UVP 24.590 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Multistrada neu gedacht - Fluch oder Segen?
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Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
  • Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
  • Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
  • Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
  • Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
  • Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
Kontra:
  • Reichweite könnte besser sein
  • Voll ausgestattet kein Schnäppchen
Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht240kg
Radstand1.567mm
Radstand1.567mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm

Motor

Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung170 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.255km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite300km
Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km

Fahrwerk

RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUpside-Down (Federweg 180)mm
Federung hintenMonoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!

Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.9900 € (V4S)
  • Verfügbarkeit: ab 02/2021
  • Farben: rot, grau

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

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Ducati Multistrada V4 S vs. Harley-Davidson Fat Boy – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Multistrada V4 S und die Harley-Davidson Fat Boy, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um Charakter: sportlich-präzise Reiseenduro gegen ikonischen Cruiser-Look. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den Vergleich – denn die Stärken liegen in unterschiedlichen Bereichen, und die Schwächen zeigen sich meist dort, wo die Erwartungen nicht zum Konzept passen.

Grundidee im Vergleich: Konzept statt Kompromiss

Die Ducati Multistrada V4 S ist als vielseitige Reiseplattform gedacht. Sie soll lange Strecken angenehm machen, dabei aber auch Dynamik liefern. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt dagegen auf einen klassischen Cruiser-Ansatz: viel Drehmomentgefühl, entspannte Sitzposition und ein Fahrstil, der eher nach „genießen“ als nach „optimieren“ klingt.

Im direkten Vergleich wird schnell klar: Während die Multistrada V4 S auf Allround-Fähigkeiten und Elektronik-gestützte Fahrmodi setzt, steht beim Fat Boy die emotionale Motorcharakteristik und die typische Cruiser-Optik im Vordergrund. Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Vergleich der Motorisierung zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die Ducati Multistrada V4 S wirkt im Alltag oft „bereit“ und lässt sich fein dosieren. Das liegt nicht nur an der Leistungsentfaltung, sondern auch daran, wie das Gesamtpaket aus Motor, Getriebe und Fahrmodi zusammenspielt. Wer zügig beschleunigen will, findet in der Multistrada V4 S meist eine direkte Antwort.

Der Harley-Davidson Fat Boy spielt seine Stärken eher im Bereich kräftiger Durchzug und einem gleichmäßigen, ruhigen Rhythmus. Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Fahrt nicht aus „Höchsttempo“ besteht, sondern aus konstantem Vorwärtsdrücken. In der Praxis bedeutet das: weniger „sportliches Aufdrehen“, mehr „Dampf von unten“.

Stärken und Schwächen im Antriebsvergleich

  • Multistrada V4 S: Stärken liegen in der dynamischen Abstimmung und der Fähigkeit, verschiedene Fahrstile abzudecken. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn ein Cruiser-typischer, entspannter Charakter erwartet wird.
  • Fat Boy: Stärken liegen im emotionalen Drehmomentgefühl und im entspannten Cruising. Schwächen zeigen sich eher bei sehr sportlicher Fahrweise, bei der Präzision und Agilität nicht im Fokus stehen.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit

Im Vergleich der Fahrwerksauslegung wird deutlich, warum die beiden Maschinen so unterschiedlich wirken. Die Ducati Multistrada V4 S ist darauf ausgelegt, Kurven sicher und kontrolliert zu nehmen. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität und ermöglicht eine zügige Linie, ohne dass man ständig „gegenarbeiten“ muss.

Der Harley-Davidson Fat Boy fährt sich dagegen eher wie ein großes, ruhiges Schiff. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Auf langen Strecken und bei gleichmäßigem Tempo wirkt der Cruiser oft souverän. Wer jedoch sehr enge Kurven oder häufiges Wechseln der Schräglage erwartet, merkt schneller, dass das Konzept nicht auf maximale Agilität optimiert ist.

Bremsen, Stabilität und Fahrgefühl

Auch beim Thema Bremsen und Stabilität zeigt sich der Unterschied im Anspruch. Die Multistrada V4 S wirkt im Vergleich oft „sportlicher“ im Ansprechverhalten, während der Fat Boy eher auf kontrolliertes Verzögern im Cruiser-Stil ausgelegt ist. Beide können sicher fahren – aber die Art, wie man das Gefühl wahrnimmt, ist verschieden.

Komfort auf langen Strecken: Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – nur wird es unterschiedlich gelöst. Die Ducati Multistrada V4 S bietet durch ihre Reiseorientierung eine Sitz- und Ergonomieauslegung, die längere Fahrten angenehm machen soll. Dazu kommt, dass die Multistrada häufig als „komfortabler Allrounder“ wahrgenommen wird, weil sie sich an unterschiedliche Situationen anpassen kann.

Der Harley-Davidson Fat Boy punktet mit einer typischen Cruiser-Sitzhaltung. Das kann auf den ersten Blick sehr entspannend wirken, besonders wenn die Fahrt nicht ständig zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln wechselt. Gleichzeitig kann sich die Komfortwahrnehmung verändern, sobald die Strecke anspruchsvoller wird oder die Fahrt länger „sportlich“ wird.

Windschutz, Ergonomie und Tagesform

Im Vergleich der Ausstattung rund um Windschutz und Ergonomie zeigt sich: Die Multistrada V4 S ist stärker auf variierende Bedingungen ausgelegt. Der Fat Boy ist stärker auf den klassischen Cruiser-Look und das entspannte Fahrgefühl fokussiert. Wer häufig Autobahn fährt oder wechselnde Wetterlagen erwartet, findet in der Multistrada oft das passendere Gesamtpaket. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Strecken mit Fokus auf Stil und Sound fährt, wird am Fat Boy eher „zu Hause“ sein.

Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. klassische Linie

Die Ducati Multistrada V4 S bringt im Vergleich typischerweise mehr moderne Assistenz- und Komfortfunktionen mit. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad an unterschiedliche Fahrbedingungen anpassen kann. Fahrmodi, Traktions- und Assistenzthemen sowie die insgesamt „digitale“ Bedienlogik sorgen dafür, dass die Multistrada V4 S nicht nur schnell, sondern auch berechenbar wirkt.

Der Harley-Davidson Fat Boy setzt stärker auf das klassische Cruiser-Erlebnis. Das bedeutet nicht, dass moderne Technik fehlt – aber der Schwerpunkt liegt weniger auf „Regelung“ und mehr auf dem unmittelbaren Fahrerlebnis. Wer eine reduzierte, intuitive Art zu fahren bevorzugt, kann das als Vorteil sehen.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung

  • Multistrada V4 S: Stärken in der Anpassbarkeit und im Komfort durch Elektronik. Schwächen eher dort, wo man bewusst auf „Technik-Feeling“ verzichten möchte.
  • Fat Boy: Stärken in der klassischen Bedienung und im emotionalen Gesamteindruck. Schwächen eher bei sehr anspruchsvollen Situationen, in denen moderne Assistenzsysteme Vorteile bringen.

Gewicht, Maße und Fahrbarkeit im Alltag

Im Vergleich der fahrrelevanten Parameter zeigt sich: Die Multistrada V4 S wirkt oft „handlicher“, weil das Konzept auf aktives Fahren ausgelegt ist. Der Fat Boy wirkt dagegen massiver und „präsenter“. Das kann im Stand und beim Rangieren spürbar sein, während sich das Fahrgefühl unterwegs wieder relativiert.

Wichtig ist hier die Erwartung: Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Stop-and-Go fährt oder oft rangieren muss, sollte das Handling stärker gewichten. Wer dagegen vor allem Landstraße und längere Strecken plant, kann den Cruiser-Charakter deutlich mehr genießen.

Typische Einsatzszenarien: Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Multistrada V4 S – ideal für…

Die Ducati Multistrada V4 S passt besonders gut, wenn ein Motorrad für unterschiedliche Touren herhalten soll: zügige Fahrten, lange Etappen, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach einem Gesamtpaket aus Komfort und Dynamik. Im Vergleich wirkt sie wie die Maschine, die man „einfach nimmt“, ohne sich vorher festlegen zu müssen.

Fat Boy – ideal für…

Der Harley-Davidson Fat Boy passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: ein Cruiser mit Charakter. Wer das Fahrgefühl von kräftigem Durchzug, die entspannte Sitzhaltung und den ikonischen Look sucht, findet im Fat Boy einen starken Begleiter. Im Vergleich ist er weniger das „Werkzeug für jede Situation“, sondern eher das „Ziel der Fahrt“.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V4 S ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: dynamisches Fahrgefühl, komfortable Langstrecken-Eignung und moderne Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen erleichtert. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei Wert auf präzises Handling legt, wird mit der Multistrada V4 S sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Der Harley-Davidson Fat Boy spielt seine Stärken dort aus, wo Genuss und Stil im Vordergrund stehen: entspanntes Cruisen, kräftiger Durchzug und ein klassisches Motorradgefühl. Wer weniger „sportliche“ Agilität erwartet und stattdessen ein Motorrad möchte, das sich nach Harley anfühlt, trifft mit dem Fat Boy die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Multistrada V4 S für Allround-Touren mit Dynamik und Technik, Fat Boy für Cruiser-Lifestyle mit emotionalem Antrieb und entspannter Fahrt.

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