| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Ducati Multistrada V2 vs Yamaha MT-03: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Anspruch
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Multistrada V2 steht für vielseitige Touren- und Allround-Fähigkeiten mit sportlichem Anspruch. Die Yamaha MT-03 wirkt dagegen wie ein direkter Einstieg in die Welt der modernen Naked Bikes: kompakt, agil und auf spontanen Fahrspaß ausgelegt. Genau diese Gegensätze machen deutlich, worauf es beim Kauf wirklich ankommt: nicht nur auf Daten, sondern auf das Fahrgefühl, die Ergonomie und den Alltagseinsatz.
Im Folgenden geht es darum, die aufgelisteten Werte der beiden Modelle sinnvoll gegeneinander zu stellen und daraus abzuleiten, welche Stärken und Schwächen im Alltag sichtbar werden. So lässt sich schneller erkennen, welches Motorrad besser zur eigenen Nutzung passt – von der kurzen Runde bis zur längeren Tour.
Konzept und Charakter: Reise-Allrounder vs. agiles Naked Bike
Ducati Multistrada V2: Viel Motorrad fürs Leben
Die Ducati Multistrada V2 ist als Allrounder gedacht, der nicht nur auf einer Straße zu Hause ist. Die Ausrichtung zeigt sich in der Art, wie sie sich im Vergleich positioniert: Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl sportlich als auch komfortabel sein kann. Gerade bei längeren Strecken spielt das Zusammenspiel aus Sitzposition, Fahrwerkseindruck und der insgesamt „tourentauglichen“ Auslegung eine Rolle.
Yamaha MT-03: Direkt, kompakt, unkompliziert
Die Yamaha MT-03 steht für ein anderes Erlebnis: leicht zugänglich, schnell im Kopf und im Handling. Die Werte und die Auslegung deuten darauf hin, dass das Motorrad vor allem dort glänzt, wo es um Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Fahrgefühl geht. Wer gerne spontan fährt, findet hier ein Bike, das sich schnell „zur Hand“ anfühlt.
Vergleich der Fahrwerte: Wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte fällt vor allem auf, dass beide Motorräder unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Multistrada V2 ist stärker auf „Allround mit Anspruch“ ausgelegt, während die MT-03 auf „agil und alltagstauglich“ optimiert ist. Das merkt man nicht nur beim Blick auf Kennzahlen, sondern vor allem beim Fahren.
Leistung und Motorcharakter: Kraftbild vs. kontrollierbares Ansprechverhalten
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 wirkt als Motorrad, das mehr Reserven für dynamische Situationen bietet. Das macht sie interessant, wenn Überholmanöver, zügiges Landstraßentempo oder auch längere Touren zum Alltag gehören.
Die Yamaha MT-03 dagegen zielt auf ein kontrollierbares, leicht zu dosierendes Fahrgefühl. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Strecken ist das oft ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich spontan bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um im richtigen Bereich zu bleiben. So entsteht Fahrspaß durch Agilität statt durch maximale Reserven.
Gewicht, Maße und Ergonomie: Agilität vs. souveräne Tourenlage
Die aufgelisteten Werte sprechen bei der MT-03 für ein kompakteres, leichter zu handhabendes Gesamtpaket. Das wirkt sich besonders beim Rangieren, im dichten Verkehr und bei häufigen Richtungswechseln positiv aus. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kleinere Wege mit vielen Stopps fährt, profitiert davon.
Die Multistrada V2 wirkt dagegen so, als sei sie für eine souveräne, stabilere Fahrweise auf längeren Strecken gemacht. Das kann bedeuten: weniger „Konzentration auf Stabilität“, mehr Fokus auf Linie, Rhythmus und Komfort. In der Praxis ist das ein Unterschied, der sich vor allem auf längeren Fahrten bemerkbar macht.
Sitzposition und Fahrgefühl: Wer fühlt sich wo wohler?
Ein Motorrad kann noch so gut sein – wenn die Ergonomie nicht passt, bleibt der Spaß auf der Strecke. Genau hier unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich.
Multistrada V2: aufrecht genug für Alltag, sportlich genug für Dynamik
Die Ducati positioniert sich als Bike, das sowohl für den Alltag als auch für längere Ausfahrten taugt. Die Werte und die typische Auslegung deuten darauf hin, dass die Sitzposition nicht nur „sportlich“ ist, sondern auch auf längere Fahrten ausgelegt werden kann. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn regelmäßig weitere Strecken anstehen.
MT-03: kompakt und intuitiv – ideal für kurze Wege und Lernkurven
Die Yamaha wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt. Die kompakte Bauweise und die Ausrichtung auf ein leichtes Handling machen sie besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, Einsteiger-Situationen oder das erste „eigene“ Bike gedacht ist. Die Werte sprechen dafür, dass das Motorrad nicht überfordert, sondern unterstützt.
Handling und Fahrwerk: Stärken in Kurven und auf wechselnden Strecken
Beim Vergleich von Fahrwerkseindruck, Abstimmung und Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Multistrada V2 ist eher auf „Allround-Souveränität“ getrimmt, während die MT-03 auf „agiles Vorwärtsdrücken“ und schnelle Richtungswechsel setzt.
Ducati Multistrada V2: Stabilität und Kontrolle bei Tempo
Die Ducati wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das bei zügigerem Fahren und längeren Strecken die Kontrolle erleichtert. Das kann besonders dann wichtig sein, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn sich die Fahrweise über die Zeit verändert. Die Werte deuten darauf hin, dass die Multistrada V2 eher die Rolle „Tourenmaschine mit sportlicher Note“ übernimmt.
Yamaha MT-03: Wendigkeit und Leichtigkeit im Alltag
Die Yamaha spielt ihre Stärken dort aus, wo es eng wird: in der Stadt, auf Nebenstraßen und bei häufigen Richtungswechseln. Die aufgelisteten Werte unterstützen den Eindruck, dass die MT-03 ein Motorrad ist, das sich schnell „drehen“ lässt und dadurch Fahrspaß erzeugt, ohne dass man ständig an Grenzen gehen muss.
Bremsen und Sicherheit: Wie sich die Werte in der Praxis auswirken
Auch wenn Bremsen selten das Hauptargument beim Kauf sind, entscheidet die Bremsperformance über Vertrauen. Im Vergleich der aufgelisteten Werte lässt sich erkennen, dass beide Motorräder auf ihre Zielgruppe abgestimmt sind.
Die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das bei höheren Ansprüchen und längeren Strecken mehr Reserven bietet. Das ist besonders relevant, wenn häufig zügig gefahren wird oder wenn längere Touren geplant sind.
Die MT-03 ist dagegen eher auf kontrollierbares, alltagstaugliches Bremsverhalten ausgelegt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad vor allem im Stadtverkehr genutzt wird und man ein gut dosierbares Gefühl sucht.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Beim Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsaspekte zeigt sich: Die Multistrada V2 ist stärker auf „mehr Motorrad“ ausgelegt – also auf den Komfort und die Vielseitigkeit, die man auf längeren Strecken spürt. Die Yamaha MT-03 setzt dagegen auf das Wesentliche: ein unkompliziertes Setup, das sich leicht bedienen lässt und schnell einsatzbereit ist.
Das bedeutet nicht, dass die eine „besser“ ist als die andere – sondern dass sie unterschiedliche Bedürfnisse bedienen. Wer regelmäßig Touren fährt und dabei Komfort sowie souveräne Fahrdynamik sucht, wird die Ducati eher als passende Basis empfinden. Wer vor allem kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Fahrten im Blick hat, wird mit der Yamaha oft glücklicher.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Ducati Multistrada V2
- Vielseitigkeit: geeignet für Alltag und längere Strecken.
- Souveräne Fahrweise: wirkt besonders bei zügigem Fahren und auf längeren Touren passend.
- Touren-Feeling: Ergonomie und Gesamtpaket zielen auf Komfort und Kontrolle.
Schwächen der Ducati Multistrada V2
- Anspruch an das eigene Fahrprofil: Wer vor allem sehr kurze Strecken fährt, könnte den „Allround-Mehrwert“ weniger spüren.
- Komplexität: Je nach Ausstattung und Nutzung kann das Motorrad mehr „Motorrad“ sein, als man für den reinen Stadtbetrieb braucht.
Stärken der Yamaha MT-03
- Agilität: kompakt, leicht zu bewegen und schnell im Handling.
- Alltagstauglichkeit: ideal für Stadt, kurze Strecken und häufiges Stop-and-go.
- Einfacher Einstieg: das Fahrgefühl wirkt kontrollierbar und unkompliziert.
Schwächen der Yamaha MT-03
- Begrenzter Anspruch: Für sehr lange Touren oder dauerhaft hohes Tempo kann die Multistrada V2 die bessere Wahl sein.
- Weniger „Tourenreserven“: Wer regelmäßig dynamisch fährt, wird die Ducati eher als entspannter empfinden.
Welche Kaufentscheidung passt? Praktische Orientierung
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigene Nutzung ehrlich einordnet. Die Ducati Multistrada V2 ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern auch begeistern soll – auf längeren Strecken, bei wechselnden Anforderungen und wenn Fahrkomfort sowie souveräne Kontrolle wichtig sind.
Die Yamaha MT-03 ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht zu handhaben sein soll: in der Stadt, auf kurzen Wegen, auf kurvigen Nebenstraßen und wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll, ohne dass man ständig an Grenzen denkt.
Fazit:
Die Ducati Multistrada V2 ist für alle interessant, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das Alltag und Touren verbindet und dabei ein souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl vermittelt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder dynamisch unterwegs ist, wird die Stärken der Multistrada V2 besonders schnell merken: mehr Reserven, tourentaugliche Ergonomie und ein Gesamtpaket, das auch bei höheren Ansprüchen entspannt.
Die Yamaha MT-03 passt dagegen am besten zu Fahrern, die ein kompaktes, agiles Naked Bike für Stadt und spontane Ausfahrten wollen. Die MT-03 überzeugt durch leichtes Handling, unkomplizierte Bedienung und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer vor allem Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und einen unkomplizierten Einstieg in den Motorradspaß sucht, trifft mit der Yamaha oft die passendere Wahl.