| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wer ein Adventure-Bike sucht, steht oft vor einer spannenden Frage: Soll es eher die sportlich-dynamische Linie sein oder die bewährte, pragmatische Reiseenduro? Der Vergleich zwischen Ducati Multistrada V2 und Suzuki DL 650 V-Strom zeigt, wie unterschiedlich sich zwei sehr populäre Konzepte anfühlen können – trotz ähnlicher Einsatzzwecke wie Touren, Pendeln und längere Strecken.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was diese Werte im Alltag bedeuten: Antrieb und Charakter, Fahrwerkseindruck, Komfort, Elektronik und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag bewegt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Ducati Multistrada V2: sportliche Abenteuer-Philosophie
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das Abenteuer nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv gestaltet. Die Ausrichtung zielt spürbar auf Dynamik und ein direktes Ansprechverhalten. Das zeigt sich im Gesamtpaket aus Motorgefühl, Fahrwerksabstimmung und dem Anspruch, auch auf kurvigen Strecken souverän zu wirken.
Suzuki DL 650 V-Strom: bewährte Reiseenduro mit Fokus auf Alltag
Die Suzuki DL 650 V-Strom steht dagegen für eine klare, alltagstaugliche Reiseenduro-Logik. Der Eindruck ist: Das Motorrad soll lange zuverlässig funktionieren, sich leicht bewegen lassen und dabei genug Reserven für Touren bieten. Gerade wenn das Bike nicht nur für Wochenendfahrten, sondern auch für regelmäßige Fahrten genutzt wird, spielt diese Philosophie ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorwerte und der daraus resultierenden Fahrcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 vermittelt mehr „Sportlichkeit“ im Gefühl – also ein Ansprechverhalten, das schneller in Richtung zügiges Fahren geht. Die Suzuki DL 650 V-Strom wirkt dagegen oft harmonischer und gleichmäßiger, besonders wenn es um konstantes Tempo, entspannte Drehzahlen und eine ruhige Gangart geht.
Das bedeutet praktisch: Wer häufig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird an der Ducati mehr „Biss“ wahrnehmen. Wer dagegen lieber gleichmäßig fährt, lange Strecken entspannt abspult und dabei ein gutmütiges Gesamtgefühl bevorzugt, findet in der V-Strom häufig die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt der Vergleich, dass beide Motorräder für unterschiedliche Prioritäten stehen. Die Ducati Multistrada V2 zielt stärker darauf, dynamische Passagen präzise und kontrolliert zu unterstützen. Das wirkt sich besonders in Kurven und bei zügigerem Tempo aus: Das Motorrad liegt spürbar „auf Linie“ und vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl.
Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet hingegen häufig mit einem souveränen, gutmütigen Handling. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei längeren Fahrten über weniger perfekte Straßen fühlt sich die V-Strom oft unkompliziert an. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur auf glatten Asphaltflächen bewegt wird.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Ducati bietet tendenziell mehr sportliche Rückmeldung, während die Suzuki den Fokus stärker auf Alltagstauglichkeit und entspannte Kontrolle legt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Langstrecken-Eindruck
Bei der Ergonomie zeigt der Vergleich, dass beide Modelle für Touren gedacht sind, aber unterschiedlich „arbeiten“. Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Gesamteindruck oft etwas sportlicher, was sich in einer strafferen Haltung und einem direkteren Fahrgefühl äußern kann. Das ist ideal, wenn die Tour auch mal „Fahrspaß“ sein soll.
Die Suzuki DL 650 V-Strom bietet dagegen häufig ein entspannteres Langstrecken-Gefühl. Gerade bei längeren Etappen und häufigem Stadt- oder Landstraßenbetrieb kann das den Unterschied machen: weniger Anstrengung, leichteres Handling und ein insgesamt ruhigerer Eindruck.
Schwäche der sportlicheren Ausrichtung: Wer sehr lange in einer eher aktiven Haltung unterwegs ist, kann je nach Körperbau schneller ermüden. Die Stärke der Suzuki liegt genau dort: Sie ist oft die „einfachere“ Wahl, wenn Komfort und Alltag im Vordergrund stehen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Features im Vergleich
Im Vergleich der Elektronik zeigt sich, dass die Ducati Multistrada V2 stärker auf ein modernes, fahrdynamisches Paket setzt. Das kann sich in verschiedenen Fahrmodi, einer fein abgestimmten Traktionsunterstützung und einem insgesamt „intelligenteren“ Gefühl äußern. Gerade wenn unterschiedliche Streckenbedingungen anstehen, kann diese Abstimmung spürbar helfen.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ebenfalls modern, wirkt aber häufig pragmatischer: Die Elektronik unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das ist ein Pluspunkt, wenn das Motorrad möglichst unkompliziert bleiben soll und die Bedienung im Alltag schnell verstanden ist.
Stärken und Schwächen: Die Ducati kann durch ihre dynamischere Elektronik mehr „Feinschliff“ liefern. Die Suzuki punktet mit einem klaren, alltagstauglichen Ansatz, der sich leicht nutzen lässt.
Bremsen, Reifen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Beim Thema Bremsen und Fahrstabilität zeigt der Vergleich, dass beide Motorräder auf sicheres Handling ausgelegt sind. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass sie auch bei sportlicher Fahrweise schnell wieder in die gewünschte Linie zurückfindet. Die Suzuki DL 650 V-Strom wirkt dagegen oft besonders stabil und berechenbar, wenn es um gleichmäßige Fahrten und längere Strecken geht.
Reifenwahl und Beladung spielen natürlich immer eine Rolle. Dennoch lässt sich aus dem Vergleich ableiten: Die Ducati ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die häufiger zügig unterwegs sind. Die Suzuki ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die ein verlässliches, stressfreies Gesamtpaket suchen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und unkomplizierte Nutzung
Im Alltag entscheidet oft Kleines: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie gut passt es in den Alltag und wie „unaufgeregt“ ist die Nutzung? Hier zeigt der Vergleich eine klare Tendenz: Die Suzuki DL 650 V-Strom wirkt häufig wie das Motorrad, das man einfach nutzt – ohne viel Nachdenken. Das kann besonders bei Pendelstrecken, Stop-and-Go oder häufigen kurzen Fahrten Vorteile bringen.
Die Ducati Multistrada V2 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, wirkt aber stärker als Motorrad, das man bewusst fährt. Wer das mag, bekommt ein sehr lebendiges Gefühl. Wer dagegen vor allem Effizienz und unkomplizierte Nutzung sucht, wird die Suzuki oft als entspannter empfinden.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Multistrada V2: ideal für sportliche Touren
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend, wenn Touren nicht nur „von A nach B“ sind, sondern auch Kurven, Beschleunigung und ein dynamisches Fahrgefühl eine große Rolle spielen. Wer Wert auf ein modernes Elektronikpaket legt und das Motorrad gern aktiv bewegt, findet hier eine starke Basis.
DL 650 V-Strom: ideal für vielseitige Nutzung
Die Suzuki DL 650 V-Strom passt besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Touren, Alltag, längere Etappen und auch mal unebener Untergrund. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag einfügt, dabei zuverlässig wirkt und nicht ständig „sportlich“ eingefordert werden muss, liegt mit der V-Strom häufig richtig.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 und die Suzuki DL 650 V-Strom sind beide Reiseenduro-Kandidaten, aber mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Ducati spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn dynamisches Fahren, präzises Handling und ein moderner, fahrdynamisch orientierter Elektronikansatz im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Gesamtpaket erlebt, bekommt mit der Multistrada V2 ein sehr motivierendes Bike.
Die Suzuki punktet dagegen mit einem unkomplizierten, alltagstauglichen Charakter: Sie wirkt besonders dann stimmig, wenn Komfort, entspannte Langstrecken und ein berechenbares Handling wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer ein vielseitiges Motorrad für regelmäßige Fahrten sucht und dabei ein ruhiges, verlässliches Gefühl bevorzugt, findet in der DL 650 V-Strom die passendere Wahl.