| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
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Ducati Multistrada V2 vs. Suzuki V-Strom 1050 XT – Motorradvergleich für Touren und Abenteuer
Wer ein Adventure-Bike sucht, das sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Touren überzeugt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Charakteren: der Ducati Multistrada V2 und der Suzuki V-Strom 1050 XT. Beide Modelle stehen für vielseitige Einsatzmöglichkeiten, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis – bei Fahrgefühl, Komfort, Elektronik und dem, was auf Reisen wirklich zählt?
Grundidee und Charakter: italienische Dynamik vs. japanische Vielseitigkeit
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „spürt“: Der Fokus liegt auf Agilität, einem sportlichen Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Gleichzeitig bleibt sie ein echtes Tourenmotorrad, das nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT verfolgt dagegen eine klar pragmatische Linie. Sie ist auf Alltagstauglichkeit und lange Strecken ausgelegt, mit einem Setup, das Stabilität und Komfort in den Vordergrund stellt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf entspannte Kilometer und eine robuste Gesamtkonzeption legt, findet hier einen sehr stimmigen Ansatz.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es dynamisch wird. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, und das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu beschleunigen und das Tempo aktiv zu gestalten. Dadurch entsteht ein sportlicher Eindruck, selbst wenn die Tour eher entspannt beginnt.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT punktet vor allem mit einem gleichmäßigen, tourentauglichen Durchzug. Das Motorrad fühlt sich so an, als sei es darauf ausgelegt, lange Strecken ohne ständiges „Nacharbeiten“ zu bewältigen. In der Praxis bedeutet das: weniger Stress im Alltag, mehr Ruhe auf der Route – besonders bei wechselnden Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Straßenprofilen.
Stärken und Schwächen im Antriebskonzept
Stärken der Ducati Multistrada V2: sportliches Ansprechverhalten, dynamisches Fahrgefühl, macht Kurven und zügiges Fahren besonders attraktiv.
Schwächen der Ducati Multistrada V2: wer maximal „entspannt“ statt „aktiv“ fahren möchte, muss den sportlichen Charakter bewusst einordnen.
Stärken der Suzuki V-Strom 1050 XT: gleichmäßige Leistungsentfaltung, tourorientierte Fahrbarkeit, angenehm für lange Etappen.
Schwächen der Suzuki V-Strom 1050 XT: wer vor allem den „sportlichen Kick“ sucht, empfindet den Charakter möglicherweise weniger emotional als bei der Ducati.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung beider Motorräder. Die Ducati Multistrada V2 wirkt in Kurven besonders lebendig. Das Motorrad lässt sich spürbar kontrolliert bewegen, und das Zusammenspiel aus Rahmengefühl und Antrieb macht es leicht, die Linie zu halten oder bei Bedarf schnell zu korrigieren. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein klarer Vorteil.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT setzt dagegen auf Stabilität und ein souveränes Fahrverhalten. Bei längeren Autobahnabschnitten, bei wechselndem Belag oder wenn Gepäck und Wind mitspielen, spielt die XT ihre Stärken aus. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es „einfach macht“ – ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Komfort auf schlechten Straßen
Auf unruhigen Strecken ist der Unterschied weniger „laut“ als man denkt, aber spürbar: Die Ducati wirkt eher wie ein Motorrad, das man aktiv fährt, während die Suzuki eher wie ein Motorrad funktioniert, das man entspannt nutzt. Wer häufig auf schlechteren Straßen unterwegs ist oder mit wechselnden Bedingungen rechnet, wird die Suzuki oft als angenehmer empfinden.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder sind mit Elektronik ausgestattet, die das Fahren erleichtert und sicherer macht. Die Ducati Multistrada V2 setzt dabei stark auf ein Paket, das sich an das Fahrverhalten anpasst und das Motorrad in verschiedenen Situationen berechenbar macht. Das ist besonders hilfreich, wenn die Straße wechselt oder wenn man nicht immer die gleichen Bedingungen vorfindet.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet ebenfalls moderne Assistenz und eine sehr alltagstaugliche Abstimmung. Gerade auf Touren ist das ein Plus: Man kann sich stärker auf die Strecke konzentrieren, während die Elektronik Stabilität und Kontrolle unterstützt.
Praxis: Welche Elektronik fühlt sich „nützlicher“ an?
In der Praxis entscheidet weniger die reine Ausstattung, sondern wie gut sie sich in den Alltag integrieren lässt. Die Ducati wirkt tendenziell „sportlich“ in der Wirkung, während die Suzuki eher „tourig“ wirkt: weniger Fokus auf maximale Dynamik, mehr Fokus auf entspanntes, verlässliches Fahren. Wer häufig in wechselnden Wetterbedingungen unterwegs ist, profitiert von beiden Ansätzen – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.
Ergonomie und Sitzkomfort: für kurze Fahrten und lange Touren
Bei der Ergonomie zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 wirkt so, als sei sie darauf ausgelegt, eine sportlichere Sitzposition zu ermöglichen, ohne den Tourencharakter zu verlieren. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, wenn man den Körper entsprechend einstellt und Pausen sinnvoll plant.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT zielt stärker auf entspannte Langstrecken ab. Die Sitz- und Fahrhaltung wirkt darauf ausgelegt, auch über viele Stunden hinweg nicht „zu fordern“. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig große Distanzen abspulen.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Auf Touren spielt Windschutz eine große Rolle. Beide Motorräder sind grundsätzlich für Reisen gedacht, aber die Suzuki wirkt in der Gesamtkonzeption häufig „touriger“, während die Ducati den sportlichen Charakter stärker in den Vordergrund stellt. Wer oft bei Wind und Wetter unterwegs ist, wird die Suzuki häufig als entspannter erleben.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Nutzung über das Wochenende hinaus
Beide Modelle sind als Reiseenduros konzipiert, doch die Art, wie sie sich „reisen“ anfühlen, unterscheidet sich. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders dann stark, wenn die Tour nicht nur Kilometer, sondern auch Fahrspaß liefern soll. Sie eignet sich gut für Strecken, auf denen man häufiger abbiegt, kurvige Abschnitte sucht und das Motorrad als aktiven Begleiter erlebt.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn die Reiseplanung im Vordergrund steht: längere Etappen, wechselnde Straßen, Gepäck und ein Fahrgefühl, das auch bei Müdigkeit noch stabil bleibt. Gerade für Vielfahrer ist das ein entscheidender Punkt.
Stärken und Schwächen bei der Tour-Logik
Ducati Multistrada V2: stark für abwechslungsreiche Touren, bei denen Fahrdynamik und Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Weniger ideal, wenn maximale Entspannung ohne „sportliches Mitdenken“ gewünscht ist.
Suzuki V-Strom 1050 XT: stark für lange Strecken und eine verlässliche Reiseorganisation. Weniger ideal, wenn der Fokus vor allem auf sportlicher Emotionalität und maximaler Kurvenagilität liegt.
Wartung, Alltag und Kostengefühl
Beim Motorradvergleich zählt auch, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Suzuki V-Strom 1050 XT wird häufig als sehr alltagstauglich wahrgenommen, weil sie auf ein robustes Gesamtkonzept setzt. Die Ducati Multistrada V2 kann ebenfalls sehr gut im Alltag funktionieren, verlangt aber eher danach, dass man den Charakter des Motorrads bewusst nutzt und pflegt.
Wichtig ist: Beide Motorräder sind keine „Einmal-im-Jahr“-Spielzeuge, sondern echte Reisegeräte. Wer regelmäßig fährt, wird bei beiden Modellen Freude haben – die Frage ist eher, welche Art von Fahrgefühl besser zur eigenen Nutzung passt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrtyp?
Am Ende entscheidet nicht nur die Ausstattung, sondern die Art, wie man Motorrad fährt. Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend für Fahrer, die auf Touren gern aktiv fahren, Kurven genießen und ein sportliches Gesamtgefühl suchen. Sie ist ideal, wenn die Reise nicht nur von A nach B führt, sondern auch aus „Fahrspaß-Momenten“ besteht.
Die Suzuki V-Strom 1050 XT passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken planen, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das auch unter wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Sie ist die richtige Wahl, wenn Verlässlichkeit, Stabilität und entspannte Kilometer im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 gewinnt vor allem dort, wo Fahrdynamik und ein lebendiges Handling zählen: für kurvige Touren, für Fahrer, die das Motorrad gern aktiv bewegen und bei denen das Fahrgefühl einen großen Anteil am Erlebnis hat. Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Langstrecke, Komfort und einem souveränen, alltagstauglichen Gesamtpaket liegt. Wer häufig große Distanzen fährt, mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und stabil bleibt, wird mit der Suzuki sehr glücklich. Kurz gesagt: Ducati für sportlich-aktive Touren, Suzuki für entspannte Reise-Kilometer. Beide sind starke Adventure-Bikes – die richtige Entscheidung hängt davon ab, welche Art von „Reisegefühl“ im Alltag am meisten zählt.