| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Ducati Multistrada V2 vs. BMW R 1200 GS K50: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer sich zwischen der Ducati Multistrada V2 und der BMW R 1200 GS K50 entscheiden möchte, steht vor zwei sehr unterschiedlichen Interpretationen des Reiseenduro-Gedankens. Beide Motorräder sind für lange Strecken gemacht, beide wirken auf den ersten Blick „groß“ und beide wollen auf mehr als nur Asphalt funktionieren. Trotzdem fühlt sich der Charakter im Alltag deutlich anders an: Die Multistrada V2 setzt stärker auf sportliche Agilität und moderne Fahrdynamik, während die R 1200 GS K50 vor allem mit ihrem bewährten GS-Konzept, Komfort und einem sehr breiten Einsatzspektrum punktet.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede herausgearbeitet – ohne Zahlenfetisch, aber mit Blick auf das, was im echten Fahrbetrieb zählt: Fahrgefühl, Ergonomie, Elektronik, Komfort, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee: Ducati Multistrada V2 als sportliche Adventure-Lösung
Die Ducati Multistrada V2 ist im Kern ein Motorrad, das sich nach „Touren mit Anspruch“ anfühlt. Sie wirkt weniger wie ein reines Offroad-Werkzeug und mehr wie ein sportlich abgestimmtes Reisebike, das auch auf längeren Etappen Spaß macht. Das merkt man besonders in der Art, wie sie Kurven aufgreift: Richtungswechsel gelingen zügig, das Motorrad wirkt insgesamt lebendig und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das eher aus dem sportlichen Segment kommt.
Stärken zeigt die Multistrada V2 vor allem dort, wo Tempo, Kurven und ein dynamischer Fahrstil zusammenkommen. Schwächer kann sie dagegen wirken, wenn das Einsatzprofil stark auf „viel Schotter, viel Geröll, viel langsames Rangieren“ ausgelegt ist – nicht, weil sie das nicht könnte, sondern weil sie im Vergleich zur GS eher auf Straße und flüssige Strecken optimiert wirkt.
Grundidee: BMW R 1200 GS K50 als vielseitiges Allround-Reiseenduro
Die BMW R 1200 GS K50 steht für das klassische GS-Erlebnis: ein Motorrad, das man auf sehr unterschiedlichen Strecken einsetzen kann, ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, man müsse es „umdenken“. Gerade auf langen Touren spielt die GS ihre Stärken aus: stabiler Geradeauslauf, ein sehr gutmütiges Handling und ein Fahrkomfort, der auch nach vielen Stunden nicht „kippt“.
Die R 1200 GS K50 ist außerdem besonders dann im Vorteil, wenn das Fahrprofil gemischt ist: Autobahn, Landstraße, zügige Passagen, aber auch mal schlechterer Untergrund. Die Schwäche liegt eher in der sportlichen „Leichtigkeit“ im Vergleich zur Multistrada V2. Wer sehr sportlich und kurvenorientiert fahren möchte, kann sich bei der GS manchmal etwas weniger „direkt“ fühlen – dafür ist sie aber oft die entspanntere Wahl für den Alltag und für Touren, die sich über viele Tage ziehen.
Motor & Fahrgefühl: dynamisch vs. souverän
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich beide Motorräder deutlich. Die Multistrada V2 wirkt insgesamt agiler und „anspringender“ in der Art, wie sie Gasbefehle in Bewegung übersetzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügige Beschleunigungen und kurvige Strecken zum Alltag gehören. Die BMW R 1200 GS K50 dagegen vermittelt eher Souveränität: Sie fühlt sich häufig wie ein solides Reisegerät an, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt, wird mit der Multistrada V2 glücklicher. Wer hingegen ein Bike bevorzugt, das lange Strecken „wegsteckt“ und dabei konstant bleibt, findet in der GS K50 oft die passendere Basis.
Handling & Alltag: Multistrada wendiger, GS gelassener
Beim Handling ist die Multistrada V2 tendenziell die wendigere Wahl. Das zeigt sich vor allem in Situationen, in denen häufig umgestellt wird: enge Kurven, kurzes Bremsen und direktes Weiterrollen, oder auch das schnelle Anpassen an den Straßenverlauf. Die BMW R 1200 GS K50 ist ebenfalls gut zu bewegen, aber sie wirkt im Vergleich stärker auf „stabil und kontrolliert“ ausgelegt.
Bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Stadtverkehr kann das den Unterschied machen: Die Multistrada V2 wirkt oft leichter im Kopf und im Gefühl, während die GS K50 eher mit Ruhe überzeugt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig zwischen engen Passagen wechselt, profitiert häufig von der agilen Auslegung der Ducati. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird die BMW oft als entspannter empfinden.
Fahrwerk & Komfort: Ducati sportlich, BMW tourentauglich
Beide Motorräder sind für Komfort auf Reisen gemacht, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Ducati Multistrada V2 bringt eine sportliche Abstimmung mit, die Unebenheiten nicht ignoriert, aber sie eher „in Fahrdynamik übersetzt“. Das kann sich auf guten Straßen sehr harmonisch anfühlen. Auf schlechten Abschnitten kann die BMW R 1200 GS K50 dagegen oft den souveräneren Eindruck hinterlassen, weil sie stärker auf das klassische Reiseenduro-Setup setzt.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die Ducati ist häufig die Wahl, wenn Komfort und Fahrspaß zusammenkommen sollen – besonders auf abwechslungsreichen, kurvigen Strecken. Die BMW punktet, wenn die Tour auch mal holprig wird und das Motorrad möglichst gelassen bleiben soll.
Elektronik & Assistenz: moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept
Im Bereich Elektronik unterscheiden sich die Philosophien. Die Multistrada V2 wirkt moderner und stärker auf Fahrmodi und dynamische Anpassung ausgelegt. Das hilft dabei, das Motorrad an den eigenen Stil anzupassen – von entspannt bis sportlich. Die BMW R 1200 GS K50 setzt ebenfalls auf Elektronik, wirkt aber in der Gesamtheit oft wie ein bewährtes System, das sich auf Stabilität und Alltagstauglichkeit konzentriert.
Im Vergleich heißt das: Wer gerne mit Fahrmodi arbeitet und das Motorrad aktiv „einstellt“, wird an der Ducati mehr Freude haben. Wer Elektronik vor allem als Unterstützung betrachtet, die zuverlässig funktioniert und nicht ständig Aufmerksamkeit fordert, wird mit der GS sehr gut fahren.
Ergonomie & Sitzposition: Ducati kompakter, BMW großräumiger
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt für die Kaufentscheidung. Die Multistrada V2 wirkt tendenziell kompakter und sportlicher, wodurch sie sich für Fahrerinnen und Fahrer mit dem Wunsch nach aktiverer Haltung besonders attraktiv anfühlen kann. Die BMW R 1200 GS K50 bietet dagegen häufig eine großräumigere, tourorientierte Ergonomie. Das kann besonders auf langen Strecken spürbar sein, weil man sich besser „einrichten“ kann.
Stärken: Ducati für dynamische Haltung und kurvenorientiertes Fahren. Schwächen: weniger „klassisch“ für sehr lange, entspannte Sitzphasen im Vergleich zur GS. Umgekehrt: BMW für entspannte Touren und ein breites Fahrprofil, Ducati für mehr sportliche Direktheit.
Touren-Setup & Praxis: Gepäck, Windschutz, Alltag
Auf Reisen zählt die Praxis: Windschutz, Gepäckmöglichkeiten, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad für verschiedene Tagesetappen vorbereiten lässt. Die BMW R 1200 GS K50 ist als Reiseenduro bekannt dafür, dass sie sich sehr gut in ein Touren-Setup integrieren lässt. Die Multistrada V2 kann ebenfalls sehr tourentauglich sein, wirkt aber stärker wie ein „Premium-Reisegerät mit sportlichem Kern“.
Im Alltag zeigt sich das so: Die GS ist oft die naheliegende Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist und das Fahrprofil häufig gemischt bleibt. Die Ducati ist besonders dann stark, wenn die Tour zwar lang ist, aber der Schwerpunkt auf Fahrspaß und dynamischer Streckenführung liegt.
Für welchen Untergrund? Straße, Schotter und „mal eben“
Beide Motorräder können mehr als nur Asphalt. Dennoch ist die Tendenz klar: Die Multistrada V2 fühlt sich am wohlsten auf Straßen, auf denen man zügig fahren kann, und auf Schotterabschnitten, die eher „leicht“ sind. Die BMW R 1200 GS K50 ist im Vergleich stärker auf gemischte Untergründe ausgelegt und wirkt oft als das robustere Werkzeug, wenn die Strecke unvorhersehbar wird.
Das bedeutet nicht, dass die Ducati „schlecht“ im Gelände ist – eher, dass die BMW das klassische Abenteuerprofil noch stärker verkörpert. Wer also regelmäßig auf Schotterstraßen unterwegs ist oder Touren plant, bei denen der Untergrund nicht planbar ist, findet in der GS häufig die passendere Basis.
Wartung & Besitzgefühl: bewährt vs. sportlich-modern
Beim Thema Besitzgefühl spielt nicht nur die Technik eine Rolle, sondern auch die Erwartungshaltung. Die BMW R 1200 GS K50 steht für ein bewährtes Konzept, das viele Fahrer über Jahre begleitet. Die Ducati Multistrada V2 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das stärker auf moderne Fahrdynamik und ein sportliches Gesamtpaket setzt. Das kann bedeuten, dass man sich beim Ducati-Besitz stärker mit dem Setup und den Fahrmodi beschäftigt, während die GS oft als „einfach zuverlässig“ wahrgenommen wird.
Unterm Strich: Beide können Spaß machen – die Frage ist, ob der Fokus eher auf bewährter Reise-Routine oder auf sportlich-modernem Fahrgefühl liegt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 – Stärken
- Agiles, dynamisches Fahrgefühl mit sportlicher Direktheit
- Kurvenorientierter Charakter, besonders auf abwechslungsreichen Strecken
- Elektronik und Fahrmodi wirken stark auf Anpassung an den Fahrstil
Ducati Multistrada V2 – Schwächen
- Weniger „klassisch“ für sehr offroad-lastige Einsätze im Vergleich zur GS
- Komfort wirkt eher sportlich abgestimmt – nicht immer die maximal entspannte Tourenlösung
BMW R 1200 GS K50 – Stärken
- Sehr vielseitig für gemischte Touren und wechselnde Bedingungen
- Stabiler, souveräner Reisecharakter mit hoher Alltagstauglichkeit
- Ergonomie und Komfort wirken stark auf lange Etappen ausgelegt
BMW R 1200 GS K50 – Schwächen
- Im Vergleich zur Ducati weniger „leicht“ und direkt im sportlichen Kurvengefühl
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, könnte die GS als etwas konservativer empfinden
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Fahrspaß, sportlicher Agilität und einer dynamischen Abstimmung liegt. Wer Kurven liebt, gern mit Fahrmodi arbeitet und ein Motorrad möchte, das sich auf der Straße besonders lebendig anfühlt, findet in der Multistrada V2 einen sehr stimmigen Reisebegleiter. Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen die Strecke abwechslungsreich ist und der Tag nicht nur „durchgefahren“, sondern genossen wird.
Die BMW R 1200 GS K50 ist die passendere Entscheidung, wenn Vielseitigkeit, Komfort und ein bewährtes Reiseenduro-Konzept im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, gemischte Untergründe erwartet und ein Motorrad sucht, das dabei ruhig, stabil und alltagstauglich bleibt, wird mit der GS K50 sehr zufrieden sein. Kurz gesagt: Ducati für sportlich-dynamische Touren, BMW für entspannte Vielseitigkeit und das klassische Abenteuergefühl.