| UVP | 12.690 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sehr agiles, wendiges Bike
- Herrlicher V2 mit viel Charakter
- Schöne Details, tolles Design
- Brabbeliger Sound
- Sehr lebendiges Motorrad
- Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
- Hinterradbremse könnte bissiger sein
- Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
- Für große Leute etwas zu klein
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Federbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R18 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit - Das bringt Laune!
Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!
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Ducati Scrambler Full Throttle vs. CF Moto 450 MT – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Scrambler Full Throttle steht für markantes Scrambler-Design, eine klare Handschrift und ein Fahrgefühl, das man sofort mit Ducati verbindet. Die CF Moto 450 MT dagegen zielt auf moderne Alltagstauglichkeit: vielseitig, pragmatisch und mit einem Ansatz, der vor allem dort punkten will, wo viele Fahrer täglich unterwegs sind – in der Stadt, auf der Landstraße und bei Touren, die nicht zu kompliziert werden sollen.
Im Folgenden geht es darum, wie sich beide Modelle im direkten Vergleich schlagen: bei Motor und Antrieb, beim Fahrwerk und Handling, bei Bremsen und Komfort sowie bei der Frage, wie gut die jeweiligen Stärken zur eigenen Fahrweise passen.
Grundidee und Charakter: Scrambler-Feeling vs. MT-Allrounder
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist ein Motorrad, das bewusst auf Stil und Charakter setzt. Der Look ist nicht nur Deko, sondern Teil des Gesamterlebnisses: kompakt, präsent und mit einer Haltung, die nach „Spaß zuerst“ klingt. Das spürt man auch im Fahrgefühl – das Bike wirkt lebendig und direkt, als würde es jede Bewegung des Fahrers sofort aufnehmen.
Die CF Moto 450 MT verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Der MT-Ansatz ist stärker auf Alltag und Vielseitigkeit ausgerichtet. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „Show“, mehr „Werkzeug“ – aber nicht im negativen Sinn. Vielmehr ist es so abgestimmt, dass es sich im Alltag leicht anfühlt und auf unterschiedlichen Strecken souverän bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich von Ducati Scrambler Full Throttle und CF Moto 450 MT zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich Motorcharaktere interpretiert werden. Die Ducati steht für einen spürbar sportlicheren Ansatz: Der Motor reagiert oft unmittelbarer auf Gasbefehle und vermittelt das Gefühl, dass man mit dem rechten Handgelenk sehr fein dosieren kann. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Beschleunigungen, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven oder einfach „Fahren mit Gefühl“ im Vordergrund stehen.
Die CF Moto spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrbarkeit aus. Gerade im Stadtverkehr und auf der Landstraße ist das angenehm: Der Motor lässt sich meist entspannt bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur auf sportliche Momente wartet, sondern auch im ruhigen Tempo souverän bleibt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Ducati Scrambler Full Throttle: punktet mit direkterem Ansprechverhalten und einem insgesamt sportlicheren Fahrgefühl. Schwäche: Wer vor allem entspanntes Gleiten sucht, empfindet den Ducati-Charakter manchmal als „zu lebendig“, je nach persönlichem Stil.
- CF Moto 450 MT: überzeugt mit alltagstauglicher, gut dosierbarer Leistungsentfaltung. Schwäche: Wer maximale „Sportlichkeit“ erwartet, könnte den Motorcharakter weniger emotional finden als bei der Ducati.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Alltagstauglichkeit
Im Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt tendenziell agiler und „näher am Fahrer“. Das Handling fühlt sich oft präzise an, besonders wenn es um Richtungswechsel und zügiges Kurvenfahren geht. Gerade auf kurvigen Strecken kann das Motorrad dadurch sehr viel Fahrspaß liefern.
Die CF Moto 450 MT ist dagegen stärker auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein ruhigeres Gefühl, wenn die Straße unruhig wird oder wenn die Fahrt nicht ausschließlich aus sportlichen Passagen besteht. Das ist ein Vorteil, wenn häufig unterschiedliche Streckenprofile gefahren werden – von glatten Stadtstraßen bis zu weniger perfekten Landstraßen.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Ducati liefert in der Regel ein sehr direktes Feedback und unterstützt damit ein sportliches Fahrgefühl. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man häufig zügig verzögert oder in Kurven stärker bremst.
Die CF Moto setzt eher auf kontrollierbare, gut dosierbare Verzögerung. Das ist im Alltag Gold wert: weniger Stress beim häufigen Stop-and-go, mehr Vertrauen beim Anhalten an Ampeln oder beim zügigen Abbremsen vor Kreuzungen.
Sitzposition und Komfort: Scrambler-Optik vs. praktische Ergonomie
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag spürbar beeinflusst. Die Ducati Scrambler Full Throttle bringt eine Haltung mit, die sportlich und zugleich „scrambler-typisch“ wirkt. Das kann sehr gut passen, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen und das Motorrad eine gewisse Dynamik ausstrahlen soll.
Die CF Moto 450 MT ist in der Ergonomie meist stärker auf längere Nutzung ausgelegt. Gerade wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird, zählt Komfort: entspannteres Handling im Stadtverkehr, weniger Ermüdung bei längeren Fahrten und ein insgesamt unkompliziertes Fahrgefühl.
Komfort- und Ergonomie-Stärken im Vergleich
- Ducati Scrambler Full Throttle: Stärke in der sportlichen, charaktervollen Sitzhaltung und im „Fahren mit Stil“. Schwäche: Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Ausrichtung je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger entspannend wirken.
- CF Moto 450 MT: Stärke in der alltagstauglichen Ergonomie und der entspannten Nutzbarkeit. Schwäche: Wer eine besonders „markige“ Scrambler-Inszenierung sucht, findet diese bei der CF Moto eher zurückhaltend.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet nicht nur die reine Fahrdynamik. Dazu gehören Dinge wie Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad im Alltag unkompliziert bleibt. Die Ducati wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern „spürt“: Verarbeitung und Designsprache sind Teil des Erlebnisses. Das kann besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad auch optisch im Alltag eine Rolle spielt.
Die CF Moto ist dagegen stärker auf praktische Nutzung ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für viele Situationen gemacht: Pendeln, spontane Ausfahrten, Touren mit wechselnden Strecken. Gerade wenn das Motorrad nicht ständig „perfekt“ sein muss, sondern einfach zuverlässig funktionieren soll, spielt die CF Moto ihre Stärken aus.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Ducati Scrambler Full Throttle und CF Moto 450 MT lässt sich am besten über die eigene Priorität erklären: Geht es vor allem um Fahrgefühl, Charakter und die Lust am sportlich-direkten Umgang – oder um vielseitige Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Nutzung und einen pragmatischen Ansatz?
Typische Käuferprofile
- Ducati Scrambler Full Throttle passt besonders gut, wenn ein Motorrad nicht nur Fortbewegungsmittel sein soll, sondern ein Stück Identität. Wer Kurven liebt, ein unmittelbares Ansprechverhalten schätzt und das Design als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der Ducati sehr zufrieden sein.
- CF Moto 450 MT ist ideal, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Stadt, Landstraße, gelegentliche Touren. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht fahren lässt, im Alltag entspannt bleibt und dabei trotzdem modern und dynamisch wirkt, findet in der CF Moto einen starken Begleiter.
Fazit:
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Charakter, direktes Fahrgefühl und Scrambler-Emotion suchen. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders dort, wo es um Agilität, sportliches Ansprechverhalten und ein Motorrad geht, das sich wie ein Erlebnis anfühlt. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder das Motorrad auch optisch und haptisch genießen möchte, wird mit der Ducati sehr viel Freude haben – auch wenn der Fokus weniger auf maximaler Entspannung bei langen Fahrten liegt.
Die CF Moto 450 MT gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Ergonomie und souveräne Vielseitigkeit zählen. Im direkten Vergleich wirkt sie oft entspannter im täglichen Einsatz und bietet ein Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt – ideal für Pendeln, Stadtverkehr und abwechslungsreiche Touren. Wer ein Motorrad möchte, das einfach funktioniert und sich nicht ständig „sportlich“ anfühlen muss, trifft mit der CF Moto die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Ducati für den besonderen Fahrspaß mit Scrambler-Charme, CF Moto für den vielseitigen Allrounder, der den Alltag erleichtert.