| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Ducati Multistrada V2 vs. BMW R 1200 GS K25: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen mit der Ducati Multistrada V2 und der BMW R 1200 GS K25 zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander. Die eine steht für sportlich-elegante Vielseitigkeit mit Fokus auf Fahrspaß und moderne Ausrichtung, die andere für die klassische GS-Logik: bewährte Technik, ein sehr breites Einsatzprofil und ein Gefühl von „geht immer“. Genau darum lohnt sich der Vergleich – nicht nur, um technische Daten einzuordnen, sondern um herauszufinden, welches Motorrad im Alltag und auf Touren besser zu den eigenen Ansprüchen passt.
Grundidee: Charakter und Einsatzprofil im Vergleich
Die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne bewegt: dynamisch, mit klarer Tendenz zu sportlicherem Fahren, aber ohne den Anspruch, nur auf der Straße zu funktionieren. Die R 1200 GS K25 dagegen ist stärker auf „Allround“ getrimmt. Sie soll lange Strecken souverän abspulen, auch wenn die Bedingungen wechseln – von Autobahn und Landstraße bis zu Schotterwegen, auf denen man nicht jedes Mal perfekt vorbereitet sein will.
Beide Bikes sind Reiseenduros, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Ducati setzt mehr auf das Erlebnis beim Fahren, BMW mehr auf die bewährte Kombination aus Komfort, Alltagstauglichkeit und Robustheit.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügiges Fahren, saubere Gasannahme und ein lebendiges Gefühl geht. Das Motorrad wirkt „direkt“, als würde es schneller auf Eingaben reagieren. Dadurch macht sie auch kürzere Touren oder kurvige Strecken deutlich mehr Spaß.
Die BMW R 1200 GS K25 steht dagegen für ein anderes Leistungsgefühl: eher gleichmäßig, kraftvoll und auf Durchzug ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten ist das angenehm, weil sich das Motorrad sehr entspannt bewegen lässt. Wer häufig lange Strecken fährt oder häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Kontrolle und Ruhe im Antrieb.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Multistrada V2: Stärke im dynamischen Vortrieb und im „Fahren mit Gefühl“; Schwäche kann sein, dass sie je nach Fahrstil stärker nach Sportlichkeit verlangt, statt rein entspannt zu rollen.
- R 1200 GS K25: Stärke im gleichmäßigen, tourentauglichen Antrieb und im souveränen Tempo; Schwäche kann sein, dass das sportliche „Kick“-Gefühl weniger im Vordergrund steht als bei der Ducati.
Fahrwerk & Handling: Präzision vs. Souveränität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Multistrada V2 vermittelt ein sportliches, agiles Gefühl. In Kurven wirkt sie handlicher und „will“ schneller in die gewünschte Linie. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Touren nicht nur aus Kilometerfressen bestehen, sondern auch aus Kurven, Überholvorgängen und dem Wunsch, das Motorrad aktiv zu bewegen.
Die BMW R 1200 GS K25 punktet mit Souveränität. Sie fühlt sich stabil an, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Auf wechselndem Untergrund bleibt sie berechenbar, was gerade bei längeren Reisen oder unvorhersehbaren Streckenverläufen wichtig ist. Das Handling ist weniger „sportlich-zackig“, dafür sehr verlässlich.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Multistrada V2: Stärke in Agilität und Kurvengefühl; Schwäche kann sein, dass sie auf sehr grobem Untergrund nicht ganz die „GS-Ruhe“ vermittelt.
- R 1200 GS K25: Stärke in Stabilität und Komfort bei wechselnden Bedingungen; Schwäche kann sein, dass sie sich im sportlichen Tempo weniger leichtfüßig anfühlt als die Ducati.
Komfort & Ergonomie: Wie gut sitzt man auf langen Strecken?
Komfort ist bei Reiseenduros nicht nur „nice to have“, sondern entscheidend. Die Multistrada V2 bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt als bei vielen klassischen Reiseenduros. Das ist angenehm, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch öfter mal dynamisch unterwegs ist. Gleichzeitig ist sie so ausgelegt, dass man auch längere Etappen gut durchstehen kann.
Die BMW R 1200 GS K25 ist in der Komfortwirkung traditionell sehr stark. Die Ergonomie zielt darauf ab, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Gerade wenn die Tour aus Autobahn, Landstraße und Pausen besteht, spielt die GS ihre Stärke aus: weniger „Sporthaltung“, mehr Langstrecken-Logik.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Multistrada V2: Stärke in sportlicher, motivierender Sitzhaltung; Schwäche kann sein, dass sie für sehr lange, rein entspannte Autobahnfahrten je nach Körpergröße weniger „klassisch bequem“ wirkt als die GS.
- R 1200 GS K25: Stärke in Langstrecken-Komfort und entspannter Haltung; Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl weniger „sportlich“ ausfällt als bei der Ducati.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept
Im Alltag macht Elektronik einen großen Unterschied – vor allem, wenn Wetter, Beladung oder Fahrbahnzustand variieren. Die Multistrada V2 ist stärker auf moderne Unterstützung ausgerichtet. Das zeigt sich darin, wie sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „berechenbar“ anfühlt. Wer gerne mit verschiedenen Fahrmodi arbeitet oder sich über fein abgestimmte Eingriffe freut, wird hier schnell einen Vorteil sehen.
Die BMW R 1200 GS K25 setzt mehr auf das bewährte Zusammenspiel aus Fahrwerk, Motorcharakter und Fahrbarkeit. Das bedeutet nicht, dass sie „alt“ wirkt – eher, dass sie sich weniger wie ein Technikpaket anfühlt, sondern wie ein Motorrad, das man intuitiv steuert. Wer Elektronik als Unterstützung betrachtet, aber nicht als Hauptargument braucht, wird das schätzen.
Stärken und Schwächen bei Elektronik
- Multistrada V2: Stärke in moderner Regelung und Fahrmodi-Logik; Schwäche kann sein, dass man bei sehr puristischem Fahrstil die „Assistenz“ weniger nutzt.
- R 1200 GS K25: Stärke in intuitiver Bedienung und bewährter Fahrbarkeit; Schwäche kann sein, dass moderne Assistenzfunktionen weniger im Fokus stehen als bei der Ducati.
Alltag & Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählen Dinge wie Übersichtlichkeit, Handhabung bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, das Motorrad „im Griff“ zu haben. Die Multistrada V2 wirkt im Stadt- und Landstraßenbetrieb oft leichter zu bewegen, weil das Handling sportlich und direkt ist. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für Wochenendfahrten und spontane Ausfahrten.
Die BMW R 1200 GS K25 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie fühlt sich wie ein Reisegerät an, das man auch im Alltag nutzt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder das Motorrad regelmäßig für längere Strecken vorbereitet, profitiert von der GS-typischen Robustheit und dem „immer einsatzbereit“-Gefühl.
Gebrauchtkauf & Kostenblick: Worauf es beim Vergleich ankommt
Beim Kauf – besonders im Gebrauchtmarkt – ist es sinnvoll, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auf den Gesamtzustand und die Pflegehistorie. Beide Modelle können je nach Wartungsstand sehr unterschiedlich ausfallen. Im Vergleich lohnt es sich daher, den Blick auf Serviceintervalle, Verschleißteile und den allgemeinen Zustand zu richten. Die BMW R 1200 GS K25 wird häufig als „klassisch robust“ wahrgenommen, während die Ducati Multistrada V2 eher als Motorrad gesehen wird, das man mit Freude fährt und entsprechend pflegt – beides kann ein Vorteil sein, wenn die Historie stimmt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Schwerpunkt kennt. Wer vor allem Kurven liebt, gerne aktiv fährt und das Motorrad als „Erlebnis“ versteht, findet in der Ducati Multistrada V2 oft die passendere Antwort. Wer dagegen lange Strecken plant, häufig wechselnde Bedingungen erwartet und ein Motorrad sucht, das verlässlich und souverän bleibt, liegt mit der BMW R 1200 GS K25 sehr richtig.
Typische Stärken je nach Nutzung
- Mehr sportlicher Anspruch: Multistrada V2
- Mehr Reise-Souveränität: R 1200 GS K25
- Viel Kurven, auch mal zügig: Multistrada V2
- Viel Strecke, wechselnder Untergrund: R 1200 GS K25
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad regelmäßig zu bewegen, Kurven dynamisch zu fahren und dabei ein modernes, direktes Fahrgefühl zu genießen. Sie wirkt wie ein Reiseenduro, das auch sportliche Ansprüche ernst nimmt und Komfort mit Fahrspaß verbindet. Wer häufig kürzere bis mittlere Touren fährt, gern variiert und das Motorrad als aktives Erlebnis nutzt, wird mit der Multistrada V2 besonders zufrieden sein.
Die BMW R 1200 GS K25 passt am besten, wenn vor allem Langstrecke, Allround-Sicherheit und ein sehr souveränes Gesamtpaket zählen. Sie ist ideal für Fahrer, die ein bewährtes Konzept suchen, bei dem das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und berechenbar bleibt. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, unterschiedliche Strecken plant und vor allem „einfach ankommen“ möchte, findet in der GS K25 die passendere Basis.
Kurz gesagt: Ducati für mehr Fahrspaß und moderne Dynamik, BMW für Reise-Souveränität und bewährte Allround-Tauglichkeit.