UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2016 bis 2018
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Die will nicht nur spielen
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Extrem wendig
  • Sportlicher Motor
  • Exklusiv
Kontra:
  • Verarbeitung
  • Autobahntauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht201kg
Radstand1.485mm
Länge2.100mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe860mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment95 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite307km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne43mm Upside-Down-Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vornePirelli Scorpion Trail, 120/70 ZR17
Reifen hintenPirelli Scorpion Trail, 180/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit - gelingt der Kompromiss?

Ja. Tatsächlich gelingt der Kompromiss, aus einem der wendigsten Motorräder überhaupt ein tourentaugliches Motorrad zu schaffen, ohne dessen Kernkompetenzen einzuschränken. Der zweite Teil des Satzes  ist allerdings der weitaus wichtigere, denn die Hyperstrada ist keinesfalls mit einem Tourer zu verwechseln. Trotz Scheibe ist der Windschutz stark eingeschränkt, die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h reine Theorie. Kann man mal machen, aber nach kurzer Zeit pendelt sich die ideale Reisegeschwindigkeit bei 130 km/h ein. Der Weg ist hier nicht das Ziel, sondern die einigermaßen gut überstandene Prüfung bis zum nächsten Gebirgspass.
Die Hyperstrada ist ein alltagstaugliches Funbike, mit dem man auch länger von zuhause wegbleiben kann und einen Mordsspaß geliefert bekommt. 
Sie ist eine Ducati durch und durch. Positiv bedeutet das, dass die Ducati umso besser funktioniert, je schneller es voran geht. Aber eben vor allem dann. Wer ein Motorrad für die gemütliche Runde zwischendurch sucht, sollte beim freundlichen Händler einer anderen Marke vorstellig werden.
Negativ bedeuten die Bürde und Würde, eine echte Ducati zu sein, offensichtlich eine nur unterdurchschnittlich zu nennende Verarbeitungsqualität und manch unverständliche Entscheidungen. So sind die Koffer nicht wasserdicht. Ducati weiß das, und legt zwei wasserdichte Beutel bei, was  zwar funktioniert, aber eben ein Gefummel ist.
Seit 2012 gehört Ducati den Qualitätsfanatikern von Audi. Liebe Audianer: Wollt ihr nicht mal kurz nach Italien fahren? Ist schön da, und nebenbei könntet Ihr dafür sorgen, dass Schrauben nach zwei Jahren (!) nicht rosten, der Kunststoff am Heck sowie das Display (siehe Bildergalerie) nicht ausgeblichen sind sowie langsam stumpf werden. Die hintere Bremse mag aus unerfindlichen Gründen nicht dauerhaft funktionieren - alle zwei Monate heißt es auf zum Händler, der dann wieder entlüften muss.

Danke. Würde mir sehr helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Für ein vier Jahre altes Modell zahlt man etwa 8500 Euro.
  • Verfügbarkeit: ab 2013 bis 2017. Die Duc ist ein seltenes Modell - deutschlandweit stehen selten mehr als 20 zum Verkauf.
  • Farben: rot, weiß, rot-weiß, schwarz

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Ducati Multistrada V2 vs. Ducati Hyperstrada – Vergleich der Reiseenduros

Wer auf der Suche nach einer Ducati ist, die nicht nur auf dem Papier beeindruckt, sondern sich auch im Alltag und auf längeren Touren gut anfühlt, landet schnell bei zwei Namen: der Ducati Multistrada V2 und der Ducati Hyperstrada. Beide Modelle stehen für den typischen Ducati-Charakter, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Reiseenduros in der Praxis – bei Fahrgefühl, Komfort, Elektronik und dem, was man auf Tour wirklich merkt?

Grundidee: Multistrada V2 als vielseitige Reiseenduro, Hyperstrada als sportlichere Alternative

Die Ducati Multistrada V2 ist klar als Allrounder gedacht: Sie soll sich sowohl auf kurvigen Strecken als auch auf längeren Etappen souverän anfühlen. Die Ducati Hyperstrada verfolgt dagegen eine etwas direktere, sportlichere Ausrichtung. Das merkt man vor allem daran, wie beide Motorräder mit Tempo, Lastwechseln und der eigenen Sitzposition umgehen.

Fahrgefühl und Charakter im Vergleich

Im Alltag zeigt sich der Unterschied oft zuerst über die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Die Multistrada V2 wirkt dabei tendenziell harmonischer und „touriger“: Sie lässt sich gleichmäßig bewegen, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss. Die Hyperstrada fühlt sich dagegen lebendiger und spitzer an. Wer gern zügig fährt und Kurven dynamisch ansteuert, bekommt hier schneller dieses „Jetzt geht’s“-Gefühl.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Modelle sind auf ihre Weise für Touren gemacht, aber die Art der Kraftentfaltung ist unterschiedlich. Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Multistrada V2 ist stärker auf ein breites nutzbares Band ausgelegt, während die Hyperstrada eher den Fokus auf knackige Dynamik legt. Das bedeutet nicht, dass eine „schwach“ wäre – vielmehr verschiebt sich die Frage: Will man vor allem entspannt durchrollen oder lieber spürbar mehr Biss bei der Beschleunigung?

Durchzug vs. Spontanität

Auf Landstraßen ist der Durchzug der Multistrada V2 besonders angenehm, weil sie auch bei moderatem Tempo stabil bleibt. Die Hyperstrada spielt ihre Stärken, wenn man häufiger beschleunigt, enger fährt und das Motorrad stärker „mitnimmt“. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder oft zwischen Ampeln und kurzen Strecken wechselt, profitiert meist von der souveränen, gut dosierbaren Art der Multistrada V2. Wer dagegen gern die Gänge ausdreht und Kurven mit mehr Tempo ansteuert, findet in der Hyperstrada oft die passendere Handschrift.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität in der Kurve

Beim Thema Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Geometrie und dem, wie das Motorrad Lastwechsel verarbeitet. Im Vergleich der angegebenen Ausstattungs- und Fahrwerkswerte zeigt sich: Die Multistrada V2 zielt stärker auf Komfort und ruhiges Gleiten, ohne dabei die sportliche Linie zu verlieren. Die Hyperstrada wirkt im Kurvenrhythmus oft agiler und direkter.

Kurvenverhalten und Rückmeldung

Auf kurvigen Strecken fühlt sich die Hyperstrada häufig „handlicher“ an, besonders wenn man zügig von Kurve zu Kurve wechselt. Die Multistrada V2 punktet dagegen mit einem stabilen, vorhersehbaren Fahrgefühl – gerade dann, wenn die Straße wellig ist oder man längere Zeit im gleichen Tempo unterwegs ist. Das ist ein wichtiger Unterschied: Agilität macht Spaß, Stabilität macht Touren entspannter.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und in der Stadt

Bremsen sind bei Reiseenduros entscheidend, weil man sowohl bei sportlicher Fahrweise als auch im Stadtverkehr schnell reagieren muss. Im Vergleich der aufgelisteten Bremswerte und der typischen Abstimmung zeigt sich: Beide Motorräder liefern ein sicheres Gefühl, aber die Multistrada V2 wirkt in der Praxis oft „feiner dosierbar“. Die Hyperstrada kann beim kräftigen Verzögern sehr direkt wirken und vermittelt dann ein sportliches Sicherheitsgefühl.

Alltagstauglichkeit beim Bremsen

Für Pendler und Fahrer, die viel in der Stadt unterwegs sind, ist die Dosierbarkeit der Multistrada V2 ein Plus. Wer häufig zügig unterwegs ist und gern spät bremst, wird an der Hyperstrada die direkte Rückmeldung schätzen. Entscheidend ist am Ende, welches Gefühl besser zum eigenen Fahrstil passt.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Boost vs. sportliche Kontrolle

Ducati setzt bei beiden Modellen auf moderne Elektronik. Im Vergleich der angegebenen Systeme zeigt sich jedoch ein Unterschied in der Ausrichtung: Die Multistrada V2 wirkt stärker darauf ausgelegt, den Fahrer auf längeren Strecken zu entlasten und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu machen. Die Hyperstrada bietet ebenfalls Unterstützung, wirkt aber in der Abstimmung oft näher an einer sportlichen Fahrweise.

Fahrmodi und Regelung

Wer häufig bei wechselnden Bedingungen fährt – etwa Regen, wechselnder Belag oder unterschiedliche Beladung – profitiert meist von der „tourigen“ Abstimmung der Multistrada V2. Die Hyperstrada ist besonders dann interessant, wenn man die Kontrolle aktiv nutzt und das Motorrad gern dynamisch bewegt.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportlicheres Gefühl

Ein großer Unterschied zwischen Reiseenduro und sportlicherem Allrounder zeigt sich oft in der Ergonomie. Im Vergleich der aufgelisteten Sitz- und Geometriewerte wirkt die Multistrada V2 tendenziell auf längere Strecken ausgelegt: Die Position unterstützt ein entspanntes Fahren, ohne dass man sich „verkriechen“ muss. Die Hyperstrada fühlt sich dagegen häufig etwas sportlicher an, was auf kurzen bis mittleren Strecken sehr reizvoll ist.

Für wen ist welche Sitzhaltung angenehmer?

Wenn häufig lange Etappen anstehen, ist die Multistrada V2 oft die stimmigere Wahl. Wer dagegen gern dynamisch fährt und die Arme und den Oberkörper aktiver einsetzt, findet in der Hyperstrada schnell ein direkteres Fahrgefühl.

Reisetauglichkeit: Alltag, Gepäck und Nutzung über viele Kilometer

Reisetauglichkeit ist mehr als nur „kann man damit fahren“. Entscheidend sind Dinge wie Windschutzgefühl, Alltagstauglichkeit, die Art, wie das Motorrad mit Gepäck und längeren Strecken umgeht, und wie entspannt man nach mehreren Stunden ankommt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der typischen Ausrichtung zeigt sich: Die Multistrada V2 ist stärker auf Touren ausgelegt, während die Hyperstrada eher die sportliche Reisevariante darstellt.

Stärken und Schwächen im Überblick

Multistrada V2 – Stärken: besonders ausgewogenes Fahrgefühl, komfortorientierte Abstimmung, oft angenehmer für lange Strecken und wechselnde Bedingungen. Multistrada V2 – Schwächen: wer maximale Spontanität und „sportliche Spitze“ sucht, könnte die Abstimmung etwas weniger direkt empfinden.

Hyperstrada – Stärken: lebendiger Charakter, agiles Handling, sportliche Rückmeldung und ein stärkerer Fokus auf dynamisches Fahren. Hyperstrada – Schwächen: für sehr lange Etappen oder häufige „entspannte“ Fahrten kann die Ausrichtung weniger entspannend wirken als bei der Multistrada V2.

Welches Motorrad passt besser? Entscheidung nach Fahrprofil

Am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern der eigene Anspruch: Wie fährt man wirklich? Wer viel plant, Touren fährt und dabei möglichst stressfrei ankommen möchte, wird mit der Ducati Multistrada V2 häufig glücklicher. Wer dagegen gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch nimmt und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, findet in der Ducati Hyperstrada oft die passendere Wahl.

Typische Käuferprofile

Multistrada V2: ideal für Tourenfahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag genauso funktioniert wie auf längeren Strecken. Auch interessant, wenn häufig unterschiedliche Bedingungen auftreten.

Hyperstrada: passend für Fahrer, die mehr Agilität und direkten Fahrspaß möchten und das Motorrad gern dynamisch bewegen. Besonders attraktiv, wenn die Fahrten eher kurvig und tempoorientiert sind.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für alle, die eine Reiseenduro suchen, die über viele Kilometer hinweg angenehm bleibt und sich in wechselnden Situationen souverän anfühlt. Sie punktet mit einem ausgewogenen Charakter, guter Dosierbarkeit und einer eher tourorientierten Abstimmung. Wer häufig lange Strecken fährt, viel im Alltag unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „von selbst“ richtig anfühlt, wird hier schnell zuhause sein.

Die Ducati Hyperstrada eignet sich dagegen besonders für Fahrer, die mehr Agilität, direktere Rückmeldung und eine sportlichere Dynamik bevorzugen. Sie macht Spaß, wenn Kurven und Beschleunigung im Fokus stehen und man das Motorrad aktiv bewegt. Wer eher entspannt cruisen will, könnte die Multistrada V2 als harmonischere Tourenbasis empfinden.

Kurz gesagt: Multistrada V2 für die vielseitige Langstrecken- und Allround-Nutzung, Hyperstrada für dynamische Fahrfreude mit sportlicherem Charakter.

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