| UVP | 24.590 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
- Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
- Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
- Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
- Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
- Reichweite könnte besser sein
- Voll ausgestattet kein Schnäppchen
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 240 | kg |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Radstand | 1.567 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 170 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Ducati Multistrada V4 S vs. Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Vergleich
Wer ein Adventure-Bike sucht, das sowohl auf langen Strecken als auch im Alltag überzeugt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: der Ducati Multistrada V4 S und der Harley-Davidson Pan America 1250 ST. Beide Modelle stehen für Reisekompetenz, bringen aber eine eigene Philosophie mit. Während die Multistrada V4 S stark auf sportliche Dynamik, präzise Elektronik und souveräne Performance setzt, interpretiert die Pan America 1250 ST das Thema Reiseenduro mit einem klaren Fokus auf Charakter, Komfort und eine entspannte, robuste Art des Vorankommens.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick auf die im Modellvergleich gegenübergestellten Eigenschaften wie Motorleistung und -charakter, Fahrwerkseindruck, Elektronik, Ergonomie, Ausstattung und das Zusammenspiel aus Komfort und Handling.
Grundidee und Fahrgefühl: sportlich-präzise vs. souverän-entspannt
Ducati Multistrada V4 S: Dynamik mit Premium-Anspruch
Die Ducati Multistrada V4 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „aktiv“ fährt. Der Motor liefert eine Charakteristik, die sich gut dosieren lässt und gleichzeitig genügend Reserven für zügiges Vorankommen bietet. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich der Vorteil: Gasannahme und Antriebskontrolle wirken abgestimmt, sodass sich das Motorrad schnell in den gewünschten Rhythmus bringen lässt. Die Multistrada fühlt sich dabei weniger wie ein schweres Reisegerät an, sondern eher wie ein sportlicher Tourer, der für lange Tage gemacht ist.
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Reiseenduro mit Harley-Identität
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST setzt dagegen auf ein ruhigeres, „großes“ Fahrgefühl. Der Motorcharakter ist weniger auf hektische Reaktion ausgelegt, sondern auf gleichmäßige Kraftentfaltung. Das passt besonders gut zu langen Autobahnabschnitten, zügigen Landstraßenfahrten und Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als das letzte Quäntchen Sportlichkeit. Das Motorrad vermittelt ein sicheres, stabiles Auftreten – vor allem dann, wenn die Strecke lang wird und der Fokus auf entspannter Kontrolle liegt.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Reisen gemacht, aber die Art, wie sie diese Reiseperformance liefern, unterscheidet sich. Die Multistrada V4 S spielt ihre Stärken dort aus, wo häufiges Beschleunigen, dynamisches Kurvenfahren und ein präzises Ansprechverhalten gefragt sind. Die Pan America 1250 ST punktet eher mit gleichmäßiger Durchzugskraft und einem Fahrstil, der auch bei längeren Etappen entspannt bleibt.
Bei der Entscheidung hilft daher weniger die reine Zahl, sondern die Frage: Soll das Motorrad eher „sportlich geführt“ werden oder „komfortabel getragen“? Wer häufig kurvige Strecken fährt und gern zügig unterwegs ist, wird die Ducati oft als direkter und agiler empfinden. Wer dagegen Touren mit viel Strecke, wechselnden Geschwindigkeiten und einem souveränen Langstrecken-Setup bevorzugt, findet in der Harley häufig die passendere Charakteristik.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität
Multistrada V4 S: sportliches Zusammenspiel
Die Ducati Multistrada V4 S wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn es um kontrolliertes Einlenken und ein harmonisches Zusammenspiel aus Vorder- und Hinterrad geht. Das Fahrwerk unterstützt das Motorrad dabei, die Linie sauber zu halten. Auf wechselndem Untergrund bleibt das Gefühl dabei meist konsistent, wodurch sich das Bike auch bei längeren Fahrten „berechenbar“ anfühlt.
Pan America 1250 ST: ruhige Stabilität
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST zeigt ihre Stärken vor allem in der Stabilität. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn der Fokus auf Komfort liegt, spielt die Pan America ihre Stärken aus. Das Handling ist dabei nicht „träge“, aber eher auf souveräne Kontrolle ausgelegt als auf sportliche Agilität.
Zusammengefasst: Die Ducati wirkt im Vergleich oft wie die bessere Wahl für Fahrer, die gern aktiv fahren und präzise Rückmeldung suchen. Die Harley ist häufig die stimmigere Option für diejenigen, die Stabilität, Komfort und ein entspanntes Fahrgefühl priorisieren.
Elektronik und Assistenz: moderne Helfer im Vergleich
Beide Motorräder sind im Adventure-Segment stark elektronisch geprägt. Im Vergleich fällt auf, dass die Ducati Multistrada V4 S besonders auf ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Fahrmodi, Traktions- und Motorsteuerung setzt. Dadurch lässt sich das Motorrad je nach Fahrstil und Situation sehr gezielt konfigurieren. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn unterschiedliche Streckenprofile (Stadt, Landstraße, Autobahn, kurvige Abschnitte) schnell wechseln.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bietet ebenfalls moderne Assistenz- und Komfortfunktionen, die den Alltag erleichtern. Der Schwerpunkt liegt dabei stark auf einem „Touring“-Gefühl: Elektronik soll vor allem das entspannte Fahren unterstützen, ohne den Charakter des Motorrads zu überdecken. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst stressfrei unterwegs sein möchte, profitiert von dieser Ausrichtung.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Multistrada V4 S: sportlich-touring ausbalanciert
Die Ducati positioniert sich im Vergleich als Motorrad, das sportliche Ansprüche mit Touring-Komfort verbindet. Die Sitzposition wirkt dabei meist so gewählt, dass auch längere Fahrten nicht in reines „Sportfahren“ kippen. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind darauf ausgelegt, dass der Fahrer auch bei längeren Etappen konzentriert bleibt.
Pan America 1250 ST: Touring-Komfort im Fokus
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist klar als Reiseenduro gedacht. Im Vergleich zeigt sich das besonders in der Art, wie Komfort und entspannte Haltung zusammenpassen. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass auch bei längeren Tagen die Belastung im Alltag gering bleibt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen man mehrere Stunden am Stück fährt, wird die Harley oft als besonders passend empfinden.
Ausstattung und Reise-Tauglichkeit: wer profitiert wovon?
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide sind nicht nur „irgendwie“ reisetauglich, sondern bringen eine Ausstattung mit, die für Touren gedacht ist. Die Multistrada V4 S punktet dabei häufig mit einem sehr stimmigen Gesamtpaket aus Performance und moderner Bedienlogik. Die Pan America 1250 ST überzeugt dagegen oft mit einem Reiseansatz, der sich wie ein „großes“ Touring-Motorrad anfühlt – mit Fokus auf Komfort, Stabilität und eine klare, robuste Ausstrahlung.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die Ducati ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch auf kurvigen Strecken Spaß machen soll und wenn Elektronik sowie Fahrdynamik eine große Rolle spielen. Die Harley ist häufig die bessere Wahl, wenn Komfort, entspannte Langstreckenroutine und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen – insbesondere dann, wenn das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen zuverlässig funktionieren soll.
Für wen welches Bike? Typische Käuferprofile
Ducati Multistrada V4 S – ideal für…
- Fahrer, die sportliche Dynamik mit Touring-Anspruch kombinieren möchten
- Menschen, die gern Kurven fahren und dabei auf präzises Handling setzen
- Tourenfahrer, die moderne Elektronik als aktiven Vorteil nutzen
- Alle, die ein Motorrad suchen, das sich „direkt“ anfühlt und schnell in den gewünschten Fahrmodus kommt
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – ideal für…
- Fahrer, die vor allem Komfort und Stabilität auf langen Strecken priorisieren
- Menschen, die ein Reiseenduro mit klarer Identität und ruhigem Fahrgefühl suchen
- Tourenfahrer, die häufig lange Etappen fahren und dabei entspannt bleiben wollen
- Alle, die ein Motorrad bevorzugen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt
Fazit:
Die Ducati Multistrada V4 S ist im Vergleich die spannendere Wahl für alle, die Adventure nicht nur als „Reisen“ verstehen, sondern als Mischung aus Touring und sportlicher Fahrfreude. Wer häufig kurvige Strecken fährt, die Elektronik als Werkzeug für präzises Fahren nutzt und ein direktes, dynamisches Ansprechverhalten schätzt, findet in der Multistrada oft den besseren Match. Ihre Stärke liegt darin, Performance und Komfort so zu verbinden, dass das Motorrad auch bei wechselnden Streckenprofilen agil bleibt.
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist dagegen besonders stark, wenn Komfort, Stabilität und ein entspanntes Langstrecken-Gefühl im Vordergrund stehen. Wer Touren plant, bei denen viele Kilometer am Stück zählen, und ein Reiseenduro sucht, das souverän trägt und dabei dennoch modern unterstützt wird, wird mit der Pan America häufig zufriedener sein. Kurz gesagt: Ducati für sportlich-dynamische Adventure-Touren, Harley für komfortorientiertes, stabiles Reisen.