UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Ducati Scrambler Full Throttle vs Brixton Cromwell 1200 – Vergleich & Kaufberatung

Wer auf der Suche nach einem Motorrad mit Charakter ist, landet bei Scrambler- und Retro-Konzepten schnell in genau dieser Ecke: Ducati Scrambler Full Throttle steht für markante Optik, eine klare Marken-DNA und ein Fahrgefühl, das sich nach „echtem“ Motorrad anfühlt. Brixton Cromwell 1200 setzt dagegen auf einen eigenständigen Ansatz: moderne Interpretation, solide Technik und ein Preis-Leistungs-Gefühl, das viele Käufer anspricht. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „Scrambler“, doch im Detail zeigen sich unterschiedliche Schwerpunkte – und genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrstil?

Grundidee im Vergleich: Ducati-Charakter vs. Brixton-Konzept

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist ein Modell, das man nicht nur fährt, sondern auch spürt. Das Gesamtpaket wirkt wie aus einem Guss: Motorcharakter, Abstimmung und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Die Full Throttle zielt dabei auf ein sportlich-dynamisches Scrambler-Erlebnis ab – mit dem Anspruch, dass sich auch kurze Fahrten „wertig“ anfühlen.

Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt eine andere Philosophie. Sie bringt den Scrambler-Look in eine pragmatische, alltagstaugliche Form. Dabei steht weniger das „Show“-Gefühl im Vordergrund, sondern die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag bewegt: Anfahren, Durchzug, Komfort im Stadtverkehr und ein Fahrstil, der auch auf längeren Strecken nicht überfordert.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein typisches Bild: Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Fahrbetrieb besonders dann stark, wenn das Motorrad zügig beschleunigt und der Fahrer das Gas bewusst dosiert. Das Zusammenspiel aus Motorleistung, Drehmomentverlauf und Getriebegefühl sorgt dafür, dass sich die Ducati eher „direkt“ und lebendig anfühlt. Wer gerne schaltet, Kurvenausgänge sauber ansteuert und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild.

Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken häufig im „Durchziehen“ aus. Gerade im Alltag – beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen oder beim entspannten Fahren zwischen Ampeln – wirkt der Antrieb oft souverän. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrprofile, bei denen nicht jede Fahrt wie ein kleines Training für die nächste Kurve geplant ist, sondern bei denen Komfort und entspannte Dynamik zählen.

Stärken & Schwächen beim Antrieb

  • Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem „sportlichen“ Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das aktive Fahren mehr Aufmerksamkeit fordert, wenn man es sehr gemütlich angehen möchte.
  • Brixton Cromwell 1200: Stärken liegen in der alltagstauglichen Souveränität und dem ruhigen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das „letzte Quäntchen“ sportlicher Direktheit nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der Ducati.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Kurvenbetrieb oft wie ein Motorrad, das man gerne „mitnimmt“. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein zügiges, präzises Fahren. Gerade wenn die Strecke kurvig wird oder wenn man bewusst Linien fährt, zeigt sich die Stärke: Das Motorrad vermittelt ein klares Feedback und lässt sich kontrolliert bewegen.

Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen eher auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass es Unebenheiten und wechselnde Straßenbedingungen gut abfedert. In der Praxis bedeutet das: weniger „Konzentration auf jedes Detail“, mehr entspanntes Vorankommen. Für längere Fahrten oder für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve maximal ausgereizt wird, ist das ein Vorteil.

Stärken & Schwächen beim Fahrwerk

  • Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken in der sportlichen Agilität und dem präzisen Rückmeldungssystem. Schwäche: Wer sehr komfortorientiert fährt, kann die sportlichere Auslegung als etwas weniger „weich“ empfinden.
  • Brixton Cromwell 1200: Stärken in Stabilität und Komfort im Alltag. Schwäche: Wer maximale Agilität sucht, könnte sich eine noch direktere Kurvenanmutung wünschen.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen-Vergleich zählt vor allem das Zusammenspiel aus Bremsleistung, Dosierbarkeit und dem Gefühl am Hebel. Die Ducati Scrambler Full Throttle bietet hier typischerweise ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das hilft, wenn man in dynamischen Situationen schnell reagieren möchte oder wenn man in Kurven kontrolliert verzögert. Die Bremsen wirken so, als würden sie dem Fahrer früh signalisieren, was passiert.

Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls mit einer zuverlässigen Bremswirkung punkten, besonders im Alltagsbetrieb. Die Dosierbarkeit ist so ausgelegt, dass man im Stadtverkehr und bei moderater Fahrweise sehr gut „im Griff“ bleibt. In Situationen, in denen sehr hart und wiederholt gebremst wird, entscheidet am Ende aber das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Reifen und Fahrstil, wie sportlich sich das Motorrad anfühlt.

Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Daten“, sondern um das, was man täglich nutzt: Ergonomie, Bedienbarkeit, Übersicht und das Gefühl, dass das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das man gerne „aus dem Stand“ fährt: Die Bedienung ist intuitiv, die Verarbeitung vermittelt Markenanspruch, und das Gesamtbild wirkt stimmig.

Die Brixton Cromwell 1200 setzt stärker auf praktische Nutzbarkeit. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig für Pendeln, Wochenendfahrten und gelegentliche Touren genutzt wird, spielt die Alltagstauglichkeit eine große Rolle. Dazu gehören auch Dinge wie Sitzposition, Zugänglichkeit von Bedienelementen und das generelle „Nicht-zu-viel“-Gefühl beim Fahren.

Stärken & Schwächen in der Praxis

  • Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken in der Markenstimmung, dem stimmigen Gesamtgefühl und dem sportlichen Anspruch. Schwäche: Wer ein besonders „pflegeleichtes“ Alltagsgerät ohne Markenfokus sucht, könnte den Ducati-Charakter als etwas intensiver wahrnehmen.
  • Brixton Cromwell 1200: Stärken in der pragmatischen Nutzung und dem guten Preis-Leistungs-Gefühl. Schwäche: Wer maximale Premium-Inszenierung erwartet, findet diese bei der Brixton weniger im Vordergrund.

Design & Stil: Scrambler-Look – aber mit unterschiedlicher Handschrift

Optisch sind beide Modelle klar im Scrambler-Universum, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt wie ein Statement: bulliger, markanter und mit einer Ausstrahlung, die sofort nach „Ducati“ aussieht. Das Design ist dabei nicht nur Deko, sondern passt zur Fahrphilosophie: sportlich, präsent, mit Fokus auf Charakter.

Die Brixton Cromwell 1200 interpretiert den Scrambler-Look moderner und eigenständiger. Der Look wirkt stimmig und „modern retro“, ohne sich komplett in die Ducati-Schablone zu pressen. Für viele Käufer ist genau das ein Plus: Man bekommt ein Motorrad, das auffällt, aber nicht nur durch den Markennamen.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt: Die Ducati Scrambler Full Throttle ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein sportlich-dynamisches Fahrgefühl, präzises Handling und ein starker Markencharakter im Vordergrund stehen. Wer Kurven aktiv fährt, das Motorrad gerne „arbeitet“ und Wert auf ein sehr stimmiges Gesamtpaket legt, wird mit der Ducati sehr zufrieden sein.

Die Brixton Cromwell 1200 ist besonders dann sinnvoll, wenn ein souveränes, alltagstaugliches Motorrad gesucht wird, das sich entspannt bewegt und dabei trotzdem genug Dynamik mitbringt. Wer ein Motorrad für den täglichen Einsatz, für längere Strecken ohne Stress und für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, findet in der Brixton häufig den besseren Kompromiss.

Typische Kaufentscheidungen im Vergleich

  • Ducati Scrambler Full Throttle: ideal für Fahrer, die mehr „Sportlichkeit im Gefühl“ wollen und das Motorrad als Erlebnis sehen.
  • Brixton Cromwell 1200: ideal für Fahrer, die ein unkompliziertes, modernes Scrambler-Konzept suchen und Alltagstauglichkeit priorisieren.

Fazit:

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist die richtige Wahl für alle, die ein Scrambler-Motorrad mit spürbar sportlicher Dynamik, präzisem Handling und starkem Markencharakter suchen. Das Motorrad belohnt aktives Fahren und vermittelt ein direktes, lebendiges Gefühl – besonders dann, wenn Kurven und zügige Beschleunigungen im Fokus stehen. Wer dagegen ein Motorrad vor allem für den Alltag, für entspannte Fahrten und für ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Komfort und souveränem Vortrieb sucht, trifft mit der Brixton Cromwell 1200 häufig die passendere Entscheidung. Die Brixton wirkt gelassener im täglichen Betrieb und bietet ein überzeugendes Preis-Leistungs-Gefühl, ohne den Scrambler-Charakter zu verlieren. Kurz gesagt: Ducati für das „Fahren als Erlebnis“, Brixton für das „Fahren ohne Aufwand“ – je nachdem, welcher Anspruch im eigenen Alltag stärker zählt.

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