| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Ausstattung
- Komfort
- Cockpit & Bedienung
- Platzverhältnisse
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 271 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.540 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.215 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 141 PS bei 9.350 U/Min | |
| Drehmoment | 122 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 211 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Ducati Multistrada V2 vs. Triumph Tiger 1200 XCA – Vergleich für Touring & Alltag
Wer ein Reiseenduro sucht, das auf der Landstraße genauso überzeugt wie auf längeren Touren, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Ducati Multistrada V2 und der Triumph Tiger 1200 XCA. Beide Modelle sind auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt, doch sie setzen dabei auf unterschiedliche Schwerpunkte. Der folgende Vergleich hilft dabei, die Stärken und Schwächen der beiden Motorräder besser einzuordnen – ohne sich in reinen Daten zu verlieren.
Grundidee: sportlich-elegant vs. komfortabel-abenteuerlich
Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein Touring-Motorrad, das seine Wurzeln im sportlichen Ducati-Feeling nicht verleugnet. Das zeigt sich im Charakter: dynamisch, direkt und mit einem Anspruch an Fahrgefühl. Die Triumph Tiger 1200 XCA dagegen steht für „großes Abenteuer“ – mit Fokus auf Komfort, Ausstattung und souveräne Gelassenheit. Wer viel Strecke macht und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Antrieb unterscheiden sich die Philosophien spürbar. Die Ducati Multistrada V2 liefert ein agiles, eher sportlich geprägtes Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders in kurvigen Abschnitten lebendig an. Die Kraftentfaltung wirkt so, als würde sie den Fahrer aktiv unterstützen: Gas auf, Linie finden, zügig weiter. Das macht die Multistrada V2 zu einem Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Tour nicht „klassisch“ geplant ist.
Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt dagegen stärker die Rolle des souveränen Langstreckenpartners. Der Motor wirkt auf den Punkt abgestimmt für gleichmäßiges Vorankommen, mit einem Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Gerade auf langen Etappen oder bei konstantem Tempo zeigt sich die Stärke: weniger „sportliches Aufdrehen“, mehr „entspanntes Durchziehen“.
Stärken und Schwächen beim Motorcharakter
- Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der direkten Gasannahme und dem sportlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Dynamik liegt – wer maximales „Relax-Fahren“ sucht, empfindet das weniger kompromisslos.
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken liegen in der souveränen Langstreckenwirkung und dem komfortorientierten Antriebskonzept. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich etwas weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es rein sportlich durch enge Kurven gehen soll.
Elektronik, Fahrmodi und Assistenz – wer macht das Leben leichter?
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Ducati Multistrada V2 punktet mit einem Paket, das sich sehr gut an das Fahrgefühl anpasst. Fahrmodi und Regelungen greifen so ineinander, dass sich das Motorrad je nach Situation „umschalten“ lässt: von alltagstauglich bis sportlicher. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke wechselt – Stadt, Landstraße, Autobahn, kurvige Abschnitte.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist in der Ausstattung stark auf Komfort und Sicherheit ausgelegt. Gerade auf Touren macht sich das bemerkbar: Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen dabei, das Motorrad berechenbar zu halten und den Stressfaktor im Alltag zu reduzieren. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Tagesetappen fährt, profitiert davon besonders.
Vergleich der Elektronik-Philosophie
- Multistrada V2: Elektronik wirkt wie ein „Fahrgefühl-Enhancer“ – ideal, wenn die Dynamik im Vordergrund steht.
- Triumph Tiger 1200 XCA: Elektronik wirkt wie ein „Touren-Entlastungswerkzeug“ – ideal, wenn Komfort, Sicherheit und Alltagstauglichkeit Priorität haben.
Fahrwerk und Handling: Kurve, Geradeaus, Beladung
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich-touring“ und „komfortabel-adventure“. Die Ducati Multistrada V2 fühlt sich in Kurven oft wie ein Motorrad an, das schnell Vertrauen aufbaut. Das Zusammenspiel aus Fahrwerkseinstellung und Motorcharakter unterstützt zügiges Fahren, ohne dass das Motorrad dabei komplett „hart“ wirkt. Auf der Landstraße ist das ein echter Vorteil: Richtungswechsel gelingen flüssig, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist besonders stark, wenn es um Stabilität und Komfort bei wechselnder Fahrbahn geht. Auf längeren Strecken, bei schlechtem Asphalt oder wenn das Motorrad stärker beladen ist, spielt die Tiger ihre Stärken aus. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, den Fahrer weniger zu ermüden und das Motorrad auch bei längeren Etappen souverän zu halten.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Multistrada V2: Stärken in der kurvenbetonten Agilität und dem sportlichen Handling. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, holprigen Etappen der Komfortfokus nicht ganz so „tourenorientiert“ wirkt wie bei der Tiger.
- Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken in Stabilität, Komfort und Gelassenheit. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich etwas mehr „Masse“ vermittelt, wenn es sehr dynamisch und leichtfüßig sein soll.
Windschutz, Sitzkomfort und Alltagstauglichkeit
Gerade bei Reiseenduros entscheidet der Alltag über die Zufriedenheit: Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Ermüdung reduziert. Die Ducati Multistrada V2 bietet eine Touring-taugliche Ergonomie, die sich gut anfühlt, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht. Der Fahrer bleibt aktiv im Geschehen, was auf kurvigen Strecken angenehm ist. Wer viel „on the move“ fährt, wird das als Vorteil sehen.
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist hier besonders stark. Die Ausrichtung auf Komfort zeigt sich darin, dass das Motorrad auch nach vielen Stunden noch „funktioniert“. Windschutz und Sitzgefühl sind so gedacht, dass lange Etappen weniger anstrengend werden. Das macht die Tiger besonders attraktiv für Menschen, die Touren planen, bei denen Kilometer zählen – und nicht nur die nächste Kurve.
Reichweite, Verbrauch und Tourenplanung
Bei der Tourenplanung spielen Reichweite und Verbrauch eine wichtige Rolle. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie für längere Strecken geeignet sind. Im Vergleich gilt: Die Ducati Multistrada V2 wirkt oft wie die Wahl für Touren mit mehr „Fahrspaß pro Kilometer“, während die Triumph Tiger 1200 XCA stärker auf durchdachte Langstreckenroutine setzt. Wer häufig lange Etappen fährt und dabei möglichst selten anhalten möchte, wird die Tiger besonders passend finden.
Wichtig ist: Die tatsächlichen Werte hängen stark von Fahrstil, Beladung, Wetter und Streckenprofil ab. Dennoch zeigt der Vergleich der Konzepte: Ducati belohnt dynamisches Fahren, Triumph belohnt konstantes, entspanntes Vorankommen.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Wenn die Ducati Multistrada V2 die bessere Wahl ist
Die Ducati Multistrada V2 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich nicht nur als Reisegerät versteht, sondern auch als sportlich inspirierendes Allround-Bike. Wer gerne auf der Landstraße unterwegs ist, Kurven mag und dabei trotzdem Komfort für längere Fahrten erwartet, findet in der Multistrada V2 eine stimmige Mischung. Die Elektronik unterstützt das Fahrgefühl, und das Motorrad bleibt dabei „nah“ am Fahrer.
Wenn die Triumph Tiger 1200 XCA die bessere Wahl ist
Die Triumph Tiger 1200 XCA ist ideal, wenn Komfort, Ausstattung und souveräne Langstreckenleistung im Vordergrund stehen. Wer viel mit Gepäck fährt, häufig weite Strecken abspult oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und berechenbar bleibt, trifft mit der Tiger eine sehr passende Wahl. Die Elektronik und die Tourenorientierung nehmen dem Fahrer spürbar Arbeit ab.
Für wen welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Fahrgewohnheiten entscheiden. Die Ducati Multistrada V2 ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Reiseenduro möchten, das auch sportlich Spaß macht und sich in kurvigen Abschnitten besonders lebendig anfühlt. Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die Wahl für alle, die vor allem lange Touren planen, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 überzeugt im Vergleich vor allem durch ihr sportlich direktes Fahrgefühl, die kurvenfreundliche Abstimmung und eine Elektronik, die Dynamik unterstützt. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen die Strecke abwechslungsreich ist und das Motorrad nicht nur „transportieren“, sondern auch aktiv Spaß machen soll. Wer häufig Landstraße fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei dennoch Touring-Komfort erwartet, findet in der Multistrada V2 eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Tiger 1200 XCA spielt ihre Stärken vor allem bei Komfort, Stabilität und Langstreckenroutine aus. Die Tourenorientierung zeigt sich darin, dass das Motorrad auch bei langen Etappen entspannt bleibt und die Ausstattung sowie Elektronik den Alltag erleichtern. Wer viel Kilometer macht, häufig mit Gepäck unterwegs ist oder ein Reiseenduro sucht, das auch auf wechselnden Fahrbahnen souverän und ruhig wirkt, liegt mit der Tiger 1200 XCA richtig.
Kurz gesagt: Ducati für sportlich inspirierte Touren, Triumph für komfortabel-abenteuerliche Langstrecken.