| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Multistrada V2 vs. BMW R 1200 R – welcher Allrounder passt besser?
Wer nach einem Motorrad sucht, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch im Alltag überzeugt und auf längeren Touren souverän bleibt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Ducati Multistrada V2 und der BMW R 1200 R. Beide Modelle stehen für Charakter, Alltagstauglichkeit und Fahrfreude – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder im Fahrgefühl, in der Praxis auf der Straße und in den typischen Stärken und Schwächen?
Grundidee: Reise- und Allroundcharakter vs. dynamischer Naked-Ansatz
Die Ducati Multistrada V2 ist als sportlich orientierter Allrounder konzipiert, der sich auf Touren genauso wohlfühlt wie auf kurvigen Strecken. Die BMW R 1200 R dagegen kommt aus der Naked-Ecke: purer Look, direkter Kontakt zur Straße und ein Fahrstil, der stark auf kontrollierte Dynamik setzt. Schon die Grundhaltung ist damit unterschiedlich: Ducati wirkt oft „touriger“ und vielseitiger, BMW eher „nackter“ und fokussierter auf das Wesentliche.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt, wie gut es sich im Stadtverkehr anfühlt und wie entspannt es sich bei wechselnden Geschwindigkeiten fahren lässt. Die Multistrada V2 spielt hier ihre Stärken aus, wenn es um Vielseitigkeit geht: Sie ist darauf ausgelegt, verschiedene Fahrzustände schnell zu adaptieren und bleibt dabei alltagstauglich. Die R 1200 R punktet dagegen mit einem sehr direkten Fahrgefühl und einer klaren, unkomplizierten Art, die gerade auf kurzen Strecken und bei häufigem Richtungswechsel angenehm ist.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede, die man spürt
Beim Motor zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Die Ducati Multistrada V2 steht für einen sportlichen, lebendigen Antrieb, der sich häufig „spritziger“ anfühlt, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder aus Kurven heraus dynamisch zu werden. Die BMW R 1200 R setzt auf den typischen Boxer-Charakter: ein ruhigeres, gleichmäßigeres Laufbild und ein Drehmomentgefühl, das sich in vielen Situationen sehr souverän anfühlt.
Vergleich der Fahrbarkeit: Beschleunigung vs. gleichmäßiges Tempo
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 wirkt oft dann im Vorteil, wenn das Tempo „aktiv“ gestaltet wird – also wenn Beschleunigung, Gangwechsel und zügiges Herausfahren aus Kurven im Vordergrund stehen. Die BMW R 1200 R spielt ihre Stärke eher dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren, entspanntes Rollen und kontrolliertes Tempo gefragt sind. Beide Motorräder können schnell sein, aber die Art, wie sie Geschwindigkeit aufbauen, ist unterschiedlich.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag darüber, wie sicher sich ein Motorrad bei wechselndem Untergrund anfühlt – und wie leicht es sich in Kurven bewegen lässt. Die Multistrada V2 ist tendenziell auf agiles Handling ausgelegt: Sie lässt sich in Kurven oft zügig „einlenken“ und vermittelt ein sportliches Gefühl. Die BMW R 1200 R wirkt dagegen häufig stabil und souverän, besonders wenn die Strecke länger wird und der Fokus auf ruhigem Geradeauslauf und kontrollierter Kurvenfahrt liegt.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Auf kurvigen Strecken kann die Ducati durch ihre sportliche Ausrichtung besonders Spaß machen. Gleichzeitig ist sie im Alltag dann im Vorteil, wenn man häufig zwischen „entspannt“ und „sportlich“ wechselt. Die BMW ist oft dann die entspanntere Wahl, wenn das Motorrad bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt und das Fahrgefühl weniger „auf Kante“ wirkt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert meist von der leichten Handhabung – wer regelmäßig Touren fährt, schätzt die Stabilität.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist es auf Dauer?
Ergonomie ist bei einem Allrounder entscheidend. Auf dem Papier können beide Motorräder sportlich wirken, in der Praxis unterscheiden sie sich aber im Komfortgefühl. Die Multistrada V2 bietet eine Sitzposition, die häufig als tourentauglich wahrgenommen wird, ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Die R 1200 R ist als Naked-Modell oft etwas „offener“ im Körpergefühl, was für viele Fahrer angenehm ist – kann aber je nach Fahrstil und Strecke auch dazu führen, dass man auf langen Autobahnabschnitten mehr Wind spürt.
Für welche Fahrprofile passt die Sitzhaltung?
Wer häufig längere Strecken fährt und dabei eine Balance aus Komfort und sportlicher Kontrolle sucht, findet in der Multistrada V2 oft die passendere Mischung. Wer dagegen vor allem kurvige Landstraßen, kurze bis mittlere Strecken und ein direktes Naked-Feeling bevorzugt, wird mit der BMW R 1200 R sehr zufrieden sein.
Ausstattung und Praxis: Was hilft wirklich im Alltag?
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern darum, wie gut sie den Alltag unterstützt. Die Multistrada V2 wirkt in der Praxis oft als Allround-Paket: Sie ist darauf ausgelegt, verschiedene Situationen zu meistern, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Die BMW R 1200 R punktet ebenfalls, aber eher mit einem klaren, funktionalen Ansatz – Technik und Fahrmodi sind häufig so gewählt, dass sie den Charakter des Motorrads unterstreichen, statt ihn zu überdecken.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Ducati kann besonders dann überzeugen, wenn man ein Motorrad möchte, das sich an unterschiedliche Fahrstile anpasst und dabei sportlich bleibt. Mögliche Schwächen zeigen sich eher dort, wo man maximale Einfachheit erwartet: Wer ein Motorrad „ohne Nachdenken“ fahren möchte, kann die Multistrada V2 je nach Gewohnheit als etwas komplexer empfinden. Die BMW ist oft die unkompliziertere Wahl im Sinne von „einsteigen und losfahren“ – dafür kann sie bei sehr ambitionierten sportlichen Passagen weniger „tourig“ wirken als die Ducati, je nachdem, wie man das Motorrad ausstattet und welche Strecken man bevorzugt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt und wie stabil es beim Verzögern bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 vermittelt häufig ein sportliches, präzises Bremsgefühl, das zu dynamischer Fahrweise passt. Die BMW R 1200 R bietet ebenfalls ein sicheres Setup, wirkt aber in vielen Situationen eher „ruhig“ und kontrolliert. Beide Motorräder sind auf Alltag und Tour ausgelegt – die Unterschiede liegen eher im Charakter: Ducati eher sportlich-direkt, BMW eher souverän-kontrolliert.
Verbrauch und Alltagskosten: Wie wirtschaftlich ist der Betrieb?
Bei Allroundern ist der Verbrauch ein wichtiger Faktor, aber er hängt stark vom Fahrstil ab. Im direkten Vergleich zeigt sich häufig ein ähnliches Bild: Wer vorausschauend fährt, kann bei beiden Motorrädern gute Werte erreichen. Die Multistrada V2 kann bei zügiger Fahrweise spürbar „mehr wollen“, während die BMW R 1200 R oft dann überzeugt, wenn man gleichmäßig und entspannt unterwegs ist. Das bedeutet nicht, dass eines grundsätzlich „schlecht“ ist – vielmehr passt der Verbrauchscharakter zu den jeweiligen Stärken der Motorräder.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der wichtigste Punkt ist nicht, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Genau hier trennt sich der Vergleich.
Ducati Multistrada V2: Stärken und Schwächen im Überblick
Stärken liegen vor allem in der Vielseitigkeit und im sportlich-tourigen Charakter. Die Multistrada V2 eignet sich besonders, wenn häufig unterschiedliche Strecken gefahren werden: Stadt, Landstraße und längere Touren. Außerdem ist sie attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das sich dynamisch anfühlt und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt.
Schwächen zeigen sich eher in Situationen, in denen man maximale Einfachheit bevorzugt oder wenn man sehr „naked pur“ unterwegs sein möchte. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines Straßenwerkzeug anfühlt, könnte die Ducati als etwas „kompletter“ empfinden als nötig.
BMW R 1200 R: Stärken und Schwächen im Überblick
Stärken liegen in der souveränen Art, dem direkten Fahrgefühl und dem Boxer-Charakter. Die BMW R 1200 R passt besonders gut, wenn der Fokus auf Alltag, kurvigen Strecken und einem unkomplizierten Fahrstil liegt. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man schnell „versteht“ und das dann zuverlässig liefert.
Schwächen können sich vor allem dort zeigen, wo man sehr tourorientierte Features erwartet oder wenn lange Autobahnabschnitte regelmäßig im Mittelpunkt stehen. Je nach Setup kann der Windschutz weniger „tourig“ ausfallen als bei der Ducati, was den Komfort auf langen Strecken beeinflussen kann.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für alle, die einen vielseitigen Allrounder suchen, der sportlich bleibt und gleichzeitig Tourenkomfort mitbringt. Wer häufig zwischen unterschiedlichen Strecken wechselt, gern dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das sich an verschiedene Situationen anpasst, findet in der Multistrada V2 meist den stimmigeren Partner. Die BMW R 1200 R passt dagegen besonders gut, wenn ein direktes Naked-Fahrgefühl, unkomplizierte Handhabung und ein souveränes, ruhiges Fahrbild im Vordergrund stehen. Wer vor allem Alltag und kurvige Landstraßen fährt und das Motorrad als verlässlichen Alltagsbegleiter nutzen möchte, wird mit der R 1200 R sehr zufrieden sein. Kurz gesagt: Ducati für den tourig-sportlichen Vielnutzer, BMW für den souveränen Naked-Allrounder mit klarer Linie.