UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2011
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch - Ihr wisst schon...
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
  • elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
  • 90 Nm schon ab 2.000 UMin
  • toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
  • Der Motor ist wirklich der Hammer!
Kontra:
  • schwer
  • keine Ganganzeige
  • hoher Verbrauch

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht264kg
Radstand1.515mm
Länge2.220mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.215mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.284ccm
Hub67mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung114 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTeleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 256 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Gebraucht (15 Jahre alt): 5.000 - 6.000 Euro
  • Baujahre: 2006-2011
  • Farben: rot, schwarz

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Ducati Multistrada V2 vs. Honda CB 1300 SA – Vergleich für Touren, Alltag und den nächsten Trip

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst beim Fahren sichtbar. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Ducati Multistrada V2 gegen Honda CB 1300 SA. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur von A nach B – nämlich ein Motorrad, das sich auf wechselnde Strecken, unterschiedliche Tagesformen und lange Touren einstellen kann. Dabei setzen sie jedoch auf unterschiedliche Philosophien: Die Multistrada V2 steht für sportlich-elegante Vielseitigkeit mit viel Elektronik und einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Die CB 1300 SA wirkt dagegen wie ein souveräner Cruiser-Tourer mit starkem Motorgefühl und einem eher ruhigen, gelassenen Charakter.

Grundidee im Vergleich: Charakter statt reiner Datenvergleich

Beide Motorräder sind für längere Strecken gemacht, aber sie „erzählen“ die Reise unterschiedlich. Die Ducati Multistrada V2 fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn die Straße kurvig wird oder wenn zügiges Tempo gefragt ist. Das liegt nicht nur am Motor, sondern auch daran, wie das Motorrad die Fahrbefehle aufnimmt: präzise, direkt und mit einem gewissen Anspruch an die Fahrweise.

Die Honda CB 1300 SA spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es entspannt bleiben soll: gleichmäßige Fahrt, stabile Linienführung und ein Motor, der sich kraftvoll und kontrolliert anfühlt. Wer auf Komfort, Alltagstauglichkeit und ein „einfach läuft“-Gefühl setzt, findet hier schnell einen passenden Rhythmus.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Ducati Multistrada V2: sportlich nutzbar

Die Ducati wirkt in der Praxis dynamisch und „anspringend“. Der Motor liefert nicht nur Kraft, sondern auch ein spürbares Ansprechverhalten. Dadurch entsteht das Gefühl, dass sich das Motorrad gut dosieren lässt – auch wenn man nicht permanent am Limit fährt. In der Kombination aus Motorcharakter und Fahrwerksabstimmung entsteht ein Fahrgefühl, das Kurven und Richtungswechsel belohnt.

Honda CB 1300 SA: souverän und gleichmäßig

Die Honda CB 1300 SA setzt stärker auf ein gleichmäßiges Drehmomentgefühl. Das macht sie besonders interessant für lange Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Der Motor trägt das Motorrad ruhig durch den Fahrtbereich und unterstützt eine entspannte Fahrweise. Wer häufig Autobahnanteile oder längere Landstraßen fährt, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt häufig mehr „Sportlichkeit“ im Sinne von direkter Rückmeldung. Das Motorrad wirkt agiler, wenn es um das Wechseln der Linie geht, und es lädt dazu ein, die Strecke aktiv zu lesen. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man die eigene Fahrweise etwas bewusster anpassen möchte, besonders wenn die Straße unruhig wird.

Die Honda CB 1300 SA ist dagegen eher auf Stabilität und ruhige Kontrolle ausgelegt. Das Handling fühlt sich oft weniger „nervös“ an, sondern eher wie ein solides Gesamtpaket. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Verkehr, Temperaturwechsel, unterschiedliche Fahrbahnbeläge – kann diese Gelassenheit ein echter Vorteil sein.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet über den Tageskomfort

Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern vor allem von Sitzposition und Wind-/Körpergefühl. Die Ducati Multistrada V2 bietet typischerweise eine sportlichere Ausrichtung, die auf Touren funktioniert, aber spürbar mehr „Fahrhaltung“ verlangt, wenn man sehr lange am Stück unterwegs ist. Wer gern zügig fährt oder häufig zwischen Alltag und sportlicher Ausfahrt wechselt, wird die Ducati oft als stimmig empfinden.

Die Honda CB 1300 SA ist ergonomisch stärker auf entspannte Langstrecke ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt meist weniger fordernd, wodurch sich auch längere Etappen leichter durchziehen lassen. Das ist besonders relevant, wenn man das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag nutzt oder Touren plant, bei denen man mehrere Stunden ohne große Pausen fährt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Bei der Ducati Multistrada V2 steht die elektronische Unterstützung häufig im Kontext von Fahrdynamik: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, das Motorrad je nach Situation passend zu machen. Das kann die Einstiegshürde senken, weil sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar verhält.

Die Honda CB 1300 SA setzt ebenfalls auf Assistenz und moderne Systeme, wirkt dabei jedoch oft „unaufgeregter“. Die Elektronik unterstützt eher das ruhige, kontrollierte Fahren – und weniger das ständige Feintuning für sportliche Passagen. Wer sich auf eine entspannte, gleichmäßige Fahrweise konzentrieren möchte, profitiert davon, dass das Motorrad auch ohne dauerndes Nachdenken zuverlässig bleibt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in Alltag und Touren sicher funktionieren. Die Ducati Multistrada V2 wirkt dabei häufig besonders „direkt“ in der Dosierung, was in kurvigen Abschnitten und bei sportlicherem Fahren Vorteile bringt. Die Honda CB 1300 SA punktet eher mit einem stabilen, berechenbaren Bremsgefühl, das sich gut für vorausschauendes Fahren eignet – gerade im dichten Verkehr oder bei längeren Abfahrten.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Ducati Multistrada V2 kann im Stadtbetrieb durch ihre sportliche Auslegung und das dynamische Handling sehr angenehm sein, verlangt aber je nach Fahrweise etwas mehr Aufmerksamkeit. Wer häufig stop-and-go fährt oder enge Situationen hat, merkt schneller, dass ein sportlicheres Setup mehr „Fahrgefühl“ fordert.

Die Honda CB 1300 SA wirkt im Alltag oft wie ein „ruhiger Begleiter“. Das Motorrad lässt sich meist gelassen bewegen und vermittelt schnell das Gefühl, dass es auch im Verkehr und bei längeren Standzeiten zuverlässig bleibt. Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur auf der Landstraße Spaß macht, sondern auch im Alltag unkompliziert ist, kann das ein entscheidender Punkt sein.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Multistrada V2 – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl: Richtungswechsel und zügiges Fahren wirken oft besonders stimmig.
  • Elektronik als Fahrassistenz: Fahrmodi und Unterstützung helfen, das Motorrad situationsgerecht zu nutzen.
  • Vielseitigkeit: Sie passt sowohl zur Tour als auch zur aktiven Ausfahrt.

Ducati Multistrada V2 – mögliche Schwächen

  • Anspruch an die Fahrhaltung: Sportlicheres Setup kann auf sehr langen Strecken stärker fordern.
  • Weniger „entspannt“ als Cruiser-Ansatz: Wer maximale Ruhe sucht, könnte die Honda als angenehmer empfinden.

Honda CB 1300 SA – Stärken

  • Souveräner Motorcharakter: Gleichmäßigkeit und Kontrolle machen lange Strecken leichter.
  • Komfortorientierte Ergonomie: Entspanntes Fahren liegt oft näher am Konzept.
  • Berechenbarkeit im Alltag: Stabiler Eindruck bei wechselnden Bedingungen.

Honda CB 1300 SA – mögliche Schwächen

  • Weniger „sportlich-direkt“: Wer maximale Agilität sucht, findet bei der Ducati oft mehr Dynamik.
  • Charakter eher auf Ruhe: Bei sehr ambitionierter Fahrweise kann das Gefühl weniger „attackierend“ wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren: Kurven, zügige Landstraßen und Touren mit dem Wunsch nach direktem Feedback. Wer Elektronik als Werkzeug versteht, um das Motorrad je nach Situation passend zu machen, wird mit der Ducati häufig sehr glücklich.

Die Honda CB 1300 SA ist ideal für alle, die vor allem lange Strecken genießen möchten – mit einem Motor, der gleichmäßig trägt, und einer Ergonomie, die den Körper entlastet. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Reisen vor allem Ruhe, Stabilität und souveräne Kontrolle liefert, trifft mit der Honda oft die richtige Wahl.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn Fahrdynamik, aktives Handling und ein sportlich-direktes Feedback im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen auch die Kurven zählen, und für Fahrer, die Elektronik als Unterstützung für mehr Fahrspaß nutzen möchten. Die Honda CB 1300 SA ist dagegen die stimmigere Option, wenn Komfort, Souveränität und ein gleichmäßiger Motorcharakter wichtiger sind als maximale Agilität. Wer lange Strecken entspannt genießen will und ein Motorrad sucht, das im Alltag wie auf Reisen zuverlässig und ruhig wirkt, wird mit der Honda oft schneller „ankommen“. Kurz gesagt: Multistrada V2 für den aktiven Allrounder mit sportlichem Anspruch, CB 1300 SA für den souveränen Tourer, der vor allem Ruhe und Kontrolle liefert.

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