| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.240 € | |
| Baujahr | von 1998 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Sportlicher Motor
- Guter Komfort
- Zupackende Bremsen
- Preis-Leistung
- Zuverlässiges Modell
- Sicht nach hinten
- Vibrationen
- Rangieren anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 90 Grad Viertakt | |
| Hubraum | 782 | ccm |
| Hub | 48 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 109 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 8.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 244 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Dreikolbensattel ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Dreikolbensattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs Honda VFR 800: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Multistrada V2 steht für moderne Vielseitigkeit, dynamische Fahrbarkeit und eine Ausstattung, die sich an wechselnde Anforderungen anpasst. Die Honda VFR 800 dagegen ist ein Klassiker im Sporttourer-Umfeld: ausgewogen, alltagstauglich und mit einem Motor, der für gleichmäßige Leistung und souveräne Langstreckenfahrten bekannt ist. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht am Ende vor allem eines: das Motorrad, das zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee: Vielseitigkeit vs. bewährter Sporttourer-Ansatz
Die Multistrada V2 ist als Reise- und Allround-Maschine gedacht. Sie will nicht nur lange Strecken komfortabel abspulen, sondern auch dann Spaß machen, wenn die Route enger wird. Die VFR 800 verfolgt einen anderen Weg: Sie kombiniert sportliche Ausrichtung mit Tourenkomfort und setzt dabei stark auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie. Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie fühlen sich unterschiedlich an – die eine eher „modern flexibel“, die andere eher „bewährt harmonisch“.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Ducati Multistrada V2 wirkt in der Regel lebendiger und reagiert spürbar direkter auf Gasbefehle. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, überholt oder zügig aus Kurven heraus gefahren wird. Gleichzeitig sorgt die Abstimmung dafür, dass sich die Leistung gut dosieren lässt – ideal, wenn nicht jede Fahrt ein „Vollgas-Event“ sein soll.
Die Honda VFR 800 spielt dagegen ihre Stärke oft in der gleichmäßigen, ruhigen Leistungsentfaltung aus. Sie vermittelt ein Gefühl von Stabilität: Der Motor zieht kontinuierlich, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist auf langen Strecken angenehm, weil das Tempo auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bleibt. Wer eher auf flüssiges Gleiten und souveräne Reserven setzt, findet in der VFR 800 häufig den passenden Ton.
Stärken & Schwächen im Alltag
Stärken der Multistrada V2: dynamische Reaktion, sportliches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Etappen macht. Schwächen: wer sehr „entspannt“ unterwegs sein möchte, kann den Ducati-Charakter als etwas präsenter empfinden – je nach Fahrstil wirkt das weniger „gleichmäßig“ als bei der Honda.
Stärken der VFR 800: harmonische Kraftentfaltung, entspannter Langstreckenfluss und ein Motor, der auch bei konstantem Tempo überzeugt. Schwächen: wer maximale Dynamik und besonders direkte Gasantwort sucht, könnte die Honda im Vergleich als weniger „aggressiv“ wahrnehmen.
Fahrwerk & Handling: Agil oder souverän?
Im Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Multistrada V2 zielt darauf ab, sich schnell an unterschiedliche Situationen anzupassen. Das macht sie interessant, wenn die Route variiert: Stadtverkehr, Landstraße, kurvige Abschnitte und längere Autobahnphasen. Das Motorrad wirkt dabei oft wie „bereit“, sobald es in die Kurve geht.
Die VFR 800 setzt stärker auf souveräne Stabilität. In der Praxis bedeutet das: Sie liegt ruhig, vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn die Straße nicht perfekt ist. In engen Kehren kann sie ebenfalls Spaß machen, aber der Schwerpunkt liegt häufig auf dem harmonischen Zusammenspiel statt auf maximaler Agilität.
Kurvenverhalten und Fahrstabilität
Vergleicht man die beiden, wirkt die Multistrada V2 oft „spritziger“ im Wechsel zwischen den Kurven. Die VFR 800 dagegen spielt ihre Stärke in der Linie: Sie bleibt ruhig, lässt sich kontrolliert bewegen und fühlt sich bei gleichmäßigem Tempo sehr stimmig an. Wer häufig zwischen engen Kurven und schnellen Richtungswechseln pendelt, wird die Ducati häufig als lebendiger empfinden. Wer dagegen lange Strecken mit planbarem Rhythmus fährt, profitiert eher von der Honda-typischen Souveränität.
Elektronik & Assistenz: Moderne Anpassung vs. bewährte Basis
Bei der Ausstattung ist die Multistrada V2 in der Regel stärker auf moderne Elektronik und ein anpassbares Fahrerlebnis ausgelegt. Das kann sich positiv auswirken, wenn sich die Anforderungen ändern: sportlicher fahren, entspannter cruisen oder bei wechselnden Bedingungen die Kontrolle erhöhen. Gerade auf Touren ist das ein echter Komfortfaktor, weil das Motorrad sich leichter „auf die Situation“ einstellen lässt.
Die VFR 800 steht eher für eine bewährte, funktionale Basis. Das ist nicht automatisch schlechter – im Gegenteil: Viele Fahrer schätzen gerade die direkte, nachvollziehbare Art, wie das Motorrad reagiert. Elektronische Eingriffe wirken oft weniger „dominant“, wodurch sich ein natürlicheres Fahrgefühl ergeben kann.
Stärken & Schwächen der Elektronik-Philosophie
Multistrada V2: Stärken liegen in der Anpassbarkeit und im Komfort durch moderne Systeme. Schwächen können sich ergeben, wenn man bewusst auf „weniger Technik“ setzt und eine möglichst unverstellte Rückmeldung bevorzugt.
VFR 800: Stärken liegen in der bewährten, oft sehr klaren Fahrcharakteristik. Schwächen können sein, dass die Anpassungsmöglichkeiten im Vergleich zur Ducati weniger umfangreich ausfallen.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesform
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, auch längere Touren angenehm zu machen. Durch die moderne Ausrichtung und die typischen Reise-Features wirkt sie oft wie ein Motorrad, das man auch nach vielen Stunden noch gern fährt. Der Windschutz und die Sitzposition sind dabei so gedacht, dass man nicht ständig gegen die Fahrt „arbeitet“.
Die VFR 800 punktet häufig mit einer ergonomischen Gesamtbalance. Viele Fahrer empfinden die Sitzhaltung als gut kontrollierbar, ohne dass sie nach kurzer Zeit „zu sportlich“ oder „zu langstrecken-müde“ wirkt. Gerade wenn man häufig zwischen Alltag und Tour wechselt, kann das ein Vorteil sein.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn
Im Alltag spielt die Multistrada V2 ihre Vielseitigkeit aus: Sie ist häufig leicht zu handhaben, wenn es um wechselnde Geschwindigkeiten und kurze Strecken geht. Die VFR 800 ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber oft stärker als „Tour-Maschine mit Alltagstauglichkeit“ – also ideal, wenn man regelmäßig längere Strecken plant oder zumindest das Gefühl von „bereit für die nächste Ausfahrt“ sucht.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppie-Potenzial“, sondern um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die Multistrada V2 bietet typischerweise ein sehr sicheres Bremsgefühl, das sich gut an unterschiedliche Fahrmodi anpassen lässt. Das hilft besonders, wenn man nicht immer gleich fährt – etwa bei Regen, wechselnden Belägen oder wenn die Strecke plötzlich anspruchsvoller wird.
Die VFR 800 überzeugt häufig durch ein stabiles, berechenbares Bremsverhalten. Gerade wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich auch bei längeren Fahrten „konstant“ anfühlt, wird das als Stärke wahrnehmen. Im Vergleich zur Ducati kann die Honda dabei etwas weniger „technisch“ wirken, aber dafür sehr direkt und nachvollziehbar.
Wartung & Betrieb: Kosten und Aufwand im Blick
Bei der Entscheidung zwischen zwei Modellen spielt neben dem Fahrspaß auch der Betrieb eine Rolle. Beide Motorräder können je nach Fahrleistung und Pflege sehr zuverlässig sein. Im Vergleich zeigt sich jedoch oft: Die Multistrada V2 ist durch ihre moderne Ausrichtung tendenziell stärker in Richtung „Premium-Ausstattung“ gedacht, was bei bestimmten Wartungs- oder Verschleißthemen relevant sein kann. Die VFR 800 wird häufig als eher „klassisch“ wahrgenommen – mit einem Ruf, der auf bewährter Technik und einem unkomplizierten Charakter basiert.
Wichtig ist: Der tatsächliche Aufwand hängt stark von Fahrprofil, Wartungsintervallen und dem Zustand des konkreten Motorrads ab. Wer gebraucht kauft, sollte besonders auf Servicehistorie und Verschleißteile achten – unabhängig vom Modell.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil klar erkennt. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich flexibel an verschiedene Situationen anpasst und dabei sportlich bleibt. Wer gern dynamisch fährt, Touren mit Abwechslung plant und moderne Elektronik als echten Mehrwert sieht, findet in der Ducati häufig die passendere Basis.
Die Honda VFR 800 ist ideal für alle, die ein bewährtes Sporttourer-Konzept möchten: harmonisch, souverän und auf Langstrecke ausgelegt. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich auch bei gleichmäßigem Tempo sehr stimmig anfühlt und dabei nicht ständig „nachjustiert“ werden muss, wird mit der Honda oft glücklich.
Typische Kaufgründe im Vergleich
Multistrada V2: Wahl, wenn Vielseitigkeit, dynamisches Ansprechverhalten und moderne Anpassung im Vordergrund stehen.
VFR 800: Wahl, wenn bewährte Sporttourer-Qualitäten, ruhige Leistungsentfaltung und ein sehr stimmiges Gesamtgefühl wichtiger sind.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 und die Honda VFR 800 sind beide starke Tourenmotorräder, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Ducati überzeugt vor allem durch ihren lebendigen Charakter, die flexible Ausrichtung und das Gefühl, dass sie sich schnell auf wechselnde Anforderungen einstellt. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv nutzt und moderne Elektronik als Unterstützung schätzt, bekommt mit der Multistrada V2 meist die passendere Antwort.
Die Honda VFR 800 punktet dagegen mit einem sehr harmonischen, souveränen Fahrgefühl. Der Motor wirkt oft gleichmäßig und entspannend, das Motorrad bleibt stabil und berechenbar – besonders auf längeren Strecken. Wer ein bewährtes Sporttourer-Konzept sucht, das sich natürlich anfühlt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt, findet in der VFR 800 häufig die bessere Wahl.
Kurz gesagt: Ducati für flexible Dynamik und moderne Anpassung, Honda für bewährte Harmonie und entspanntes Langstreckenfahren.