UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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Ducati Multistrada V2 vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei Reise- und Adventure-Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen, wie souverän sie auf längeren Strecken wirken und wie gut sie mit Elektronik, Komfort und Fahrwerk zusammenarbeiten. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Ducati Multistrada V2 und der Yamaha Tracer 9 GT Plus: zwei unterschiedliche Philosophien, die beide das Versprechen „mehr als nur ein Motorrad“ tragen.

Grundidee: Charakter statt reiner Vergleich

Die Ducati Multistrada V2 steht für einen dynamischen, markentypischen Auftritt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber trotzdem nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten möchten. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen einen klaren Touring-Fokus: komfortorientiert, alltagstauglich und mit einer Ausstattung, die auf lange Strecken und entspanntes Reisen ausgelegt ist.

Beide Modelle sind Reisebikes, aber sie liefern den „Kick“ auf unterschiedliche Weise. Während die Ducati eher über Fahrgefühl und Agilität überzeugt, punktet die Yamaha besonders über Komfort, Elektronik und eine sehr stimmige Gesamtbalance für Touren.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag übersetzt

Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Fahrbetrieb oft direkter und „spritziger“, besonders wenn es darum geht, zügig aus dem Tempo heraus zu beschleunigen oder Kurven dynamisch anzufahren. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus fühlt sich dagegen häufig souveräner und gleichmäßiger an, wenn es um konstantes Fahren geht – also um das, was auf Touren den größten Teil der Zeit ausmacht.

Wichtig ist dabei: Beide Motorräder sind nicht nur für „Show“ gebaut. Die Unterschiede zeigen sich vor allem darin, wie leicht sich das Tempo dosieren lässt. Die Ducati lädt dazu ein, öfter zu spielen: Gas auf, Linie finden, wieder aufdrehen. Die Yamaha unterstützt eher das „Flow“-Fahren: stabil, ruhig, berechenbar.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Ducati Multistrada V2: Stärke in der lebendigen Reaktion und im sportlichen Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn man sehr entspannt und gleichmäßig cruisen möchte.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung und dem tourentauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „emotional“ wirkt, wenn man vor allem den ultimativen Kick sucht.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die Ducati Multistrada V2 wirkt oft wie ein Motorrad, das gern bewegt wird: Sie lässt sich zügig in die Kurve bringen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn die Straße anspruchsvoller wird. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern kurvige Strecken nutzen – auch wenn die Tour insgesamt lang ist.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt dagegen ihre Stärken auf der „großen Reise“ aus. Sie wirkt in vielen Situationen stabil und gutmütig, gerade dann, wenn es um wechselnde Untergründe, längere Autobahnabschnitte oder das Fahren mit Gepäck geht. Das Handling bleibt dabei präzise, aber der Fokus liegt stärker auf Komfort und Ruhe.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • Ducati Multistrada V2: Stärke in der agilen Kurvenarbeit und dem sportlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, entspannten Etappen der Komfortanspruch subjektiv stärker ins Gewicht fällt.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke in Stabilität, Komfort und entspannter Langstreckenwirkung. Schwäche kann sein, dass sie weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man maximal sportlich fahren möchte.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Alltag ist unterschiedlich. Die Ducati Multistrada V2 bietet eine elektronische Unterstützung, die sich stark auf das Fahrgefühl und die Dynamik auswirkt: Traktion, Regelung und Fahrmodi greifen so, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das ist besonders dann wertvoll, wenn man gern zügig unterwegs ist oder die Strecke nicht immer perfekt ist.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist im Vergleich häufig die „Touring-Variante“ der Elektronik: Sie unterstützt das Fahren über viele Stunden hinweg, indem sie Komfort, Stabilität und Fahrbarkeit in den Vordergrund stellt. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern sich auf die Strecke konzentrieren möchten.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Ducati Multistrada V2: Stärke in der dynamiknahen Abstimmung der Systeme. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die vor allem entspannte Touren ohne viel Nachdenken wollen, weniger „Touring-Entlastung“ spüren.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke in der tourentauglichen Gesamtwirkung der Assistenz und Fahrmodi. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Charakter“ weniger im Vordergrund steht als bei der Ducati.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Im Alltag entscheidet sich schnell, ob ein Motorrad wirklich alltagstauglich ist. Bei der Ergonomie und dem Komfort zeigt sich im Vergleich ein klares Bild: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stark darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu machen. Dazu gehören ein stimmiger Windschutz, eine entspanntere Sitzhaltung und das Gefühl, dass das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch „mitarbeitet“.

Die Ducati Multistrada V2 kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber stärker auf sportliche Nutzung getrimmt. Das bedeutet: Wer gern aktiv fährt, findet schnell eine passende Position und spürt die Dynamik. Wer dagegen sehr viel im „Dauercruise“ unterwegs ist, kann den Komfortvorteil der Yamaha deutlicher wahrnehmen.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Ducati Multistrada V2: Stärke in der sportlichen Ergonomie und dem direkten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, gleichmäßigen Etappen die Yamaha subjektiv entspannter wirkt.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke in Touring-Komfort, Windschutz und Langstreckenruhe. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „sportlich kompakt“ wirkt, wenn man enge Kurven besonders aggressiv angeht.

Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt

Bei Reisebikes zählt die Praxis: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag nutzen, wie stimmig ist die Ausstattung und wie leicht ist es, sich auf die Strecke zu konzentrieren. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt in dieser Hinsicht wie ein „voll ausgestattetes Paket“ für Touren. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad den Fahrer entlastet: Bedienung, Komfort und die Gesamtwirkung der Ausstattung zielen auf unkompliziertes Reisen.

Die Ducati Multistrada V2 setzt ebenfalls auf eine hochwertige Ausstattung, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Fahrerlebnis. Wer gern mit dem Motorrad „arbeitet“, findet hier viel Motivation. Wer hingegen vor allem eine möglichst stressarme Reise möchte, wird die Yamaha oft als entspannter empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen Ducati Multistrada V2 und Yamaha Tracer 9 GT Plus lässt sich am besten über den Fahrstil erklären. Beide Motorräder sind in der Lage, lange Strecken zu bewältigen und auch anspruchsvollere Strecken zu meistern. Der Unterschied liegt darin, wie sie das tun.

Typische Profile

  • Ducati Multistrada V2 passt besonders gut zu Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und ein Motorrad suchen, das sportlich reagiert.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus passt besonders gut zu Fahrern, die viel touren, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das über lange Zeit entspannt bleibt.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem ein lebendiges, dynamisches Fahrgefühl suchen. Im Vergleich wirkt sie besonders dann stark, wenn Kurven, Tempo und aktives Fahren im Mittelpunkt stehen. Wer gern spürt, wie das Motorrad auf Gas und Linie reagiert, wird an der Ducati mehr Freude haben. Gleichzeitig kann sie bei sehr langen, gleichmäßigen Etappen weniger „reiseentspannt“ wirken als die Yamaha.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem auf Touren aus: Komfort, Windschutz und die tourentaugliche Gesamtwirkung der Elektronik machen sie zur überzeugenden Wahl für lange Strecken und entspanntes Reisen. Wer häufig unterwegs ist, viel Autobahn und Landstraße kombiniert und ein Motorrad möchte, das über Stunden ruhig bleibt, liegt mit der Yamaha oft richtig.

Kurz gesagt: Ducati für dynamische Kurvenfreude, Yamaha für komfortorientierte Langstrecke.

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