UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 8.645 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Schwarz und schön
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Fahrstabilität
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Kurze Wartungsintervalle

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht229kg
Radstand1.575mm
Länge2.310mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung61 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment63 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.176km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartPerimeter
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenGasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm
Reifen vorne120/70 R18M/C 59H
Reifen hinten160/60 R17M/C 69H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit - ein Cruiser

Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.

Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.

Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 7.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: seit 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: mattschwarz, mattgrün

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Ducati Multistrada V2 vs. Kawasaki Vulcan S – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl

Wer zwischen Ducati Multistrada V2 und Kawasaki Vulcan S schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Multistrada V2 steht für vielseitige Touren, sportliche Ambitionen und ein Setup, das sich auf wechselnde Strecken freut. Die Vulcan S hingegen setzt auf Cruiser-Feeling, entspanntes Tempo und eine Ergonomie, die viele Fahrer schnell „auf Anhieb“ passend finden. Genau hier lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis – und wo liegen ihre jeweiligen Stärken und Schwächen?

Grundcharakter: Reise-Vielseitigkeit vs. Cruiser-Entspannung

Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das für lange Tage gemacht ist, ohne dabei den sportlichen Kern zu verlieren. Der Fokus liegt auf Fahrdynamik, guter Übersicht und einem Gesamtpaket, das sich sowohl auf Landstraße als auch auf zügigen Touren wohlfühlt. Dabei bleibt das Motorrad nicht nur „schnell“, sondern versucht, den Alltag mit Komfort und Alltagstauglichkeit zu verbinden.

Die Kawasaki Vulcan S dagegen ist klar auf entspanntes Cruisen ausgerichtet. Der Charakter ist weniger „Kampf um jede Kurve“, sondern mehr „ruhig ankommen“. Das Fahrgefühl ist häufig gleichmäßiger, die Sitzposition eher auf Komfort ausgelegt und das Motorrad vermittelt ein gelassenes Tempo. Wer vor allem Stadtverkehr, Feierabend-Runden und längere Fahrten mit entspannter Gangart sucht, findet hier eine stimmige Basis.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Multistrada V2 zielt stärker auf ein dynamisches Ansprechverhalten und ein „sportlich nutzbares“ Leistungsbild. Dadurch lässt sich das Motorrad häufig leichter in Schwung bringen, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn auf der Landstraße zügig beschleunigt werden soll. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht nur die Tour zählt, sondern auch das Gefühl, das Motorrad aktiv zu bewegen.

Die Vulcan S liefert ihren Reiz eher über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein souveränes Cruising-Gefühl. Das Motorrad wirkt oft dann besonders stimmig, wenn das Tempo moderat bleibt und der Fokus auf ruhigem Vorankommen liegt. In Situationen, in denen sehr sportliches Beschleunigen oder aggressives Kurvenfahren im Vordergrund steht, kann der Charakter der Vulcan S weniger „drängend“ wirken als bei der Multistrada V2. Dafür punktet sie mit einem entspannten Rhythmus, der gerade auf längeren Strecken angenehm sein kann.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe

Im Handling zeigt die Ducati Multistrada V2 ihre Stärken besonders dort, wo Kurven, wechselnde Fahrbahnbeschaffenheit und Tempo eine Rolle spielen. Das Motorrad lässt sich in der Regel gut auf Linie bringen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es zügig wird. Gerade auf Touren, bei denen die Route nicht nur geradeaus führt, sondern auch viele Richtungswechsel bietet, spielt die Multistrada ihre Vielseitigkeit aus.

Die Kawasaki Vulcan S ist dagegen eher auf souveränes, ruhiges Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt den Cruiser-Charakter: stabil, angenehm und auf Komfort getrimmt. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht ständig „sportlich“ interpretiert wird, sondern wenn das Motorrad vor allem angenehm rollen soll. In sehr dynamischen Fahrsituationen kann die Multistrada V2 jedoch das aktivere Gefühl vermitteln, während die Vulcan S eher den Fokus auf Gelassenheit legt.

Ergonomie & Sitzposition: Wer passt sich wem an?

Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Multistrada V2 ist so ausgelegt, dass sie sportlich genug bleibt, um auch dynamisches Fahren zu ermöglichen, gleichzeitig aber für längere Touren nicht unangenehm wird. Das bedeutet: Die Sitzposition ist nicht „nur“ auf Komfort getrimmt, sondern versucht, eine Balance zwischen Aktivität und Alltag zu finden.

Bei der Kawasaki Vulcan S steht die Anpassbarkeit und das schnelle Wohlfühlen im Vordergrund. Viele Fahrer empfinden die Sitzposition als zugänglich, was gerade für Einsteiger oder Fahrer mit dem Wunsch nach unkomplizierter Handhabung interessant ist. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder sich beim Auf- und Absteigen sowie bei Stop-and-go-Situationen ein entspanntes Gefühl wünscht, findet in der Vulcan S oft einen leichteren Einstieg.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Stop-and-go und Parken

Im Alltag spielt die Multistrada V2 ihre Stärken aus, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und wechselnde Strecken im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Allrounder“, der nicht nur für die große Tour gedacht ist. Gleichzeitig kann der sportlichere Charakter dazu führen, dass man das Motorrad eher „mitdenken“ möchte – also bewusst fahren, statt nur gemütlich rollen zu lassen.

Die Vulcan S ist im Alltag häufig besonders angenehm, weil sie den Cruiser-Ansatz konsequent umsetzt. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen unkompliziert: niedrigeres Stresslevel im Verkehr, entspannteres Fahrgefühl und eine Sitzposition, die nicht ständig nachjustiert werden muss. Wer vor allem kurze Fahrten, Pendeln oder gemütliche Runden plant, profitiert davon spürbar.

Touring & Langstrecke: Komfort, Übersicht und Fahrspaß

Für längere Strecken ist die Ducati Multistrada V2 besonders spannend, wenn die Tour nicht nur „von A nach B“ ist, sondern auch Fahrspaß bieten soll. Die Kombination aus dynamischem Handling und einem Setup, das auch bei wechselndem Tempo funktioniert, macht sie zu einer guten Wahl für Fahrer, die unterwegs gern variieren: mal entspannt, mal zügig, mal kurvig.

Die Kawasaki Vulcan S kann auf Langstrecke ebenfalls überzeugen, vor allem dann, wenn der Fokus auf Komfort und einem gleichmäßigen Fahrrhythmus liegt. Cruiser-typisch ist das Motorrad darauf ausgelegt, das Fahren weniger „sportlich“ zu machen und mehr „genussorientiert“. Wer auf der Autobahn oder Landstraße lieber entspannt bleibt, wird die Vulcan S oft als angenehm empfinden.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Ducati Multistrada V2

  • Vielseitiger Charakter: gut für Touren mit wechselndem Tempo und kurvigen Strecken.
  • Aktives Handling: vermittelt Kontrolle und macht dynamisches Fahren leichter.
  • Sportlicher Fahrspaß: auch außerhalb der „Rennstrecke“ spürbar.

Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada V2

  • Weniger „Cruiser-entspannt“: wer nur gemütlich rollen möchte, könnte den sportlicheren Charakter als weniger passend empfinden.
  • Anspruch an Fahrstil: das Motorrad belohnt aktives Fahren eher als reines Dahingleiten.

Stärken der Kawasaki Vulcan S

  • Entspanntes Cruising: ideal für ruhige Fahrten und genussorientierte Touren.
  • Ergonomie & Zugänglichkeit: oft schnell „passend“ im Alltag.
  • Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Fahrgefühl im Verkehr.

Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Vulcan S

  • Weniger sportlicher Fokus: bei sehr dynamischem Fahren wirkt der Charakter weniger „zielstrebig“ als bei der Multistrada.
  • Kurven-Anspruch: wer maximale Agilität sucht, findet diese eher bei der Multistrada V2.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Ducati Multistrada V2 und Kawasaki Vulcan S hängt stark davon ab, wie die Fahrt „gefühlt“ sein soll. Wer ein Motorrad möchte, das Touren abwechslungsreich macht, Kurven liebt und auch bei zügigem Tempo souverän bleibt, wird mit der Multistrada V2 deutlich glücklicher. Sie ist besonders dann passend, wenn Fahrspaß und Vielseitigkeit zusammenkommen sollen.

Wer dagegen vor allem entspannt fahren möchte – im Alltag, auf Feierabendrunden und auf längeren Strecken mit ruhigem Rhythmus – findet in der Vulcan S eine sehr stimmige Wahl. Sie ist häufig die bessere Option, wenn Komfort, unkomplizierte Ergonomie und Cruiser-Feeling im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen: Touren mit sportlichem Anspruch, gutes Handling in Kurven und ein Fahrgefühl, das auch bei zügiger Gangart Spaß macht. Ihre Stärke liegt darin, unterschiedliche Streckenarten und Fahrstile zu verbinden – mit dem klaren Fokus auf dynamische Kontrolle. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder unterwegs gern variiert, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt.

Die Kawasaki Vulcan S passt am besten zu einem entspannten Fahrstil. Cruiser-typisch steht das angenehme, gleichmäßige Vorankommen im Vordergrund, ergänzt durch eine Ergonomie, die vielen Fahrern schnell zusagt. Besonders im Alltag und bei gemütlichen Touren spielt sie ihre Stärken aus. Wer weniger „sportlich aktiv“ fahren möchte, sondern vor allem Komfort und unkompliziertes Handling sucht, trifft mit der Vulcan S die passendere Entscheidung.

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