UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 7.069 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
Weiter zum Testbericht
Was kann der Italo SuperSportler für 6.999 Euro?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm
Gewicht198kg
Radstand1.420mm
Länge2.090mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil
Hubraum554ccm
Hub71mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km
Leistung56 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite413km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrahmen
Federung vorne41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm
Federung hinten45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17'
Reifen hinten160/60 - 17'

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorne2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

Fazit

Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.
 
Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Ducati Scrambler Full Throttle vs Benelli Tornado 550 – Vergleich & Unterschiede

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Ducati Scrambler Full Throttle steht für markantes Scrambler-Design, eine sehr eigenständige Ausstrahlung und ein Fahrgefühl, das man sofort mit Ducati verbindet. Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen wie ein pragmatischer Gegenentwurf: ebenfalls charaktervoll, aber mit einem Fokus auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich im Alltag und auf Touren bewähren soll. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen – und welches Motorrad passt besser zu welchem Anspruch?

Erster Eindruck: Stil, Haltung und Charakter

Schon beim Blick auf die Linien wird klar, dass beide Modelle eine klare Identität haben. Die Ducati Scrambler Full Throttle spielt optisch in der Liga „Statement“. Der Look ist bewusst kantig und reduziert, mit Details, die den Scrambler-Gedanken konsequent weiterdenken. Wer Wert auf eine Maschine legt, die auf den ersten Blick auffällt, findet hier einen starken Auftritt.

Die Benelli Tornado 550 wirkt ebenfalls eigenständig, aber weniger „Show“, mehr „Alltag mit Charakter“. Das Design ist stimmig und modern interpretiert, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Dadurch kann die Tornado 550 besonders dann punkten, wenn ein Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche überzeugen soll.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Thema Motoren geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen. Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati Scrambler Full Throttle vermittelt ein sehr direktes, „mechanisches“ Fahrgefühl. Gasannahme und Antriebskonzept wirken darauf ausgelegt, dass das Motorrad dynamisch reagiert und sich sportlich anfühlt, ohne dabei komplett aus dem Alltag zu kippen.

Die Benelli Tornado 550 setzt dagegen stärker auf ein ausgewogenes Gesamtbild. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass sie sich gut dosieren lässt und auch längere Strecken entspannt machbar sind. Im Vergleich wird deutlich: Während die Ducati stärker nach „Krawall und Kontrolle“ wirkt, steht bei der Benelli eher „ruhig ankommen und trotzdem Spaß haben“ im Vordergrund.

Stärken und Schwächen im Alltag

Ducati Scrambler Full Throttle: Stärke ist das unmittelbare Ansprechverhalten und der spürbare Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Fahrspaß je nach Nutzung stärker spürbar wird – wer maximal entspannt cruisen will, muss sich eventuell an den „Ducati-Fokus“ gewöhnen.

Benelli Tornado 550: Stärke ist die stimmige Alltagsbalance. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „emotional“ wirkt als die Ducati – also weniger das Gefühl vermittelt, dass jede Ausfahrt ein besonderes Erlebnis ist, obwohl es fahrerisch durchaus überzeugt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu fahren. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es zügig durch den Verkehr oder über Landstraßen geht. Gerade bei Richtungswechseln wirkt die Ducati oft „wach“ und bereit.

Die Benelli Tornado 550 spielt dagegen die Karte der Stabilität und der gutmütigen Führung. Das Motorrad lässt sich ebenfalls sportlich bewegen, aber es wirkt insgesamt etwas weniger „nervös“ und eher auf gleichmäßiges Tempo und saubere Linien getrimmt. Das kann besonders auf längeren Strecken ein Vorteil sein.

Kurven, Tempo und Komfort

Im Vergleich zeigt sich: Die Ducati ist häufig die bessere Wahl, wenn Kurvenfahrten im Mittelpunkt stehen und das Motorrad aktiv „mitfahren“ soll. Die Benelli ist häufig die bessere Wahl, wenn Komfort und entspannter Rhythmus wichtiger sind – ohne dass der Fahrspaß komplett verloren geht.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind ein entscheidender Punkt, weil sie das Sicherheitsgefühl prägen. Im direkten Vergleich wirkt die Ducati Scrambler Full Throttle tendenziell so, als würde sie beim Verzögern sehr klar reagieren. Das hilft, wenn in der Stadt häufig gebremst wird oder wenn auf Landstraßen plötzlich Tempo rausgenommen werden muss.

Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls mit einem stimmigen Bremsverhalten überzeugen. Im Vergleich fällt auf, dass sie eher auf gleichmäßige Dosierbarkeit setzt. Das ist besonders dann angenehm, wenn nicht jede Situation maximal sportlich angegangen wird, sondern eher „kontrolliert und vorausschauend“.

Ausstattung und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?

Scrambler-Modelle leben davon, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern auch im Alltag funktionieren. Die Ducati Scrambler Full Throttle bietet eine Ausstattung, die stark auf den Charakter einzahlt: hochwertige Details, ein stimmiges Gesamtbild und eine Bedienlogik, die sich auf Fahrspaß konzentriert. Wer gerne Zeit auf dem Motorrad verbringt und Wert auf eine „rund wirkende“ Optik legt, wird hier schnell zufrieden sein.

Die Benelli Tornado 550 punktet im Vergleich häufig mit einem pragmatischen Ansatz. Die Ergonomie wirkt so, dass sie sich für viele Fahrertypen gut anfühlt, und die Ausstattung ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad einfach genutzt werden kann. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur als Hobby, sondern als echtes Fortbewegungsmittel dient.

Stärken und Schwächen bei der Nutzung

Ducati Scrambler Full Throttle: Stärke ist die stimmige Gesamtwirkung aus Design, Fahrgefühl und Detailanspruch. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem „Scrambler-Feeling“ liegt und weniger auf maximaler Zweckmäßigkeit.

Benelli Tornado 550: Stärke ist die alltagstaugliche Balance. Schwäche kann sein, dass der „Premium-Charakter“ weniger stark wirkt als bei der Ducati, obwohl die Fahrleistung und das Konzept insgesamt überzeugen.

Design und Wertigkeit: Blickfang vs. Understatement

Beim Design sind beide Modelle überzeugend, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist ein Motorrad, das man gerne zeigt. Es wirkt hochwertig und bewusst gestaltet, sodass es auch ohne besondere Touren „fertig“ aussieht.

Die Benelli Tornado 550 ist dagegen eher der Typ Motorrad, der im Alltag funktioniert und dabei trotzdem gut aussieht. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht ständig im Mittelpunkt stehen soll, sondern einfach zuverlässig begleitet.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich dynamisch anfühlt, eine starke emotionale Wirkung hat und bei dem jede Ausfahrt nach „Ducati“ schmeckt, wird mit der Ducati Scrambler Full Throttle sehr wahrscheinlich glücklich. Besonders passend ist sie für Menschen, die Kurven lieben, gerne aktiv fahren und Wert auf ein markantes Erscheinungsbild legen.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich ausgewogen fährt, im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf längeren Strecken angenehm zu bewegen ist, findet in der Benelli Tornado 550 eine sehr stimmige Option. Besonders passend ist sie für Fahrer, die ein gutes Gesamtpaket suchen: Charakter ja, aber mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und entspanntes Handling.

Fazit:

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf emotionalem Fahrgefühl, dynamischer Unterstützung in Kurven und einem sehr markanten Auftritt liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern erlebt – mit Stärken bei Direktheit und Charakter, aber mit dem kleinen Nachteil, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß und Stil liegt als auf maximaler Zweckmäßigkeit.

Die Benelli Tornado 550 ist die bessere Wahl, wenn ein ausgewogenes, alltagstaugliches Motorrad gesucht wird, das sich gut dosieren lässt und auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Ihre Stärke liegt im stimmigen Gesamtpaket: Handling, Komfort und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Wer weniger „Show“ und mehr verlässliche Nutzung möchte, trifft mit der Benelli häufig die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Ducati für den Charakter-Fahrer, Benelli für den ausgewogenen Allrounder.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙