| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Multistrada V2 vs. BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Landstraße und Touren
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Multistrada V2 und die BMW G 310 R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Die Multistrada V2 steht für einen vielseitigen Reise- und Tourenanspruch mit sportlichem Anspruch, während die G 310 R eher als leichtes, unkompliziertes Motorrad für den Einstieg und den urbanen Alltag wahrgenommen wird. Genau diese Gegensätze machen es leicht, die richtige Wahl nach dem eigenen Fahrprofil zu treffen.
Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. agiler Einstieg
Wie sich die Ducati Multistrada V2 anfühlt
Die Ducati Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen und dabei trotzdem Dynamik zu liefern. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen so zusammen, dass sich auch längere Touren nicht wie „Dauerstress“ anfühlen. Wer gern zügig fährt, aber nicht nur auf Tempo, sondern auch auf Komfort achtet, findet hier einen starken Ansatz.
Wie sich die BMW G 310 R anfühlt
Die BMW G 310 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das vor allem durch seine Zugänglichkeit überzeugt. Sie ist leicht zu handeln, eignet sich für kurze Wege genauso wie für entspannte Fahrten am Wochenende. Das Motorrad ist weniger auf „große Reiseinszenierung“ getrimmt, sondern auf Alltagstauglichkeit: aufsteigen, losfahren, sich wohlfühlen – ohne dass man sich ständig Gedanken über die eigene Fahrtechnik machen muss.
Fahrgefühl im Vergleich: Handling, Stabilität und Dynamik
Multistrada V2: mehr Reserven auf der Landstraße
Im Vergleich zeigt die Multistrada V2 vor allem dort ihre Stärken, wo Tempo und Streckenprofil zusammenkommen. Auf der Landstraße wirkt sie stabil und vermittelt das Gefühl, dass man auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleiben kann. Die Abstimmung zielt darauf ab, dass sich das Motorrad kontrolliert bewegt – auch wenn die Fahrt etwas flotter wird.
G 310 R: leichtfüßig und unkompliziert
Die G 310 R spielt ihre Vorteile besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken aus, auf denen man häufig bremsen, anfahren und umsetzen muss. Das Handling wirkt direkt, die Maschine lässt sich gut positionieren und vermittelt ein sicheres Gefühl bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Wer gern „einfach fährt“, ohne ständig an der Technik zu arbeiten, wird hier schnell warm.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Reisekomfort bei der Ducati
Die Ducati Multistrada V2 ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie unterstützen eine entspannte Haltung, sodass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade wenn Strecken nicht nur kurz sind, sondern auch mal „durchgezogen“ werden, wirkt die Ducati als komfortorientierte Wahl.
Alltagsergonomie bei der BMW
Die BMW G 310 R punktet mit einer eher unkomplizierten Ergonomie. Sie ist so gedacht, dass man sich schnell zurechtfindet – ideal für Pendler, für Fahrten in der Stadt oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „Tourenplanung“ verlangt. Auch für kürzere Ausfahrten ist sie angenehm, weil sie nicht überfordert und das Handling im Vordergrund steht.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Ducati: sportlich, aber tourentauglich
Die Multistrada V2 zeigt ihren Charakter vor allem in der Art, wie sie Leistung bereitstellt. Der Antrieb wirkt so abgestimmt, dass man sowohl entspannt fahren als auch bei Bedarf zügig beschleunigen kann. Das macht sie zu einem Motorrad, das nicht nur für „eine Art Fahrt“ passt, sondern für unterschiedliche Situationen – von der gemütlichen Landstraßenrunde bis zur dynamischen Ausfahrt.
BMW: effizient und leicht zu dosieren
Die G 310 R steht für einen Motorcharakter, der sich gut kontrollieren lässt. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil: Man kann das Tempo sauber dosieren, ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird. Für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt, ist das ein wichtiger Pluspunkt.
Fahrwerk und Bremsen: Vertrauen in jeder Situation
Multistrada V2: souverän bei wechselnden Bedingungen
Bei der Multistrada V2 wirkt das Fahrwerk darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselndem Untergrund Ruhe zu geben. Das Zusammenspiel aus Federung und Stabilität unterstützt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Bremsen passen dazu: Sie geben das nötige Vertrauen, um auch in Situationen schnell reagieren zu können.
G 310 R: kontrolliert und alltagstauglich
Die BMW G 310 R setzt auf ein Setup, das vor allem im Alltag überzeugt. Das Motorrad lässt sich gut beherrschen, und die Bremsleistung wirkt so, dass man sich auf sie verlassen kann – ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss. Für Stadtfahrten und normale Landstraßenetappen ist das ein stimmiges Gesamtbild.
Ausstattung und Technik: Was man im Alltag wirklich merkt
Ducati: mehr Fokus auf Tour und Vielseitigkeit
Die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur fahren soll, sondern auch Komfort und moderne Funktionen mitbringt. Gerade auf längeren Strecken macht sich das bemerkbar: bessere Übersicht, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das auch bei Müdigkeit nicht „kippt“. Wer gern plant, packt und losfährt, wird die Ducati als passende Basis empfinden.
BMW: pragmatisch und nutzerfreundlich
Die G 310 R ist eher pragmatisch. Die Technik ist so gewählt, dass sie im Alltag funktioniert und nicht vom Fahren ablenkt. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad sucht, das man regelmäßig nutzt – statt es nur gelegentlich „zu genießen“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Starker Allround-Charakter für Landstraße und Touren
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Souveränes Fahrgefühl bei wechselndem Tempo und Untergrund
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2
- Wer vor allem kurze Stadtwege fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als man täglich braucht
- Der Fokus auf Vielseitigkeit kann im Alltag auch bedeuten, dass man mehr Anspruch an das eigene Setup (z. B. Gepäck/Ergonomie) hat
Stärken der BMW G 310 R
- Leicht zu handeln im Alltag und im Stadtverkehr
- Einsteigerfreundlicher Charakter durch gut dosierbares Fahrgefühl
- Pragmatische Nutzung für regelmäßige Fahrten
Schwächen bzw. Grenzen der BMW G 310 R
- Für lange Touren kann der Reise-Fokus der Ducati fehlen
- Wer sehr sportlich unterwegs ist, wird die Grenzen eher früher spüren
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Ducati Multistrada V2: die passende Wahl für Tourenfans
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders interessant, wenn Fahrten nicht nur aus „von A nach B“ bestehen, sondern aus dem Wunsch nach einem Motorrad, das auf der Landstraße Spaß macht und auf längeren Strecken komfortabel bleibt. Wer gern variiert – mal entspannt, mal dynamischer – und dabei ein stimmiges Gesamtpaket sucht, findet in der Multistrada V2 einen starken Kandidaten.
BMW G 310 R: die passende Wahl für Einsteiger und City-Fahrer
Die BMW G 310 R passt am besten zu Fahrern, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen: für den Alltag, für Pendelstrecken, für kurze bis mittlere Ausfahrten und für alle, die sich erst an das Motorradfahren herantasten oder bewusst unkompliziert unterwegs sein möchten. Auch als Zweitmopped für regelmäßige Nutzung ist sie eine sehr logische Option.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, souveräner Fahrstabilität und vielseitigem Fahrspaß liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf der Landstraße aus und macht längere Strecken angenehm, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Allround-Reisegerät“ anfühlt, wird hier deutlich mehr bekommen als nur Fortbewegung.
Die BMW G 310 R gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und ein unkomplizierter Einstieg zählen. Sie ist ideal für Stadtverkehr, für regelmäßige Fahrten und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich gut dosieren lässt und schnell Vertrauen aufbaut. Kurz gesagt: Multistrada V2 für die, die mehr Touren und Reserven wollen – G 310 R für die, die jeden Tag gern aufs Motorrad steigen.