| UVP | 13.890 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- ansprechendes Design
- sehr helles Frontlicht
- Komponenten von Kayaba und Nissin
- passender Boller-Sound
- fummelige Handy-App
- nur eine Farbe erhältlich
- kein QuickShifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Sitzhöhe: | 904 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Desmo Eintopf | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 116 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 78 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 434 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 | |
| Reifen hinten | 160/70-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Nissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß. Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein!
Fazit
Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde.MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Hypermotard 698 Mono vs. Voge R625 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch auf der Strecke Spaß macht, landet schnell in der Kategorie der sportlich inspirierten Allrounder. Genau hier treffen der Ducati Hypermotard 698 Mono und die Voge R625 aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie klare Ansagen: sportliche Optik, agiles Fahrverhalten und der Anspruch, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern zu genießen. Doch im Detail unterscheiden sie sich deutlich – vor allem beim Charakter, bei der Art, wie sie Leistung in Bewegung umsetzen, und bei dem Gefühl, das sich beim Fahren aufbaut.
Im folgenden Vergleich stehen nicht einzelne Zahlen im Vordergrund, sondern das, was daraus in der Praxis entsteht: Wie reagieren Motor und Getriebe, wie arbeitet das Fahrwerk, wie gut lässt sich das Motorrad kontrollieren und wie alltagstauglich ist es wirklich. So wird klar, welches Bike eher zu ambitionierten Feierabendrunden passt und welches sich besser für den täglichen Einsatz eignet.
Grundcharakter: Ducati Hypermotard 698 Mono – kompromissloser Spaß, Voge R625 – pragmatischer Sport
Der Ducati Hypermotard 698 Mono steht für einen sehr direkten, markanten Einzylinder-Charakter. Das Motorrad fühlt sich oft so an, als würde es jede Bewegung sofort quittieren: Gas auf, Reaktion da – und das Ganze mit einer Portion „Motorrad-Emotion“. Wer gerne spürt, wie das Motorrad arbeitet, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass die Maschine nicht nur fährt, sondern mitdenkt.
Die Voge R625 wirkt dagegen wie ein sportlicher Allrounder mit klarer Ausrichtung auf Alltag und Landstraße. Der Fokus liegt stärker darauf, dass das Motorrad in vielen Situationen souverän bleibt: beim Anfahren, beim zügigen Überholen und auch dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht. Das Fahrgefühl ist weniger „roh“, dafür oft leichter zugänglich – besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches Motorrad wollen, ohne sich ständig auf maximale Reizdichte einstellen zu müssen.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment in Fahrspaß übersetzen
Beim Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich: Der Ducati Hypermotard 698 Mono setzt auf einen Motorcharakter, der stark über das Zusammenspiel aus Drehzahl, Gasannahme und Motorbremse wirkt. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der häufig „aus dem Moment heraus“ funktioniert: in Kurven sauber dosieren, früh beschleunigen und das Motorrad spüren lassen. Das ist besonders dann stark, wenn die Strecke Rhythmus verlangt und der Fahrer aktiv mitarbeitet.
Die Voge R625 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Umsetzung von Kraft aus. Das Motorrad wirkt dadurch oft entspannter, wenn es darum geht, konstant zu fahren oder zügig zu beschleunigen, ohne dass man permanent die Drehzahl im Blick behalten muss. Gerade auf der Landstraße und im Alltag ist das ein Vorteil: weniger „Feintuning“ am Gas, mehr Fokus auf Linie, Verkehr und Übersicht.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
- Ducati Hypermotard 698 Mono: sehr direktes Ansprechverhalten, emotionaler Einzylinder-Charakter, macht Lust auf aktives Fahren. Schwäche: Wer einen möglichst entspannten, gleichförmigen „Tourenmodus“ erwartet, muss sich auf den sportlichen Charakter einlassen.
- Voge R625: gutmütigere Zugkraft-Umsetzung, oft leichter zu fahren im Alltag und auf wechselnden Strecken. Schwäche: Der letzte Funke „Rohheit“ und das sehr unmittelbare Einzylinder-Feedback kommen nicht ganz so intensiv rüber wie beim Ducati.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle
Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie „lebendig“ ein Motorrad wirkt. Der Ducati Hypermotard 698 Mono vermittelt häufig den Eindruck, dass es Kurven nicht nur abarbeitet, sondern aktiv unterstützt. Das Handling wirkt dadurch besonders sportlich: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad bleibt dabei spürbar in der Spur. Gerade bei dynamischer Fahrweise ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Voge R625 zielt stärker auf ein ausgewogenes Gesamtpaket. Das Motorrad liegt oft ruhig genug, um auch bei längeren Fahrten oder wechselnden Straßenverhältnissen entspannt zu bleiben. Das Handling ist ebenfalls agil, aber tendenziell „kontrollierter“ – ideal, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Momenten besteht, sondern auch aus Alltag, Baustellen, Kopfsteinpflaster oder längeren Strecken.
Bremsen & Stabilität in der Praxis
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied im Charakter: Der Ducati wirkt häufig wie ein Motorrad, das beim Verzögern sehr klar kommuniziert und dadurch Vertrauen in die Linie gibt. Die Voge punktet dagegen oft mit einem stabilen, gut dosierbaren Gefühl, das im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsvorgängen angenehm ist. Beide können sportlich – aber der Weg dorthin ist unterschiedlich: Ducati eher „sportlich-direkt“, Voge eher „sportlich-pragmatisch“.
Komfort & Alltag: Welche Maschine im echten Leben besser funktioniert
Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag „mitnehmen“ lässt. Der Ducati Hypermotard 698 Mono ist dabei ein Motorrad, das man gerne fährt, wenn man Zeit und Lust auf sportliche Ausfahrten hat. Für kurze Wege in der Stadt kann es zwar ebenfalls Spaß machen, aber der Charakter fordert eher eine aktive Fahrweise und ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit.
Die Voge R625 ist häufig die entspanntere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird: zur Arbeit, für Besorgungen, für Wochenendtouren mit gemischten Strecken. Das Gesamtpaket wirkt oft so, als wäre es von vornherein auf „viel fahren“ ausgelegt. Das ist besonders dann relevant, wenn nicht jede Fahrt eine reine Kurventour ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Ducati Hypermotard 698 Mono: starkes Fahrgefühl, macht schnell Lust auf Kurven und Dynamik. Schwäche: weniger „Plug-and-Play“ für rein entspannte Fahrten, weil der sportliche Charakter stärker spürbar ist.
- Voge R625: alltagstauglicher Charakter, oft leichter zu fahren und gut für gemischte Strecken. Schwäche: wer maximale Ducati-Emotion und sehr unmittelbares Feedback sucht, wird eher beim Ducati fündig.
Ausstattung & Gesamteindruck: Sportlichkeit mit unterschiedlicher Philosophie
Bei der Ausstattung und dem Gesamteindruck zeigt sich die unterschiedliche Markenphilosophie. Der Ducati Hypermotard 698 Mono wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Fahrspaß und Charakter getrimmt ist. Details und die Art, wie sich das Motorrad „anfühlt“, passen oft zu einem sportlichen Anspruch.
Die Voge R625 wirkt dagegen wie ein Paket, das auf ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis und einen breiten Nutzungsbereich abzielt. Das Motorrad soll nicht nur auf dem Papier überzeugen, sondern im Alltag funktionieren und dabei sportlich genug bleiben, um auch auf der Landstraße Freude zu machen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem Emotion und Direktheit liefern – oder vor allem Alltagstauglichkeit mit sportlichem Anspruch?
Empfehlung Ducati Hypermotard 698 Mono
Der Ducati Hypermotard 698 Mono ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich lebendig anfühlt und bei dynamischer Fahrweise richtig Spaß macht. Wer Kurven liebt, gerne aktiv fährt und den Einzylinder-Charakter bewusst genießen möchte, bekommt hier ein Motorrad, das nicht nur Leistung liefert, sondern auch ein klares Fahrgefühl.
Empfehlung Voge R625
Die Voge R625 ist ideal für alle, die ein sportliches Motorrad wollen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Landstraße zuverlässig funktioniert. Wer ein ausgewogenes Gesamtpaket bevorzugt, bei dem man sich nicht ständig auf den Fahrstil „einstellen“ muss, findet in der Voge oft die passendere Wahl.
Fazit:
Der Ducati Hypermotard 698 Mono gewinnt vor allem dann, wenn der Fokus auf unmittelbarem Fahrgefühl, emotionalem Einzylinder-Charakter und dynamischer Kurvenfahrt liegt. Wer das Motorrad als aktives Erlebnis versteht und gerne die direkte Rückmeldung von Motor und Fahrwerk nutzt, wird mit dem Ducati besonders glücklich. Der Voge R625 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und dabei sportlich bleiben soll, ohne den Alltag unnötig zu fordern. Wer ein ausgewogenes, leicht zugängliches Gesamtpaket sucht – für Stadt, Landstraße und gemischte Strecken – trifft mit der Voge häufig die praktischere Entscheidung. Kurz gesagt: Ducati für den maximalen Spaßfokus, Voge für den souveränen Allround-Einsatz.