| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.699 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- sehr wendiges, leichtes Bike
- Anti-Wheelie-Funktion
- Launch-Control für maximale Beschleunigung
- 4 Fahrmodi + dyn. Traktionskontrolle + Ride-by-wire
- A2-Variante erhältlich
- Motor ruckelt unterhalb von 2.500 U/Min
- Reifenqualität passt nicht ganz zum Bike
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.141 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.103 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 95 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr-Rahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 180/55 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit
Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.
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Ducati Multistrada V2 vs. KTM 790 Duke: Vergleich & Kaufberatung
Zwischen der Ducati Multistrada V2 und der KTM 790 Duke liegen Welten – und genau deshalb lohnt sich der Vergleich. Hier trifft ein sportlich ausgelegtes Reise- und Tourenkonzept auf einen kompromisslosen Naked-Bike-Ansatz. Beide Motorräder sind auf ihre Art modern, beide machen Spaß, aber sie zielen auf unterschiedliche Fahrprofile. Wer sich fragt, welches Bike besser zu den eigenen Wegen passt, findet in diesem Vergleich eine klare Orientierung: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Anspruch ins Gewicht fallen, und wie unterscheiden sich die beiden Konzepte bei Fahrgefühl, Komfort und Technik?
Grundidee im Vergleich: Touren-Allrounder vs. Naked-Performance
Die Ducati Multistrada V2 ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das nicht nur kurze Strecken abspult, sondern auch längere Touren souverän mitmacht. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: Motorcharakter, Fahrwerkseinstellung, Ergonomie und eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag und auf Reisen alltagstauglich macht.
Die KTM 790 Duke dagegen steht für unmittelbaren Fahrspaß. Als Naked Bike ist sie auf Agilität, Dynamik und ein direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Das Konzept ist weniger „komfortorientierte Reise“ und mehr „sportliche Kontrolle“ – besonders dann, wenn die Strecke kurvig wird oder die Stadt zum Spielplatz wird.
Motor & Antrieb: Charakter entscheidet
Beim Motor geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern um wie sich Leistung anfühlt. Die Multistrada V2 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das Kraft gleichmäßig in den Fahrfluss bringt. Dadurch entsteht ein ruhigeres, tourentaugliches Gefühl: Man kann zügig fahren, ohne ständig am Gasgriff zu „arbeiten“. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke wechselt oder wenn längere Abschnitte entspannt durchfahren werden sollen.
Die KTM 790 Duke spielt dagegen ihre Stärken im Bereich Spontanität aus. Das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad auf Drehzahl und Gas reagiert, machen sie zu einem Bike, das man gern „aktiv“ fährt. Wer gerne beschleunigt, bremst und wieder beschleunigt, bekommt ein sehr lebendiges Fahrgefühl. Das kann im Alltag extrem motivierend sein – kann aber auch bedeuten, dass man für maximalen Komfort eher eine passende Fahrweise findet.
Alltagstauglichkeit durch Fahrcharakter
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber auf unterschiedliche Weise: Die Multistrada V2 punktet eher mit einem gleichmäßigen, entspannteren Rhythmus. Die 790 Duke punktet mit dem Gefühl, dass jede Fahrt „sportlich“ beginnt – auch wenn es nur kurz in die Stadt geht.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich der Unterschied im Konzept besonders deutlich. Die Multistrada V2 wirkt auf langen Strecken oft wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Das hilft, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. In Kurven vermittelt sie ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die KTM 790 Duke ist dagegen auf Agilität ausgelegt. Sie fühlt sich leicht an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Richtungswechsel unkompliziert. Das ist ein klarer Vorteil, wenn viel Stadtverkehr, enge Straßen oder häufiges Kurvenfahren ansteht. Gleichzeitig kann diese Lebendigkeit je nach Fahrstil dazu führen, dass man das Motorrad bewusster „führen“ möchte, statt einfach nur entspannt zu rollen.
Kurvenverhalten im Vergleich
In schnellen Kurven zeigt die Multistrada V2 ihre Stärke als Allrounder: Sie bleibt berechenbar und unterstützt einen gleichmäßigen Fahrstil. Die Duke ist in ähnlichen Situationen ebenfalls stark, wirkt aber stärker „nackig-sportlich“: Sie lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Wer lieber flüssig und souverän unterwegs ist, wird die Multistrada V2 oft als entspannter empfinden. Wer Kurven als Herausforderung sieht, bekommt mit der Duke mehr „Spiel“.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Multistrada V2 vermittelt in der Praxis häufig ein Gefühl von Kontrolle – besonders dann, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert oder wenn die Strecke wechselhaft ist. Das unterstützt ein sicheres Fahrgefühl, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.
Die KTM 790 Duke ist ebenfalls stark in der Bremsperformance, aber sie wirkt oft „direkter“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sportlich fährt und Bremsen als Teil des Fahrrhythmus nutzt. Wer eher sanft und vorausschauend bremst, profitiert trotzdem – allerdings fühlt sich die Duke in manchen Situationen etwas stärker nach „sportlicher Eingriff“ an.
Elektronik & Assistenz: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Multistrada V2 ist tendenziell so gedacht, dass sie den Fahrer auf längeren Strecken unterstützt und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar macht. Das kann sich in einem insgesamt „runden“ Gesamtgefühl zeigen: Man kann sich stärker auf die Strecke konzentrieren, während die Technik stabilisiert.
Die KTM 790 Duke nutzt Elektronik ebenfalls, aber sie wirkt stärker als sportliche Ergänzung. Das bedeutet: Die Unterstützung ist da, wenn man sie braucht, aber das Motorrad bleibt in seinem Charakter klar „Naked und dynamisch“. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, wird das als Vorteil sehen.
Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie
Stärke der Multistrada V2: Sie wirkt wie ein Motorrad, das Komfort und Sicherheit zusammenbringt – besonders auf wechselnden Strecken. Schwäche (je nach Erwartung): Wer ein ultrarobustes, kompromissloses Naked-Feeling sucht, könnte die Multistrada V2 als etwas „erwachsener“ empfinden. Stärke der Duke: Sie bleibt sehr direkt und macht Spaß beim aktiven Fahren. Schwäche (je nach Anspruch): Wer lange Touren mit maximaler Ruhe plant, kann den Fokus auf Agilität als weniger „entspannt“ wahrnehmen.
Ergonomie & Sitzposition: Wie man den Tag verbringt
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Multistrada V2 ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Zeit angenehm bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch mal eine längere Tour plant. Die Ergonomie unterstützt einen Fahrstil, bei dem man nicht ständig „gegen“ die Haltung arbeitet.
Die KTM 790 Duke ist als Naked Bike eher auf eine sportliche, aufrechte bis leicht geneigte Haltung ausgelegt. Das sorgt für ein unmittelbares Fahrgefühl und gute Übersicht. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal. Für sehr lange Fahrten hängt es stärker vom individuellen Körperbau und vom persönlichen Komfortempfinden ab.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet nicht nur die Theorie, sondern die Frage: Wie gut passt das Motorrad zu den eigenen Routinen? Die Multistrada V2 ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehrere Rollen übernehmen soll: Pendeln, Wochenendtour, vielleicht auch längere Fahrten. Die KTM 790 Duke ist oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß im Alltag liegt – also auf kurzen Wegen, kurvigen Strecken und dem Gefühl, schnell „in Fahrt“ zu kommen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Multistrada V2: Stärke ist die Vielseitigkeit und das insgesamt souveräne Auftreten. Schwäche kann sein, dass sie für reine „Naked-Fans“ weniger kompromisslos wirkt, weil der Reisegedanke stärker mitschwingt. KTM 790 Duke: Stärke ist die Direktheit und das agile Handling. Schwäche kann sein, dass sie für sehr lange Strecken oder für Menschen, die maximalen Langstreckenkomfort priorisieren, weniger „entspannt“ wirkt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Fahrrealität betrachtet. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl legt und ein Motorrad sucht, das verschiedene Situationen souverän abdeckt, wird mit der Ducati Multistrada V2 häufig glücklicher. Wer dagegen vor allem kurze Wege, Stadtfahrten und kurvige Abschnitte genießt, bei denen Agilität und Direktheit im Vordergrund stehen, findet in der KTM 790 Duke oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das auf längeren Strecken souverän bleibt und ein insgesamt ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl vermittelt. Sie punktet besonders dann, wenn Komfort, Stabilität und eine unterstützende Elektronik-Philosophie wichtiger sind als maximaler „Naked-Direktkontakt“. Die KTM 790 Duke passt dagegen besser zu Fahrern, die Agilität lieben, gern aktiv fahren und im Alltag vor allem Dynamik und unmittelbares Ansprechverhalten spüren möchten. Sie ist ideal, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und kurvige Abschnitte den Ton angeben. Kurz gesagt: Wer mehr „Reise-Allround“ will, trifft mit der Multistrada V2 meist die richtige Entscheidung. Wer mehr „Sport-Naked“ und spontane Fahrfreude sucht, wird mit der 790 Duke deutlich mehr Begeisterung finden.