| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs Ducati Supersport S – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wer zwischen zwei Ducati-Modellen schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die Ducati Multistrada V2 steht für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, während die Ducati Supersport S stärker auf sportliche Dynamik und ein agiles Fahrgefühl ausgelegt ist. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – damit leichter wird, die eigene Priorität zu erkennen: Komfort und Flexibilität oder maximale Kurvenagilität und sportlicher Anspruch.
Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. sportlicher Fokus
Die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Tagesformen gemacht ist. Die Ausrichtung zielt auf entspannte Fahrten ebenso wie auf zügiges Vorankommen. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht: Stadt, Landstraße oder längere Etappen lassen sich vergleichsweise unkompliziert kombinieren.
Die Supersport S dagegen ist deutlich stärker auf sportliche Fahrweise getrimmt. Der Charakter ist direkter, die Linie wirkt „sportlicher“, und das Motorrad lädt eher dazu ein, Kurven bewusst anzusteuern. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als Werkzeug für flotte Passagen versteht, findet hier eine klare Richtung.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf Distanz vs. sportliche Haltung
Ein zentraler Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Multistrada V2 bietet tendenziell mehr Alltagstauglichkeit, weil die Haltung weniger kompromisshaft ausfällt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, wenn der Rücken nicht ständig „mitarbeiten“ muss. Auch im Stadtverkehr spielt das eine Rolle: Weniger anstrengende Positionen machen das Motorrad alltagstauglicher.
Die Supersport S setzt dagegen auf eine sportlichere Geometrie und eine Haltung, die mehr „Fahrgefühl“ vermittelt. Das kann sich in schnellen Kurven und bei zügiger Gangart sehr stimmig anfühlen. Gleichzeitig ist diese Ausrichtung eher etwas für Fahrer, die auch bei längeren Touren eine sportliche Position akzeptieren oder gezielt darauf eingestellt sind.
Motor und Antrieb: Drehfreude und Fahrbarkeit im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Multistrada V2 wirkt in der Praxis oft als „Allrounder“: Sie lässt sich vergleichsweise souverän in unterschiedlichen Drehzahlbereichen bewegen und unterstützt ein entspanntes Tempo ebenso wie sportlichere Zwischenspurts. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht jede Fahrt nach dem gleichen Muster abläuft.
Die Supersport S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Motorrad im richtigen Bereich gehalten wird. Der Antrieb fühlt sich dann besonders lebendig an und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Im Vergleich zur Multistrada V2 liegt der Fokus stärker auf zügigem Vortrieb und direktem Ansprechverhalten – weniger auf „einfach laufen lassen“, mehr auf aktives Fahren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Kontrolle vs. Agilität
Im Fahrwerk und beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Multistrada V2 zielt auf sicheres Gleiten und kontrollierte Stabilität. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „neu abgestimmt“ werden muss. Das erleichtert das Fahren, wenn man nicht nur die perfekte Linie sucht, sondern auch Komfort und Ruhe im Fahrgefühl möchte.
Die Supersport S ist dagegen spürbar auf Agilität ausgelegt. Beim Einlenken wirkt sie oft direkter, und das Motorrad unterstützt eine sportliche Linie. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad in der Kurve arbeiten lässt, wird den Charakter besonders genießen. Auf der anderen Seite kann die sportliche Ausrichtung bei sehr langen, entspannten Fahrten weniger „gelassen“ wirken als die Multistrada V2.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen im Alltag vs. sportliche Reserven
Bei Bremsen und Elektronik geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den Einsatzzweck. Die Multistrada V2 punktet typischerweise mit einem Setup, das in vielen Situationen Sicherheit vermittelt – besonders dann, wenn Wetter, Verkehr oder Streckenprofil variieren. Das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und unterstützender Elektronik macht das Motorrad berechenbar.
Die Supersport S setzt stärker auf sportliche Reserven und ein präzises Ansprechverhalten. In zügigen Passagen fühlt sich das System oft wie ein Verstärker für die eigene Fahrtechnik an. Wer häufig dynamisch fährt, profitiert davon, dass das Motorrad die sportliche Linie konsequent unterstützt.
Elektronik und Modi: Flexibilität im Alltag vs. sportliche Abstimmung
Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Multistrada V2 wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen möchte. Unterschiedliche Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, den Charakter für Alltag, Tour oder zügige Fahrt zu wählen – ohne dass man jedes Mal „neu lernen“ muss.
Die Supersport S ist eher darauf ausgelegt, den sportlichen Charakter zu betonen. Die Abstimmungen wirken häufig darauf hin, dass das Motorrad in dynamischen Situationen besonders harmonisch reagiert. Das ist ideal, wenn die Fahrten oft kurvig und zügig sind und die Elektronik eher als „Feintuning“ verstanden wird.
Komfort und Alltag: Tourentauglichkeit vs. sportlicher Anspruch
Im Komfort zeigt sich die klare Rollenverteilung. Die Multistrada V2 ist in der Regel die entspanntere Wahl, wenn es um längere Strecken, wechselnde Tageszeiten und „einfach losfahren“ geht. Auch für Pendler oder Wochenendtouren mit unterschiedlichen Zielen ist sie oft die praktischere Option.
Die Supersport S kann im Alltag durchaus Spaß machen, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Wer häufig kurze Strecken fährt oder bewusst sportlich unterwegs ist, wird die Supersport S als sehr stimmig empfinden. Für sehr lange, eher gemütliche Touren kann die Multistrada V2 im Komfortvorteil liegen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 – Stärken
- Vielseitiger Charakter für unterschiedliche Strecken und Fahrstile
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Stabilität und Ruhe im Fahrgefühl, besonders auf wechselndem Untergrund
- Elektronik als Unterstützung für Alltag, Tour und dynamische Phasen
Ducati Multistrada V2 – mögliche Schwächen
- Wer ausschließlich maximal sportliche Agilität sucht, könnte die Supersport S als „spitzer“ empfinden
- Der Fokus auf Vielseitigkeit kann sich bei sehr kompromissloser Sportnutzung weniger „rennstreckennah“ anfühlen
Ducati Supersport S – Stärken
- Sportlicher Fokus mit direktem Fahrgefühl
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Linien
- Elektronik als Verstärker für zügige Fahrten
- Motorcharakter für aktive Fahrweise
Ducati Supersport S – mögliche Schwächen
- Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Haltung weniger komfortabel wirken
- Wenn häufig „einfach entspannt“ gefahren wird, kann der sportliche Anspruch mehr Aufmerksamkeit verlangen
Welche Ducati passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigene Nutzung klar ist. Die Multistrada V2 ist besonders passend, wenn Fahrten häufig variieren: mal Stadt, mal Landstraße, mal längere Touren. Wer ein Motorrad sucht, das sich an unterschiedliche Bedingungen anpasst und dabei komfortabel bleibt, trifft hier oft die bessere Wahl.
Die Supersport S ist die richtige Wahl, wenn Kurven, Dynamik und sportliches Fahren im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürbar „arbeitet“ und die sportliche Abstimmung als Vorteil sieht, wird mit der Supersport S sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen. Der Komfort, die stabilere Grundausrichtung und die Elektronik als Unterstützung machen sie besonders attraktiv, wenn Strecken, Wetter und Fahrziele nicht immer gleich sind. Wer häufig lange Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert anfühlt, liegt mit der Multistrada V2 meist richtig.
Die Ducati Supersport S empfiehlt sich dagegen für alle, die sportliche Dynamik priorisieren. Die agilere Auslegung, das direktere Handling und der stärker auf aktives Fahren ausgelegte Charakter bringen besonders viel Fahrspaß, wenn die Fahrten kurvig und zügig sind. Wer das Motorrad als Werkzeug für sportliche Passagen versteht und eine sportlichere Sitzposition akzeptiert, findet in der Supersport S die passendere Ducati.