| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Multistrada V2 vs. BMW R 1150 R – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Epochen und mit klar verschiedenem Konzept kommen, bekommt einen spannenden Vergleich: Die Ducati Multistrada V2 steht für moderne Reiseenduro-Ansätze mit Fokus auf Dynamik, Komfort und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Die BMW R 1150 R verkörpert dagegen den klassischen Roadster-Charakter mit Boxermotor, bewährter Technik und einem Fahrstil, der eher auf Ruhe, Kontinuität und mechanisches Gefühl setzt.
Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick darauf, wie sich die Motorräder im Alltag und auf längeren Touren anfühlen. Dabei lohnt sich der Vergleich besonders für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur „irgendwie“ fährt, sondern den eigenen Stil unterstützt.
Grundcharakter: Modernes Reisegefühl vs. klassischer Boxermotor
Ducati Multistrada V2: dynamisch, flexibel, tourentauglich
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das für verschiedene Situationen gemacht ist: zügige Landstraßenfahrten, entspannte Autobahnabschnitte und auch längere Etappen, bei denen Komfort und Übersicht zählen. Der Gesamtauftritt ist modern und auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie gut es sich in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen kontrollieren lässt.
BMW R 1150 R: ruhiger, direkter und „mechanisch“
Die BMW R 1150 R bringt einen ganz anderen Charakter mit: Der Boxermotor sorgt für ein spürbar anderes Laufgefühl als moderne Reihen- oder V-Motoren. Dazu kommt ein Fahrstil, der oft als souverän und berechenbar beschrieben wird. Wer gerne mit Gefühl fährt und nicht ständig nach „Assistenz“ sucht, findet hier ein Motorrad, das sich eher wie ein vertrauter Begleiter anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag auswirken
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen moderner Auslegung und klassischem Konzept. Die Ducati Multistrada V2 ist so abgestimmt, dass sie in vielen Situationen spontan wirkt: Beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und auch beim zügigen Überholen fühlt sich das Motorrad oft „bereit“ an. Das erleichtert das Fahren in wechselndem Tempo – etwa auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln.
Die BMW R 1150 R setzt stärker auf den Charakter des Boxers: Das Ansprechverhalten ist weniger „sportlich aggressiv“, dafür häufig sehr gleichmäßig. In der Praxis bedeutet das: Wer vorausschauend fährt und den Motor im passenden Bereich hält, bekommt ein ruhiges, stabiles Vorwärtskommen. Für entspannte Touren ist das angenehm, während es bei sehr sportlicher Fahrweise manchmal weniger „Punch“ vermittelt als bei einem modern ausgelegten Reiseenduro-Konzept.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Ducati Multistrada V2: präzise in Kurven, souverän auf Strecke
Die Multistrada V2 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um präzises Einlenken und sicheres Kurvenfahren geht. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen leicht zu kontrollieren, ohne dabei nervös zu werden. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Man kann Linien sauber halten und das Motorrad reagiert spürbar auf kleine Korrekturen.
Auf längeren Strecken zählt zusätzlich, wie gut das Fahrwerk Unebenheiten wegsteckt. Die Ducati wirkt hier insgesamt „tourenorientiert“: Das Fahrgefühl bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen ruhig.
BMW R 1150 R: stabil, gutmütig und „erwachsen“
Die BMW R 1150 R ist häufig ein Motorrad, das Stabilität vermittelt. Das Handling wirkt weniger auf maximale Agilität getrimmt, sondern auf ein gleichmäßiges Fahrverhalten. In der Praxis bedeutet das: Auf Landstraßen fühlt sich das Motorrad oft souverän an, und auch bei längeren Fahrten bleibt der Eindruck von Kontrolle erhalten.
Wer sehr sportlich und „spitz“ fahren möchte, merkt möglicherweise, dass die Ducati in bestimmten Situationen agiler wirkt. Dafür kann die BMW gerade bei entspanntem Tempo und gleichmäßiger Fahrweise überzeugen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort ist bei einem Tourenmotorrad nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzposition, Windschutz und dem Gefühl, wie anstrengend eine Fahrt nach ein paar Stunden wird. Die Ducati Multistrada V2 zielt klar auf ein modernes Reiseprofil: Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass auch längere Strecken nicht „hart“ werden. Dazu kommt, dass die Ducati insgesamt ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und Bedienbarkeit bietet.
Die BMW R 1150 R ist dagegen stärker im klassischen Stil verankert. Das kann ein Vorteil sein, wenn eine natürliche, aufrechte Haltung bevorzugt wird und man den Charakter des Motorrads bewusst „spüren“ möchte. Gleichzeitig kann es je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe sein, dass die ergonomische Abstimmung weniger „universell“ wirkt als bei einem modernen Reiseenduro-Konzept.
Ausstattung und Technik: Moderne Features vs. bewährte Einfachheit
Beim Blick auf Technik und Ausstattung zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Die Ducati Multistrada V2 bringt ein modernes Verständnis von Fahrassistenz und Bedienkomfort mit. Das macht das Motorrad im Alltag oft angenehmer, weil man sich weniger Gedanken über „Handling-Details“ machen muss und sich stärker auf die Strecke konzentrieren kann.
Die BMW R 1150 R steht für bewährte Technik und eine gewisse „Hands-on“-Mentalität. Das kann besonders attraktiv sein, wenn Wartung und Service als Teil der Motorradleidenschaft gesehen werden. Außerdem kann die BMW für viele Käufer interessant sein, die ein Motorrad suchen, das sich nicht wie ein Technikpaket anfühlt, sondern wie ein solides, nachvollziehbares Gesamtwerk.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Vielseitiger Fahrcharakter: geeignet für sportliche Landstraßenfahrten und entspannte Touren.
- Agiles Handling: präzise Einlenk- und Kurvenkontrolle.
- Tourenkomfort: insgesamt stimmiges Gesamtpaket für längere Strecken.
- Moderne Technik: erleichtert den Alltag und unterstützt beim Fahren.
Schwächen der Ducati Multistrada V2
- Anspruch an Fahrstil: Wer sehr „klassisch“ und ruhig fahren will, könnte den modernen Charakter als zu präsent empfinden.
- Komplexität: Moderne Ausstattung kann bei individuellen Vorlieben oder bei der Wartungsplanung eine Rolle spielen.
Stärken der BMW R 1150 R
- Boxer-Charakter: unverwechselbares Laufgefühl und oft sehr berechenbare Fahrweise.
- Stabilität: souveränes Fahrverhalten, besonders bei gleichmäßigem Tempo.
- Bewährte Technik: nachvollziehbar, oft beliebt bei Schraubern und Kennern.
- Langstrecken-Tauglichkeit: angenehm für Touren, wenn der Fahrstil dazu passt.
Schwächen der BMW R 1150 R
- Weniger „Allround-Agilität“: in sehr dynamischen Situationen wirkt die Ducati oft spritziger.
- Ergonomie abhängig vom Fahrer: je nach Körpergröße kann die Passform weniger universell sein.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend, wenn häufig zwischen sportlicher Fahrweise und entspanntem Reisen gewechselt wird. Wer gerne Kurven dynamisch ansteuert, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der Ducati ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R 1150 R ist dagegen eine gute Wahl, wenn ein klassischer Motorradstil bevorzugt wird: ruhiger, mechanischer und oft sehr angenehm auf längeren Strecken, solange der Fahrstil zur Charakteristik passt. Wer die Besonderheit des Boxermotors mag und ein Motorrad sucht, das sich „echt“ anfühlt, wird mit der BMW häufig sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes Reiseenduro suchen, das sowohl dynamisch als auch komfortabel funktioniert. Besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Tempo spielt die Ducati ihre Stärken aus: präzises Handling, ein lebendiges Ansprechverhalten und ein insgesamt tourentaugliches Setup. Wer häufig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell anfühlt und viele Situationen souverän abdeckt, trifft mit der Multistrada V2 meist die passendere Entscheidung.
Die BMW R 1150 R passt dagegen besser zu Fahrern, die den klassischen Boxermotor-Charakter lieben und ein Motorrad bevorzugen, das stabil und berechenbar wirkt. Für entspannte Touren, gleichmäßiges Tempo und ein „mechanisches“ Fahrgefühl ist die BMW oft genau richtig. Wer hingegen maximale Agilität und modernste Assistenz erwartet, wird bei der BMW eher Kompromisse spüren. Insgesamt gilt: Ducati für vielseitige Dynamik und Komfort, BMW für klassisches Fahrgefühl, Stabilität und Charakter.