| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Ducati Multistrada V2 vs. Suzuki V-Strom 1000 – welcher Reiseenduro passt besser?
Wer sich zwischen Ducati Multistrada V2 und Suzuki V-Strom 1000 entscheiden möchte, sucht im Grunde nach zwei unterschiedlichen Interpretationen von „Adventure“. Beide Motorräder sind für lange Strecken gemacht, beide fühlen sich auf Landstraße und bei wechselnden Bedingungen wohl – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle. Genau das macht den Vergleich spannend: Während die Multistrada V2 ihren Fokus stärker auf Fahrgefühl, Dynamik und ein stimmiges Gesamtpaket legt, steht bei der V-Strom 1000 häufig die praktische Reiseorientierung im Vordergrund. Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit klarer Einordnung für den Alltag und die Tour.
Grundcharakter: Ducati mit Fokus auf Dynamik, Suzuki mit Fokus auf Alltag und Tour
Wie sich die Multistrada V2 anfühlt
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv einlädt, die Strecke zu genießen. Der Motor und die Abstimmung zielen auf ein lebendiges Ansprechverhalten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Abschnitten Spaß macht. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei trotzdem Komfort für längere Etappen erwartet, findet in der Multistrada V2 einen starken Charakter.
Wie sich die V-Strom 1000 anfühlt
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen eher die „verlässliche Reisebegleiterin“. Der Antrieb und die Fahrwerksabstimmung sind so ausgelegt, dass das Motorrad auch über längere Zeit ruhig und kontrolliert bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Tourenplanung, Gepäck und wechselnde Straßenoberflächen im Vordergrund stehen. Die V-Strom 1000 vermittelt das Gefühl, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann: Strecke, Tempo und Komfort.
Motor und Fahrbarkeit: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl
Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Alltag oft „direkter“. Das bedeutet nicht zwingend, dass sie immer die stärkere Wahl für jede Situation ist – aber sie liefert ein Ansprechverhalten, das sich sportlich anfühlt und das Motorrad schnell in den gewünschten Bereich bringt. Das ist besonders dann spürbar, wenn es um Beschleunigung aus dem Kurvenausgang oder um zügiges Überholen geht.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken häufig bei gleichmäßigem Tempo und bei entspanntem Fahren aus. Die Kraft wirkt dabei eher „tourentauglich“: gut dosierbar, stabil und angenehm, wenn die Strecke lang wird. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder öfter in der Komfortzone fährt, profitiert von dieser Art der Fahrbarkeit.
Schaltgefühl und Alltagstempo
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber die Art, wie sie mit dem Alltagstempo umgehen, unterscheidet sich. Die Multistrada V2 belohnt häufig ein aktiveres Fahren, während die V-Strom 1000 eher dazu einlädt, konstant zu bleiben. Wer gern variiert – mal sportlich, mal entspannt – findet in der Ducati oft mehr „Biss“. Wer dagegen möglichst stressfrei von A nach B möchte, wird an der Suzuki schneller das Gefühl von Routine bekommen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Stabilität
Multistrada V2: Kurvengefühl und Dynamik
Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Handling oft agiler. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, Serpentinen und wechselnden Kurvenradien. Das Motorrad vermittelt dabei ein sportliches Feedback, das das Vertrauen in Schräglage stärkt.
V-Strom 1000: Stabilität und Gelassenheit
Die Suzuki V-Strom 1000 ist im Vergleich häufig die stabilere Wahl, wenn es um lange Etappen und gleichmäßige Fahrten geht. Auch bei schlechterem Belag oder wenn das Tempo nicht „sportlich“ sein muss, bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour auch mal unvorhersehbar wird – etwa durch Baustellen, groben Asphalt oder wechselnde Wetterbedingungen.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet mit
Ergonomie der Multistrada V2
Die Multistrada V2 ist für viele Fahrerinnen und Fahrer dann besonders attraktiv, wenn eine sportlichere Sitzposition gewünscht ist, ohne dass der Komfort komplett auf der Strecke bleibt. Auf längeren Touren zählt dabei vor allem, wie gut Windschutz, Sitzhaltung und Bewegungsfreiheit zusammenpassen. Die Ducati wirkt dabei wie ein Motorrad, das man auch nach mehreren Stunden noch gern fährt – solange die eigene Sitzpräferenz zur sportlicheren Ausrichtung passt.
Ergonomie der V-Strom 1000
Die V-Strom 1000 punktet häufig mit einer eher reisetauglichen Haltung. Das bedeutet: entspannter, alltagstauglicher und oft angenehmer, wenn die Tour nicht nur aus „kurz und knackig“ besteht. Gerade mit Gepäck oder bei längeren Autobahnabschnitten kann diese Ausrichtung spürbar entlasten.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Fahralltag kann unterschiedlich sein. Die Ducati Multistrada V2 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das die Dynamik unterstützt und das Fahrerlebnis „runder“ macht. Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen häufig stärker auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt – besonders dann, wenn die Bedingungen nicht ideal sind oder wenn das Motorrad mit Gepäck und auf längeren Strecken bewegt wird.
Wichtig ist: Elektronik ist nicht nur „nice to have“. Sie beeinflusst, wie leicht sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen beherrschen lässt – vom ruhigen Cruisen bis zum zügigen Manöver. Wer häufig bei wechselndem Wetter fährt, profitiert oft besonders von einer Elektronik, die Stabilität und Vorhersagbarkeit in den Vordergrund stellt.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Wind und Alltagspraxis
Multistrada V2: Touren mit sportlichem Anspruch
Die Ducati Multistrada V2 ist eine Reiseenduro, die den sportlichen Anspruch nicht versteckt. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Tour zwar lang ist, aber nicht „langweilig“ werden soll. Die Multistrada wirkt wie ein Motorrad, das auch nach dem dritten Kurvensatz noch Lust macht. Gleichzeitig sollte man im Blick behalten, dass ein sportlicheres Setup oft auch eine gewisse Fahrpräferenz verlangt – wer maximal entspannt sitzen möchte, könnte sich an der Ducati etwas stärker „aktiv“ fühlen.
V-Strom 1000: Praktisch für lange Strecken
Die Suzuki V-Strom 1000 ist besonders dann im Vorteil, wenn die Reiseplanung im Vordergrund steht: Gepäck, Tankstopps, Tagesetappen und die Frage, wie stressfrei das Motorrad im Alltag bleibt. Die V-Strom wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Das ist gerade dann wertvoll, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Lebendiges Fahrgefühl mit sportlicher Ausrichtung
- Agiles Handling, besonders auf kurvigen Strecken
- Elektronik, die das dynamische Fahrerlebnis unterstützt
- Attraktives Gesamtpaket für Fahrer, die auch auf Touren gern „mit Gefühl“ fahren
Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Ducati Multistrada V2
- Wer maximal entspannt und „ohne Aktivität“ fahren möchte, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger passend empfinden
- Je nach Fahrstil kann das Motorrad mehr „Fahrerinput“ verlangen, um das volle Potenzial auszuspielen
Stärken der Suzuki V-Strom 1000
- Reiseorientierte Fahrbarkeit mit ruhigem, kontrolliertem Gefühl
- Stabilität auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen
- Alltagstauglichkeit, die Tourenplanung erleichtert
- Gute Basis für gemischte Einsätze – Straße im Fokus, aber mit Abenteuer-Charakter
Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Suzuki V-Strom 1000
- Wer ein besonders sportliches, direktes Fahrgefühl sucht, empfindet die Ducati möglicherweise „intensiver“
- Bei sehr dynamischer Fahrweise kann der Fokus auf Stabilität weniger „aggressiv“ wirken als bei der Multistrada
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Ducati Multistrada V2 und Suzuki V-Strom 1000 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Touren und welches Fahrgefühl im Vordergrund steht. Beide sind starke Reiseenduros – aber mit unterschiedlichen Prioritäten.
Typische Profile für die Ducati Multistrada V2
Die Multistrada V2 passt besonders gut, wenn Kurven, Fahrspaß und ein dynamisches Gesamtgefühl wichtig sind. Wer gern zügig fährt, das Motorrad aktiv bewegt und dabei trotzdem Komfort für längere Strecken erwartet, findet in der Ducati oft die passendere Mischung. Auch dann, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus abwechslungsreichen Abschnitten, kann die Multistrada ihre Stärken ausspielen.
Typische Profile für die Suzuki V-Strom 1000
Die V-Strom 1000 ist ideal, wenn Touren vor allem „funktionieren“ sollen: entspannt, zuverlässig, stabil und alltagstauglich. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, lange Etappen fährt oder sich bei wechselnden Bedingungen vor allem Kontrolle und Ruhe wünscht, wird an der Suzuki schneller glücklich. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man einfach regelmäßig nutzt und das dabei nicht ständig nach „sportlicher“ Fahrweise verlangt, ist die V-Strom eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn auf Reisen vor allem Fahrspaß, Agilität und ein dynamisches, direktes Gefühl zählen. Sie eignet sich besonders für abwechslungsreiche Strecken, bei denen Kurven und zügiges Fahren Teil des Plans sind, und sie macht Lust auf aktives Fahren. Die Suzuki V-Strom 1000 gewinnt dagegen dort, wo Reiseorientierung und Alltagspraxis im Vordergrund stehen: lange Etappen, entspanntes Tempo, Stabilität und ein kontrolliertes Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen. Wer ein Motorrad sucht, das Touren zuverlässig „durchzieht“ und dabei wenig Stress verursacht, liegt mit der V-Strom meist richtig. Kurz gesagt: Multistrada V2 für den sportlich begeisterten Tourenfahrer, V-Strom 1000 für den pragmatischen Langstreckenfreund. Beide sind starke Reiseenduros – die richtige Wahl entsteht aus dem eigenen Fahrstil und der Art, wie die nächste Tour geplant ist.