UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 5.799 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Neues aus Österreich
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Verarbeitung
  • leicht
  • kräftiger Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht190kg
Radstand1.420mm
Länge2.120mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 795 mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihenmotor
Hubraum486ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneUSD-Gabel von Kayaba
Federung hintenUmgelenktes Zenrtalfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Ducati Multistrada V2 vs. Brixton Crossfire 500: Vergleich für Alltag & Tour

Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag funktioniert als auch auf längeren Strecken Spaß macht, landet schnell in der Welt der Adventure- und Reiseenduro-Konzepte. Genau hier treffen die Ducati Multistrada V2 und die Brixton Crossfire 500 aufeinander. Auf den ersten Blick wirken die beiden Modelle wie unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie viel Komfort, Technik und Fahrspaß darf ein Motorrad mitbringen – und wie passt das zum eigenen Budget?

Im Folgenden werden die beiden Bikes entlang der typischen Kaufkriterien gegenübergestellt: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Fahrverhalten, Bremsen, Ergonomie, Elektronik und Ausstattung sowie Praxis im Alltag. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl bemerkbar machen.

Grundidee und Charakter: Premium-Reiseenduro vs. pragmatisches Adventure

Die Ducati Multistrada V2 steht für ein deutlich premium-orientiertes Konzept: Sie ist auf vielseitige Touren ausgelegt, mit Fokus auf souveränen Langstreckenkomfort und einer Fahrweise, die sich dynamisch anfühlt. Die Brixton Crossfire 500 verfolgt dagegen einen bodenständigen Ansatz: ein modernes Adventure-Bike, das vor allem dort punktet, wo Alltagstauglichkeit, überschaubare Kosten und ein unkomplizierter Einstieg in die Abenteuerklasse gefragt sind.

Beide Motorräder sind für Reisen gedacht – aber mit unterschiedlicher Priorität. Ducati setzt stärker auf die Kombination aus Fahrdynamik und Technik, Brixton auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied in der Art, wie die Maschinen Kraft bereitstellen. Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Vergleich oft „erwachsener“: Der Antrieb ist darauf ausgelegt, auch bei konstantem Tempo und bei längeren Etappen ruhig und kontrolliert zu laufen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Autobahnabschnitte, zügige Landstraßen oder wechselnde Streckenprofile anstehen.

Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen stärker auf Alltagstempo und einfaches Handling ausgelegt. Der Motor liefert spürbar nutzbare Schubkraft, aber mit einem Charakter, der eher zum „Mitfahren und entspanntes Vorankommen“ einlädt. Für kürzere Touren, Stadtverkehr und kurvige Strecken ist das oft genau die richtige Mischung.

Zwischenfazit beim Antrieb

Wer häufig lange Strecken fährt und dabei ein souveränes, ruhiges Ansprechverhalten bevorzugt, findet in der Ducati Multistrada V2 den passenderen Partner. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt und im Alltag nicht „zu viel“ ist, wird mit der Brixton Crossfire 500 sehr wahrscheinlich glücklicher.

Fahrwerk und Fahrverhalten: Komfort vs. Agilität

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Ducati Multistrada V2 zielt auf ein ausgewogenes Setup, das Komfort und Kontrolle verbindet. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei wechselndem Belag zeigt sich der Vorteil eines Reiseenduro-Konzepts: Das Motorrad bleibt stabil, vermittelt Sicherheit und lässt sich gleichzeitig sportlich bewegen, wenn die Strecke es hergibt.

Die Brixton Crossfire 500 ist eher auf direktes Feedback und agiles Handling ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen ein echter Pluspunkt sein. Gleichzeitig ist das Setup typischerweise weniger „tourig“ im Sinne von maximaler Langstrecken-Entspannung – dafür aber oft leichter zu fahren und weniger komplex im Gefühl.

Stärken und Schwächen im Fahrwerk

Ducati Multistrada V2: Stärke ist die Kombination aus Stabilität und Komfort über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass der Anspruch an Fahrstil und Setup je nach Nutzung stärker spürbar wird, wenn es wirklich sportlich oder sehr komfortorientiert sein soll.

Brixton Crossfire 500: Stärke ist die unkomplizierte Agilität und das handliche Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei sehr langen Etappen oder stark wechselnden Bedingungen der Komfortvorteil der Ducati nicht vollständig erreicht wird.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Ducati Multistrada V2 bietet hier typischerweise ein sehr stimmiges Gesamtpaket: Die Verzögerung lässt sich fein dosieren, und das Motorrad bleibt auch bei wiederholtem Bremsen kontrolliert. Das ist besonders relevant, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn die Strecke viele Kurven und Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen bereithält.

Die Brixton Crossfire 500 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Vergleich oft „pragmatischer“. Das bedeutet: Sie erfüllt ihren Zweck sehr gut, aber die Premium-Feinheit im Gefühl ist nicht in gleichem Maße vorhanden. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad als Alltags- und Tourenmaschine nutzt, wird dennoch zufrieden sein.

Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort oder mehr Einfachheit?

Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Elektronik und im Umfang der Assistenz- und Komfortfunktionen. Die Ducati Multistrada V2 setzt stärker auf moderne Technik, die das Fahren erleichtert und in vielen Situationen das Sicherheitsgefühl erhöht. Das zeigt sich besonders auf längeren Strecken: Wenn Wetter, Temperatur und Straßenprofil wechseln, hilft Elektronik dabei, das Motorrad berechenbarer zu machen.

Die Brixton Crossfire 500 ist in der Regel weniger „vollgepackt“ als die Ducati. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Weniger Komplexität kann bedeuten, dass sich das Motorrad schneller „versteht“ und sich der Fahrer stärker auf das Wesentliche konzentrieren kann. Für viele ist das genau der Charme eines günstigeren Adventure-Bikes.

Praxisnutzen der Elektronik

Die Ducati Multistrada V2 lohnt sich besonders, wenn moderne Assistenzfunktionen und ein hoher Komfortanspruch im Vordergrund stehen. Die Brixton Crossfire 500 ist ideal, wenn Technik zwar willkommen ist, aber das Motorrad vor allem unkompliziert bleiben soll.

Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Tage

Die Sitzposition und die Ergonomie entscheiden oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm ist wie nach drei. Die Ducati Multistrada V2 ist auf vielseitige Nutzung ausgelegt: Sie bietet typischerweise eine Position, die sowohl auf Tour als auch auf zügigen Strecken funktioniert. Der Windschutz und die Gesamtgeometrie sind dabei so gedacht, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden.

Die Brixton Crossfire 500 ist ergonomisch ebenfalls alltagstauglich. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht zu „groß“ wirkt und sich leicht beherrschen lässt, kann das ein Vorteil sein. Auf sehr langen Etappen kann jedoch die Premium-Auslegung der Ducati spürbar mehr Komfort liefern.

Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt

Im Alltag zählen Dinge wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Alltagstauglichkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie schnell sich das Motorrad „einfach nutzen“ lässt. Die Ducati Multistrada V2 punktet hier durch ein rundes Gesamtpaket: Technik, Fahrgefühl und Komfort greifen zusammen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren genutzt wird, sondern regelmäßig.

Die Brixton Crossfire 500 ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem funktionieren soll: zuverlässig, modern, unkompliziert und mit einem Preis-Leistungs-Fokus. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch mal spontan für eine Feierabendrunde oder einen Wochenendtrip genutzt wird, findet in der Brixton oft den passenden Charakter.

Wartung, Kosten und Kaufentscheidung: Budget spielt mit

Auch wenn die Fahrfreude im Vordergrund steht, beeinflussen Kosten und Wartungsaspekte die Entscheidung. Die Ducati Multistrada V2 ist in der Regel die Investition in ein Premium-Motorrad mit entsprechendem Anspruch an Ausstattung und Technik. Das kann sich lohnen, wenn das Motorrad häufig gefahren wird und der Komfort- und Technikvorteil im Alltag wirklich genutzt wird.

Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen oft die wirtschaftlichere Wahl. Gerade für Einsteiger, Rückkehrer oder Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, ohne das Budget stark zu belasten, ist das ein überzeugendes Argument. Dabei bleibt die Maschine so konzipiert, dass sie nicht „nur“ ein Kompromiss ist, sondern ein echtes Fahrgefühl bietet.

Welches Motorrad passt besser? Stärken im Überblick

Ducati Multistrada V2 – besonders stark für

  • regelmäßige Touren und längere Strecken
  • Fahrer, die Komfort, Stabilität und moderne Technik schätzen
  • Anspruch an souveränes Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen

Brixton Crossfire 500 – besonders stark für

  • Alltag, Feierabendfahrten und kurze bis mittlere Touren
  • Fahrer, die ein unkompliziertes, agiles Adventure-Bike möchten
  • ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ohne Premium-Komplexität

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort auf langen Strecken, stabiler Kontrolle und einem stärker technisch unterstützten Fahrerlebnis liegt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Streckenprofile fährt und dabei ein premium-orientiertes Gesamtpaket sucht, wird mit der Ducati deutlich mehr „Reiseenduro-Gefühl“ mitnehmen.

Die Brixton Crossfire 500 passt dagegen besonders gut, wenn ein modernes Adventure-Bike für den Alltag gesucht wird: leicht zu handhaben, pragmatisch im Charakter und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf spontane Touren macht. Wer nicht das Maximum an Premium-Technik erwartet, sondern vor allem ein stimmiges, wirtschaftliches Motorrad möchte, trifft mit der Brixton eine sehr sinnvolle Entscheidung.

Kurz gesagt: Ducati für die große Tour und den Technikkomfort, Brixton für den unkomplizierten Einstieg und das flexible Fahren zwischen Alltag und Wochenendtrip.

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