UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Ducati Multistrada V2 vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren

Wer ein Adventure-Bike sucht, das sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken souverän funktioniert, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Ducati Multistrada V2 und der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré. Beide Modelle stehen für Reisekomfort und Vielseitigkeit, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee im Vergleich: Ducati Multistrada V2 vs. Yamaha Super Ténéré

Die Ducati Multistrada V2 wirkt wie ein sportlich geprägtes Tourenmotorrad. Der Fokus liegt auf dynamischem Ansprechverhalten, einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrgefühl und moderner Technik sowie auf einem Setup, das auch zügige Passagen gern mitnimmt. Gleichzeitig bleibt sie alltagstauglich genug, um nicht nur für Wochenendtouren gedacht zu sein.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré steht dagegen stärker für das klassische Reiseenduro-Konzept: komfortorientiert, mit viel Augenmerk auf Stabilität, Langstreckentauglichkeit und einer Ausstattung, die auch auf großen Distanzen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Wer häufig weite Strecken fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das auf „verlässlich und ausdauernd“ getrimmt ist.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ducati Multistrada V2 vermittelt mehr „Sportlichkeit“ im Gefühl. Das Ansprechverhalten wirkt lebendig, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil, weil die Multistrada V2 das Tempo nicht nur mitmacht, sondern es auch unterstützt.

Die Yamaha XT 1200 ZE spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, souveränen Art aus. Der Motorcharakter ist auf Durchzug und entspannte Fahrt ausgelegt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke lang wird: Das Motorrad bleibt ruhig, die Leistungsentfaltung wirkt kontrolliert, und das Fahrgefühl bleibt auch bei konstantem Tempo angenehm.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Ducati Multistrada V2: Stärke bei dynamischer Fahrweise und sportlicher Kurvenbetonung. Schwäche kann sein, dass der „sportliche“ Charakter nicht jedem Fahrstil entspricht, wenn vor allem entspanntes Gleiten im Vordergrund steht.
  • Yamaha XT 1200 ZE: Stärke bei gleichmäßigem Durchzug und Langstreckenkomfort. Schwäche kann sein, dass die sportliche Agilität im Vergleich weniger im Vordergrund steht als bei der Ducati.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Ducati Multistrada V2 fühlt sich in vielen Situationen agiler an. Das macht sich besonders beim Wechsel zwischen Kurven und Richtungswechseln bemerkbar. Wer gern „arbeitet“ und das Motorrad aktiv führt, wird die Ducati als sehr passend empfinden.

Die Yamaha Super Ténéré wirkt dagegen wie ein Stabilitätsanker. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Fahrbahnzuständen bleibt das Motorrad ruhig. Das ist ein großer Pluspunkt, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn häufig mit Gepäck gefahren wird.

Was bedeutet das für den Alltag?

Auf kurvigen Strecken kann die Ducati mehr Spaß machen, weil sie das Tempo und die Linie unterstützt. Auf langen Autobahnabschnitten oder bei „Reise-Realität“ (Wind, Beladung, wechselnde Straßenqualität) spielt die Yamaha ihre Stärke aus: Sie wirkt souverän und reduziert die mentale Last.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Ducati Multistrada V2 bietet eine ergonomische Basis, die sportlich genug ist, um nicht träge zu wirken. Gleichzeitig bleibt sie so tourentauglich, dass längere Fahrten machbar sind. Der Windschutz und die Abstimmung helfen dabei, dass man nicht ständig gegen den Fahrtwind „arbeitet“.

Die Yamaha XT 1200 ZE setzt noch stärker auf Reiseentspannung. Die Sitzposition wirkt auf lange Strecken ausgelegt, und das Gesamtpaket aus Fahrwerkseinstellung und Ergonomie zielt darauf ab, dass man nach vielen Kilometern nicht das Gefühl hat, „abzuarbeiten“. Gerade wenn häufig mit Gepäck gefahren wird, ist diese Ruhe ein echter Vorteil.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Ducati Multistrada V2: Stärke bei einer sportlich-tourentauglichen Ergonomie und einem dynamischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, eher geraden Strecken die Yamaha noch einen Tick „entspannter“ wirkt.
  • Yamaha XT 1200 ZE: Stärke bei Langstreckenkomfort und stabiler Reisehaltung. Schwäche kann sein, dass das Handling weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man bewusst sportlich in enge Kurven geht.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Alltag ist unterschiedlich. Die Ducati Multistrada V2 punktet mit einem Paket, das das Fahrgefühl aktiv begleitet. Fahrmodi und die Abstimmung der Systeme sorgen dafür, dass sich die Maschine an unterschiedliche Bedingungen anpassen kann. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke wechselt oder wenn man zwischen sportlicher und entspannter Fahrweise umschaltet.

Die Yamaha XT 1200 ZE legt den Schwerpunkt stärker auf „Reise-Assistenz“: Systeme, die Stabilität und Kontrolle unterstützen, und eine Ausstattung, die auf lange Touren ausgelegt ist. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man nicht ständig nachjustieren möchte, sondern einfach fahren will.

Wo liegen die Unterschiede?

Die Ducati fühlt sich im Elektronik-Setup oft wie ein Werkzeug an, das die gewünschte Fahrweise direkt unterstützt. Die Yamaha wirkt mehr wie ein Sicherheits- und Komfortpaket, das die Reise angenehmer macht. Beide Ansätze sind sinnvoll – die Frage ist, welche Art von Unterstützung man bevorzugt.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was zählt, wenn es nicht nur die perfekte Strecke gibt

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Details: Bedienbarkeit, Stauraum-Optionen, Schutz vor Wetter, sowie die Art, wie das Motorrad mit Gepäck und wechselnden Bedingungen umgeht. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist hier besonders stark, weil das Modell klar als Reiseenduro gedacht ist. Die Ausstattung und die Gesamtanmutung zielen darauf ab, dass man auch mit Beladung souverän bleibt.

Die Ducati Multistrada V2 ist ebenfalls gut für Touren, aber sie wirkt stärker als „Allrounder mit sportlichem Kern“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht nur reisen, sondern auch regelmäßig sportlich fahren möchte. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Etappen pendelt, wird die Ducati als sehr stimmig empfinden.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Ducati Multistrada V2: Stärke bei Vielseitigkeit und sportlicher Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass sie nicht ganz so „reiseenduro-spezifisch“ wirkt wie die Yamaha, wenn es um maximale Langstreckenroutine geht.
  • Yamaha XT 1200 ZE: Stärke bei Reisefokus, Stabilität und Komfort bei langen Etappen. Schwäche kann sein, dass die sportliche Kurvenagilität weniger im Vordergrund steht.

Für welchen Fahrstil ist welches Motorrad besser?

Die Entscheidung zwischen Ducati Multistrada V2 und Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré hängt stark davon ab, wie die Touren typischerweise aussehen. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv nimmt und das Motorrad als sportlichen Begleiter erleben möchte, findet in der Ducati einen sehr passenden Charakter. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Ruhe legt und ein Reiseenduro sucht, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der Yamaha deutlich zufriedener.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf dynamischem Fahrgefühl, sportlicher Kurvenbetonung und einem Motorrad liegt, das auch auf kürzeren Strecken Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Adventure-Bike wollen, das nicht nur „reisen kann“, sondern auch spürbar Freude am aktiven Fahren vermittelt. Wer häufig zwischen Alltag, Landstraße und zügigen Touren wechselt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn Langstrecke, Stabilität und Reise-Komfort im Vordergrund stehen. Sie passt ideal zu Fahrern, die regelmäßig weite Strecken fahren, gern mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und verlässlich bleibt. Wer vor allem entspannt ankommen möchte, wird die Yamaha als besonders passend empfinden.

Kurz gesagt: Ducati für sportlichere Vielseitigkeit, Yamaha für maximalen Reisefokus.

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