| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 18.300 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Motor, durchzugstark und drehwillig
- Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
- Fahrwerk
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Preis (vor allem für Extras)
- Wiederverkaufswert (als Käufer)
- Sitzhöhe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. BMW R 1250 GS: Welches Reiseenduro passt besser?
Wenn zwei bekannte Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Ducati Multistrada V2 und der BMW R 1250 GS treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die eine setzt auf Charakter, Agilität und ein sportlich inspiriertes Gesamtpaket, die andere auf bewährte Vielseitigkeit, Komfort und ein sehr breites Elektronik- sowie Fahrwerks-Setup. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich – besonders für alle, die nicht nur eine Maschine für die Wochenendrunde suchen, sondern für Alltag, längere Touren und wechselnde Streckenbedingungen.
Grundidee der beiden Motorräder
Ducati Multistrada V2: sportlich, kompakt, reisetauglich
Die Multistrada V2 wirkt wie ein Adventure-Bike mit sportlichem Kern. Das zeigt sich im Fahrgefühl: Die Maschine lässt sich zügig bewegen, reagiert direkt und vermittelt ein dynamisches Gefühl, ohne dabei den Komfort für längere Strecken komplett zu vernachlässigen. Wer gern Kurven fährt und dabei weiterhin eine Reiseenduro-Optik sowie Touring-Fähigkeiten erwartet, findet hier einen stimmigen Ansatz.
BMW R 1250 GS: souverän, komfortorientiert, extrem vielseitig
Die BMW R 1250 GS steht für das klassische „Alleskönner“-Prinzip im Adventure-Segment. Der Fokus liegt auf Souveränität: stabiler Geradeauslauf, ein sehr ruhiges Fahrverhalten und ein breites Spektrum an Komfort- und Assistenzthemen. Gerade auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen spielt die GS ihre Stärken aus – und wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man einfach „laufen lässt“.
Motor & Leistungsgefühl: Charakter vs. Souveränität
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Alltag lebendiger und „näher am Gas“: Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich Leistung aufbaut, unterstützen ein dynamisches Fahren. Dadurch macht sie besonders Spaß, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn Zwischenspurts im Stadtverkehr und auf Landstraßen gefragt sind.
Die BMW R 1250 GS hingegen spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung aus. Das Leistungsgefühl ist häufig weniger „spritzig“ im Sinne von sofortiger Reaktion, dafür aber sehr souverän und gut dosierbar. Auf langen Etappen, bei konstantem Tempo oder wenn es mal etwas ruppiger wird, wirkt die GS oft wie die entspanntere Wahl.
Unterm Strich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportlicheres Tool anfühlt, landet eher bei der Multistrada V2. Wer dagegen ein Reiseenduro bevorzugt, das vor allem Ruhe, Kontrolle und Durchzug über Distanz liefert, wird mit der GS deutlich zufriedener.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Maschinen spürbar. Die Multistrada V2 wirkt leichter zu „positionieren“ – also schneller in der Linie, schneller im Wechsel zwischen Kurven und insgesamt sehr zugänglich. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour aus vielen Richtungswechseln besteht oder wenn man gern aktiv fährt.
Die BMW R 1250 GS setzt stärker auf Stabilität und ein souveränes Fahrverhalten. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten, bei längeren Autobahn- oder Landstraßenpassagen und wenn die Straße nicht perfekt ist, spielt die GS ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig, vermittelt Vertrauen und reduziert das Gefühl von „Arbeit“ am Motorrad.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Ducati punktet eher mit Agilität und Fahrspaß, kann aber je nach Beladung und Fahrstil weniger „entspannt“ wirken als die GS. Die BMW wirkt oft komfortabler und gelassener, kann dafür in sehr engen, kurvigen Situationen weniger „spielerisch“ erscheinen.
Ergonomie & Sitzposition: Alltagstauglichkeit entscheidet
Ergonomie ist bei Reiseenduros entscheidend, weil man nicht nur 30 Minuten, sondern oft mehrere Stunden unterwegs ist. Die Multistrada V2 bietet eine Sitzposition, die sportlicher interpretiert ist: Man sitzt nicht komplett „gerade wie auf einem Sofa“, sondern eher mit einer Haltung, die aktives Fahren unterstützt. Das ist angenehm, wenn man auch auf Touren gern mal zügiger unterwegs ist.
Die BMW R 1250 GS zielt stärker auf eine entspannte Langstreckenhaltung. Das unterstützt vor allem dann, wenn die Tour viele Kilometer umfasst oder wenn man häufig Pausen einlegt und die Maschine „einfach“ fahren möchte. Auch bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn man mal auf schlechteren Straßen fährt – wirkt die GS häufig als komfortabler Begleiter.
Wer viel im Alltag unterwegs ist und dabei gern dynamisch fährt, findet in der Multistrada V2 oft die passendere Ergonomie. Wer dagegen lange Strecken bevorzugt und möglichst wenig „Fahrarbeit“ möchte, wird mit der GS meist besser fahren.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder sind heute nicht mehr ohne Elektronik denkbar. Im Vergleich zeigt sich jedoch, wie unterschiedlich die Schwerpunkte wirken: Die Ducati Multistrada V2 setzt auf ein Paket, das das Fahrerlebnis unterstützt und dabei den sportlichen Charakter nicht überdeckt. Die Systeme sollen helfen, das Motorrad kontrollierbar und berechenbar zu machen, ohne das Gefühl zu nehmen, selbst „das Motorrad zu steuern“.
Die BMW R 1250 GS ist in der Praxis oft noch stärker auf ein umfassendes Assistenz- und Komfortkonzept ausgelegt. Das merkt man besonders bei längeren Fahrten: Elektronik und Fahrmodi können das Motorrad sehr gut an unterschiedliche Situationen anpassen. Dadurch wird die GS häufig zur „Stressreduzierer“-Maschine – vor allem, wenn man viel Strecke macht oder wenn das Wetter und der Untergrund wechseln.
Stärken/Schwächen: Die Ducati wirkt oft direkter und „fahrerzentrierter“. Die BMW wirkt stärker als Gesamtsystem, das den Alltag und die Tourenplanung erleichtert.
Komfort & Windschutz: Tourenkomfort im Fokus
Bei Reiseenduros entscheidet der Komfort nicht nur über die Sitzbank, sondern auch über Windschutz, Vibrationen und die Art, wie das Motorrad bei Tempo und auf längeren Strecken arbeitet. Die Multistrada V2 kann hier überzeugen, wenn die Abstimmung zum eigenen Körper passt und man den Windschutz sinnvoll nutzt. Sie ist dabei oft angenehm, wenn man nicht ausschließlich auf „maximalen Komfort“ aus ist, sondern Komfort und Fahrspaß kombinieren möchte.
Die BMW R 1250 GS ist in vielen Situationen der komfortorientiertere Ansatz. Gerade bei längeren Etappen und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt die GS häufig ruhiger, was den Kopf frei macht. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus schönen Landstraßen besteht, sondern auch aus Autobahnanteilen oder längeren Transferstrecken.
Wer vor allem Kurven und dynamische Strecken fährt, wird mit der Ducati oft glücklicher. Wer dagegen regelmäßig lange Distanzen abspult, profitiert eher von der BMW.
Alltag & Nutzung: Wer fährt wann welches Motorrad?
Im Alltag zählen Faktoren wie Übersichtlichkeit, Handlichkeit im Stadtverkehr, Wärmeentwicklung, sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „parken, bewegen und nutzen“ lässt. Die Multistrada V2 wirkt in vielen Situationen handlicher und macht das Motorradfahren im Alltag oft leichter, wenn man häufiger zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt.
Die BMW R 1250 GS ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Tag nicht bei 20 Kilometern endet. Wer regelmäßig pendelt und zusätzlich Touren plant, bekommt mit der GS ein Motorrad, das auf beiden Ebenen funktioniert – nur eben mit einem klaren Vorteil bei längeren Strecken.
Ein typisches Muster: Multistrada V2 für Fahrer, die gern aktiv fahren und das Motorrad auch im Alltag „spüren“ möchten. GS für Fahrer, die Komfort, Reichweite im Kopf und ein sehr breites Einsatzprofil priorisieren.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
- Ducati Multistrada V2: Stärke im dynamischen Fahrgefühl, in der Agilität und im sportlich inspirierten Gesamtkonzept. Schwäche kann sein, dass sie je nach Beladung und persönlicher Vorliebe weniger „maximal entspannt“ wirkt als die GS.
- BMW R 1250 GS: Stärke in Souveränität, Komfort über Distanz und einem sehr breiten Elektronik-/Assistenzansatz. Schwäche kann sein, dass sie in sehr engen, kurvigen Situationen weniger verspielt wirkt als die Ducati.
Für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders attraktiv für Fahrer, die Adventure fahren wollen, aber dabei nicht auf Fahrspaß und ein direktes Ansprechverhalten verzichten möchten. Sie passt gut zu Touren mit vielen Kurven, zu Wochenendtrips und zu einem Alltag, in dem das Motorrad auch mal „mitspielen“ darf.
Die BMW R 1250 GS ist ideal für alle, die ein Reiseenduro suchen, das auf langen Strecken Ruhe ausstrahlt, Komfort priorisiert und mit moderner Unterstützung den Alltag erleichtert. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der GS meist die passendere Basis.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 und die BMW R 1250 GS sind beide starke Reiseenduros, aber sie liefern unterschiedliche Antworten auf die Frage nach dem perfekten Motorrad. Die Ducati überzeugt vor allem mit einem lebendigen, sportlich geprägten Fahrgefühl: Sie wirkt agil, macht Kurvenfahrten leichter und unterstützt ein aktives Fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist und Adventure mit Fahrspaß verbindet, findet in der Multistrada V2 häufig den besseren Match.
Die BMW R 1250 GS spielt ihre Stärken besonders auf Distanz aus. Sie wirkt souverän, komfortorientiert und sehr gut darin, lange Strecken angenehm zu machen – unterstützt durch ein starkes Elektronik- und Assistenzkonzept. Wer viel fährt, unterschiedliche Bedingungen erwartet und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, liegt mit der GS meist richtig.
Kurz gesagt: Multistrada V2 für Kurven, Dynamik und ein direkteres Fahrerlebnis. R 1250 GS für Komfort, Ruhe und maximale Vielseitigkeit auf langen Touren.