuning“ im Fahrgefühl etwas weniger luxuriös wirken als bei etablierten Premium-Tourern.
  • Für Fahrer, die maximale Perfektion in der Abstimmung suchen, kann der letzte Prozentpunkt entscheidend sein.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen CF Moto 800 MT Explore und Yamaha Tracer 7 GT ist vor allem eine Frage der Prioritäten. Beide Motorräder sind Reise-Tourer, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „fertiges“ Tourenpaket anfühlt – mit stimmiger Elektronik, komfortabler Ergonomie und einem sehr souveränen Fahrverhalten – wird mit der Yamaha Tracer 7 GT häufig besonders glücklich. Sie passt besonders gut zu Strecken, auf denen man lange durchfährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte.

Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich pragmatisch für unterschiedliche Touren nutzen lässt, gerne mit Gepäck und Zubehör arbeitet und dabei ein gutes Gesamtpaket zu einem attraktiven Preis sucht, findet in der CF Moto 800 MT Explore eine starke Option. Sie ist besonders interessant für Fahrer, die flexibel bleiben und das Motorrad als vielseitigen Reisebegleiter sehen.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn Komfort, souveränes Langstrecken-Fahrgefühl und eine besonders stimmige Elektronik im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die möglichst entspannt ankommen wollen und ein rundes Gesamtpaket bevorzugen. Die CF Moto 800 MT Explore spielt ihre Stärken aus, wenn ein pragmatischer Reiseansatz, Agilität im Alltag und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtiger sind. Sie passt besonders gut zu Menschen, die das Motorrad flexibel einsetzen, mit Gepäck planen und sich nicht scheuen, das Bike für unterschiedliche Einsätze zu nutzen. Wer vor allem „einfach losfahren“ und dabei maximalen Komfort möchte, greift zur Yamaha. Wer ein vielseitiges Tourenwerkzeug sucht, das Spaß macht und sich gut anpassen lässt, findet im CF Moto eine überzeugende Alternative.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙