UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 13.465 €
Baujahr von 2015 bis 2020
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Die nahezu perfekte Reise-Enduro kommt von Honda
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
  • Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
  • Tourentauglich
  • Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
  • Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
  • Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
Kontra:
  • LCD-Cockpit spiegelt
  • Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht233kg
Radstand1.575mm
Länge2.335mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.475mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub75mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung95 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment98 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.201km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite409km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorneShowa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminium Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 Zoll
Reifen hinten150/70-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneWave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenWave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit - was bleibt hängen

Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.465 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016-2019
  • Farben: Rot, Blau, Schwarz

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Ducati Multistrada V2 vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – Vergleich im Motorradtest

Wer ein Adventure-Bike sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Ducati Multistrada V2 steht für sportlich-elegante Vielseitigkeit mit Fokus auf Fahrspaß auf der Straße, während die Honda CRF 1000 L Africa Twin traditionell als robustes Reiseenduro wahrgenommen wird, das auch abseits befestigter Wege souverän wirken soll. Beide Modelle sind für Touren gemacht – aber sie erzählen dabei eine andere Geschichte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Bikes in der Praxis, wo liegen die Stärken, und welche Schwächen sollte man im Hinterkopf behalten?

Grundidee und Charakter: Straße vs. Reiseenduro

Ducati Multistrada V2: sportliche Vielseitigkeit

Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Adventure-Bike, das man gern auch als sportliches Alltagsgerät nutzt. Der Schwerpunkt liegt spürbar auf Dynamik, flüssiger Beschleunigung und einem Fahrgefühl, das sich auf kurvigen Strecken besonders wohlfühlt. Das Motorrad ist dabei nicht „nur“ sportlich: Es ist ebenfalls auf längere Touren ausgelegt, allerdings mit einer Ausrichtung, bei der Komfort und Fahrbarkeit auf Asphalt im Vordergrund stehen.

Honda CRF 1000 L Africa Twin: bewährte Robustheit

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin steht dagegen für das klassische Reiseenduro-Gefühl. Das Bike ist darauf getrimmt, lange Strecken zu überstehen, auch wenn der Untergrund wechselt. Die Africa Twin vermittelt dabei eine Art „Sicherheitsgefühl“: Sie wirkt stabil, gutmütig und verzeiht mehr, als man von einem großen Adventure-Bike erwarten würde. Wer häufig auf Schotter, Feldwege oder unübersichtliche Strecken trifft, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter der Motoren. Die Ducati Multistrada V2 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn zügig beschleunigt und das Tempo in Kurven gehalten werden soll. Der Motor wirkt dabei lebendig und unterstützt eine sportlichere Fahrweise. Das macht die Multistrada V2 interessant für Fahrer, die gern „aktiv“ unterwegs sind und Kurven nicht nur durchrollen, sondern gestalten.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin setzt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und Durchzug über verschiedene Drehzahlbereiche. Das ist auf langen Etappen ein Vorteil, weil sich das Motorrad harmonisch in den Reise-Rhythmus einfügt. Gleichzeitig bleibt die Africa Twin auch dann souverän, wenn es etwas holpriger wird – dort zählt weniger das letzte Quäntchen Sportlichkeit, sondern die Fähigkeit, kontrolliert zu bleiben.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich eine klare Tendenz: Die Ducati Multistrada V2 ist so abgestimmt, dass sie auf der Straße präzise wirkt und ein agiles Gefühl vermittelt. Das hilft besonders bei schnellen Richtungswechseln und beim dynamischen Fahren auf kurvigen Strecken. Gleichzeitig kann genau diese sportliche Ausrichtung dazu führen, dass man im Gelände oder auf sehr unruhigen Untergründen etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, um das Setup optimal zu nutzen.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Auf Schotter und wechselnden Untergründen bleibt das Motorrad ruhig, die Linie lässt sich gut halten und das Fahrgefühl bleibt berechenbar. Wer häufig abseits der perfekten Straße unterwegs ist, wird die Africa Twin deshalb als „entspannter“ empfinden. Auf der anderen Seite kann das Handling auf sehr engen, sportlichen Passagen weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der Ducati.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment

Beide Motorräder sind modern genug, um Elektronik als echten Mehrwert zu liefern. Im Vergleich fällt auf, dass die Ducati Multistrada V2 die elektronische Unterstützung stark mit dem sportlichen Fahrprofil verknüpft. Das zeigt sich vor allem darin, wie sich das Motorrad je nach Fahrmodus anfühlt: Traktion, Ansprechverhalten und Stabilität werden so abgestimmt, dass sich die Multistrada V2 auf der Straße sehr souverän und „griffig“ anfühlt.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin setzt ebenfalls auf Assistenz, aber mit stärkerem Fokus auf Allround-Tauglichkeit. Gerade auf wechselndem Untergrund ist das hilfreich, weil die Elektronik dabei unterstützt, das Motorrad kontrolliert zu halten. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Haftung schwankt oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Touren

Bei der Ergonomie unterscheiden sich die Bikes in der Art, wie sie den Fahrer über längere Zeit „tragen“. Die Ducati Multistrada V2 wirkt tendenziell sportlicher im Gefühl: Die Sitzhaltung ist so, dass man aktiv fahren kann, ohne dass man sofort in eine reine Supersport-Position rutscht. Für viele ist das ein guter Kompromiss aus Komfort und Kontrolle.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bietet dagegen ein eher reisetaugliches, entspanntes Gesamtgefühl. Die Sitzposition unterstützt lange Etappen, und das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, auch wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt. Wer viel im Stehen oder in wechselnden Fahrhaltungen unterwegs ist, wird die Africa Twin häufig als angenehm empfinden.

Reisetauglichkeit: Windschutz, Alltag und Gepäck

Für Touren zählt mehr als nur der Motor. Entscheidend sind Windschutz, Übersichtlichkeit, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad mit Gepäck kombinieren lässt. Die Ducati Multistrada V2 punktet hier mit einem insgesamt „runden“ Paket: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell für die nächste Tour vorbereitet, ohne dass man sich ständig Gedanken über Kompromisse machen muss. Besonders auf Asphalt fühlt sich das Setup stimmig an.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist im Vergleich stark, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht. Gerade dann, wenn Gepäck, wechselnde Untergründe und längere Tagesetappen zusammenkommen, spielt die Africa Twin ihre Stärken aus. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“ – auch wenn die Route unterwegs spontan anders wird.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Multistrada V2

  • Sportlicher Charakter mit viel Fahrspaß auf der Straße
  • Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
  • Elektronik unterstützt ein zügiges, kontrolliertes Fahren
  • Insgesamt sehr stimmiges Tourenpaket für Asphalt-lastige Strecken

Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2

  • Auf sehr unruhigen Untergründen kann die sportlichere Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit verlangen
  • Wer häufig echtes Gelände fährt, wird die Africa Twin als „passender“ empfinden

Stärken der Honda CRF 1000 L Africa Twin

  • Robustes Reiseenduro-Gefühl mit hoher Alltagstauglichkeit
  • Stabilität und Kontrolle auf Schotter und wechselndem Untergrund
  • Elektronik mit Fokus auf sicheres Handling bei wechselnder Haftung
  • Sehr gute Basis für lange Touren mit spontanen Routen

Schwächen bzw. Grenzen der Honda CRF 1000 L Africa Twin

  • Auf rein sportlich engen Passagen kann das Handling weniger „leicht“ wirken als bei der Ducati
  • Wenn der Fokus fast ausschließlich auf Asphalt liegt, wirkt die Africa Twin manchmal „zu“ reiseenduro-lastig

Welche Wahl passt besser?

Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können Touren, beide können Komfort und beide können mit Elektronik überzeugen. Der entscheidende Unterschied liegt in der Gewichtung. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn die Route überwiegend aus Straße besteht, wenn Kurvenfahrten Spaß machen und wenn ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund steht. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen die passendere Option, wenn die Reise auch abseits befestigter Wege stattfindet, wenn Stabilität und Kontrolle auf wechselndem Untergrund wichtiger sind und wenn das Motorrad als „Reisebegleiter“ für spontane Routen dienen soll.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist ideal für Fahrer, die ein Adventure-Bike vor allem als dynamisches Straßenmotorrad nutzen möchten – mit viel Fahrspaß, präzisem Handling und Elektronik, die sportliches Fahren unterstützt. Wer häufig kurvige Strecken fährt, Wert auf Agilität legt und Touren überwiegend auf Asphalt plant, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin empfiehlt sich besonders für alle, die Touren gern vielseitig gestalten: Schotter, Feldwege und wechselnde Untergründe gehören dazu, und das Motorrad soll dabei ruhig, kontrolliert und robust wirken. Wer viel unterwegs ist, spontan plant und ein Reiseenduro-Gefühl sucht, findet in der Africa Twin den besseren Match.

Kurz gesagt: Mehr Straße und Fahrspaß spricht für die Ducati – mehr Abenteuer abseits der Strecke spricht für die Honda.

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