| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Ducati Multistrada V2 vs. Triumph Rocket 3 GT – welcher Tourer passt besser?
Wer nach einem Motorrad sucht, das mehr kann als nur von A nach B zu kommen, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Ducati Multistrada V2 und der Triumph Rocket 3 GT. Beide sind für längere Strecken gemacht, beide wirken auf den ersten Blick wie „große“ Motorräder – aber sie spielen ihre Stärken auf ganz verschiedene Weise aus. Im Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 steht für vielseitige Dynamik und modernes Touring mit sportlichem Anspruch. Die Rocket 3 GT setzt dagegen auf massiven Schub, souveräne Ruhe und ein komfortorientiertes Cruiser-Feeling, das auch auf langen Autobahnabschnitten überzeugt.
Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. Touring-Cruiser
Die Ducati Multistrada V2 ist als Reiseenduro gedacht: Sie soll sich auf Landstraßen agil anfühlen, auf wechselndem Terrain nicht gleich „beleidigt“ sein und gleichzeitig genug Komfort für Touren bieten. Das Konzept zielt darauf ab, dass man mit einem Motorrad sowohl sportlich fahren als auch entspannt reisen kann.
Die Triumph Rocket 3 GT verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist ein Touring-Cruiser mit sehr eigenem Motorcharakter. Statt auf „leichtfüßige“ Agilität steht hier die Kraftentfaltung im Vordergrund: kräftig, direkt und mit dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei Tempo und Last immer Reserven hat. Die GT-Version ergänzt das Ganze um Touring-Elemente, die den Langstrecken-Einsatz erleichtern.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Ducati Multistrada V2: sportlich, variabel, tourentauglich
Die Multistrada V2 wirkt im Alltag wie ein Motorrad, das sich schnell „einordnet“: Gasannahme und Antrieb passen sich spürbar an den Fahrstil an. Gerade beim Wechsel zwischen zügigem Landstraßen-Tempo und entspanntem Cruisen zeigt sich die Stärke dieses Konzepts. Die Maschine fühlt sich nicht nur stark an, sondern auch kontrollierbar – besonders dann, wenn man die Elektronik und die Fahrmodi sinnvoll nutzt.
Stärken liegen hier vor allem in der Balance aus Leistung und Handlichkeit. Schwächen zeigen sich weniger im Motor selbst, sondern eher in Situationen, in denen man ausschließlich auf maximale Durchzugskraft ohne „sportliches“ Mitdenken setzt. Wer das Motorrad wie einen reinen Kraftprotz nutzen möchte, wird zwar auch Spaß haben, aber nicht ganz denselben „Punch“ bekommen wie bei der Rocket 3 GT.
Triumph Rocket 3 GT: Druck von unten, Gelassenheit im Tempo
Die Rocket 3 GT ist ein Motorrad, das sich vor allem über den Motor definiert. Der Antrieb liefert spürbar viel Schub und macht Überholmanöver und Beschleunigungen zu einem sehr souveränen Erlebnis. Das Fahrgefühl ist weniger „fein abgestimmt für Kurvenrhythmus“ und mehr „kraftvoll für Tempo und Strecke“.
Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem Eindruck, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Schwächen ergeben sich dort, wo maximale Agilität und ein besonders leichtes Handling gefragt sind. Wer häufig enge Kehren fährt oder sehr sportlich „arbeitet“, wird die Multistrada V2 als handlicher empfinden.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Fahrgefühl
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein System, das den Fahrer aktiv dabei unterstützt, je nach Situation das passende Setup zu wählen. Das hilft besonders, wenn sich die Strecke ständig ändert: Stadtverkehr, Landstraße, Autobahn – alles lässt sich durch passende Modi leichter „sortieren“.
Die Triumph Rocket 3 GT nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, aber das Gesamtgefühl bleibt stärker vom Motor und der Touring-Charakteristik geprägt. Die Unterstützung ist da, um das Fahren angenehm und sicher zu machen, ohne den Charakter komplett zu überdecken. Wer ein Motorrad möchte, das sich „groß“ anfühlt und dabei trotzdem kontrolliert bleibt, findet hier einen stimmigen Ansatz.
Komfort auf Tour: Sitzposition, Windschutz, Alltagstauglichkeit
Multistrada V2: sportlich aufrecht, flexibel im Alltag
Die Multistrada V2 bietet eine Sitzposition, die sportliche Kontrolle mit Tourenkomfort verbindet. Der Windschutz und die Ergonomie sind so ausgelegt, dass längere Strecken machbar bleiben, ohne dass das Motorrad „zu sehr“ in Richtung Couch-Touring kippt. Gerade wenn Touren nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern auch aus Landstraße und wechselndem Tempo, spielt die Multistrada ihre Vielseitigkeit aus.
Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr lange, gleichmäßige Autobahnphasen bevorzugt und dabei maximalen Ruhekomfort sucht. Hier kann die Rocket 3 GT mit ihrem Touring-Fokus noch einen Tick entspannter wirken.
Rocket 3 GT: Touring-Cruiser für lange Etappen
Die Rocket 3 GT ist klar auf Langstrecke getrimmt. Die Sitzhaltung wirkt weniger „sportlich-aktiv“, sondern eher auf entspanntes Reisen ausgelegt. Windschutz und Touring-Ausstattung unterstützen das Gefühl, dass man Kilometer sammelt, ohne ständig gegen den Fahrtwind oder gegen die eigene Haltung arbeiten zu müssen.
Stärken liegen in der Langstrecken-Entspannung und dem ruhigen, kraftvollen Fahrstil. Schwächen ergeben sich dort, wo man häufig dynamisch um die Ecke fährt und ein besonders leichtes, agiles Handling erwartet. Die Rocket 3 GT ist groß und kraftvoll – das ist kein Nachteil, aber es verändert den Fahrstil.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Multistrada V2 zielt auf ein ausgewogenes Setup, das sowohl sportliche Passagen als auch Touren gut abdeckt. Dadurch fühlt sich das Motorrad in Kurven oft „präsenter“ an, besonders wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv führen möchte.
Die Rocket 3 GT setzt stärker auf Stabilität und souveränes Gleiten. Das Motorrad liegt ruhig, vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und macht das Fahren auf langen Strecken angenehm. Wer jedoch sehr häufig hart am Limit der Kurven fährt oder enge Serpentinen bevorzugt, wird die Multistrada als agiler wahrnehmen.
Auch bei den Bremsen gilt: Beide sind auf Tourenbetrieb ausgelegt und liefern eine sichere Basis. Der Unterschied liegt eher im Gesamtgefühl: Die Multistrada wirkt „sportlicher“ im Ansprechen und in der Abstimmung für dynamische Fahrten, während die Rocket 3 GT „touringtypisch“ überzeugt – stark, kontrolliert und auf gleichmäßige Belastung ausgelegt.
Für wen lohnt sich welche Maschine?
Ducati Multistrada V2 – ideal für vielseitige Touren
Die Ducati Multistrada V2 ist besonders passend, wenn Touren abwechslungsreich sind: Landstraße, kurvige Strecken, mal zügig, mal entspannt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht auf eine Fahrart festlegt, sondern sich flexibel an den Tag anpasst, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Multistrada ist außerdem eine gute Wahl, wenn man gern mit Elektronik arbeitet und das Motorrad aktiv „mitsteuert“ – ohne dabei auf Komfort zu verzichten.
Triumph Rocket 3 GT – ideal für Langstrecke mit viel Schub
Die Triumph Rocket 3 GT passt am besten, wenn der Fokus klar auf Langstrecke liegt und der Fahrstil eher „kraftvoll entspannt“ sein soll. Wer beim Beschleunigen den Druck von unten liebt, wer Autobahn und weite Strecken mag und dabei möglichst wenig Reibung im Alltag spüren möchte, wird sich mit der Rocket 3 GT schnell wohlfühlen. Auch für Fahrer, die ein Touring-Motorrad suchen, das sich durch Motorcharakter und Ruhe auszeichnet, ist das eine sehr überzeugende Option.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Multistrada V2 – Stärken: vielseitige Fahrbarkeit, sportliche Agilität, dynamisches Gesamtgefühl, Elektronik als hilfreiches Werkzeug für unterschiedliche Strecken. Multistrada V2 – Schwächen: weniger „reines“ Kraftprotz-Gefühl als bei der Rocket 3 GT, bei maximalem Autobahn-Ruhekomfort kann die Konkurrenz leicht die Nase vorn haben.
Rocket 3 GT – Stärken: starker Durchzug, souveränes Touring-Feeling, entspannte Langstreckenwirkung, kraftvoller Charakter für entspanntes Tempo. Rocket 3 GT – Schwächen: weniger agil in engen, sportlichen Passagen, der Fahrstil profitiert davon, dass man das Motorrad eher „laufen lässt“ als ständig aktiv zu dirigieren.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sind und das Motorrad sowohl sportlich als auch komfortabel funktionieren soll. Wer Kurven mag, gern dynamisch fährt und dabei trotzdem eine Reisebasis sucht, bekommt mit der Multistrada ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Agilität, moderner Unterstützung und tourentauglicher Ergonomie.
Die Triumph Rocket 3 GT gewinnt dagegen, wenn Langstrecke im Mittelpunkt steht und der Fahrspaß vor allem aus massivem Schub, Ruhe und souveränem Tempo entsteht. Wer ein Touring-Cruiser-Feeling sucht, bei dem Beschleunigung und Durchzug mühelos wirken und das Motorrad auf langen Etappen möglichst entspannt bleibt, wird mit der Rocket 3 GT deutlich glücklicher.