| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
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Ducati Multistrada V2 vs. Yamaha MT-07: Vergleich für Alltag, Kurven und längere Touren
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedlich wirken, ist das oft genau der Punkt: Man vergleicht nicht nur Datenblätter, sondern Fahrgefühl, Einsatzgebiet und Prioritäten. Die Ducati Multistrada V2 steht für Vielseitigkeit mit Reise-Genen und einem Anspruch, der sich in der Art zu fahren bemerkbar macht. Die Yamaha MT-07 dagegen ist ein Klassiker für alle, die ein leicht zu beherrschendes, lebendiges Motorrad suchen – für Stadt, Feierabendrunde und spontane Ausfahrten.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Ergonomie, Fahrwerk und Alltagstauglichkeit schlagen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen gegenübergestellt, damit klar wird, welches Bike zu welchem Fahrstil und Lebensalltag passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Vielseitigkeit vs. Street-Fun
Die Ducati Multistrada V2 ist als Allrounder gedacht, der auch längere Strecken souverän abspult. Das Konzept zielt darauf, dass man nicht ständig Kompromisse macht: Man soll bequem sitzen, zügig fahren können und dabei ein Motorrad erleben, das sich nicht nur in der Stadt wohlfühlt. Gerade wer regelmäßig unterwegs ist – auch über mehrere Stunden – findet hier eine klare Ausrichtung.
Die Yamaha MT-07 verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist darauf ausgelegt, schnell Spaß zu machen. Das Motorrad wirkt im Alltag unkompliziert, lässt sich intuitiv bewegen und belohnt dynamisches Fahren. Wer vor allem kurze Wege, enge Straßen und Kurven liebt, bekommt ein Bike, das sich leicht anfühlt und dabei trotzdem genügend Punch für flotte Fahrten bietet.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Gefühl. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt eher das Bild eines Motorrads, das mit Kraft und Durchzug arbeitet – mit einem Antrieb, der sich besonders dann stark anfühlt, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn man auf längeren Strecken konstant fahren möchte. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur „beschleunigen“, sondern auch „gleiten“ und dabei Reserven spüren wollen.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen ein Motorrad, das mit seiner Art zu reagieren auffällt. Der Motor wirkt lebendig und direkt, wodurch sich das Bike in der Stadt und in kurvigen Abschnitten sehr agil anfühlt. Statt sich wie ein „großer“ Reiseantrieb zu verhalten, steht hier das spielerische Fahrverhalten im Vordergrund: Gas auf, Linie finden, wieder rausbeschleunigen. Das macht die MT-07 besonders für Fahrten interessant, bei denen man häufig die Situation wechselt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Stärken der Multistrada V2: mehr „Reise-Drive“, souveräner Eindruck bei längeren Etappen und ein Fahrgefühl, das auch bei höherem Tempo stabil bleibt.
Schwächen der Multistrada V2: wer vor allem sehr leichtes, niedrigschwelliges Handling sucht, muss sich bewusst sein, dass das Konzept eher auf Vielseitigkeit und Komfort ausgelegt ist als auf maximale „Nervosität“ im Stadtbetrieb.
Stärken der MT-07: direkter Antritt, viel Fahrspaß bei überschaubaren Anforderungen und ein Motor, der sich in vielen Alltagssituationen unkompliziert dosieren lässt.
Schwächen der MT-07: wer regelmäßig lange Strecken mit hohem Tempo plant oder ein besonders „touriges“ Gefühl erwartet, wird die Grenzen eher spüren als bei einem reiseorientierten Konzept.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Agilität
Die Ducati Multistrada V2 ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach längerer Zeit noch konzentriert fahren kann. Gerade auf Touren ist das ein echter Vorteil: Man sitzt nicht nur „irgendwie“, sondern kann die Fahrt über längere Zeit angenehm gestalten. Das unterstützt auch das sichere Fahren, weil man weniger schnell ermüdet.
Die Yamaha MT-07 setzt stärker auf eine sportlich-praktische Haltung. Sie ist so gewählt, dass man das Motorrad schnell in die gewünschte Position bringt und im Alltag flexibel bleibt. Das ist besonders in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen spürbar: Man fühlt sich schnell „drin“ und kann das Bike ohne großen Aufwand bewegen.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig pendelt, kurze Strecken fährt und sich an einem Motorrad erfreuen möchte, das sich leicht bewegen lässt, wird die MT-07 als angenehm unkompliziert erleben. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant oder Wert auf entspannteres Fahren legt, findet in der Multistrada V2 mehr Komfort- und Reisecharakter.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil ist das Motorrad in unterschiedlichen Situationen?
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Ducati Multistrada V2 wirkt darauf abgestimmt, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt und dabei nicht „hart“ wird. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, sondern auch aus Alltagseinflüssen: Kopfsteinpflaster, wechselnde Beläge oder längere Autobahnabschnitte.
Die Yamaha MT-07 ist im Handling sehr direkt. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren und Linien schnell zu wechseln. In engen Passagen wirkt es dadurch besonders lebendig. Gleichzeitig ist es genau diese Leichtigkeit, die im Gegenzug dazu führen kann, dass man bei sehr langen, anspruchsvollen Etappen mehr auf die eigene Fahrweise achten muss, um das Setup optimal zu nutzen.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
Multistrada V2: Stärke in Stabilität und souveränem Eindruck über längere Zeit; mögliche Schwäche bei Fahrern, die maximal „leichtfüßig“ und kompromisslos agil im Stadtverkehr suchen.
MT-07: Stärke in direktem Handling und Kurvenfreude; mögliche Schwäche, wenn man sehr lange Strecken mit hohem Anspruch an Komfort und Ruhe erwartet.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle, weil es direkt mit dem Sicherheitsgefühl zusammenhängt. Die Ducati Multistrada V2 vermittelt dabei einen Eindruck von Kontrolle, der besonders dann wichtig ist, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird. Das Motorrad wirkt so, als würde es dem Fahrer helfen, auch bei wechselnden Situationen ruhig zu bleiben.
Die Yamaha MT-07 punktet ebenfalls mit einem gut dosierbaren Gefühl. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist das entscheidend: Man muss nicht nur schnell bremsen können, sondern auch fein dosieren. Dadurch fühlt sich die MT-07 in vielen Alltagssituationen sehr „handlich“ an.
Elektronik und Ausstattung: Komfortfunktionen vs. Fokus auf Fahrspaß
Elektronik kann ein Motorrad spürbar verändern – nicht unbedingt, weil sie „mehr Leistung“ liefert, sondern weil sie das Fahren entspannter und berechenbarer macht. Die Ducati Multistrada V2 ist in der Regel stärker auf Komfort und moderne Unterstützung ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch auf Touren unterwegs ist. Funktionen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabilisieren, machen das Gesamtpaket runder.
Die Yamaha MT-07 ist eher der Typ „einfach fahren und Spaß haben“. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Fokus liegt stärker auf dem unmittelbaren Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht zu sehr „in den Vordergrund drängt“, findet hier einen klaren Vorteil.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
Multistrada V2: Stärke in tourenorientierter Unterstützung und einem runden Gesamtpaket; mögliche Schwäche für Fahrer, die lieber maximal schlicht und puristisch unterwegs sind.
MT-07: Stärke in unkomplizierter Bedienung und direktem Fahrgefühl; mögliche Schwäche, wenn man besonders viele Komfort- und Assistenzfunktionen erwartet.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad fährt, sondern auch, wie es sich „im Leben“ anfühlt. Die Yamaha MT-07 ist in vielen Situationen die unkompliziertere Wahl: Sie wirkt leicht zu bewegen, lässt sich im Stadtverkehr gut handhaben und macht auch dann Spaß, wenn die Fahrt nur kurz ist. Das ist ein großer Pluspunkt für alle, die das Motorrad als Teil des Alltags sehen.
Die Ducati Multistrada V2 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrt mehr ist als nur „von A nach B“: längere Strecken, wechselnde Straßen, mehr Tempo und der Wunsch nach Komfort. Wer viel pendelt, wird zwar auch hier Freude haben, aber die Multistrada V2 ist eher die Wahl, wenn der Alltag regelmäßig in Richtung Tour kippt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über Fahrertypen erklären. Die Yamaha MT-07 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht, leicht zu kontrollieren ist und in vielen Alltagssituationen funktioniert. Sie ist ideal, wenn Kurven, kurze Strecken und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen.
Die Ducati Multistrada V2 richtet sich eher an diejenigen, die mehr „Reisegefühl“ wollen: längere Touren, entspannteres Fahren über Zeit, ein souveräner Gesamteindruck und ein Motorrad, das auch bei höheren Ansprüchen nicht aus dem Konzept gerät. Wer regelmäßig mehrere Stunden unterwegs ist oder das Motorrad als komfortablen Begleiter für verschiedene Strecken nutzt, wird hier eher glücklich.
Typische Kaufgründe im Vergleich
MT-07: Fahrspaß, unkompliziertes Handling, lebendiger Charakter, ideal für Stadt und Feierabend.
Multistrada V2: Komfort und Vielseitigkeit, tourenorientierte Auslegung, souveränes Gefühl bei längeren Strecken.
Fazit:
Die Yamaha MT-07 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das schnell zugänglich ist und in der Stadt sowie auf kurzen kurvigen Strecken besonders viel Freude macht. Wer ein direktes Fahrgefühl, unkomplizierte Handhabung und ein Bike möchte, das sich auch bei spontanen Ausfahrten leicht anfühlt, trifft mit der MT-07 sehr häufig genau den richtigen Ton.
Die Ducati Multistrada V2 passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Tourenanteil haben und ein Motorrad suchen, das über längere Zeit Komfort und Kontrolle liefert. Wer Wert auf ein souveränes Gesamtpaket legt – von der Art, wie sich das Motorrad bewegt, bis hin zu einem tourenorientierten Eindruck – bekommt mit der Multistrada V2 einen starken Begleiter für unterschiedliche Strecken und längere Etappen.
Kurz gesagt: MT-07 für Street-Fun und Alltag, Multistrada V2 für Vielseitigkeit mit Reisefokus.