| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Ducati Multistrada V2 vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich für Tour & Alltag
Wenn es um ein Motorrad geht, das sowohl auf längeren Touren als auch im Alltag funktioniert, landen viele schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Ducati Multistrada V2 und der Honda XL 700 V Transalp. Beide Modelle werden gern als Reise- und Tourenmaschinen eingeordnet, doch sie verfolgen dabei spürbar verschiedene Schwerpunkte. Genau das macht den Vergleich spannend: Hier trifft sportlich-dynamischer Anspruch auf bewährte, alltagstaugliche Reise-Philosophie.
Grundidee im Vergleich: Ducati Multistrada V2 vs. Honda Transalp
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein moderner Allrounder mit klarer Tendenz Richtung Fahrspaß. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, sich auf der Straße souverän zu bewegen und dabei auch auf längeren Strecken Komfort zu bieten. Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen für einen pragmatischen Ansatz: ein Motorrad, das sich auf Touren bewährt, dabei unkompliziert bleibt und besonders für Fahrer interessant ist, die eine robuste, gutmütige Reisebasis suchen.
Motor & Fahrgefühl: Dynamik trifft Alltagstauglichkeit
Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede sofort. Die Ducati Multistrada V2 bringt ein sportlicheres Ansprechverhalten mit und fühlt sich im Alltag dann besonders stark an, wenn zügiges Beschleunigen und dynamisches Kurvenfahren gefragt sind. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „direkt“ – ideal, wenn das Motorrad nicht nur von A nach B bringen soll, sondern auch Lust auf Tempo macht.
Die Honda XL 700 V Transalp setzt dagegen auf einen eher gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus. Das Fahrgefühl ist weniger auf „Spitzenmoment“ ausgelegt, sondern auf kontrollierbares Vorankommen. Gerade auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen wirkt das oft entspannend: weniger Stress, mehr Konstanz. Wer häufig in moderatem Tempo unterwegs ist oder sich auf eine ruhige Reise konzentrieren möchte, findet hier einen sehr stimmigen Charakter.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Im Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Multistrada V2 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo steigt oder wenn die Strecke kurvig wird. Das Motorrad lässt sich spürbar zügig bewegen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das sportlich orientierte Fahrer anzieht. In der Praxis heißt das: Kurven werden leichter „eingefädelt“, und das Motorrad wirkt insgesamt bereit, die Linie zu halten.
Die Transalp ist dagegen eher auf Gelassenheit ausgelegt. Das Handling ist gutmütig und verzeiht mehr, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Konzentration mal nicht bei 100 Prozent liegt. Gerade im Alltag, bei wechselnden Untergründen oder auf längeren Etappen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ will, kann das ein echter Vorteil sein.
Stärken & Schwächen beim Fahrwerk
- Ducati Multistrada V2: stark bei sportlicher Fahrweise und dynamischem Kurvenfahren; weniger „entspannt“ im Sinne von maximaler Ruhe, wenn man bewusst ganz gelassen unterwegs sein möchte.
- Honda XL 700 V Transalp: angenehm unkompliziert und alltagstauglich; wer sehr sportliche Ansprüche hat, könnte sich im Vergleich weniger „aufgeladen“ fühlen.
Komfort & Ergonomie: Langstrecke im Fokus
Bei Komfort geht es nicht nur um Sitzhöhe oder Windschutz, sondern auch darum, wie das Motorrad über Stunden „mitarbeitet“. Die Ducati Multistrada V2 zielt klar darauf, auch bei längeren Touren ein gutes Gefühl zu liefern. Das Motorrad wirkt dabei wie ein moderner Reisebegleiter: Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht komplett „sportlich verkrampft“, aber dennoch genug Rückmeldung bekommt, um aktiv zu fahren.
Die Honda XL 700 V Transalp punktet vor allem mit einer entspannten Grundhaltung. Das Motorrad ist so konzipiert, dass man sich schnell wohlfühlt und nicht ständig das Gefühl hat, die Haltung „halten“ zu müssen. Für viele ist das genau der Grund, warum die Transalp auf Touren so beliebt bleibt: Sie wirkt weniger wie ein kompromissloses Sportgerät, sondern mehr wie ein verlässlicher Reisepartner.
Wind, Alltag und Tagesform
Auf der Autobahn oder bei zügigen Landstraßenetappen kann die Multistrada durch ihren modernen Reiseansatz überzeugen. Die Transalp ist ebenfalls tourentauglich, wirkt aber in vielen Situationen eher wie die Maschine, die man einfach nimmt, wenn man „stressfrei“ unterwegs sein will. Welche Seite besser passt, hängt stark davon ab, ob die Fahrt eher aus dynamischen Abschnitten besteht oder aus gleichmäßigen Etappen.
Technik & Alltag: Moderne Features vs. bewährte Einfachheit
Im Alltag spielt Technik eine große Rolle – nicht nur als „Gadget“, sondern als Unterstützung beim Fahren. Die Ducati Multistrada V2 steht für einen modernen Ansatz, der das Motorrad in vielen Situationen leichter macht, etwa durch Assistenz- und Fahrmodi-Logik (je nach Ausstattung). Das kann besonders dann helfen, wenn unterschiedliche Streckenprofile oder wechselnde Bedingungen anstehen.
Die Honda XL 700 V Transalp setzt stärker auf bewährte Grundmechanik und eine unkomplizierte Bedienung. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern oft einfach „klarer“: weniger Gedankenspiel, mehr Fokus auf die Fahrt. Wer Wert auf eine nachvollziehbare, robuste Basis legt, findet hier einen sympathischen Charakter.
Wartung, Kosten & Verfügbarkeit: Praxis zählt
Gerade bei der Kaufentscheidung ist die Frage nach Wartung und Alltagstauglichkeit entscheidend. In der Praxis profitieren viele Fahrer von einer Marke, die über Jahre hinweg gut versorgt ist und deren Modelle sich im Markt etabliert haben. Bei der Transalp spielt außerdem die „Klassiker“-Komponente eine Rolle: Das Modell ist bekannt, und dadurch sind viele Informationen rund um Pflege, Ersatzteile und typische Themen leichter greifbar.
Die Multistrada V2 ist ebenfalls ein etabliertes Modell, aber als moderneres Motorrad kann die Kostenstruktur je nach Ausstattung und Baujahr stärker variieren. Wer plant, das Motorrad länger zu fahren, sollte besonders auf den Zustand, die Servicehistorie und die konkrete Ausstattungsvariante achten.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Fahrprofile entscheiden. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auf der Straße lebendig ist, Kurven gern „mitmacht“ und auch auf längeren Strecken einen modernen Reiseansatz liefert. Wer häufig zügig fährt, gern dynamisch unterwegs ist und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der Multistrada V2 eine sehr stimmige Wahl.
Die Honda XL 700 V Transalp passt dagegen besonders gut zu Menschen, die ein robustes, unkompliziertes Tourenmotorrad suchen. Wer Wert auf Gelassenheit legt, gern entspannt fährt und ein Motorrad möchte, das sich im Alltag und auf Reisen gleichermaßen bewährt, wird mit der Transalp häufig glücklich. Auch für Einsteiger in die Reiseenduro-Welt oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „sportlich“ eingefordert werden will, ist die Transalp eine starke Option.
Typische Entscheidungsszenarien
- Mehr Straße, mehr Dynamik: eher Multistrada V2.
- Mehr Alltag, mehr Gelassenheit: eher XL 700 V Transalp.
- Touren mit Fokus auf Komfort und modernes Handling: Multistrada V2.
- Touren mit Fokus auf unkomplizierte Reisebasis: Transalp.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Fahrspaß, dynamischem Handling und modernem Reisegefühl liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auf der Straße gern gefordert wird und dabei dennoch Komfort für längere Etappen mitbringt. Wer häufig kurvig fährt, Tempo mag und ein Motorrad sucht, das sich wie ein aktiver Begleiter anfühlt, wird hier deutlich mehr „Motorrad“ im sportlichen Sinn erleben.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken aus, wenn Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Bedienung und eine entspannte Tourenbasis im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Fahrer, die ein verlässliches Motorrad wollen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt und nicht ständig nach sportlicher Aufmerksamkeit verlangt. Wer eher gleichmäßig unterwegs ist, Wert auf Robustheit legt und eine bewährte Reiseplattform sucht, findet in der Transalp die passendere Option.