| UVP | 18.890 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
- Sehr gute technische Ausstattung
- Kurven-ABS und Kurven-Licht
- Charaktervoller Motor
- Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
- Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
- Merkwürdiges Auspuff-Design
- Motorschutzplatte aus Kunststoff
- Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Elektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Elektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Ducati Multistrada V2 S vs. Honda GB 350 S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, steckt dahinter meist auch eine klare Philosophie. Die Ducati Multistrada V2 S steht für vielseitiges Fahren mit Reise-Genen: dynamisch, komfortorientiert und mit dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu ermöglichen. Die Honda GB 350 S dagegen ist eher die ruhige, charmante Seite des Motorradfahrens – kompakt, alltagstauglich und mit einem Stil, der an klassische Zeiten erinnert. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken überwiegen – wenn es um Fahrgefühl, Komfort, Alltag und den passenden Einsatzzweck geht?
Grundidee und Charakter: Reiseenduro vs. Retro-Allrounder
Multistrada V2 S: Fokus auf Vielseitigkeit und Dynamik
Die Ducati Multistrada V2 S ist als Allround-Reisegerät gedacht. Der Anspruch liegt darin, nicht nur „von A nach B“ zu kommen, sondern das Fahren selbst zu genießen – auch wenn die Route mal wechselt. Das merkt man vor allem am Gesamtpaket: Motorcharakter, Fahrwerkabstimmung und die Art, wie sich das Motorrad in Kurven und auf wechselndem Untergrund anfühlt. Wer gerne zügig unterwegs ist, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, findet hier eine stimmige Basis.
GB 350 S: Leicht, zugänglich und angenehm unkompliziert
Die Honda GB 350 S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das vor allem Spaß im Alltag machen soll: kurze Wege, Stadtverkehr, entspannte Landstraßen und das gute Gefühl, jederzeit „einsteigen und losfahren“ zu können. Der Charakter ist weniger auf maximale Performance getrimmt, sondern auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahrgefühl. Gerade für Menschen, die ein Motorrad suchen, das nicht einschüchtert, sondern schnell vertraut wird, spielt die GB 350 S ihre Stärken aus.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 S ist stärker auf dynamisches Vorankommen und souveräne Beschleunigung ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie nur für sportliche Fahrer gedacht ist – aber sie belohnt eine aktive Fahrweise. Wer gerne vorausschauend fährt, früh in den richtigen Gang geht und das Motorrad „arbeiten lässt“, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.
Die GB 350 S dagegen setzt auf eine entspannte Gangart. Das Motorrad lässt sich meist leichter in den Alltag integrieren, weil es nicht nach „mehr“ ruft, sondern nach „genau richtig“. Die Dosierbarkeit macht im Stadtverkehr und auf fließenden Strecken einen großen Unterschied: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar. Wer vor allem Wert auf entspanntes Cruisen legt, wird mit der Honda deutlich schneller warm.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege oder lange Strecken?
Bei der Ducati Multistrada V2 S steht Komfort über längere Zeit im Vordergrund. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad über Unebenheiten hinweg arbeitet, zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Bedingungen zeigt sich die Reiseenduro-Logik: Das Motorrad bleibt stabil, die Ergonomie wirkt auf längere Fahrten ausgelegt und das Fahrwerk unterstützt dabei, dass die Konzentration nicht ständig gegen die Straße „arbeitet“.
Die Honda GB 350 S ist dagegen eher auf entspannte, unkomplizierte Fahrten ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt zugänglich und lässt sich im Alltag gut handhaben. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr bewegt wird oder wenn kurze Touren im Vordergrund stehen. Auf langen Strecken kann das Gefühl je nach Fahrstil dennoch variieren – hier spielt vor allem die persönliche Ergonomie eine Rolle. Wer jedoch ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, findet in der GB 350 S oft genau diese Leichtigkeit.
Handling und Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Verkehr
Multistrada V2 S: souverän, aber mit Reise-Fokus
Die Ducati wirkt im Handling insgesamt sehr zielgerichtet. Sie ist nicht als „kleines“ Stadtmotorrad gedacht, sondern eher als Maschine, die auch dann Spaß macht, wenn die Strecke länger wird. Im dichten Verkehr kann das Gewicht und die Gesamtdimension je nach Situation spürbar sein – dafür ist das Motorrad auf der Landstraße und bei zügigerem Fahren besonders stark. Wer häufig zwischen Stadt und Ausflugstour pendelt, bekommt mit der Multistrada ein Motorrad, das beides kann, aber klar seine Stärken auf der offenen Strecke ausspielt.
GB 350 S: wendig, nahbar und unkompliziert
Die Honda punktet vor allem mit ihrer Zugänglichkeit. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, lässt sich im Alltag gut manövrieren und vermittelt schnell das Gefühl, dass es nicht „zu viel“ ist. Gerade in Situationen wie Parkplatzsuche, langsames Rangieren oder häufiges Stop-and-go ist das ein echter Vorteil. Auf Landstraßen macht die GB 350 S ebenfalls Spaß, allerdings eher im entspannten Tempo. Wer sportliche Ambitionen hat, wird eher früher an Grenzen stoßen – wer aber Genuss im Alltag sucht, wird die Honda oft als „immer passend“ erleben.
Bremsen und Fahrwerk: Wo liegen die Unterschiede in der Praxis?
Beim Thema Bremsen und Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Motorradwelten. Die Ducati Multistrada V2 S ist auf ein dynamischeres Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass das Motorrad auch bei zügigerem Tempo stabil bleibt und Kurven sicher durchfährt. In Kombination mit der Motorcharakteristik entsteht ein stimmiges Bild: Man kann das Motorrad aktiv bewegen, ohne dass es sich „unwillig“ anfühlt.
Die Honda GB 350 S ist eher auf Alltag und entspannte Fahrten optimiert. Das Fahrwerk arbeitet so, dass das Motorrad komfortabel und kontrolliert bleibt – ohne den Anspruch, sportliche Grenzbereiche auszureizen. In der Praxis bedeutet das: Die Honda fühlt sich oft „einfach richtig“ an, während die Ducati eher „mitwillig“ ist, wenn es schneller und anspruchsvoller wird.
Ausstattung und Technik: Mehr Komfort oder mehr Stil?
Die Ducati Multistrada V2 S bringt typischerweise den Charakter eines modernen Reise-Motorrads mit: Technik und Ausstattung sind darauf ausgerichtet, das Fahren komfortabler und vielseitiger zu machen. Das zeigt sich besonders dann, wenn verschiedene Fahrmodi, Assistenz- oder Komfortelemente im Alltag eine Rolle spielen. Die Multistrada ist damit eher die Wahl für Menschen, die Technik mögen und ein Motorrad suchen, das sich an unterschiedliche Situationen anpasst.
Die Honda GB 350 S setzt stärker auf den klassischen Look und eine unkomplizierte Bedienphilosophie. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ ist – aber der Schwerpunkt liegt eher auf dem, was man täglich spürt: einfache Handhabung, stimmiges Gesamtgefühl und ein Motorrad, das schnell vertraut wird. Wer Wert auf Stil und entspannte Nutzung legt, findet in der GB 350 S oft genau den richtigen Mix.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2 S
- Reise- und Allround-Fokus: Sie fühlt sich auf längeren Strecken besonders stimmig an.
- Dynamisches Fahrgefühl: Die Ducati wirkt „bereit“, wenn es zügiger wird.
- Stabilität und Unterstützung: Fahrwerk und Gesamtpaket passen gut zu wechselnden Bedingungen.
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2 S
- Weniger „klein“ im Stadtbetrieb: Je nach Situation kann das Motorrad im dichten Verkehr weniger agil wirken.
- Anspruch an den Fahrstil: Wer nur sehr entspannt unterwegs ist, nutzt die Stärken eventuell nicht voll aus.
Stärken der Honda GB 350 S
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen, schnell vertraut.
- Entspanntes Fahrgefühl: kontrolliert, gut dosierbar, angenehm im Verkehr.
- Stil und Charakter: Retro-Optik und ein stimmiges Gesamtbild.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda GB 350 S
- Weniger Reserven für sportliche Ansprüche: Für ambitioniertes Tempo ist die Ducati im Vorteil.
- Langstrecken-Erlebnis abhängig vom Fahrer: Ergonomie und Fahrstil entscheiden, wie komfortabel es sich anfühlt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches besser“ ist, sondern davon, wo das Motorrad den größten Teil der Zeit eingesetzt wird. Die Ducati Multistrada V2 S ist besonders dann die richtige Wahl, wenn längere Touren, abwechslungsreiche Strecken und ein dynamisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt zu Menschen, die ein Motorrad möchten, das nicht nur funktioniert, sondern auch auf der Fahrt begeistert – und dabei Komfort ernst nimmt.
Die Honda GB 350 S ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag gebraucht wird: Stadt, kurze Ausfahrten, entspanntes Cruisen und ein Motorrad, das schnell zugänglich ist. Sie passt zu Fahrern, die ein harmonisches, unkompliziertes Gesamtpaket suchen und dabei den klassischen Stil genießen möchten.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 S ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für längere Strecken suchen und dabei Wert auf ein dynamisches, souveränes Fahrgefühl legen. Ihre Stärken liegen im Reise-Charakter, in der Stabilität bei zügigerem Fahren und im Komfort, der auch nach mehreren Stunden noch trägt. Die Honda GB 350 S gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Leichtigkeit zählen: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Touren und ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer entspannt fahren möchte und den Retro-Stil liebt, bekommt mit der Honda ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Kurz gesagt: Multistrada für die abwechslungsreiche Tour und mehr Dynamik, GB 350 S für unkomplizierten Spaß im Alltag und entspanntes Cruisen.