| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. Ducati Multistrada 1200 – Vergleich
Wer sich für eine Ducati Multistrada interessiert, sucht meist vor allem eines: ein Motorrad, das sich nicht auf eine Rolle festnageln lässt. Genau das ist der Kern der Multistrada-Philosophie – sportlich genug für dynamische Ausfahrten, komfortabel genug für längere Touren und mit Elektronik ausgestattet, die das Fahren spürbar erleichtert. Im direkten Vergleich stehen hier die Ducati Multistrada V2 und die Ducati Multistrada 1200. Beide Modelle tragen den Multistrada-Charakter, unterscheiden sich aber in der Art, wie sie Leistung, Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit ausspielen.
Grundidee: Zwei Multistradas, zwei Charaktere
Die Multistrada V2 wirkt im Alltag oft wie die „agilere“ Variante: leichter im Handling, direkter im Gefühl und häufig die Wahl für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, ohne dabei ständig das Gewicht oder die Dimensionen eines großen Hubraums im Kopf zu haben. Die Multistrada 1200 dagegen spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um souveräne Kraftentfaltung, entspanntes Dahingleiten auf längeren Strecken und ein insgesamt „großes“ Fahrgefühl geht.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass beide Modelle auf ihre Weise Spaß machen – aber eben nicht auf identische Art. Die Ducati Multistrada 1200 bringt durch den größeren Hubraum typischerweise mehr Reserven und wirkt besonders bei mittleren bis höheren Geschwindigkeiten souverän. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller: Gas aufdrehen, und das Motorrad zieht gleichmäßig nach vorn, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die Ducati Multistrada V2 setzt dagegen stärker auf ein lebendiges Ansprechverhalten. Sie wirkt oft leichter zu dosieren, was in kurvigen Regionen oder im Stadt- und Landstraßenverkehr Vorteile bringt. Wer gern zügig fährt, aber dabei Wert auf ein präzises Gefühl legt, findet in der V2 häufig den direkteren Draht. Gleichzeitig kann es je nach Fahrstil sein, dass man bei sehr langen Autobahnabschnitten oder bei dauerhaft hohem Tempo die Drehzahl etwas bewusster im Blick behält, während die 1200 hier entspannter wirken kann.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Souveränität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Multistradas spürbar. Die Multistrada V2 wird häufig als besonders handlich wahrgenommen: Richtungswechsel gehen leichter von der Hand, und das Motorrad wirkt in engen Passagen „wach“ und schnell. Das ist besonders dann attraktiv, wenn die Tour aus vielen Kurven besteht oder wenn das Motorrad auch mal im Alltag bewegt wird.
Die Multistrada 1200 spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus. Auf längeren Strecken, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße weniger perfekt ist, kann das Fahrgefühl „ruhiger“ und souveräner wirken. Das bedeutet nicht, dass die 1200 unhandlich wäre – eher, dass sie ihren Charakter stärker über Stabilität und Durchzug definiert, während die V2 stärker über Agilität und unmittelbares Feedback punktet.
Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung, die wirklich hilft
Beide Modelle sind mit Elektronik ausgestattet, die das Fahren je nach Situation anpasst. Im Vergleich zeigt sich: Die Multistrada 1200 wirkt in vielen Situationen „komfortabler“ im Sinne von: Sie nimmt dem Fahrer durch die Abstimmung und die Leistungsentfaltung häufig etwas Arbeit ab. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Temperatur, Grip, Beladung) kann das den Unterschied machen, weil das Motorrad berechenbarer wirkt.
Die Multistrada V2 bietet ebenfalls moderne Assistenz und Fahrmodi, fühlt sich aber oft etwas unmittelbarer an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern selbst „mitdenkt“ und die Abstimmung als Werkzeug nutzt, statt als Sicherheitsnetz. Wer häufig zwischen sportlicher Fahrt und entspanntem Cruisen wechselt, wird beide Modelle mögen – aber die 1200 wirkt in der Summe oft als die „große“ Reiseoption, während die V2 eher die „leichtfüßige“ Allround-Lösung ist.
Komfort & Ergonomie: Für kurze Wege und lange Touren
Bei der Ergonomie geht es weniger um absolute Werte und mehr um das Gesamtgefühl: Sitzposition, Windschutz, Bewegungsfreiheit und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten überträgt. Die Multistrada 1200 wird häufig als besonders tourentauglich wahrgenommen, weil das Motorrad bei längeren Abschnitten stabil bleibt und das Fahrgefühl weniger „angespannt“ wirkt.
Die Multistrada V2 kann dagegen besonders dann punkten, wenn die Touren abwechslungsreich sind: mal Stadt, mal Landstraße, mal kurvige Abschnitte. Die handliche Art und das oft direkte Ansprechverhalten machen sie zu einer guten Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die große Reise, sondern auch für regelmäßige Ausfahrten genutzt wird.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt – beim Rangieren, beim Anhalten oder wenn es im Verkehr mal eng wird. Die Multistrada V2 wirkt hier häufig unkomplizierter, weil sie sich im Handling leichter anfühlt. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad öfter genutzt wird, als es nur „am Wochenende“ der Fall ist.
Die Multistrada 1200 ist ebenfalls alltagstauglich, aber ihr Charakter ist stärker auf „große“ Fahrten ausgelegt. Wer viel Strecke macht, wird die souveräne Art und die Reserven zu schätzen wissen. Wer dagegen überwiegend kurze Strecken fährt oder häufig stop-and-go hat, wird die V2 oft als entspannter im Handling empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Agiles Handling für kurvige Strecken und dynamische Ausfahrten
- Direktes Fahrgefühl und oft leichter zu dosieren im Alltag
- Allround-Charakter für gemischte Nutzung (Stadt, Landstraße, Tour)
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2
- Bei sehr langen, konstant schnellen Autobahnabschnitten kann die 1200 subjektiv „entspannter“ wirken
- Wer maximale Reserven ohne viel Drehzahlmanagement erwartet, könnte die 1200 bevorzugen
Stärken der Ducati Multistrada 1200
- Souveräner Durchzug und mehr Reserven im Fahrbetrieb
- Stabileres Langstrecken-Gefühl für Touren und höhere Tempi
- Reisefokus durch die Art, wie Motor und Abstimmung zusammenarbeiten
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada 1200
- Im engen Alltag kann die V2 subjektiv leichter und „spritziger“ wirken
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, könnte den Reisecharakter der 1200 weniger ausspielen
Welche Multistrada passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Multistrada „besser“ ist, sondern welche besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Multistrada V2 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein agiles Motorrad suchen, das sich schnell in Kurven einfindet und sich im Alltag unkompliziert bewegt. Wer gern zügig fährt, aber nicht zwingend auf maximale Motorreserven angewiesen ist, findet in der V2 häufig die stimmigere Balance.
Die Multistrada 1200 ist die bessere Wahl für alle, die häufig lange Strecken fahren, gern entspannt cruisen und dabei trotzdem jederzeit kräftig beschleunigen möchten. Auch wer Wert auf ein ruhigeres, souveränes Gesamtgefühl legt – gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Bedingungen – wird mit der 1200 sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die richtige Wahl, wenn Agilität, unmittelbares Ansprechverhalten und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu abwechslungsreichen Touren, häufigem Einsatz im Alltag und Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind und das Motorrad als direktes Werkzeug erleben möchten. Die Ducati Multistrada 1200 empfiehlt sich vor allem für Langstreckenfahrer: mehr Reserven, ein souveräneres Fahrgefühl und ein Reisecharakter, der auf langen Abschnitten spürbar entspannter wirkt. Wer oft große Distanzen fährt oder bei höheren Tempi gern „gelassen“ unterwegs ist, findet in der 1200 die stimmigere Basis. Kurz gesagt: V2 für die leichtfüßige Allround-Option, 1200 für die große, kraftvolle Tourenmaschine.