| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Ducati Multistrada V2 vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich
Wer zwischen Ducati Multistrada V2 und Benelli Leoncino 500 schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien aufeinander. Die Ducati Multistrada V2 steht für vielseitige Touren- und Allround-Fähigkeiten mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen wie ein sympathischer Einstieg in die Welt der modernen Straßenmaschinen: kompakt, alltagstauglich und mit einem Charakter, der Lust auf kurze Fahrten und entspanntes Cruisen macht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – von Fahrgefühl und Komfort über Ausstattung bis hin zu den Punkten, die im Alltag wirklich zählen. Dabei geht es weniger um „entweder oder“, sondern darum, welches Motorrad besser zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. urbaner Spaß
Wie sich die Multistrada V2 anfühlt
Die Ducati Multistrada V2 ist klar auf Vielseitigkeit ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Fahrstil, der sich sowohl auf Landstraßen als auch auf längeren Touren angenehm anfühlt. Die Maschine wirkt dabei „erwachsen“: Das Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie zielt darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.
Wie sich die Leoncino 500 anfühlt
Die Benelli Leoncino 500 spielt ihre Stärken vor allem im Alltag aus. Sie wirkt leichtfüßiger im Handling, ist schnell im Kopf und lässt sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegen. Wer gern spontan fährt – zur Arbeit, in die Stadt oder auf eine kurze Runde am Abend – bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht „zu schade“ für den Alltag anfühlt.
Motor und Fahrbarkeit: Leistung ist nicht alles
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Lastzuständen und auf längeren Strecken konstant zu bleiben. Die Leoncino 500 setzt stärker auf ein direktes Ansprechverhalten und ein unkompliziertes Handling im mittleren Drehzahlbereich.
Wenn die Multistrada V2 ihre Stärken ausspielt, dann vor allem dort, wo gleichmäßiges Tempo, saubere Beschleunigung und ein souveränes Gefühl bei wechselnden Streckenprofilen gefragt sind. Die Leonci no 500 punktet dagegen mit einem „einfach losfahren“-Gefühl: Gas auf, Linie halten, entspannt weiterrollen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Stärken der Multistrada V2
Die Ducati Multistrada V2 wirkt in der Regel dann besonders stark, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte Linie, und das Motorrad bleibt auch bei zügigerem Fahren gut berechenbar. Gerade auf Touren macht sich das positiv bemerkbar: weniger „Arbeit“ im Kopf, mehr Fokus auf der Strecke.
Stärken der Leoncino 500
Die Benelli Leoncino 500 ist im Vergleich häufig die agilere Wahl. Das zeigt sich vor allem beim Rangieren, beim Wechsel zwischen engen Situationen und beim Fahren mit häufigen Richtungswechseln. Wer gern dynamisch durch den Verkehr gleitet oder auf kurvigen Nebenstraßen unterwegs ist, profitiert von der handlichen Auslegung.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl zählt
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die reine Bremsleistung, sondern das Bremsgefühl. Die Multistrada V2 zielt auf ein stabiles, gut dosierbares Ansprechverhalten ab, das auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen gibt. Die Leoncino 500 kann ebenfalls mit einem verständlichen Setup überzeugen, wirkt aber stärker auf „Alltagstempo“ optimiert.
Wer häufig mit höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, wird die Multistrada V2 tendenziell als entspannter empfinden. Für kürzere Fahrten, Stadtverkehr und Landstraße im moderaten Bereich ist die Leoncino 500 oft die pragmatischere Wahl.
Komfort und Ergonomie: Tourenhaltung vs. entspannter Alltag
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Multistrada V2 ist typischerweise so ausgelegt, dass sie auch auf längeren Strecken eine gute Grundlage bietet. Das bedeutet: Sitzposition, Wind- und Fahrkomfort sowie die Art, wie das Motorrad über längere Zeit „mitfährt“, sind auf Touren ausgelegt.
Die Leoncino 500 ist dagegen häufig die Maschine, die sich schneller „richtig“ anfühlt, wenn es um kurze Strecken und spontane Fahrten geht. Die Haltung wirkt oft weniger „tourig“ und eher alltagstauglich, was im Stadtverkehr Vorteile bringt.
Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Ansätze. Die Multistrada V2 ist in der Regel stärker auf Komfort- und Funktionsumfang ausgelegt, der auf längeren Strecken Sinn ergibt. Dazu gehören Aspekte, die das Fahren angenehmer machen: bessere Übersicht, sinnvoll integrierte Bedienelemente und ein Gesamtpaket, das auf „Dauerbetrieb“ ausgelegt ist.
Die Leoncino 500 setzt eher auf das Wesentliche und kann dadurch besonders unkompliziert wirken. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht überladen sein soll und man sich schnell auf das Fahren konzentrieren möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 – Stärken
- Tourenorientierter Charakter: stabil und souverän auf längeren Strecken.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: unterstützt eine ruhige Linie auch bei wechselnden Bedingungen.
- Komfortfokus: Ergonomie und Gesamtpaket zielen auf entspannteres Fahren ab.
Ducati Multistrada V2 – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag: wer nur kurze Wege fährt, empfindet die Auslegung manchmal als weniger agil.
- Anspruch an das eigene Fahrprofil: die Stärken entfalten sich besonders bei Touren und längeren Strecken.
Benelli Leoncino 500 – Stärken
- Agilität im Alltag: handlich und schnell im Handling.
- Direktes Fahrgefühl: unkompliziertes Ansprechverhalten und Spaßfaktor im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
- Pragmatischer Ansatz: Fokus auf das, was man wirklich braucht.
Benelli Leoncino 500 – Schwächen
- Tourenanspruch begrenzt: bei langen Strecken kann der Komfortfokus der Multistrada V2 deutlicher werden.
- Charakter stärker auf „Alltag“: wer häufig hohe Geschwindigkeiten oder lange Autobahnabschnitte fährt, merkt schneller Grenzen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Ducati Multistrada V2 und Benelli Leoncino 500 hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird.
Multistrada V2 ist besonders passend für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig Touren planen oder längere Strecken am Stück fahren.
- Menschen, die Wert auf stabilen Komfort und ein souveränes Fahrgefühl legen.
- Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Allrounder“ anfühlt und dabei nicht nur für kurze Runden gedacht ist.
Leonci no 500 ist besonders passend für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die viel im Alltag unterwegs sind und ein agiles Handling brauchen.
- Menschen, die ein Motorrad möchten, das unkompliziert zu fahren ist und schnell Spaß macht.
- Wer gern spontan fährt und das Motorrad vor allem für Stadt, kurze Landstraßen und entspannte Ausfahrten nutzt.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, Stabilität und einem souveränen Fahrgefühl liegt. Wer längere Strecken fährt, profitiert von der tourenorientierten Auslegung und dem insgesamt entspannteren Gesamtpaket. Die Benelli Leoncino 500 hingegen passt besonders gut, wenn Alltagstauglichkeit und Agilität im Vordergrund stehen. Sie fühlt sich im Stadtverkehr oft leichter an, macht auf kurzen Strecken schnell Freude und bleibt dabei pragmatisch im Handling. Kurz gesagt: Multistrada V2 für alle, die mehr „Reise“ im Kopf haben, Leoncino 500 für alle, die vor allem „Alltag und Spaß“ suchen. Wer das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet, landet meist schnell bei der richtigen Entscheidung.