| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. Honda CB 500 X: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer zwischen der Ducati Multistrada V2 und der Honda CB 500 X schwankt, sucht im Grunde nach zwei sehr unterschiedlichen Antworten auf die Frage: Wie fühlt sich ein Motorrad an, das mehr kann als nur geradeaus? Beide Modelle sind für viele Einsatzzwecke interessant – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle. Während die Multistrada V2 ihren Charakter aus dem sportlich-präzisen Ducati-Ansatz zieht, steht bei der CB 500 X vor allem die alltagstaugliche, unkomplizierte Art im Vordergrund. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Anspruch und Fahrgefühl auf der einen Seite, Ruhe, Verlässlichkeit und einfache Handhabung auf der anderen.
Grundidee und Einsatzprofil: Anspruch vs. Alltag
Die Ducati Multistrada V2 ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht, die auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“ – für längere Ausfahrten, für dynamischere Fahrten und für Situationen, in denen man gern Reserven spürt. Die Honda CB 500 X dagegen ist stärker auf den Alltag und das entspannte Vorankommen ausgelegt. Sie passt zu Fahrten, bei denen man nicht ständig nachdenken möchte: Starten, losfahren, sicher ankommen – und dabei auch mal abseits der Hauptstraße Spaß haben.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 zielt mehr auf das Gefühl von Kontrolle und Dynamik, während die CB 500 X auf praktische Alltagstauglichkeit und stressfreies Handling setzt.
Motor und Fahrcharakter: Ducati mit Temperament, Honda mit Gelassenheit
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt eher das Gefühl eines Motors, der mit zunehmender Drehzahl lebendiger wird und der zu einer sportlicheren Fahrweise einlädt. Das merkt man besonders dann, wenn man aus Kurven heraus zügig beschleunigen möchte oder wenn die Strecke wellig ist und man häufig den Rhythmus wechselt. Die Multistrada V2 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“ – nicht im Sinne von kompliziert, sondern im Sinne von: Es belohnt eine aktive Fahrweise.
Die Honda CB 500 X fährt sich dagegen oft wie ein Motor, der den Fokus auf gleichmäßiges Vorankommen legt. Sie ist besonders angenehm, wenn man konstant unterwegs ist, wenn man im Stadtverkehr häufig umplanen muss oder wenn man einfach entspannt touren möchte. Die Honda wirkt dabei weniger „aufgeladen“, sondern eher harmonisch und gut dosierbar.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Ducati Multistrada V2: Stärke ist das dynamische Fahrgefühl und die Bereitschaft, zügig zu reagieren. Schwäche kann sein, dass der sportlichere Charakter nicht jedem Fahrstil entspricht – wer eher entspannt cruisen will, empfindet die Ducati manchmal als „zu präsent“.
- Honda CB 500 X: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Art. Schwäche ist, dass der Motorcharakter weniger auf maximale Dynamik ausgelegt ist – wer sehr sportliche Ansprüche hat, wird eher woanders suchen.
Ergonomie und Sitzposition: Tour-Komfort vs. praktische Übersicht
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie bestimmt, wie lange man sich wohlfühlt. Die Ducati Multistrada V2 wirkt auf längeren Strecken oft wie ein Motorrad, das man gern „durchzieht“. Dabei spielt der Gesamteindruck eine Rolle: Windschutz, Sitzhaltung und die Art, wie man sich auf dem Motorrad positioniert. Wer Touren plant, bei denen man auch mal mehrere Stunden am Stück fährt, wird die Ducati häufig als stimmig empfinden.
Die Honda CB 500 X punktet dagegen mit einer eher aufrechten, gut überschaubaren Haltung. Das ist besonders praktisch im Alltag: an Ampeln, im dichten Verkehr, beim Rangieren oder wenn man auf unübersichtlichen Streckenabschnitten schnell reagieren muss. Auch für kürzere Ausfahrten ist die Honda oft die angenehmere Wahl, weil sie weniger „Tourenfokus“ verlangt und mehr „sofort losfahren“ ermöglicht.
Was das für den Alltag bedeutet
Im Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 ist häufig die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf längeren Strecken und Tourenkomfort liegt. Die CB 500 X ist häufig die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Alltag, Pendeln und unkomplizierter Handhabung liegt.
Handling und Fahrwerk: Präzision vs. gutmütige Kontrolle
Beim Handling geht es nicht nur um „leicht oder schwer“, sondern um das Zusammenspiel aus Lenkgefühl, Stabilität und dem Vertrauen, das man in Kurven aufbauen kann. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt tendenziell mehr das Gefühl von präziser Führung. In flotteren Passagen wirkt sie wie ein Motorrad, das man gezielt einlenkt und das die Linie hält. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern kurvenreiche Strecken fährt oder wenn man auf Landstraßen dynamischer unterwegs ist.
Die Honda CB 500 X ist dagegen oft die Maschine, die man als ruhig und berechenbar erlebt. Sie fühlt sich in vielen Situationen „einfach richtig“ an: beim entspannten Landstraßencruisen, bei wechselndem Untergrund und auch dann, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte. Gerade auf weniger perfekten Straßen kann das ein echter Vorteil sein, weil man sich auf das Wesentliche konzentriert: Strecke, Verkehr und Rhythmus.
Stärken und Schwächen im Fahrwerks-/Handling-Vergleich
- Ducati Multistrada V2: Stärke ist die sportliche Präzision und das dynamische Kurvengefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr entspanntem Fahrstil weniger „gelassen“ wirkt als die Honda.
- Honda CB 500 X: Stärke ist die gutmütige Kontrolle und die einfache Handhabung. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen weniger „Biss“ vermittelt als die Ducati.
Windschutz, Komfort und Alltagstauglichkeit
Komfort ist mehr als nur Sitzpolster. Dazu gehören Windschutz, Vibrationen, die Art, wie das Motorrad bei Tempo und wechselnden Bedingungen arbeitet, und wie entspannt man nach einer Fahrt ankommt. Die Ducati Multistrada V2 ist in dieser Hinsicht oft die Maschine, die man für Touren bevorzugt: Sie wirkt darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Strecken nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Gerade wenn man regelmäßig weitere Strecken fährt, kann das den Unterschied machen.
Die Honda CB 500 X ist im Alltag besonders stark, weil sie sich unkompliziert in den Tagesablauf einfügt. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn man häufig kurze Strecken fährt, wenn man im Stadtverkehr unterwegs ist oder wenn man ein Motorrad sucht, das nicht ständig „optimiert“ werden muss, um sich gut anzufühlen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Ducati Multistrada V2 passt besonders gut zu Fahrern, die gern mehr Dynamik möchten, die Kurven und zügiges Beschleunigen mögen und die ein Motorrad suchen, das sich auch auf längeren Touren „wertig“ anfühlt. Wer das Motorrad als Hauptmaschine nutzt und regelmäßig größere Strecken fährt, wird die Ducati häufig als stimmige Wahl empfinden.
Die Honda CB 500 X passt besonders gut zu Fahrern, die ein alltagstaugliches Motorrad suchen, das verlässlich bleibt, sich leicht handhaben lässt und auch auf gemischten Strecken Spaß macht. Wer häufig pendelt, gern spontan fährt oder ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach sportlicher „Einstellung“ verlangt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Typische Entscheidungsszenarien
- Mehr Tour und Fahrspaß: eher Multistrada V2.
- Mehr Alltag, unkomplizierte Nutzung: eher CB 500 X.
- Kurvenreiche Strecken mit Anspruch: eher Multistrada V2.
- Stressfreies Vorankommen und gute Übersicht: eher CB 500 X.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrgefühl, Dynamik und Tourenkomfort liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald die Strecke abwechslungsreich wird und man gern aktiv fährt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern spürbar Freude macht, wird mit der Multistrada V2 eher glücklich. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass der sportlichere Charakter nicht jedem Fahrstil entspricht.
Die Honda CB 500 X ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Gelassenheit und einfache Handhabung im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Pendeln, spontane Ausfahrten und gemischte Strecken, bei denen man vor allem zuverlässig und entspannt unterwegs sein möchte. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und nicht viel Erklärung braucht, trifft mit der CB 500 X eine sehr praktische Entscheidung.
Kurz gesagt: Mehr Anspruch und Touren-Feeling sprechen für die Multistrada V2 – mehr Alltag und unkomplizierte Vielseitigkeit sprechen für die CB 500 X.