| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs KTM 1090 Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer zwischen Ducati Multistrada V2 und KTM 1090 Adventure schwankt, sucht im Grunde dasselbe: ein Motorrad, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auf der Straße genauso gut anfühlt wie auf wechselndem Untergrund. Beide Modelle gehören in die Kategorie der Reiseenduros bzw. Adventure-Bikes, die für lange Touren, spontane Ausfahrten und abwechslungsreiche Strecken gemacht sind. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Schwerpunkt und dem, was sie im Alltag am stärksten ausspielt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – ohne reine Zahlen-Spielerei. Stattdessen geht es darum, wie sich die jeweiligen Eigenschaften in der Praxis bemerkbar machen: beim Anfahren, in Kurven, auf längeren Etappen und dort, wo die Straße nicht mehr ganz so „planbar“ ist.
Grundcharakter: Ducati für Dynamik und Komfort, KTM für Abenteuer-Feeling
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das Tourenkomfort und sportliche Agilität bewusst zusammenbringt. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtpaket: Motor und Fahrwerk greifen so ineinander, dass sich das Bike sowohl zügig als auch entspannt bewegen lässt. Wer gern dynamisch fährt, findet hier eine Basis, die sich gut dosieren lässt und in Kurven schnell Vertrauen aufbaut.
Die KTM 1090 Adventure steht dagegen stärker für das „Ready-to-Ride“-Gefühl im Adventure-Sinne. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, auch abseits der perfekten Asphaltlinie nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Das Fahrgefühl ist oft direkter und „erdiger“, was besonders dann Spaß macht, wenn die Strecke mehr verlangt als nur gleichmäßiges Tempo auf der Landstraße.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Durchzug und kontrollierbarer Dynamik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Alltag heraus passiert – etwa beim Überholen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren in wechselndem Tempo.
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn es „rauer“ wird: unruhiger Untergrund, wechselnde Traktion oder längere Passagen, in denen man nicht immer perfekt planen kann. Der Motor wirkt dabei oft als verlässlicher Begleiter, der auch bei weniger idealen Bedingungen nicht das Gefühl vermittelt, dass man ständig am Limit arbeiten muss.
Beide Bikes liefern genug Reserven für Touren, aber sie liefern sie auf unterschiedliche Art: Ducati eher mit dem Gefühl von Eleganz und Kontrolle, KTM eher mit dem Eindruck von Robustheit und Abenteuer.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Geländetauglichkeit
Im Handling zeigt die Ducati Multistrada V2 ihre Stärken vor allem auf der Straße. Das Bike liegt spürbar stabil an, lässt sich in Kurven gut einfangen und vermittelt ein sicheres Gefühl bei zügiger Fahrweise. Gerade auf längeren Strecken, auf denen man viele Kurven hintereinander fährt, macht sich die Abstimmung positiv bemerkbar: Das Motorrad bleibt berechenbar, ohne dabei „zu steif“ zu wirken.
Die KTM 1090 Adventure ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad auch mal bewusst „arbeitet“. Auf Schotter, schlechten Straßen oder holprigen Abschnitten fühlt sich die KTM oft natürlicher an, weil sie weniger den Anspruch hat, nur auf glattem Asphalt zu glänzen.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Ducati ist im reinen Straßenbetrieb meist die emotionalere Wahl für sportliche Touren. Die KTM punktet, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht und man das Motorrad auch abseits der Komfortzone nutzen möchte.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. pragmatische Unterstützung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Ducati Multistrada V2 wirkt dabei wie ein Paket, das Komfort und Fahrbarkeit in den Vordergrund stellt. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Situationen anzupassen – etwa an Temperatur, Streckenprofil oder den eigenen Fahrstil. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich leicht „einstellen“ lässt und dadurch besonders für längere Touren angenehm ist.
Die KTM 1090 Adventure setzt ebenfalls auf elektronische Unterstützung, wirkt aber oft stärker auf „praktische Hilfe“ ausgelegt. Gerade bei wechselnder Traktion oder wenn die Strecke unübersichtlicher wird, kann die Elektronik dabei helfen, das Motorrad kontrolliert zu bewegen, ohne dass man ständig an der Grenze des eigenen Könnens fahren muss.
Wer viel im Alltag unterwegs ist und sich über komfortable Einstellmöglichkeiten freut, findet in der Ducati häufig den besseren Zugang. Wer dagegen Wert darauf legt, auch bei unvorhersehbaren Bedingungen souverän zu bleiben, wird mit der KTM oft zufriedener.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Bei beiden Modellen ist das Thema Verzögerung und Stabilität wichtig – schließlich geht es auf Touren nicht nur um Tempo, sondern auch um Kontrolle. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass das Motorrad sehr fein dosierbar ist. Das ist besonders hilfreich, wenn man in Kurven oder bei wechselnden Straßenverhältnissen zügig reagieren muss.
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es nicht nur um „sauberen Asphalt“ geht. Die Bremsleistung und die Gesamtstabilität wirken so, dass man auch auf weniger perfekten Untergründen nicht sofort das Gefühl bekommt, das Motorrad sei „zu empfindlich“.
Beide Bikes sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Ducati wirkt im Straßenbetrieb oft besonders harmonisch, während die KTM im gemischten Terrain eher den Eindruck von Robustheit vermittelt.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Langstreckenkomfort
Im Alltag entscheidet oft die Ergonomie darüber, ob ein Motorrad nach einer Tour „noch Spaß macht“ oder ob man sich am Ende eher fragt, wie man möglichst schnell wieder nach Hause kommt. Die Ducati Multistrada V2 ist hier klar auf Komfort getrimmt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch über längere Zeit konzentriert fahren kann, ohne dass der Körper permanent gegen das Motorrad arbeiten muss. Dazu kommt das Gefühl, dass das Bike auf der Autobahn und auf schnellen Landstraßen besonders entspannt zu bewegen ist.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls eine gute Basis für Touren, wirkt aber in der Sitzhaltung oft etwas „aktiver“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern steht oder das Motorrad dynamischer bewegt. Auf langen Etappen ist das angenehm, solange man den eigenen Fahrstil darauf abstimmt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die KTM jedoch eher dann mögen, wenn man mit dem „Adventure-Feeling“ auch im Alltag leben möchte.
Kurz gesagt: Ducati ist häufig die bequemere Wahl für lange Strecken und entspanntes Reisen. KTM ist oft die passendere Option, wenn man das Motorrad auch mal bewusst fordernd bewegt und dabei nicht nur auf Komfort, sondern auf Vielseitigkeit setzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Multistrada V2 – Stärken
- Stimmiges Straßen-Handling für sportliche Touren
- Komfortorientierte Ergonomie für lange Etappen
- Elektronik, die das Motorrad leicht an unterschiedliche Situationen anpasst
- Insgesamt „rund“ im Fahrgefühl, besonders auf Asphalt
Ducati Multistrada V2 – Schwächen
- Wenn die Route sehr stark ins Offroad-Gelände kippt, wirkt die KTM oft konsequenter
- Der Fokus liegt stärker auf Straße und Reise als auf „härterem“ Terrain
KTM 1090 Adventure – Stärken
- Adventure-Charakter mit viel Vielseitigkeit
- Fahrgefühl, das auf wechselnden Untergrund gut funktioniert
- Elektronik als pragmatische Unterstützung im gemischten Betrieb
- Aktiveres Handling, das Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist
KTM 1090 Adventure – Schwächen
- Im reinen Straßenbetrieb kann die Ducati im Komfort- und Harmoniegefühl einen Tick vorn liegen
- Wer sehr „entspannt“ reisen möchte, muss den aktiveren Charakter der KTM mögen
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Touren im Vordergrund steht. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die viele Kilometer auf Asphalt zurücklegen, dabei gern zügig unterwegs sind und Wert auf ein komfortables Gesamtpaket legen. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die Harmonie aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie schnell zu schätzen wissen.
Die KTM 1090 Adventure ist die bessere Wahl, wenn die Route bewusst gemischt geplant ist oder wenn spontane Abstecher dazugehören. Wer gern auf Schotter, schlechten Straßen oder unvorhersehbaren Abschnitten unterwegs ist, bekommt mit der KTM oft das passendere „Adventure-Tool“. Auch für Menschen, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf dem perfekten Fahrbahnprofil glänzt, sondern sich als robustes Allroundtalent versteht, ist die KTM häufig die stimmigere Option.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die Wahl für alle, die vor allem auf Straße und für lange Touren unterwegs sind und dabei ein besonders stimmiges, komfortorientiertes Fahrgefühl suchen. Sie wirkt wie ein Reisebegleiter, der sportliche Dynamik mit Alltagstauglichkeit verbindet und bei vielen Streckenprofilen souverän bleibt. Wer häufig schnell fährt, gern fein dosiert und den Fokus klar auf Komfort, Harmonie und souveräne Straßenperformance legt, wird mit der Multistrada V2 sehr glücklich.
Die KTM 1090 Adventure passt dagegen besser, wenn das Motorrad auch abseits des Asphalts überzeugen soll oder wenn die Route regelmäßig wechselt. Sie vermittelt mehr Adventure-Feeling und wirkt im gemischten Betrieb oft konsequenter. Wer gern aktiv fährt, spontane Schotter- oder Schlechtstraßenpassagen nicht scheut und ein Motorrad möchte, das sich nicht nur auf glatten Strecken wohlfühlt, trifft mit der KTM 1090 Adventure meist die bessere Entscheidung.