UVP 18.890 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Wie gut ist der Nachfolger der Multistrada 950 aus Bologna?
Weiter zum Testbericht
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
  • Sehr gute technische Ausstattung
  • Kurven-ABS und Kurven-Licht
  • Charaktervoller Motor
  • Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
  • Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
Kontra:
  • Merkwürdiges Auspuff-Design
  • Motorschutzplatte aus Kunststoff
  • Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.594mm
Länge2.190mm
Radstand1.594mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque, Motor mittragend
Federung vorneElektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm
Federung hintenElektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.
 
Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: V2 S:16.990 € / V2 14.390 €
  • Gebraucht (Multistrada 950 S3 Jahre alt): 14.000 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2022
  • Farben: rot, grau/schwarz

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

MotorradTest.de auf YouTube

Ducati Multistrada V2 S vs. Yamaha Tracer 7 GT – Motorradvergleich für Touren und Alltag

Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf der Feierabendrunde als auch auf längeren Touren überzeugt, landet schnell in der Kategorie Sport-Touring und Reiseenduro. Im direkten Vergleich stehen die Ducati Multistrada V2 S und die Yamaha Tracer 7 GT. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie klare Antworten auf die Frage nach Alltagstauglichkeit und Reisetauglichkeit – doch die Schwerpunkte liegen spürbar anders. Während die Multistrada V2 S ihren Fokus stärker auf Fahrspaß, Charakter und ein „Premium“-Gefühl legt, setzt die Tracer 7 GT eher auf Alltagstempo, praktische Ausstattung und eine sehr stimmige Gesamtbalance.

Grundidee und Einsatzprofil: Zwei Touring-Philosophien

Multistrada V2 S: Charakter und Anspruch

Die Ducati Multistrada V2 S ist als sportlich orientiertes Touring-Motorrad gedacht, das sich nicht nur für die geradeaus laufende Autobahn eignet. Sie will Kurven, will Dynamik und will, dass man sich mit ihr beschäftigt. Das merkt man im Fahrgefühl: Die Maschine wirkt lebendig, reagiert direkt und vermittelt das Gefühl, dass sie nicht nur „funktioniert“, sondern auch „will“.

Tracer 7 GT: Praktisch, souverän, alltagstauglich

Die Yamaha Tracer 7 GT verfolgt eine andere Linie. Sie ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, aber mit einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit und entspannte Kontrolle. Die Tracer wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nimmt: für die Fahrt zur Arbeit, für den Wochenendtrip und auch für längere Strecken, ohne dass ständig das Gefühl entsteht, man müsse sie „ausfahren“, um Spaß zu haben.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich von Ducati Multistrada V2 S und Yamaha Tracer 7 GT zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die beiden Motor-Charaktere eingesetzt werden. Die Ducati spielt ihre Stärken eher in der Dynamik aus: Beschleunigung und Ansprechverhalten wirken zielgerichtet, und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren. Das kann auf kurvigen Strecken besonders belohnend sein, weil die Multistrada das Tempo „mitträgt“.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen stärker auf gleichmäßige, souveräne Performance ausgelegt. Sie wirkt weniger „aggressiv“ im Antritt, dafür sehr kontrolliert im gesamten Drehzahlbereich. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders auf längeren Strecken auszahlt: weniger Stress, mehr Rhythmus. Wer häufig im Stadtverkehr oder auf wechselnden Straßenbedingungen unterwegs ist, profitiert von dieser Art der Dosierbarkeit.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Ducati Multistrada V2 S vermittelt ein sportlicheres Gefühl, das Kurven enger und dynamischer wirken lässt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Gleichzeitig kann das je nach Fahrstil auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil die Ducati das Tempo stärker „einfordert“.

Die Yamaha Tracer 7 GT setzt dagegen auf Stabilität und ein ruhigeres Gesamtverhalten. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten wirkt die Maschine gelassener. In der Praxis bedeutet das: Die Tracer bleibt leichter „auf Kurs“, während die Ducati stärker nach Fahrimpulsen verlangt. Für viele ist genau das der Kernunterschied – die eine Maschine fühlt sich wie ein sportliches Werkzeug an, die andere wie ein komfortabler Reisebegleiter.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag

Beide Modelle sind modern ausgestattet, aber die Art der Unterstützung ist unterschiedlich spürbar. Die Ducati Multistrada V2 S wirkt so, als würde sie sportliche Ambitionen mit Elektronik absichern: Das Motorrad bleibt berechenbar, ohne den Charakter komplett zu glätten. Wer gern dynamisch fährt, bekommt dadurch ein gutes Gefühl für Traktion und Kontrolle.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist ebenfalls elektronisch stark, wirkt aber in der Summe eher wie ein „Sicherheitsnetz“, das den Alltag erleichtert. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn nicht jede Fahrt perfekt geplant ist. Die Tracer unterstützt eher das entspannte Fahren, während die Ducati mehr in Richtung sportlicheres „Mitgehen“ tendiert.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag

Beim Komfort gibt es zwei klare Tendenzen. Die Ducati Multistrada V2 S wirkt hochwertig und auf Touren ausgelegt, aber sie bleibt in ihrem Grundgefühl sportlicher. Das kann bedeuten, dass die Sitzposition und die Art der Gewichtsverteilung sehr gut zu Fahrern passen, die gern aktiv fahren. Wer lange Strecken eher „entspannt“ angeht, kann die Ducati dennoch genießen – allerdings ist sie eher die Maschine für Fahrer, die auch auf Touren gern ein bisschen mehr Dynamik wollen.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist in der Komfortwirkung sehr konsequent. Sie zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch frisch ankommt. Windschutz und die allgemeine Alltagstauglichkeit spielen dabei eine große Rolle. Die Tracer wirkt wie ein Motorrad, das man nicht ständig „neu einstellen“ muss, um sich wohlzufühlen – sie ist von Haus aus auf Tourenroutine ausgelegt.

Ausstattung für Reisen: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung zeigen sich Unterschiede, die man nicht nur auf dem Papier merkt. Die Ducati Multistrada V2 S punktet vor allem mit ihrem Premium-Anspruch und dem sportlich abgestimmten Gesamtpaket. Das Motorrad wirkt wie ein Modell, das man gern besitzt, weil es sich besonders anfühlt und weil es den Fahrspaß in den Vordergrund stellt.

Die Yamaha Tracer 7 GT setzt stärker auf „funktioniert einfach“-Komponenten. Für viele ist das ein Vorteil: Wer häufig unterwegs ist, schätzt Lösungen, die den Alltag erleichtern und das Motorrad schnell einsatzbereit machen. In der Praxis kann das bedeuten, dass die Tracer für gemischte Einsätze – Stadt, Landstraße, Autobahn – besonders passend ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Multistrada V2 S

  • Sportlicher Charakter: Das Motorrad macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
  • Direktes Fahrgefühl: Kurven und Tempo lassen sich aktiv gestalten.
  • Premium-Anmutung: Gesamtpaket wirkt hochwertig und stimmig.

Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Ducati Multistrada V2 S

  • Anspruch an Fahrstil: Wer sehr entspannt unterwegs sein möchte, muss sich eventuell stärker an den sportlichen Charakter anpassen.
  • Weniger „Allround-Relax“-Gefühl: Die Ducati will eher mitarbeiten als nur getragen werden.

Stärken der Yamaha Tracer 7 GT

  • Alltagstauglichkeit: Sehr stimmig für gemischte Strecken.
  • Touren-Komfort: Souveränes, ruhiges Gesamtgefühl für lange Fahrten.
  • Praktische Ausrichtung: Die Maschine wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter.

Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Yamaha Tracer 7 GT

  • Weniger „Sport-Drama“: Wer maximalen Fahrspaß im aggressiven Sinne sucht, findet bei der Ducati oft mehr Emotion.
  • Charakter eher ausgewogen: Die Tracer ist stark im Gleichmaß, weniger im „Anreißen“.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?

Der Vergleich Ducati Multistrada V2 S vs. Yamaha Tracer 7 GT lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad sucht, das sich sportlich anfühlt, wird mit der Ducati Multistrada V2 S sehr wahrscheinlich mehr „Zündstoff“ finden. Sie ist besonders dann eine starke Wahl, wenn Fahrspaß und ein hochwertiges Gesamtgefühl im Vordergrund stehen.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auf Touren komfortabel bleibt, im Alltag unkompliziert ist und bei wechselnden Bedingungen souverän durchzieht, liegt mit der Yamaha Tracer 7 GT häufig richtig. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die viele unterschiedliche Strecken fahren und dabei vor allem Ruhe, Kontrolle und Alltagstauglichkeit schätzen.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 S ist die bessere Wahl für Fahrer, die auf Touren nicht nur ankommen, sondern auch spüren wollen, wie dynamisch und direkt sich ein Motorrad fahren lässt. Ihr sportlicher Charakter, das aktive Handling und die Premium-Anmutung machen sie zur idealen Option für kurvige Strecken und für alle, die gern mit dem Motorrad arbeiten.

Die Yamaha Tracer 7 GT passt dagegen besonders gut zu Menschen, die ein Touring-Motorrad für den Alltag und lange Fahrten suchen, ohne ständig den Fokus auf „sportliche“ Fahrweise legen zu müssen. Ihr ruhigeres Gesamtgefühl, die praktische Ausrichtung und der Komfortgedanke machen sie zur stärkeren Wahl für gemischte Einsätze und entspannte Touren.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙