| UVP | 12.690 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sehr agiles, wendiges Bike
- Herrlicher V2 mit viel Charakter
- Schöne Details, tolles Design
- Brabbeliger Sound
- Sehr lebendiges Motorrad
- Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
- Hinterradbremse könnte bissiger sein
- Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
- Für große Leute etwas zu klein
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Federbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R18 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - Das bringt Laune!
Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Ducati Scrambler Full Throttle vs. Honda CRF 300 L: Vergleich für Straße, Schotter und mehr
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Scrambler Full Throttle und die Honda CRF 300 L, wird die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Genau das macht den Vergleich spannend: Die Ducati steht für Stil, Charakter und ein lebendiges Straßen-Feeling, während die Honda für unkomplizierten Offroad-Einsatz, Leichtbau-Logik und ein sehr direktes Handling bekannt ist. Wer sich fragt, welches Bike besser zu den eigenen Touren passt, findet hier einen klaren Blick auf die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede – und darauf, wo die jeweiligen Stärken wirklich zählen.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter vs. Zweckmäßigkeit
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist im Kern ein Scrambler mit klarer Haltung: Sie soll auf der Straße Spaß machen, optisch auffallen und sich dabei nicht wie ein „reines“ Alltagsgerät anfühlen. Die Honda CRF 300 L dagegen ist eher die pragmatische Antwort auf die Frage: „Wie komme ich zuverlässig auch abseits der Straße voran?“ Das zeigt sich im Gesamtkonzept – von der Sitzposition bis zur Art, wie das Motorrad mit wechselndem Untergrund umgeht.
Design und Fahrgefühl als erste Weichenstellung
Die Ducati wirkt wie ein Statement. Das spürt man auch beim Fahren: Das Bike vermittelt ein deutliches „Straßen-Tempo-Gefühl“, bei dem die Linienführung und das Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Die Honda ist dagegen weniger auf Show getrimmt, sondern auf Funktion. Das Fahrgefühl ist direkter und „unmittelbarer“, besonders wenn es holprig wird oder die Strecke nicht ganz planbar ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf ihre Art auf Drehmoment und Kontrolle ausgelegt, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Ducati liefert ihr Potenzial eher so, dass man auf der Straße zügig vorankommt und das Motorrad dabei „mitzieht“. Die Honda ist stärker darauf ausgelegt, dass man auch im Gelände oder auf losem Untergrund sauber dosieren kann. Dadurch wirkt sie im Offroad-Kontext oft entspannter, weil das Motorrad nicht zwingt, ständig im perfekten Drehzahlfenster zu fahren.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken liegen vor allem im straßennahen Fahrspaß. Die Art, wie der Motor reagiert, passt gut zu dynamischer Fahrt auf Landstraße und zu Touren, bei denen das Motorrad „präsent“ sein darf. Schwäche: Wer häufig lange Strecken mit viel Autobahn-Tempo oder sehr konstantem Reisecharakter fährt, wird eher merken, dass die Ducati nicht als reines Langstrecken-Tool gedacht ist.
Honda CRF 300 L: Stärken liegen in der Alltagstauglichkeit abseits befestigter Wege. Die Honda wirkt besonders dann überzeugend, wenn die Route spontan wird – vom Schotterweg bis zur kurzen Offroad-Einlage. Schwäche: Auf der Straße fühlt sich die Honda im Vergleich weniger „groß“ an; wer vor allem Komfort und souveräne Highspeed-Performance sucht, wird eher zur Ducati tendieren.
Fahrwerk und Handling: Straße vs. Untergrund
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Ducati ist auf ein harmonisches Zusammenspiel für die Straße ausgelegt: Sie liegt spürbar stabil, lässt sich kontrolliert bewegen und vermittelt ein Gefühl von „gezogenem“ Fahrverhalten. Die Honda ist dagegen auf Traktion und Kontrolle auf wechselndem Untergrund optimiert. Das Handling wirkt dadurch im Gelände oft überlegen, weil das Motorrad Unebenheiten besser „wegsteckt“ und man das Tempo intuitiver anpassen kann.
Kurven, Bremsen und Stabilität
In Kurven zeigt die Ducati ihre Stärke: Das Motorrad unterstützt zügiges Fahren, ohne dass man ständig gegen das Bike arbeiten muss. Die Honda bleibt zwar ebenfalls gut kontrollierbar, aber sie spielt ihre Vorteile eher dann aus, wenn die Straße aufhört, „perfekt“ zu sein. Bei Bremsen und Fahrstabilität gilt: Die Ducati wirkt im Straßenbetrieb souveräner, während die Honda im Offroad-Kontext durch ihre Bauart und das Setup eher Vertrauen gibt, wenn der Grip schwankt.
Ergonomie und Alltag: Wie bequem sind die Bikes wirklich?
Ergonomie ist mehr als nur Sitzhöhe. Die Ducati bietet eine Position, die sich klar auf Straßenfahrten ausrichtet: aufrecht genug für Alltag und Tour, aber sportlich genug, um Kurvenfahrt zu genießen. Die Honda sitzt höher und „offroadiger“. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad auch mal abseits der Straße genutzt wird – man hat Übersicht und fühlt sich auf unebenem Boden sicher. Wer jedoch überwiegend lange Strecken auf Asphalt fährt, könnte die Ducati als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen im Alltag
Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken sind der Komfort im straßennahen Betrieb und das stimmige Gesamtgefühl für Touren. Schwäche: Für sehr häufige Offroad-Einsätze ist die Ducati nicht die erste Wahl – dafür ist das Konzept zu stark auf Straße und Stil ausgerichtet.
Honda CRF 300 L: Stärken sind die unkomplizierte Nutzung und die Eignung für leichte bis mittlere Offroad-Situationen. Schwäche: Auf reinen Asphalt-Touren kann das „Offroad-Feeling“ weniger passend sein, wenn man vor allem Ruhe, Laufruhe und Reisekomfort erwartet.
Ausstattung und Praxis: Was im echten Leben zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich wieder die Philosophie: Die Ducati wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es sich gut anfühlt und optisch viel hergibt. Die Honda ist eher „funktional“ – sie ist darauf ausgelegt, dass man sie nutzt, ohne ständig an Details zu denken. Für die Praxis bedeutet das: Wer sein Motorrad als Teil des Lebensstils versteht und regelmäßig auf Asphalt unterwegs ist, wird die Ducati stärker wertschätzen. Wer dagegen regelmäßig Schotterwege, Waldstücke oder spontane Abstecher einplant, findet in der Honda die passendere Basis.
Wartung, Alltagstauglichkeit und Nutzung
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati punktet mit einem stimmigen Gesamtpaket und einem Fahrgefühl, das man gerne „ausfährt“. Die Honda punktet mit dem Gedanken „einfach machen“: Sie ist prädestiniert für wechselnde Strecken und lässt sich oft so einsetzen, dass man nicht jedes Mal neu planen muss.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage entscheiden: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund? Die Ducati Scrambler Full Throttle ist besonders interessant, wenn die meisten Kilometer auf Asphalt stattfinden, wenn Kurvenfahrt und Stil wichtig sind und wenn das Motorrad auch optisch ein echtes Highlight sein darf. Die Honda CRF 300 L ist besonders passend, wenn die Route öfter mal „nicht ganz geplant“ ist, wenn Schotter und leichtes Gelände regelmäßig vorkommen und wenn ein direktes, kontrollierbares Handling wichtiger ist als maximale Straßen-Souveränität.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
- Ducati Scrambler Full Throttle: Landstraße, Stadt- und Tourenfahrten, wenn das Motorrad Charakter zeigen soll und das Straßengefühl im Mittelpunkt steht.
- Honda CRF 300 L: Alltagsfahrten mit Offroad-Anteil, Schotterwege, Wald- und Feldwege, wenn Kontrolle und Vielseitigkeit wichtiger sind als reiner Asphalt-Fokus.
Fazit:
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist die bessere Wahl für alle, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt, optisch überzeugt und auf Landstraßen richtig Spaß macht. Wer Touren genießt, Kurven liebt und das Motorrad als stilvolles Gesamtpaket betrachtet, wird mit der Ducati deutlich zufriedener sein.
Die Honda CRF 300 L passt dagegen besser zu Fahrern, die regelmäßig Schotter, Waldwege oder leichtes Offroad fahren möchten und dabei ein direktes, kontrollierbares Handling bevorzugen. Sie ist besonders dann stark, wenn die Route spontan wird und das Motorrad nicht nur „auf dem Papier“, sondern im Alltag auf wechselndem Untergrund überzeugen soll.
Kurz gesagt: Ducati für Straßencharakter und Stil, Honda für vielseitige Nutzung mit Offroad-Fokus. Die Entscheidung fällt leicht, sobald klar ist, welche Strecken wirklich gefahren werden.